Handnervenarzt: Spezialisierte Behandlung für Erkrankungen und Verletzungen der Hand

Die Hand ist ein komplexes und wichtiges Organ, dessen Funktion durch verschiedene Ursachen beeinträchtigt werden kann. Eine spezialisierte Behandlung durch einen Handnervenarzt ist entscheidend, um die bestmögliche Wiederherstellung der Handfunktion zu gewährleisten. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der Handchirurgie, einschließlich der Behandlung von Verletzungen, Erkrankungen und Fehlbildungen, sowie die Bedeutung einer umfassenden Nachbehandlung.

Die Bedeutung der Handfunktion

Gesunde Hände sind für unser tägliches Leben unerlässlich. Sie ermöglichen es uns, alltägliche Aufgaben zu erledigen, unsere Umwelt zu erleben und soziale Interaktionen zu pflegen. Erst wenn die Handfunktion durch einen Unfall oder eine Krankheit eingeschränkt ist, erkennen wir ihre Bedeutung und wünschen uns eine schnelle, kompetente und funktionswiederherstellende Behandlung.

Ursachen für Handbeschwerden

Die Ursachen für Handbeschwerden sind vielfältig und reichen von akuten Verletzungen bis hin zu chronischen Erkrankungen. Hierzu gehören:

  • Verletzungen: Schnittverletzungen, Brüche, Verbrennungen und Sehnenverletzungen sind häufige Ursachen für Handbeschwerden. Fast 60 Prozent aller Arbeitsunfälle betreffen Hand, Handgelenk und die umliegenden Regionen.
  • Verschleiß- und Bindegewebserkrankungen: Diese Erkrankungen entstehen oft als Folge schwerer körperlicher Arbeit, Veranlagung, falscher Haltung oder dauerhafter Fehlbelastung.
  • Entzündungen und Tumore: Auch Entzündungen oder Tumore an der Hand können zu Funktionseinschränkungen führen.
  • Rheumatische Erkrankungen: Rheumatische Erkrankungen wie Kollagenose können zur Zerstörung von Gelenken, Bändern und Sehnen führen.
  • Arthrose: Gelenkverschleiß aufgrund von Abnutzung des Knorpelgewebes kann ebenfalls die Handfunktion beeinträchtigen.

Diagnostik von Handbeschwerden

Eine umfassende Diagnostik ist entscheidend, um die Ursache von Handbeschwerden zu ermitteln und die geeignete Behandlungsmethode festzulegen. Zu den diagnostischen Verfahren gehören:

  • Körperliche Untersuchung: Der Handchirurg untersucht die Hand umfassend, um die Art und den Umfang der Beschwerden zu beurteilen.
  • Bildgebende Verfahren: Röntgenaufnahmen, MRT, CT und Arthro-CT ermöglichen eine detaillierte Darstellung der Knochen, Gelenke, Sehnen und Nerven. Die Spiegelung des Handgelenkes und eine stetig verbesserte Bildgebung (MRT, CT, ArthroCT, Szintigrafie) erlauben als Stufenkonzept eine deutlich verbesserte Diagnostik und den Einsatz von schonenden, bewegungserhaltenden Operationsverfahren.
  • Arthroskopie: Die Spiegelung des Handgelenks (Arthroskopie) ermöglicht eine genaue Beurteilung der Situation im Gelenk. Mit keiner anderen Methode kann sich die behandelnde Ärztin bzw. der behandelnde Arzt ein genaueres Bild von der Situation im Gelenk verschaffen. Ein spezieller Bügel bzw. Turm hängt die Hand und den Unterarm auf und über Zug bzw. Gewichte wird der Gelenkraum etwas gedehnt und erweitert. Über nur wenige Millimeter lange Hautschnitte an dem zu untersuchenden Gelenk werden das Arthroskop (Kamera) und andere Instrumente zur Untersuchung, Probenentnahme und spezifischen Behandlung in das Gelenk eingeführt und die Gelenkräume werden zur Erhebung des Gelenkbefundes einsehbar. Dies ermöglicht es, den Gelenkstatus in Hinblick auf Knorpel- und Schleimhautveränderungen, Bandinstabilitäten sowie Verletzungen oder Abnutzungserscheinungen am Handgelenksdiskus zu erkennen. Meist gelingt es bereits damit, die Ursache für die Handgelenkbeschwerden zu finden und direkt zu behandeln.
  • Neurologische Untersuchung: Bei Kribbeln, Taubheit, Durchblutungsstörungen und Kraftverlust in der Hand werden neurologische Untersuchungen durchgeführt, um Nervenkompressionssyndrome zu erkennen.

Behandlungsmethoden in der Handchirurgie

Die Behandlungsmethoden in der Handchirurgie sind vielfältig und reichen von konservativen Maßnahmen bis hin zu operativen Eingriffen. Die Wahl der geeigneten Behandlungsmethode hängt von der Art und dem Schweregrad der Erkrankung oder Verletzung ab.

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Konservative Behandlungsmethoden

Zu den konservativen Behandlungsmethoden gehören:

  • Medikamentöse Therapie: Schmerzmittel, entzündungshemmende Medikamente und Injektionen können zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen eingesetzt werden.
  • Physiotherapie: Krankengymnastik, Ergotherapie, Lymphdrainage und Massage können zur Verbesserung der Beweglichkeit, Kraft und Koordination der Hand beitragen. Im Haus integriert ist eine große krankengymnastische Abteilung, in der alle sinnvollen Nachbehandlungsverfahren (inklusive Ergotherapie, Lymphdrainage und Massage) angewendet werden.
  • Schienenversorgung: Individuell angepasste Schienen können zur Ruhigstellung, Stabilisierung und Entlastung der Hand eingesetzt werden. Die Nachbehandlung ist immer an den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst und beinhaltet selbstverständlich auch die Anfertigung von individuell angeformten speziellen Schienen, welche eine frühzeitige, geführte Bewegung ermöglichen.
  • Handtherapie: Die Handtherapie konzentriert sich auf die spezifischen Bedürfnisse der Hand und umfasst Übungen zur Verbesserung der Funktion und Schmerzlinderung. Zu den konservativen Behandlungsmethoden gehören die Handtherapie, das Tragen einer Daumenschiene und die Einnahme von Medikamenten.

Operative Behandlungsmethoden

Wenn konservative Behandlungsmethoden nicht ausreichend sind, kann ein operativer Eingriff erforderlich sein. Zu den operativen Behandlungsmethoden gehören:

  • Arthroskopische Eingriffe: Die Arthroskopie ermöglicht minimalinvasive Eingriffe an den Gelenken der Hand.
  • Nervenrekonstruktionen: Bei Nervenverletzungen können Nerven rekonstruiert oder verlagert werden, um die Funktion der Hand wiederherzustellen.
  • Sehnenrekonstruktionen: Bei Sehnenverletzungen können Sehnen genäht, rekonstruiert oder verlagert werden, um die Beweglichkeit der Hand wiederherzustellen.
  • Gelenkersatz: Bei fortgeschrittener Arthrose kann ein Gelenkersatz erforderlich sein, um die Schmerzen zu lindern und die Funktion der Hand zu verbessern.
  • Korrekturoperationen: Bei Fehlstellungen der Hand können Korrekturoperationen durchgeführt werden, um die Funktion der Hand zu verbessern.

Viele dieser Eingriffe werden unter mikrochirurgischen Bedingungen (Lupenoptik und Operationsmikroskop, Mikroinstrumentarium) durchgeführt.

WALANT-Anästhesie: Operieren ohne Narkose

Für viele Patienten bedeutet die für eine Operation notwendig Narkose eine zusätzliche Belastung und stellt oft einen Angstfaktor dar. In der sogenannten WALANT-Anästhesie wird ein Lokalanästhetikum in Kombination mit Adrenalin verwendet. No Tourniquet - durch das verwendete Adrenalin wird ein übersichtliches und blutarmes OP-Gebiet erzeugt. In konventionellen Narkoseverfahren wird dies durch das Abbinden des Oberarms durch eine Blutsperre (Tourniquet) gewährleistet. Diese ist für einen wachen Patienten jedoch nur wenige Minuten schmerzfrei zu tolerieren. Für uns als Chirurgen bietet die WALANT-Anästhesie den großen Vorteil, dass die Patienten in der Operation aktiv mitarbeiten können. Dies bedeutet, auf Aufforderung können die Hand oder die Finger aktiv bewegt werden und wir sehen noch in der Operation den Erfolg der operativen Maßnahmen und können entscheiden, ob weitere operative Schritte notwendig sind. Dies ist z.B. Für weitere Informationen gelangen Sie hier zu den FAQ.WALANT-Anästhesie am Ringfinger: das verwendete Adrenalin ermöglicht durch das Verengen der Blutgefäße ein blutarmes OP-Gebiet

Kinderhandchirurgie

Die anspruchsvolle Behandlung von angeborenen kindlichen Handfehlbildungen (z.B. angeborener Schnappfinger, angeborener Doppeldaumen) findet im Rahmen unserer speziellen kinderchirurgischen Sprechstunde statt. Einen Vortrag von Herrn OA Dr. Zajonc über die Behandlung der Handdeformität bei Epidermolysis Bullosa können Sie hier, und einen Artikel hier einsehen.

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Notfallversorgung

Als handchirurgisches Zentrum in Südbaden mit "Rund-um-die-Uhr" Replantationsbereitschaft decken wir die komplette Notfallversorgung ab. Hierzu gehört die Versorgung von täglich vorkommenden Arbeits- und Privatunfällen wie z.B. Nagelquetschungen, Verletzungen von Sehnen, Nerven, Blutgefäßen und Knochen bis hin zu schwersten Kombinationsverletzungen inklusive Amputationen. Ziel ist immer eine vollständige Wiederherstellung von Anatomie und Funktion der Hand, was den Einsatz modernster Techniken und Technologien (z.B. Operationsmikroskop) erfordert.Die Klinik für Plastische und Handchirurgie bietet auch Fraktur-Versorgung in der Handchirurgie auf höchstem akademischen Niveau und dies auch im Bereich der kindlichen Handfrakturen.

Nachbehandlung

Zentraler Bestandteil unserer Patientenversorgung ist die nach einer handchirurgischen Operation erforderliche Nachbetreuung. Im Haus integriert ist eine große krankengymnastische Abteilung, in der alle sinnvollen Nachbehandlungsverfahren (inklusive Ergotherapie, Lymphdrainage und Massage) angewendet werden. Die Nachbehandlung ist immer an den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst und beinhaltet selbstverständlich auch die Anfertigung von individuell angeformten speziellen Schienen, welche eine frühzeitige, geführte Bewegung ermöglichen.

Daumensattelgelenksarthrose

Aktuell wird eine wissenschaftliche Studie zum Vergleich zweier moderner Operationsmethoden bei Arthrose des Daumensattelgelenks in der Abteilung durchgeführt. Über den aktuellen Stand dieser Untersuchung berichtete OA Dr. Erst wenn durch Unfall oder Erkrankung die Handfunktion eingeschränkt wird, erkennt der Patient seine Abhängigkeit und wünscht sich eine schnelle, kompetente und funktionswiederherstellende Behandlung.

Spezialisierte Bereiche der Handchirurgie

Die Handchirurgie umfasst verschiedene spezialisierte Bereiche, die sich mit spezifischen Erkrankungen und Verletzungen der Hand befassen. Hierzu gehören:

Kinderhandchirurgie

Die Kinderhandchirurgie befasst sich mit der Behandlung von angeborenen und erworbenen Fehlbildungen der Hand bei Kindern. Hierzu gehören beispielsweise:

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  • Polydaktylie: Mehrfingrigkeit
  • Syndaktylie: Verwachsung von Fingern
  • Daumenaplasie: Fehlbildung des Daumens
  • Angeborener Schnappfinger: Angeborener Schnappfinger
  • Angeborener Doppeldaumen: Angeborener Doppeldaumen

Rheumachirurgie der Hand

Die Rheumachirurgie der Hand befasst sich mit der Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, die die Hand betreffen. Hierzu gehören beispielsweise:

  • Rheumatoide Arthritis: Entzündliche Erkrankung der Gelenke
  • Arthrose: Gelenkverschleiß
  • Kollagenosen: Erkrankungen des Bindegewebes

Nervenchirurgie der Hand

Unser Plastischer Chirurg Dr. med. Kemper ist spezialisiert auf die Behandlung von Nervenerkrankungen, darunter Kompressionssyndrome wie das Karpaltunnelsyndrom oder das Kubitaltunnelsyndrom. Eine fachärztlich neurologische Diagnosestellung ist allerdings fundamental. Bei chronischen Schmerzen oder neuropathischen Beschwerden ist die partielle Denervation eine Behandlungsoption. Darüber hinaus behandelt Dr. Kemper auch Nerventumore, um eine optimale Funktion der Hand wiederherzustellen.

Behandlung von Sehnenerkrankungen

Sehnen spielen eine wesentliche Rolle bei der Bewegung und Kraftübertragung in der Hand. Dr. Kemper hat umfangreiche Erfahrung in der Behandlung von Sehnenerkrankungen wie dem Schnellenden Finger, Sehnenscheidenentzündungen sowie traumatischen und degenerativen Veränderungen der Sehnen.

Behandlung von Arthrose

Arthrose kann die Gelenke der Hand beeinträchtigen und zu Schmerzen, Steifheit und eingeschränkter Beweglichkeit führen. Unser Handchirurg Dr. Kemper bietet effektive Behandlungsoptionen für Arthrosen von Fingergelenken und der Handwurzel an. Mit seinem fundierten Fachwissen in der Handchirurgie arbeitet er daran, die Schmerzen zu lindern und die Funktion der Gelenke zu verbessern. Bei der Behandlung von Daumensattelgelenksarthrose stehen in frühen Stadien auch minimalinvasive Techniken, wie beispielsweise die Arthroskopie des Daumensattelgelenk zur Verfügung.

Behandlung von Weichteilerkrankungen

Dr. Kemper kümmert sich auch um Erkrankungen der Weichteile der Hand. Die Dupuytren-Kontraktur, eine Veränderung des Bindegewebes in der Handfläche, kann die Fingerfunktion beeinträchtigen. Hier bieten wir in unserer Praxis effektive Behandlungsmöglichkeiten an, um die Beweglichkeit der Finger wiederherzustellen. Darüber hinaus behandelt Dr.

Die Rolle des Handchirurgen

Der Handchirurg ist ein spezialisierter Arzt, der sich mit der Diagnose, Behandlung und Rehabilitation von Erkrankungen und Verletzungen der Hand befasst. Er verfügt über fundiertes Fachwissen und jahrelange Erfahrung in der Behandlung von komplexen handchirurgischen Problemen. Der Handchirurg arbeitet eng mit anderen Fachärzten, Therapeuten und dem Patienten zusammen, um die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten.

Der Handchirurg erhält seine Bezeichnung nach einer etwa dreijährigen Weiterbildung, deren Ziel es ist, die fachliche Kompetenz im Bereich der Handchirurgie durch die Weiterbildungszeit und die Weiterbildungsinhalte zu erlangen. Welche Inhalte in der Weiterbildung behandelt werden, kann von Ort zu Ort differieren und wird normalerweise von den jeweiligen Ärztekammern festgelegt. Bevor die Weiterbildung zum Handchirurgen begonnen werden kann, braucht der Arzt einen Facharzttitel in der Orthopädie, der Chirurgie, Unfallchirurgie oder der Plastischen Chirurgie.

Aufgaben eines Handchirurgen

Der spezialisierte Handchirurg befasst sich üblicherweise mit der Diagnose und Therapie von chronischen und akuten Schäden, Deformitäten und Verletzungen der oberen Extremitäten. Hierzu gehören auch Schulter, Oberarm, Unterarm, die Hand an sich, alle Finger und der Daumen.

Der Handspezialist ist stets bemüht, Erkrankungen, Verletzungen, Tumore oder Fehlbildungen der Hand zu erkennen, wenn möglich vorzubeugen und selbstverständlich konservative und chirurgische Maßnahmen zu ergreifen. Zu den genauen Aufgaben eines Handchirurgen gehören auch folgende Therapien:

  • Verbrennungen der Oberen Extremitäten bis hin zu den Fingern und Daumen
  • Infektionen der Weichgewebe und Knochen der oberen Extremitäten
  • Zysten (z. B.: Ganglien) und benigne sowie maligne Tumoren von Hand und Arm
  • Verletzungen der Fingerknochen, der Sehnen und Bänder, Handgelenksbrüche, distale Radiusfrakturen, Brüche am Ellen-Speichen-Gelenk
  • Verletzungen der Blutgefäße und Nervenfasern von Hand und Arm und Rekonstruktion ebendieser sowie die Amputation von Hand und Fingern sowie Daumen
  • Chronische Entzündungen und Erkrankungen der Gelenke (Rheuma, Arthritis, Arthrosen), Durchblutungsstörungen und Parästhesien der Weichgewebe und Knochen, Einengungen von Nerven und Sehnen (z. B.: Karpaltunnelsyndrom) sowie des Bindegewebes der oberen Extremitäten
  • Hereditäre Fehlbildungen wie Polydaktylie (Mehrfingrigkeit) und Fehlbildungen der Daumen (Daumenaplasien)
  • Behandlung des komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS, Complex Regional Pain Syndrome)
  • Behandlung und Wiederherstellung (motorische Ersatzoperation) von Funktionsverlusten beziehungsweise Einschränkungen der Arme und Hände aufgrund von Lähmungen oder Verletzungen

Darüber hinaus behandelt der Handchirurg auch Kinder und frühkindliche Fehlbildungen sowie Rheumatiker. Auch die Replantation von einzelnen Fingern bis hin zum gesamten Unterarm und der Einsatz von Prothesen und die Rehabilitation dieser gehören zum Aufgabenfeld eines Handchirurgen, für das er auch eine spezielle Ausbildung durchlaufen hat.

Instrumente des Handchirurgen

Der Handchirurg verfügt über ein spezielles Instrumentenset, um eine möglichst atraumatische Operationstechnik anwenden zu können. Hierzu behilft er sich auch Lupenbrillen oder Fernrohrbrillen. Für gewöhnlich arbeitet der Handchirurg in komplexen Fällen, die gerade die Rekonstruktion von Gefäßen und Nerven beinhaltet, auch mit einem Operationsmikroskop.

Um eine relative Blutsperre zu erreichen wird der Arm durch eine Manschette fixiert und so der Blutfluss während der Operation unterbrochen. Wichtig für eine erfolgreiche Operation ist überdies auch eine Blutleere zu schaffen, hierzu wird der Arm vor der Blutsperre von den proximalen Extremitäten her ausgewickelt.

Fazit

Die Hand ist ein komplexes und wichtiges Organ, dessen Funktion durch verschiedene Ursachen beeinträchtigt werden kann. Eine spezialisierte Behandlung durch einen Handnervenarzt ist entscheidend, um die bestmögliche Wiederherstellung der Handfunktion zu gewährleisten. Die Handchirurgie umfasst verschiedene spezialisierte Bereiche, die sich mit spezifischen Erkrankungen und Verletzungen der Hand befassen. Der Handchirurg ist ein spezialisierter Arzt, der über fundiertes Fachwissen und jahrelange Erfahrung in der Behandlung von komplexen handchirurgischen Problemen verfügt.

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