Helena Fürst, bekannt durch ihre Auftritte in Reality-TV-Formaten wie "Dschungelcamp" und "Sommerhaus der Stars", sorgte in den letzten Jahren immer wieder für Schlagzeilen. Dabei standen nicht nur ihre kontroversen Auftritte im Rampenlicht, sondern auch gesundheitliche Probleme, die zu teils dramatischen Ereignissen führten. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen und Hintergründe ihrer gesundheitlichen Herausforderungen, basierend auf öffentlich zugänglichen Informationen.
Psychiatrieaufenthalt und Vorwürfe
Im Dezember 2023 wurde Helena Fürst aufgrund eines Nachbarschaftsstreits und eines darauf folgenden Vorfalls in ihrem Frankfurter Wohnhaus in die Psychiatrie eingewiesen. Laut Polizeiangaben wirkte sie "psychisch verwirrt" und soll in einem gemeinschaftlichen Stromkasten Kabel durchgeschnitten haben. Ein Polizeisprecher berichtete, dass sie "rumschrie und immer wieder in den Stromkasten hineingriff".
Nach ihrer Einweisung erhob Fürst schwere Vorwürfe gegen die Klinik. Sie behauptete, mehrfach geschlagen und misshandelt worden zu sein, ans Bett fixiert und zwangsweise mit Medikamenten behandelt worden zu sein. Zudem kritisierte sie die hygienischen Zustände in der Klinik. Die Uniklinik Frankfurt wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern und verwies auf die ärztliche Schweigepflicht. Sie erklärte jedoch allgemein, dass Einweisungen ohne Einwilligung des Patienten in der Regel durch den behandelnden Notarzt und die Polizei erfolgen, wobei die Entscheidung über die Unterbringung letztendlich ein Richter trifft.
Nach etwa zwei Wochen wurde Fürst aus der Psychiatrie entlassen. Sie äußerte sich erleichtert und erneuerte ihre Anschuldigungen gegen die Klinik.
Hirntumor-Diagnose und Behandlung
Im November 2023 machte Helena Fürst ihre Hirntumor-Erkrankung öffentlich. Bereits 2020 wurde bei ihr im Rahmen eines Routine-MRTs ein gutartiges Meningeom entdeckt. Ein medizinischer Befund ergab, dass sich der Tumor bis zum Gehörgang ausgebreitet hatte.
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Die Ärzte rieten zu einer operativen Tumorverkleinerung mit anschließender Einzelbestrahlung des Resttumors. Aufgrund der Risiken entschied sich Fürst jedoch gegen eine Operation. "Kein Arzt konnte mir versichern, dass er auch nur einen Teil des Tumors unbeschadet aus meinem Kopf bekommt", erklärte sie. Sie ergänzte, dass ein kleiner Schnitt daneben zu Querschnittslähmung oder sogar zum Tod hätte führen können.
Monatelang war Fürst aufgrund von Gehirnschwellungen auf Kortison angewiesen. Die Schwellungen in ihrem Gesicht, die von vielen Zuschauern fälschlicherweise auf Alkoholkonsum zurückgeführt wurden, waren eine Folge der Medikamente und Gehirnschwellungen. Auch Seh- und Sprachstörungen traten auf, da der Tumor auf verschiedene Hirnareale drückte.
Inzwischen gehe es ihr dank einer individuellen Therapie wieder besser. Der Tumor sei zwar nicht verschwunden, aber deutlich geschrumpft. Sie habe zeitweise immense Schwierigkeiten zu sprechen, schwere Lähmungen und konnte kaum sehen. Sie habe sich mit dem Tod befasst und damit, dass sie das vielleicht nicht überleben werde.
Auswirkungen auf ihr Leben und ihre Karriere
Die gesundheitlichen Probleme hatten erhebliche Auswirkungen auf Helena Fürsts Leben und ihre Karriere. Sie zog sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurück. Spöttische und verächtliche Kommentare über ihr Aussehen und ihre Art, sich zu artikulieren, waren ihr zur Genüge bekannt. Sie enttäuschte sich von ehemaligen Kollegen und vermeintlichen Wegbegleitern, die sich ihr gegenüber bestürzt zeigten, sobald die Kameras angingen, aber hinter ihrem Rücken lästerten.
Trotz der Herausforderungen zeigt sich Fürst kämpferisch. Sie will für ihre Tochter gesund werden und hat gelernt, sich über die Dinge, über die sie sich früher aufgeregt hat, nicht mehr zu ärgern.
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Die Rolle von Stress und psychischer Belastung
Helena Fürst betonte, dass negativer Stress ihren Tumor explosionsartig wachsen ließ. Sie hatte unbeschreiblich starke Schmerzen am ganzen Körper und lag flach. Dies unterstreicht die Bedeutung von Stressmanagement und psychischer Gesundheit bei der Bewältigung von körperlichen Erkrankungen.
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