Günther Jauch, der beliebte Moderator von "Wer wird Millionär?", hat in den letzten Jahren einige gesundheitliche Herausforderungen gemeistert. Trotz dieser Widrigkeiten hat er stets seinen Job wahrgenommen und seine Fans mit seiner lockeren und humorvollen Art unterhalten. Dieser Artikel beleuchtet Jauchs gesundheitlichen Zustand im Laufe der Zeit, beginnend mit einer kürzlichen Verletzung, die ihn zu Krücken zwang, bis hin zu seiner Corona-Infektion und seinem Engagement für die Corona-Impfkampagne.
Verletzung und Krücken bei "Wer wird Millionär?"
Aufmerksamen Fans von "Wer wird Millionär?" ist es nicht entgangen, dass Günther Jauch in den ersten Folgen nach der Sommerpause mit Krücken ins Studio humpelte. Der Grund dafür war eine Verletzung, die sich Jauch in der Sommerpause zugezogen hatte. Im RTL-Interview verriet er, dass er "blöd mit dem Fuß umgeknickt" sei, was zu einer "Humpelage" von vier bis sechs Wochen führen würde.
Trotz seiner Verletzung nahm Jauch die Situation mit Humor. In der Sendung witzelte er, dass man jetzt nicht mehr Krücken, sondern nur noch Gehilfen sagen dürfe. Er betonte auch, dass seine Verletzung nicht "sendungsgefährdend" sei, da es bei "Wer wird Millionär?" hauptsächlich um die "Birne" gehe, die noch "einigermaßen intakt geblieben" sei.
Die Diagnose für Jauchs Verletzung lautet Wadenbeinbruch am Sprunggelenk. Trotzdem beruhigte er seine Zuschauer und erklärte, dass er sich bereits im fortgeschrittenen Genesungsprozess befinde.
Corona-Infektion und Quarantäne
Im April 2025 wurde bekannt, dass sich Günther Jauch mit dem Coronavirus infiziert hatte. Dies führte dazu, dass er zum ersten Mal seit 31 Jahren krankheitsbedingt bei einem Moderationsjob ausfallen musste. RTL sprach von einem "hochkarätigen Ausfall". Jauch selbst zeigte sich jedoch zuversichtlich, dass er für die nächste Ausgabe der Show wieder zur Verfügung stehen würde.
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Nach Bekanntwerden seiner Infektion gab RTL bekannt, dass Jauch Symptome zeige. In einer Videoschalte in der Sendung "stern TV" berichtete Jauch selbst über seinen Gesundheitszustand. Er erzählte, dass er Kopfschmerzen und Gliederschmerzen hatte und sich nicht gut fühlte. Ein erster Test sei negativ ausgefallen, aber ein PCR-Test habe dann die Infektion bestätigt. Jauch kündigte an, dass er 14 Tage in Quarantäne bleiben werde.
Lebensrettende Empfehlung während der Quarantäne
Während seiner Quarantäne gab Günther Jauch in der Sendung "stern TV" eine Empfehlung, die einem anderen Menschen das Leben rettete. Jauch erwähnte, dass er mithilfe eines Pulsoximeters die Sauerstoffsättigung seines Blutes überwache. Heike Grundlich, deren Vater ebenfalls an Corona erkrankt war, sah den Beitrag und kaufte ihrem Vater daraufhin ein Pulsoximeter. Als der Vater seinen Sauerstoffgehalt überprüfte und seiner Tochter mitteilte, alarmierte sie besorgt den Hausarzt. Der Vater wurde daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert und behandelt. Grundlich schrieb Jauch einen Brief, in dem sie ihm für seine lebensrettende Empfehlung dankte.
Engagement für die Corona-Impfkampagne
Vor seiner Corona-Infektion sollte Günther Jauch neben anderen Prominenten im Auftrag der Bundesregierung für die Corona-Schutzimpfung werben. Nach seiner Infektion betonte Jauch, dass er sich auf jeden Fall impfen lassen werde, egal mit welchem Impfstoff. Er erklärte, dass das Risiko zu erkranken für ihn viel bedeutender sei als das Risiko, dass es irgendwelche Nebenwirkungen beim Impfen gebe.
Weitere gesundheitliche Herausforderungen
Neben seiner Verletzung und seiner Corona-Infektion gab es auch andere Momente, in denen Günther Jauch gesundheitlich angeschlagen wirkte. So fiel aufmerksamen Zuschauern während des "Quadrells" im Februar 2025 auf, dass Jauch etwas neben der Spur wirkte. RTL-Moderatorin Frauke Ludowig kommentierte das Missgeschick mit den Worten: "Der arme Herr Jauch, der war sowieso so krank in den letzten Tagen."
Auch in einer Folge von "Wer wird Millionär?" im Januar 2025 bemerkten Zuschauer, dass Jauchs Stimme angeschlagen war. Jauch erklärte, dass seine Stimme "jahreszeitgemäß ein bisschen weg" bleibe. Er betonte jedoch, dass er noch reden könne und seinen Job wahrnehmen werde.
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