Heilsteine als ergänzende Unterstützung bei Parkinson: Eine ganzheitliche Betrachtung

Die Suche nach alternativen und ergänzenden Behandlungsmethoden hat in den letzten Jahren zugenommen, insbesondere im Bereich chronischer Erkrankungen wie Parkinson. Neben konventionellen Therapien rücken zunehmend natürliche Ansätze in den Fokus, darunter auch die Verwendung von Heilsteinen. Dieser Artikel beleuchtet die potenziellen Einsatzmöglichkeiten von Heilsteinen bei Parkinson, ihre Wirkungsweisen und gibt Hinweise zur praktischen Anwendung.

Die Tradition der Heilsteine

Die Verwendung von Edelsteinen und Kristallen zu Heilzwecken hat eine lange Tradition. Seit Jahrtausenden sprechen Menschen Edelsteinen und Kristallen eine besondere Bedeutung zu; sie sollen ihren Besitzer vor Unheil bewahren, seine Familie beschützen oder von Krankheiten heilen. Die Anwendung von Heilsteinen hat ihre Wurzeln in der antiken europäischen sowie in der indianischen Kultur - hier wurden sie als Heilmittel für körperliche Gebrechen, aber auch als Orakel und Schutz vor bösen Geistern verwendet. Jedem einzelnen Stein wurde dabei eine ganz eigene Wirkungsweise zugeschrieben - die Begründung der modernen Steinheilkunde.

Grundlagen der Steinheilkunde

Die Steinheilkunde besagt, dass jeder Stein eine verschiedenartige Wirkungsweise hat, also autonom ist, ebenso wie sein Besitzer/Träger individuell ist. Konkret bedeutet das, dass sich nicht jeder Heilstein für jeden beliebigen Menschen eignet, sondern mit bestimmten Menschen verbunden ist. Diese Verbundenheit wird anhand des Sternzeichens festgelegt - Heilsteine und Sternzeichen sind somit eine der bekannten Schnittstellen von Esoterik und Astrologie.

Heilsteine und ihre potenziellen Wirkungen

Esoteriker gehen davon aus, dass Heilsteine und Mineralien bestimmte energetische Schwingungen bzw. Strahlen absondern, welche auf den menschlichen Organismus einwirken. Entscheidend für die Wirkungsweise des Heilsteins sollen zudem die spezielle Farbgebung sowie die Zusammensetzung der enthaltenen Mineralien sein. Je nach Einsatzgebiet können die Steine zudem verschiedenartig angewendet werden: Heilsteine können aufgelegt, im Raum drapiert, am Körper getragen oder direkt in den Mund genommen werden. Nach den jeweiligen Beschwerden und Symptomen richtet sich auch die Auswahl des jeweiligen Heilsteins.

Beispiele für Heilsteine und ihre zugeschriebenen Eigenschaften

  • Aquamarin: Traditionell bei Atemwegs- und Halserkrankungen sowie Hautallergien eingesetzt. In Kombination mit Bergkristall soll er bei Taubheits- und Kältegefühlen sowie Lähmungserscheinungen helfen. Er soll vor Strahlung schützen, Energieblockaden lösen, die Aura klären und die Chakren öffnen.

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  • Calcit: Fördert Wachstum und Entwicklung. Orangefarbener Calcit soll vor degenerativen Knochen- und Bandscheibenschäden bewahren, während blauer Calcit bei Wirbelproblemen helfen soll. Chalcedonblau wird bei Rachen-, Hals- und Kehlkopferkrankungen, Sprachfehlern und Stottern eingesetzt.

  • Citrin: Entgiftet und reguliert Stoffwechsel und Immunsystem, besonders geeignet für Bauchspeicheldrüse und Leber. Er soll das Selbstbewusstsein stärken und die Karriere fördern.

  • Rauchquarz: Stärkt Bindegewebe, Fettgewebe und Muskeln, entgiftet und entschlackt. Er wird zur Regeneration der Haut und als Fruchtbarkeitsstein eingesetzt und soll den Willen stärken.

  • Sugilith: Stärkt das Immunsystem bei chronischen Erkrankungen, Suchterkrankungen, Zwangsneurosen, Lähmungen und Koma. Er soll Willenskraft geben und von Abhängigkeiten befreien.

  • Mookait: Dieser gelb-rote Jaspis soll innere Ausgewogenheit, Aktivität, Kreativität und Vitalität schenken. Er gleicht die Polarität aus und öffnet die Seele für feine Empfindungen.

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  • Malachit: Könnte entgiftend und entschlackend auf den gesamten Organismus wirken und von körperlich negativen Energien befreien. Er soll harmonisierend auf Blutdruck, Gasaustausch, Stoffwechsel und Kreislauf wirken und Ablagerungen vorbeugen. Er könnte besonders auf die Hypophyse wirken und damit die Steuerung von Schilddrüse und Wachstum beeinflussen. Früher wurde er bei grünem Star, Gelenkentzündungen, Multipler Sklerose, Morbus Parkinson, Allergien, Hypertonie, Grippe und Ohrentzündungen, Prellungen und Zahnfleischentzündungen empfohlen. Er soll das Bindegewebe straffen und bei psychosomatischen Erkrankungen helfen, die durch verdrängte Emotionen entstehen.

  • Bergkristall: Gilt als einer der energetisch stärksten Heilsteine und soll eine reinigende Wirkung auf Blutgefäße und Blutbahnen haben. Er wird in der alternativen Krebstherapie eingesetzt, um das Immunsystem zu stärken, Wucherungen vorzubeugen und bei Autoimmunerkrankungen zu unterstützen.

  • Grüner Turmalin: Ihm wird eine heilende Wirkung bei Lungenerkrankungen zugesprochen - er soll Venen und Arterien stärken, die Sauerstoffzirkulation in der Lunge verbessern und die Herztätigkeit unterstützen. Er wird präventiv gegen Leberkrebs und Leukämie eingesetzt, soll aber auch bei Morbus Parkinson Linderung bewirken. Am Körper getragene grüne Turmaline sollen zudem gegen Gewebeablagerungen und Rheuma helfen. Er könnte das Nervensystem stärken, was für Parkinson-Patienten sehr nützlich wäre.

Heilsteine bei Parkinson: Spezifische Betrachtungen

Parkinson ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die durch den Verlust von Dopamin-produzierenden Nervenzellen im Gehirn gekennzeichnet ist. Dies führt zu einer Reihe von Symptomen, darunter Zittern, Steifheit, langsame Bewegungen und Gleichgewichtsprobleme. Viele Menschen mit Parkinson suchen nach ergänzenden Therapien, um ihre Symptome zu lindern und ihre Lebensqualität zu verbessern.

Potenziell hilfreiche Heilsteine bei Parkinson

  • Malachit: Aufgrund seiner potenziell entgiftenden und entschlackenden Wirkung sowie seiner harmonisierenden Wirkung auf den Stoffwechsel könnte Malachit eine unterstützende Rolle bei Parkinson spielen. Seine mögliche Wirkung auf die Hypophyse könnte zudem die Steuerung von Schilddrüse und Wachstum beeinflussen.

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  • Grüner Turmalin: Seine potenziell belebenden Eigenschaften und seine Fähigkeit, das Nervensystem zu stärken, könnten für Parkinson-Patienten von Nutzen sein.

  • Weitere unterstützende Steine: Amethyst und Aventurin können gegen Angstzustände helfen, die oft mit Parkinson einhergehen. Rosenquarz und Hämatit werden ebenfalls als nützlich für Parkinson-Patienten genannt.

Wie Heilsteine in den Alltag integriert werden können

Heilsteine lassen sich auf verschiedene Weise in den Alltag integrieren:

  • Tragen als Schmuck: Heilsteine können als Anhänger, Armbänder oder Ringe getragen werden, um ihre Energie kontinuierlich auf den Körper wirken zu lassen.
  • Platzieren im Wohnraum: Heilsteine können in Wohnräumen platziert werden, um eine positive Atmosphäre zu schaffen und die Umgebung energetisch zu harmonisieren.
  • Meditation: Heilsteine können während der Meditation in der Hand gehalten oder auf den Körper gelegt werden, um die Entspannung zu vertiefen und die heilenden Eigenschaften der Steine zu nutzen.
  • Auflegen auf den Körper: Heilsteine können direkt auf betroffene Körperstellen aufgelegt werden, um Schmerzen zu lindern und die Heilung zu fördern.
  • Einnahme als Edelsteinwasser: Einige Heilsteine können zur Herstellung von Edelsteinwasser verwendet werden, das dann getrunken wird, um die heilenden Eigenschaften der Steine innerlich aufzunehmen.

Wichtige Hinweise zur Anwendung von Heilsteinen

  • Sorgfältige Auswahl: Informieren Sie sich gründlich über die verschiedenen Heilsteine und ihre spezifischen Wirkungen, um die für Ihre individuellen Bedürfnisse und Symptome am besten geeigneten Steine auszuwählen.
  • Qualität der Steine: Achten Sie auf die Qualität der Heilsteine. Natürliche, unbehandelte Steine sind in der Regel wirksamer als synthetische oder gefärbte Steine.
  • Reinigung der Steine: Reinigen Sie Ihre Heilsteine regelmäßig, um sie von negativen Energien zu befreien und ihre Wirksamkeit zu erhalten. Dies kann durch Abspülen unter fließendem Wasser, Räuchern mit Salbei oder das Vergraben in der Erde geschehen.
  • Individuelle Erfahrung: Jeder Mensch reagiert anders auf Heilsteine. Experimentieren Sie und beobachten Sie, welche Steine Ihnen am besten helfen.
  • Ärztliche Beratung: Heilsteine sind kein Ersatz für eine konventionelle medizinische Behandlung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker, bevor Sie Heilsteine zur Behandlung von Parkinson einsetzen.

Wissenschaftliche Evidenz und kritische Betrachtung

Bislang existiert kein wissenschaftlicher bzw. medizinischer Beweis für die tatsächliche Heilkraft von Heilsteinen. Die Wirksamkeit von Heilsteinen ist wissenschaftlich nicht nachweisbar oder medizinisch anerkannt. Es gibt nur wenige wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit von Heilsteinen bei Parkinson oder anderen Erkrankungen. Die meisten Erkenntnisse beruhen auf Erfahrungsberichten und traditionellem Wissen. Es ist wichtig, die Anwendung von Heilsteinen als ergänzende Maßnahme zu betrachten und nicht als Ersatz für eine konventionelle medizinische Behandlung.

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