Ältere Ameisen und ihre bemerkenswerten Gehirne: Forschungsergebnisse und Einblicke

Einführung

Die Welt der Ameisen ist faszinierend und komplex. Diese kleinen Insekten haben im Laufe der Evolution bemerkenswerte Fähigkeiten entwickelt, von denen einige erst jetzt durch intensive Forschung vollständig verstanden werden. Dieser Artikel beleuchtet verschiedene Aspekte der Ameisenforschung, von ihrer Orientierungsfähigkeit und Lernprozessen bis hin zu den genetischen und epigenetischen Mechanismen, die ihr Verhalten steuern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, ob ältere Ameisen "gröbere" Gehirne haben und welche Rolle das Alter bei der Aufgabenverteilung innerhalb eines Ameisenstaates spielt.

Edward Osborne Wilson: Ein Pionier der Ameisenforschung

Ein herausragender Name in der Ameisenforschung ist EDWARD OSBORNE WILSON, geboren am 10. Juni 1929 in Birmingham, Alabama (USA). WILSON wirkte seit 1953 an der Harvard University und bekleidete zahlreiche weitere Ämter. Er hat 20 Bücher veröffentlicht, von denen zwei den Pulitzerpreis gewannen, und er hat Hunderte neuer Arten beschrieben. Sein wichtigstes Forschungsgebiet waren und sind die Ameisen, doch hat er sich von dieser Basis aus noch weitere Bereiche der theoretischen und allgemeinen Biologie erschlossen, insbesondere gilt er als Begründer der Soziobiologie. Er hat einen entscheidend wichtigen Beitrag zur Biogeographie der Inseln geliefert und gilt als einer der führenden Biodiversitätsforscher. WILSONS Arbeit hat maßgeblich dazu beigetragen, unser Verständnis von Ameisen und ihrem komplexen Sozialverhalten zu erweitern.

WILSON selbst beschrieb den Weg, der ihn zu diesem Werk führte, wie folgt:„Während mich die Ameisen faszinierten, begann mich zunehmend Sozialverhalten zu begeistern. Gleichzeitig wuchs auch mein Interesse an Populationsbiologie, weil ich das Gebiet als einen wichtigen Weg zu einer fortgeschrittenen Evolutionstheorie ansah. Ich erkannte zu diesem Zeitpunkt, dass es wichtig war, unser Wissen über Ameisen und andere soziale Insekten zu vereinigen, die Kolonien als Populationen zu betrachten und alle Methoden und Vorstellungen der Populationsbiologie auf den Insektenstaat anzuwenden. Das Ergebnis war das Buch über soziale Insekten, im Jahre 1971. Ich schöpfte die Untersuchung der Soziobiologie, wie ich es nun nannte, aus Naturgeschichte und Populationsbiologie …. Ich schrieb das Buch Soziobiologie - The new Synthesis - in erster Linie um die sozialen Insekten und Wirbeltiere zu behandeln. Dann bemerkte ich jedoch, dass ich das bekannteste Wirbeltier, Homo sapiens, nicht auslassen durfte. Ich habe in der Tat nicht beabsichtigt, jene Kontroverse herauf zu beschwören, die das Buch - wie ein Stich ins Wespennest - bewirkte.“

Die erstaunliche Vielfalt der Ameisenwelt

Weltweit gibt es 500 Myrmekologen: Ameisenforscher. Ihr Interesse gilt einer Tierart, deren Biogewicht dem Biogewicht der gesamten Menschheit entspricht. In diesen Ameisen ist in 90 Millionen Jahren ihrer Entstehungszeit eine aggressive Potenz organisiert, die zur Zerstörung des Planeten ausreichen würde, wären diese Tiere in der Lage ihre Absichten auszuführen. Zugleich gehören Ameisen zu den interessantesten Tieren, die Darwins These vom "Egoismus der Gene" illustrieren.

Ameisen sind in fast allen terrestrischen Ökosystemen der Welt zu finden und haben sich an unterschiedlichste Lebensräume angepasst. Ihre Vielfalt spiegelt sich in ihren Verhaltensweisen, ihrer Morphologie und ihrer ökologischen Rolle wider.

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Hochgeschwindigkeitslokomotion: Der Trick der schnellsten Ameisen der Welt

Ein bemerkenswertes Beispiel für die Anpassungsfähigkeit von Ameisen ist die saharische Silberameise (Cataglyphis bombycina). Diese Ameisen sind bekannt für ihre Fähigkeit, sich in der sengenden Mittagshitze der Sahara auf Nahrungssuche zu begeben. Mit Geschwindigkeiten von bis zu einem knappen Meter pro Sekunde flitzen sie über den oft mehr als 60 Grad Celsius heißen Sand und lassen ihre deutlich langbeinigeren Verwandten „Cataglyphis fortis“ weit hinter sich.

Die Silberameise gilt als schnellste Ameise der Welt. Ulm - Sie geht auf Nahrungssuche, wenn andere Siesta halten: Die saharische Silberameise macht vor allem in der Mittagshitze der Sahara und in den Wüsten der arabischen Halbinsel Beute. In dieser lebensfeindlichen Umgebung kommen ihr ihre exzellente Navigationsfähigkeit und ihr großes Lauftalent zugute. War der Eingang zur Ameisen-Behausung erst einmal gefunden, brachten die Forschenden einen mit Sand ausgelegten Aluminiumsteg an und lockten die Ameisen mit Mehlwürmern. Nun brauchten sie lediglich eine Videokamera zu montieren, um die Bewegungen der Silberameisen unter verschiedenen Bedingungen aufzuzeichnen. Dabei maßen die Forschenden in der heißen Wüstensonne Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 0,855 Meter pro Sekunde (m s-1). Somit legen die Silberameisen pro Sekunde 108 Mal ihre eigene Körperlänge zurück! Im auf bis zu zehn Grad heruntergekühlten Labor an der Universität Ulm waren es nur noch 0,057 m s-1.

Pro Sekunde legen sie 108 Mal die eigene Körperlänge zurück und gelten daher als die schnellsten Ameisen der Welt. Silberameisen verdanken dieser erstaunlichen Fähigkeit, dass sie ihre Nahrungssuche in der sengenden Mittagshitze der Sahara überleben.

Dieser Geschwindigkeitsrekord im Tierreich wird durch einen besonderen Laufstil ermöglicht. Die Silberameisen machen bis zu 47 Schritte in der Sekunde und schwingen ihre Beine mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1400 mm s-1. Sie verfallen in eine Art Galopp, wobei sich zeitweise alle Beine gleichzeitig in der Luft befinden. Wenn die Silberameisen anziehen, können sie ihre Schrittlänge sogar vervielfachen. „Insgesamt zeigen die Silberameisen eine annähernd perfekte Koordination: Die drei zusammengehörigen Beine arbeiten beinahe synchron, wodurch die Körpermasse gleichmäßig verteilt wird. Jedes Bein berührt den Boden nur 7 Millisekunden lang“, resümiert Dr. Mit ihrem besonderen Laufstil sinken die Ameisen im Sand nicht ein. Dieser besondere Laufstil mag sich durch den Lebensraum der Silberameisen erklären: Sie bewegen sich auf Sanddünen und müssen das Risiko minimieren, einzusinken. Hierfür scheinen die schnellen, jedoch perfekt koordinierten Bewegungen von Vorteil zu sein.

Orientierung und Navigation: Meister der Wüste

Eine weitere bemerkenswerte Fähigkeit von Ameisen ist ihre außergewöhnliche Orientierungsfähigkeit. Wüstenameisen wie Cataglyphis fortis leben in extrem unwirtlichen Umgebungen und müssen oft weite Strecken zurücklegen, um Nahrung zu finden. Dabei nutzen sie verschiedene Navigationsstrategien, darunter:

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  • Wegintegration: Ein angeborener Navigationsmechanismus, der einen Sonnenkompass und einen Schrittzähler kombiniert, um die zurückgelegten Entfernungen zu messen.
  • Visuelle Landmarken: Das Erkennen und Nutzen von sichtbaren Orientierungspunkten in der Umgebung.
  • Olfaktorische Landmarken: Das Erlernen und Verwenden ortsspezifischer Gerüche.

Forschende des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie berichten, dass Wüstenameisen bei Abwesenheit sichtbarer Orientierungshilfen durch die Erhöhung ihres Nesteingangs die Wahrscheinlichkeit erhöhen können, dass futtersuchende Nestgenossen schnell und sicher nach Hause finden. Besonders die Ameisenkolonien, deren Nester tief in der tunesischen Salzpfanne zu finden sind, sind auf die selbstgebauten Landmarken angewiesen. Wurde der Hügel am Nesteingang abgetragen, begannen sie sofort mit dem Bau eines neuen Nesthügels, es sei denn, die Forschenden stellten künstliche Orientierungshilfen auf.

Experimente haben gezeigt, dass Nesthügel wichtige visuelle Orientierungshilfen sind. Wurden sie entfernt, fanden weniger Ameisen zurück ins Nest, während ihre Nestgenossen gleichzeitig damit begannen, die Nesthügel schnellstmöglich wiederaufzubauen. Platzierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hingegen künstliche Landmarken in Form kleiner schwarzer Zylinder in der Nähe der Nester, deren Hügel sie vorher abgetragen hatten, investierten die Ameisen nicht in den Bau neuer Hügel. Offenbar reichten die Zylinder als Orientierungshilfe aus.

Intelligenz und Lernfähigkeit: Mehr als nur Instinkt

Lange Zeit galten Insekten als einfache, instinktgesteuerte Kreaturen. Doch die moderne Forschung hat gezeigt, dass Ameisen und andere Insekten zu erstaunlichen kognitiven Leistungen fähig sind. Kraken etwa stehen in Bezug auf Intelligenz an der Spitze aller wirbellosen Tiere. Das Hirn eines Oktopus ist zwar völlig anders gebaut als das eines Wirbeltieres.

Lernen, der Prozess der Verhaltensänderung aufgrund von Erfahrungen, ist ein allgemeiner Prozess, den Tiere durchlaufen. Lernen kann die Leistung verschiedener Aktivitäten und folglich die Fitness eines Tieres erhöhen. Dieser multidisziplinäre Vorschlag konzentriert sich auf die dreifache Verbindung zwischen Lernen, Vergessen und Genexpression, was eine selten untersuchte Kombination ist. Wir tun dies im Kontext des Futtersuchverhaltens. Lernen wird bei der Nahrungssuche erwartet, da die Tiere regelmäßig nach Nahrung suchen und ihr Verhalten anpassen müssen.

Soziale Insekten bieten einen alternativen Ansatz für die Untersuchung der Entstehung intelligenter biologischer Systeme. Allein 15.000 von ihnen sind Ameisen, die eine große Variation in ihrer sozialen Organisation und Koloniekomplexität aufweisen. Die Evolution der OR-Familie ist sehr dynamisch. Duplizierte Gene spezialisieren sich wahrscheinlich darauf, ihre Bindungsstellen für die Erkennung neuer Moleküle anzupassen (Neofunktionalisierung), was wiederum die sensorischen Funktionen der Art, die das duplizierte Gen besitzt, erhöht.

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Räumliches Lernen und Gedächtnis

Ameisen sind in der Lage, räumliche Informationen zu lernen und sich diese über längere Zeiträume zu merken. Dies ist besonders wichtig für die Nahrungssuche, da sie sich den Weg zu Nahrungsquellen und zurück zum Nest merken müssen.

Wir haben bereits gezeigt, dass C. niger-Kolonien lernen, ein Labyrinth zu lösen und sich diese räumlichen Informationen über zwei Wochen lang merken. Außerdem haben wir Transkriptomik und epigenetische Inhibitoren intensiv genutzt, um die Genexpression und die genregulatorischen Prozesse zu untersuchen, die den verschiedenen Verhaltensweisen der Ameisen zugrunde liegen.

Wettbewerb und Lernfähigkeit

Der Wettbewerb um Ressourcen ist ein wichtiger Faktor, der ökologische und evolutionäre Prozesse vorantreibt. Ameisen müssen lernen, sich in einer wettbewerbsorientierten Umgebung zu behaupten, um erfolgreich Nahrung zu finden.

Wir vermuten, dass kleinere Kolonien größere Kolonien ausstechen können, wenn sie über ausreichende Lernfähigkeit und räumliche Informationen verfügen, um die Nahrungsressourcen zu finden.

Arbeitsteilung und Aufgabenverteilung: Ein komplexes Sozialsystem

In Ameisennestern herrscht Arbeitsteilung. Ameisen, die sich auf Futtersuche begeben, sind meist ältere und erfahrenere Nestmitglieder, während jüngere Ameisen mit dem Bau beschäftigt sind. Daher muss es einen Informationsaustausch zwischen beiden Gruppen geben. Wie das genau erfolgt, wissen die Forschenden noch nicht. „Eine Möglichkeit wäre, dass im Nest wahrgenommen wird, dass die Rate der Rückkehrenden sinkt, und infolgedessen Aktivitäten zum Bau des Nesthügels verstärkt werden“, meint Marilia Freire.

Soziale Insektenarbeiterinnen spezialisieren sich auf bestimmte Aufgaben und es wird angenommen, dass diese Arbeitsteilung zum ökologischen Erfolg von Insektengesellschaften beiträgt. Die Aufgabenspezialisierung ist meist weder genetisch festgelegt noch starr, sondern ändert sich mit dem Alter und als Reaktion auf die Bedürfnisse der Kolonie. Typischerweise übernehmen junge Arbeiterinnen die Brutpflege, während sich ältere Arbeiterinnen auf risikoreiche Außenaufgaben wie die Nahrungssuche konzentrieren.

Epigenetische Mechanismen und Arbeitsteilung

Die Arbeitsteilung bei Ameisen wird durch komplexe genetische und epigenetische Mechanismen gesteuert. Epigenetische Veränderungen, wie z.B. Histonmodifikationen und DNA-Methylierung, können die Genexpression beeinflussen und somit das Verhalten und die Aufgabenverteilung der Ameisen steuern.

In der Tat verschiebt sich (i) die Expression von Verhaltensgenen mit den Aufgaben der Arbeiterinnen und (ii) kann die Histonacetylierung die aufgabenspezifische Genexpression regulieren. Unsere Hypothese ist, dass zusätzliche Genregulationsmechanismen wie Histon- oder DNA-Methylierung beteiligt sind und bei der Regulierung der Arbeitsteilung zusammenwirken können.

Das Gen Vitellogenin-like A (vg-like A)

Ein interessantes Gen, das bei der Arbeitsteilung eine Rolle spielt, ist Vitellogenin-like A (vg-like A). Experimente haben gezeigt, dass die Ausschaltung dieses Gens bei jungen Arbeiterinnen zu einer Reduktion der Brutpflege und einer Erhöhung der Pflege der Nestgenossen führt, ein Verhalten, das normalerweise von älteren Arbeiterinnen gezeigt wird.

Ein experimenteller Aufbau ermöglichte es uns, die Aufgabe vom Alter zu entkoppeln, und die anschließende Transkriptomanalyse ergab, dass viermal mehr Gene mit der Aufgabe als mit dem Alter verbunden sind.

Parasiten und Manipulation des Wirtsverhaltens

Parasiten können das Verhalten ihrer Wirte auf vielfältige Weise manipulieren, um ihre eigene Übertragung zu erhöhen. Dies kann von Veränderungen bereits vorhandener Merkmale bis hin zum Auftreten neuer Verhaltensweisen reichen.

Die Infektion von Temnothorax nylanderi Ameisenlarven mit dem parasitischen Cestoden Anomotaenia brevis verändert den Phänotyp des Erwachsenen stark. Parasitierte Arbeiterinnen zeigen verändertes Verhalten, Morphologie, chemisches Profil und eine Verlängerung der Lebensspanne.

Veränderungen in der Genexpression des Wirts sind oft mit parasiteninduzierten phänotypischen Veränderungen verbunden. Wir stellen die Hypothese auf, dass Parasiten den Wirtsphänotyp manipulieren, um die Übertragung zu erhöhen, indem sie in die Genregulation des Wirts eingreifen, und sind daran interessiert, welche genregulatorischen Prozesse betroffen sind.

Haben ältere Ameisen "gröbere" Gehirne?

Die Frage, ob ältere Ameisen "gröbere" Gehirne haben, ist komplex und erfordert weitere Forschung. Es ist bekannt, dass sich die Aufgabenverteilung innerhalb eines Ameisenstaates mit dem Alter ändert. Jüngere Ameisen kümmern sich typischerweise um die Brutpflege, während ältere Ameisen sich auf risikoreiche Außenaufgaben wie die Nahrungssuche konzentrieren.

Es ist möglich, dass diese Veränderungen in der Aufgabenverteilung mit Veränderungen in der Gehirnstruktur und -funktion einhergehen. Ältere Ameisen, die sich auf die Nahrungssuche spezialisiert haben, könnten beispielsweise eine verbesserte räumliche Orientierung und Lernfähigkeit aufweisen, während jüngere Ameisen, die sich um die Brutpflege kümmern, möglicherweise andere kognitive Fähigkeiten entwickelt haben.

Allerdings gibt es derzeit keine direkten Beweise dafür, dass ältere Ameisen "gröbere" Gehirne haben. Es ist wahrscheinlicher, dass sich die Gehirne älterer Ameisen in Bezug auf die Konnektivität und die Genexpression verändert haben, um ihre spezifischen Aufgaben besser zu erfüllen.

Die Bedeutung der Gehirngröße in der Evolution

Die Evolution größerer Gehirne war ein wichtiger Faktor in der Entwicklung des Menschen und anderer Tiere. Größere Gehirne ermöglichen komplexere kognitive Fähigkeiten, die für das Überleben und die Fortpflanzung von Vorteil sind.

„Es war die Zeit der Selektion immer größerer Gehirne“, erläutert Charles Egeland. „ Und die wachsenden Gehirne wollten gefüttert werden.“ Auf den Punkt gebracht: Ohne die Ausweitung des Fleischkonsums vor zwei Millionen Jahren wäre aus dem raschen Hirnwachstum der Gattung Homo nichts geworden. „Der Energiebedarf von Gehirngewebe ist rund 16-mal so groß wie der von Skelettmuskulatur“, erklärt William Leonard.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Gehirngröße nicht der einzige Faktor ist, der die Intelligenz bestimmt. Die Struktur und Organisation des Gehirns sowie die Konnektivität zwischen verschiedenen Hirnregionen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

Die Zukunft der Ameisenforschung

Die Ameisenforschung ist ein dynamisches und sich ständig weiterentwickelndes Feld. Neue Technologien und Forschungsmethoden ermöglichen es uns, immer tiefer in die komplexen Verhaltensweisen und kognitiven Fähigkeiten dieser faszinierenden Insekten einzutauchen.

Zukünftige Forschung wird sich wahrscheinlich auf die folgenden Bereiche konzentrieren:

  • Genomik und Epigenetik: Die Untersuchung der genetischen und epigenetischen Mechanismen, die das Verhalten und die Aufgabenverteilung bei Ameisen steuern.
  • Neurobiologie: Die Untersuchung der Gehirnstruktur und -funktion von Ameisen und wie diese mit ihrem Verhalten zusammenhängen.
  • Sozialverhalten: Die Untersuchung der komplexen sozialen Interaktionen innerhalb von Ameisenstaaten und wie diese zur Anpassung und zum Überleben beitragen.
  • Koevolution: Die Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Ameisen und ihren Parasiten und wie diese die Evolution beider Arten beeinflussen.

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