Die Aktivierung von hochbetagten Menschen mit Demenz ist ein zentrales Thema in der Altenpflege. Ziel ist es, ihre Lebensqualität zu verbessern, ihre kognitiven Fähigkeiten zu fördern und ihnen Sicherheit und Wohlbefinden zu vermitteln. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Aktivierungsmethoden, Ideen und Konzepte, die in der Praxis Anwendung finden können.
Bedeutung der Aktivierung bei Demenz
Unser Gehirn verkümmert, wenn wir es nicht benutzen. Außerdem wird eine Demenz durch die Inaktivität des Gehirns noch zusätzlich genährt. Während Inhalte des Kurzzeitgedächtnisses immer mehr an Bedeutung verlieren, sind Inhalte aus dem Langzeitgedächtnis den Demenzkranken häufig noch zugänglich. Mit diesen Inhalten zu arbeiten und entsprechende Themen auszuwählen, kann den Demenzkranken Sicherheit vermitteln und ihre Neugier und Motivation wecken.
Ziele der Aktivierung
- Förderung der kognitiven Fähigkeiten: Gedächtnistraining, Rätsel und andere Übungen können helfen, die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern.
- Steigerung des Wohlbefindens: Aktivitäten, die Freude bereiten und Erfolgserlebnisse ermöglichen, können die Stimmung heben und das Selbstwertgefühl stärken.
- Erhalt der Selbstständigkeit: Durch gezielte Aktivierung können alltagspraktische Fähigkeiten so lange wie möglich erhalten werden.
- Förderung der sozialen Interaktion: Gruppenaktivitäten bieten die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.
- Strukturierung des Tagesablaufs: Regelmäßige Aktivitäten geben den Tag einen Rahmen und können Orientierung bieten.
Das Konzept der 10-Minuten-Aktivierung
In Altenheimen und der Altenpflege im Allgemeinen hat sich das von Ute-Schmidt Hackenberg entwickelte Konzept der 10-Minuten-Aktivierung, zumindest theoretisch, weitgehend durchgesetzt. Kurz und regelmäßig, das sind die beiden Grundregeln für den Einsatz der 10-Minuten-Aktivierung bei Demenzkranken. Wünschenswert ist, dass die 10-Minuten-Aktivierung ein tägliches Angebot bei der Betreuung und Beschäftigung von Demenzkranken und der Altenpflege darstellt. Es ist wissenschaftlich erforscht, dass die ideale Angebotslänge 20 Minuten nicht überschreiten sollte und dass Wiederholung einen positiven Effekt hat. Wiederholungen geben den Demenzkranken Sicherheit, auch wenn es einem langweilig erscheinen mag mehrfach die selbe 10-Minuten-Aktivierung durchzuführen, sollte man nicht von sich selbst auf den Demenzkranken schließen.
Grundlagen der 10-Minuten-Aktivierung
Die 10-Minuten-Aktivierung basiert auf der Idee, mit Hilfe von Alltagsgegenständen und biografieorientierten Themen Erinnerungen zu wecken und die Kommunikation anzuregen. Um sie aus dem Dunkeln hervorzulocken, werden bei der 10-Minuten-Aktivierung äußere Reize und biografieorientierte Themen eingesetzt. Die Reize und Themen, die helfen Erinnerungen hervorzurufen, sind von Demenzkranken zu Demenzkranken sehr unterschiedlich. Im Alltag eines Altenheimes muss man aus Zeit und Personalgründen häufig den kleinsten gemeinsamen Nenner der Menschen mit Demenz finden, um mit beiden Damen gleichzeitig eine 10-Minuten-Aktivierung durchzuführen. Ideen hierfür könnten zum Beispiel die Schulzeit sein, oder vielleicht sind beide Damen in einem katholischen Elternhaus aufgewachsen.
Aktivierungskisten
In Altenheimen aber auch in Tagespflegeeinrichtungen oder bei den Demenzkranken zu Hause ist es sinnvoll Aktivierungskisten einzuführen. In diesen Kisten (zum Beispiel Schuhkartons) wird jeweils das Material für eine 10-Minuten-Aktivierung gelagert. Ideen für die 10-Minuten-Aktivierung mit dem entsprechenden Material werden stichpunktartig aufgeschrieben und der Zettel wird in den Deckel der Kiste geklebt.
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Geeignete Themen für die 10-Minuten-Aktivierung
- Frühling, Sommer, Herbst, Winter: Die Jahreszeiten bieten vielfältige Anknüpfungspunkte für Gespräche und Aktivitäten.
- Karneval, Ostern, Urlaub, Nikolaus, Advent: Feste und Feiertage sind oft mit positiven Erinnerungen verbunden.
- Putzen, Kochen, Werkstatt, Märchen, Auto, Berufe: Alltagsthemen können die Kompetenzen und Interessen der Bewohner ansprechen.
- Schulzeit: Erinnerungen an die eigene Schulzeit können lebhafte Gespräche auslösen.
- Katholisches Elternhaus: Religiöse Themen können für viele Menschen eine wichtige Rolle spielen.
Bekannte Literatur
Logischer Weise ist das bekannteste und verbreitetste Buch über die 10-Minuten-Aktivierung das Buch “Wahrnehmen und Motivieren” von Ute Schmidt-Hackenberg. Schmidt-Hackenberg, Ute (1996): Schmidt-Hackenberg, Ute (1996): Wahrnehmen und Motivieren. Die 10-Minuten-Aktivierung für die Begleitung Hochbetagter.
Vielfältige Aktivierungsangebote für Senioren
Nach Beschäftigung für Senioren wird häufig gesucht und Ideen für die Beschäftigung sind das Hauptthema von Mal-alt-werden.de. Es gibt viele “Klassiker” bei der Beschäftigung für Senioren wie Stuhlgymnastik oder das Gedächtnistraining . Auch auf Spiele für alte Menschen wie Bingo oder an die motorischen Fähigkeiten angepasste Kegelbahnen wird gerne zurückgegriffen.
Körperliche Aktivierung
- Stuhlgymnastik: Sanfte Übungen im Sitzen fördern die Beweglichkeit und Durchblutung.
- Bewegungsgeschichten: Spielerische Übungen, die in eine Geschichte eingebettet sind, motivieren zur Bewegung.
- Bewegungsspiele: Abwechslungsreiche Spiele mit Bällen, Luftballons oder Tüchern bringen Spaß und fördern die Koordination.
- Sitzgymnastik: Sich fit halten: Das ist auch und gerade im Alter sehr wichtig. Übungen in Hülle und Fülle finden Sie natürlich bei uns.
- Tanzen: Nicht mehr laufen, aber noch tanzen können? Dieses Phänomen begegnet einem bei der Beschäftigung für Senioren häufiger.
- Sitztanz: Wenn das Tanzen im Stehen nicht mehr klappt, dann ist das Tanzen im Sitzen eine schöne Alternative.
- Gärtnern: Gartenarbeit ist nicht nur lästige Pflicht, sondern auch eine schöne Beschäftigung. Für Menschen im Rollstuhl gibt es Hochbeete und Balkonkästen.
- Spaziergänge: Frische Luft tut gut. Egal zu welcher Jahreszeit.
Kognitive Aktivierung
- Gedächtnistraining: Übungen zur Verbesserung des Gedächtnisses, der Konzentration und der Merkfähigkeit.
- Rätsel: Knobeln, rätseln und die grauen Zellen fit halten. Das macht vielen Senioren Spaß und ist daher gut für die Beschäftigung mit Senioren geeignet.
- Sprichwortgeschichten: Geschichten, in die Sprichwörter und Redewendungen integriert sind, laden die Teilnehmer zum Mitsprechen ein.
- Biografische Fragen: Manchmal ist es schwierig ins Gespräch zu kommen. Biografische Fragen zu einem Thema können dabei helfen. Hier finden Sie Anregungen.
- Bilderrätsel: Geknobelt werden darf in der Beschäftigung mit Senioren nicht nur auf Arbeitsblättern, auch Bilderrätsel können Spaß machen.
- Sütterlin: Manch ein Senior kann noch selbst Sütterlin schreiben oder lesen. Nutzen Sie dieses Wissen.
- Wortspiele: Anagramme, Wörter nach dem ABC suchen und andere Wortspiele werden von Senioren gerne zum Zeitvertreib genutzt.
- Kopfrechnen: Taschenrechner hatten die meisten der heutigen Senioren in der Schulzeit noch nicht. Kopfrechnen war angesagt.
- Zahlenspiele: Spiele mit Zahlen ermöglichen es Rechenleistung zu trainieren und aufrecht zu erhalten. Dabei kommt der Spaß nicht zu kurz.
- Memo-Spiele: Ob selbstgemacht oder gekauft ist bei Memo-Spielen egal: Das Spiel ist bekannt und es gibt unzählige Varianten.
- Kreuzworträtsel: Ein Klassiker in der Senioren-Beschäftigung, der immer wieder gerne gemacht wird.
- Zeitungsrunde: Die Zeitung hält uns auf dem Laufenden. Das gemeinsame Lesen der Zeitung kann für Senioren ein liebgewordenes Ritual werden.
- Stammbaum zusammen stellen:
- Lebenszeitung schreiben: Eine Lebenszeitung zu schreiben, kann wertvolle Informationen zur Biografie zu Tage fördern oder wertvolle Informationen konservieren.
Kreative und soziale Aktivierung
- Singen: Volkslieder, Schlager oder Bewegungslieder wecken Erinnerungen und fördern die Gemeinschaft. Besonders in der Arbeit mit Menschen mit Demenz.
- Basteln: Basteln bedeutet nicht nur Beschäftigung. Es bedeutet auch etwas zu erschaffen, auf das man hinterher stolz sein kann.
- Malen: Frei oder mit Vorlage, wer sein Leben lang künstlerisch aktiv war, kann diese Gabe auch im Alter noch ausleben (oder neu entdecken).
- Werken: Mit Holz arbeiten und praktische Dinge erschaffen. Stichsäge, Laubsäge und eine Aufgabe. Werken kann glücklich machen und eine gute Beschäftigung für Senioren sein.
- Kochen: Viele Senioren haben gut gehütete Familienrezepte. Was könnte eine schönere Beschäftigung sein, als diese gemeinsam zuzubereiten?
- Backen: Ein Kaffeeklatsch wäre nur halb so schön ohne den selbst gebackenen Kuchen.
- Gesellschaftsspiele: Bingo, Kartenspiele oder Würfelspiele fördern die Interaktion und sorgen für Unterhaltung.
- Kaffeekränzchen: Zusammensitzen, Kuchen essen, Kaffee trinken und tratschen.
- Basare: Dass Basteln und Werken tolle Beschäftigungen für Menschen mit Demenz sein können, haben wir bereits erwähnt. Besonders schön ist es, wenn die hergestellten Kunstwerke auf Basaren verkauft werden können. Vielleicht für den guten Zweck?
- Musizieren: Wer sein Leben lang ein Instrument gespielt hat, wird das (solange die motorischen Möglichkeiten es zulassen) wahrscheinlich auch im Alter noch gerne machen. Doch auch Menschen, die erst im Alter anfangen, profitieren vom Musizieren.
- Intergeneratives: Seniorenbeschäftigung beinhaltet immer öfter auch die Arbeit mit Kindern. Bringt man beide Zielgruppen zusammen, spricht man von intergenerativen Projekten. Es darf gemeinsam gebacken, gesungen, gespielt und gelacht werden.
Sinnesaktivierung
- Wahrnehmungsübungen: Riechen, schmecken, tasten, sehen: Erinnern Sie sich noch an KIM-Spiele aus Ihrer Kindheit?
- Aromapflege: Düfte können Menschen auf der emotionalen Ebene erreichen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig.
- Tastbretter: Tastbretter kann man auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen herstellen.
- Fühlkisten:
- Klangschalen: Eine Welle, die aus der Entspannungspädagogik in die Beschäftigung mit Senioren herüber schwappt, ist die Arbeit mit Klangschalen.
- Riechbäume: Kleine Filmdosen in die man Wattebäuschchen füllt, die mit ätherischen Ölen getränkt wurden und an einem Strauch befestigt werden: So sieht ein klassischer Duftbaum aus.
- Tastgeschichten: Bei Tastgeschichten wird die Wahrnehmung gezielt angesprochen in dem ein Gegenstand mit seinen Tasteigenschaften die Hauptrolle in den Geschichten spielt. Der reale Gegenstand wird von den Zuhörern während der Geschichte in die Hand genommen und betastet.
- Duftgeschichten: In Duftgeschichten wird ein Duft thematisiert, der auch in der Realität angeboten wird.
- Basale Stimulation: Die Basale Stimulation ist eine Art über die Sinne miteinander in Kontakt zu treten.
- Snoezelen: Als Disco-Angebot im Altenheim wird Snoezelen manchmal bezeichnet und das macht schon deutlich, dass nicht jeder den Einsatz befürwortet. Doch das Prinzip von Snoezelen ist “alles kann, nichts muss” und sollte daher nicht unterschätzt werden. Studien deuten durchaus auf einen positiven Effekt auch im Alter hin.
Weitere Ideen und Anregungen
- Wie es früher war: In Erinnerungen schwelgen, dafür gibt es viele gute Gründe. Doch wie war es eigentlich früher? Anekdoten und Geschichten von Zeitzeugen können gute Gesprächseinstiege ermöglichen.
- Liedergeschichten: Eine Kombination aus Geschichte und Singen: Das bieten unsere Liedergeschichten. Sie kommen bei Senioren in der Beschäftigung sehr gut an.
- Bewegungsgedichte: Kurze Verse, die mit Bewegungen untermalt werden. Das funktioniert teilweise mit klassischen Gedichten und teilweise mit extra erstellten Gedichten.
- Mutters ganzer Stolz!
- Arbeitsblätter: Manche Senioren (besonders Pflegebedürftige) nehmen kaum noch einen Stift in die Hand. So lange sie es noch können, spricht aber nichts dagegen.
- Feste feiern: Karneval, Frühlingsfest, Ostern, Sommerfest, Herbstfest, Oktoberfest, Nikolaus, Weihnachten: Man soll die Feste feiern wie sie fallen.
- Hauswirtschaftliche Tätigkeiten: Putzen, waschen und Co.- für manch einen war das Zeitlebens nicht nur ein Zeitvertreib, sondern auch eine wichtige Aufgabe.
- Mitsprechgedichte: Gedichte, bei denen man das Reimwort in jeder zweiten Zeile ergänzen muss, werden gerne genutzt. Aktives Mitmachen, statt passives Zuhören.
- Puzzles: Puzzle kann man ganz einfach selbst gestalten (aber natürlich auch kaufen 😉 ). Sie vertreiben die Zeit und können immer wieder eingesetzt werden.
- Volkslieder: Singen ist die Beschäftigung Nummer 1 in der Arbeit mit Senioren (und besonders in der Arbeit mit Menschen mit Demenz).
- Schlager: Langsam gibt es auch Senioren, die einen anderen Musikgeschmack haben, aber für viele gilt immer noch: Schlager sind die Musik der Wahl.
- Würfelspiele: Würfel sind klein und handlich und man kann sie immer dabei haben. Würfelspiele für Senioren.
- Sortierspiele: Ordnen und sortieren gehört zum Alltag. Kaum etwas, was man nicht sortieren kann: Knöpfe, Schrauben, Wäscheklammern, Socken. Warum nicht ein Spiel daraus machen?
- Impulsgestütze Kurzaktivierungen: Ein haptischer Gegenstand, der in Kombination mit einer kurzen Anekdote Erinnerungen weckt: Das ist die impulsgestütze Kurzaktivierung.
- Ausmalen: Malbücher und Malvorlagen gibt es mittlerweile auch für Erwachsene. Beim Ausmalen kann man die Seele baumeln lassen.
- Kino: Einige Kinos bieten mittlerweile spezielle Seniorenvorstellungen an. Doch mit Leinwand und Beamer kann ein Kino auch nachgestellt werden.
- Tierdokumentationen: Bei Senioren mit beginnender Demenz hat sich das Schauen von Tierdokumentationen in der Praxis durchgesetzt.
- Filme für Menschen mit Demenz: Für Senioren mit Demenz gibt es mittlerweile eine Auswahl spezieller Filme.
- Konzertbesuch: Ein Konzert zu besuchen ist für manche Senioren ein Stück Lebensqualität und eine Möglichkeit der aktiven Teilnahme.
- Museumsbesuch: Für ein Museumsbesuch gilt das gleiche wie für einen Konzertbesuch.
- Fantasiereisen: Entspannen, runter kommen und loslassen: In der Beschäftigung mit Senioren sind Fantasiereisen eine Möglichkeit dies zu fördern. Fantasiereisen für Senioren.
- Bildbetrachtungen: Fotoalben erstellen. Fotos, die lose in einer Kiste ein tristes Dasein fristen? Das muss nicht sein!
- Sand: Mit Sand kann man allerlei anstellen. Man kann ihn harken oder ihn nass machen und Sandburgen bauen.
- Kartenspiele: Skat, Rommé, Doppelkopf und Mau-Mau. Kaum einer der in seinem Leben noch nicht bei einem Kartenspiel die Zeit vergessen hat.
- Therapiepuppen: Es ist unglaublich, wie lange sich manche Senioren mit Handpuppen beschäftigen können. Skeptiker beklagen eine Infantilisierung. Probieren Sie es einfach aus und urteilen Sie selbst.
- Sprichwörter: Sprichwörter zur Hälfte nennen und ergänzen lassen, Sprichwörter verdrehen und erraten lasen, Sprichwortgeschichten und andere Ideen mit Sprichwörtern gehören zum Standardrepertoire in der Beschäftigung für Senioren.
- Sinneswagen:
- Knöpfe: Knöpfe kann man nach Farbe, nach Größe und nach vielen anderen Kriterien sortieren.
- Tücher: Tücher sind leicht, locker, in vielen Farben erhältlich und lassen sich nicht nur für Bewegungsübungen super einsetzen.
- Kaffeemühle und Waschbrett: Gegenstände aus der Kindheit der Senioren sind im besonderen Maße dazu geeignet Erinnerungen zu wecken. Sammeln Sie solche Gegenstände und probieren Sie es aus.
- Kurzgeschichten: Geschichten zum Vorlesen werden in der Beschäftigung mit Senioren sehr gerne eingesetzt.
- Mandala: Das Ausmalen von Mandalas beruhigt und tut gut. Ein große Auswahl geeigneter Mandalas finden Sie im Internet.
- Spaziergänge: Frische Luft tut gut. Egal zu welcher Jahreszeit.
- Gespräche: Plaudern, Tratschen, Schnacken, Beschäftigung dient immer nur dem Zweck eine schöne Zeit zu verbringen.
- Zeitungsredaktion:
- Rechengeschichten: Eine schöne Möglichkeit das Kopfrechnen und das Vorlesen zu verbinden, bieten unsere Rechengeschichten.
- Wäscheklammern: Manche Hausfrau hatte diese Klammern täglich in den Händen. Doch Wäscheklammern kann man nicht nur zum Aufhängen von Wäsche benutzen.
- Küchenrollen: Ob zum Basteln oder beklebt als Alltagsmaterial in der Sitzgymnastik: Leere Küchenrollen wegzuschmeißen ist viel zu schade.
- Kochlöffel: Auch Kochlöffel werden häufig unterschätzt. Man kann mit ihnen basteln (zum Beispiel diesen niedlichen Bären) oder sie für die Gymnastik einsetzen. In Ramsch-Läden bekommt man sie zudem sehr günstig.
- Salzteig: Salzteig backen ist keine neue Idee aber eine, die sich bewährt hat und sehr vielseitig ist.
- Klorollen: Genau so vielseitig wie Küchenrollen, lassen sich auch leere Klopapierrollen einsetzen.
- Einkaufen: Ob alltägliches im Supermarkt, die neue Garderobe oder die Utensilien für die nächste Renovierung: Alles müssen wir kaufen. Gemeinsam einzukaufen kann großen Spaß machen und eine schöne Beschäftigung für Senioren sein.
- Tablet und Computer: Auch bei Senioren, die sich nicht mehr selbst mit Tablet und Computer beschäftigen, kann man diese Medien einsetzen. Das Lieblingslied bei YouTube hören.
- Nesteldecken und Kissen: Decken oder Kissen, an die oder in die Fühlelemente genäht werden, eignen sich für Menschen mit unruhigen Händen ganz ausgezeichnet zum Nesteln.
- Roboter? Roboter, die für die Beschäftigung von Senioren eingesetzt werden sind durchaus umstritten.
- Tiere versorgen: Wellensittiche, Kaninchen oder ein Aquarium: Wer für Tiere sorgt, sorgt für ein anderes Lebewesen und verfolgt eine sinnstiftende Tätigkeit.
- Muscheln: Es gibt wohl kaum jemanden, der noch nicht stundenlang nach schönen Muscheln am Strand gesucht hat. Mit den gesammelten Muscheln kann man allerlei anstellen. Man kann schöne Dinge basteln oder kleine Spiele spielen.
- Tiergestütze Intervention: Tiere können Menschen viel Lebensqualität schenken.
Weitere wichtige Aspekte
- Humor: Egal welche Beschäftigung für Senioren Sie auswählen: Humor darf einfach nicht fehlen. Besonders bei Pflegebedürftigkeit ist es manchmal wichtig die Lockerheit nicht zu verlieren (die Realität ist hart genug).
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