Bei der Behandlung von Husten, insbesondere im Zusammenhang mit akuter Bronchitis oder Erkältungen, spielen Hustenstiller eine wichtige Rolle. Sie zielen darauf ab, den Hustenreiz zu lindern, wobei ihre Wirkungsweise und Anwendungsgebiete je nach Art des Hustens und den enthaltenen Wirkstoffen variieren. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte von Hustenstillern, ihre Wirkungsmechanismen, insbesondere die Auswirkungen auf das Zentralnervensystem, sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Therapieoptionen.
Erkältungssymptome richtig einordnen
Bevor man zu Medikamenten greift, ist es wichtig, die eigenen Beschwerden richtig einzuordnen. Handelt es sich lediglich um einen banalen Schnupfen mit leichter Halsentzündung, bahnt sich eine Nasennebenhöhlenentzündung an, oder sind bereits die Bronchien betroffen? Symptome wie starke Hustenanfälle, festsitzender Schleim, Schmerzen in der Brust und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl deuten auf eine Entzündung in den unteren Atemwegen hin und sprechen eher für eine akute Bronchitis.
Akute Bronchitis: Wann sind Medikamente sinnvoll?
Eine akute Bronchitis heilt im Normalfall von selbst aus. In Ausnahmefällen und bei besonders schweren Verläufen sind Antibiotika oder Kortison-Präparate notwendig. Dennoch können Medikamente den Heilungsprozess unterstützen. Schleimlöser helfen beispielsweise dabei, den festsitzenden Schleim in den Bronchien zu lösen, während Hustenstiller im Verlauf der Erkrankung die mit dem Husten verbundenen Symptome lindern können.
Wichtige Hinweise zur Anwendung von Medikamenten
- Hustenstiller dürfen niemals angewendet werden, wenn ein feuchter bzw. produktiver Husten vorliegt. Solange Schleim abgehustet wird, sind Hustenstiller tabu, da sich das Sekret sonst in der Lunge ansammeln und schwere Komplikationen hervorrufen kann.
- Menschen mit Asthma dürfen Schleim-/Hustenlöser nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen.
- Bei Auftreten von Atemproblemen oder Atemnot muss umgehend ein Arzt aufgesucht werden.
Hustenstiller (Antitussiva) im Detail
Hustenstiller, auch Antitussiva genannt, werden in der Regel bei einem trockenen Reizhusten eingesetzt. Es gibt sowohl pflanzliche als auch chemische Hustenstiller.
Pflanzliche Hustenstiller
Heilpflanzen mit hustenstillender bzw. reizlindernder Wirkung wie Eibisch oder Isländisch Moos enthalten Schleimstoffe, die sich wie ein Film auf die gereizten Schleimhäute im Mund, Hals oder Rachen legen und so den trockenen Husten dämpfen.
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Chemische Hustenstiller
Chemische Hustenstiller wie Codein entfalten ihre Wirkung über das Zentralnervensystem, indem sie beruhigend bzw. dämpfend auf das Hustenzentrum im Gehirn einwirken. Es gibt hierbei Wirkstoffe unterschiedlicher Kategorien, die zum Teil auch verschreibungspflichtig sind. Meist werden diese Medikamente abends kurz vor dem Schlafengehen in Form von Säften, Tropfen oder Dragees eingenommen, um einen erholsameren Schlaf zu ermöglichen.
Einer der am häufigsten verordneten chemischen Hustenstiller ist Codein, welches jedoch von Kindern unter 12 Jahren nicht eingenommen werden darf. In Kombination mit Paracetamol wird Codein zudem als Schmerzmittel verwendet.
Vorsicht bei der Anwendung von Hustenstillern
Hustenstiller sind in erster Linie für die Behandlung von trockenem, unproduktiven Husten bei akuter Bronchitis gedacht. Produktiver Husten sorgt hingegen dafür, dass der Bronchialschleim abgehustet und aus dem Körper befördert wird. Würde man diesen Hustenreiz mithilfe von Hustenstillern hemmen, dann würde das Sekret nicht ausreichend abgehustet werden und sich in den Lungen ansammeln.
Eine Kombination aus Schleimlösern und Hustenstiller ist bei der Hustenbehandlung also nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Die Einnahme sollte zeitlich versetzt, maximal eine Woche und am besten immer nur in Rücksprache mit einem Arzt erfolgen.
Wirkstoffe und ihre spezifischen Eigenschaften
- Codein und Dihydrocodein: Diese Substanzen bergen die Gefahr des Missbrauchs, da sie zu einer Abhängigkeit führen können.
- Pentoxyverin: Dieser Wirkstoff gilt als risikofrei bezüglich einer möglichen Abhängigkeit. Er verringert die Aktivitäten bestimmter Nervenzellen, was zu einer antitussiven Wirkung führt, erhält aber den natürlichen Hustenreiz als Schutzreflex.
- Dextromethorphan (DXM): Auch dieser Arzneistoff weist ein sehr geringes Suchtpotenzial auf.
- Levodropropizin: Dieser Arzneistoff wirkt peripher, also direkt an den Hustenrezeptoren in den Bronchien. Dort reduziert er die Erregbarkeit der Nervenenden und unterbricht so den Teufelskreis des Dauerhustens - ohne den sinnvollen Hustenreflex zu blockieren.
Nebenwirkungen und Risiken
Die Einnahme von Antitussiva kann verschiedene Nebenwirkungen auslösen. Sedierende Antitussiva verringern die Reaktionszeit, weshalb Patienten, die diese Mittel anwenden, nicht am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Einige Wirkstoffe können abhängig machen. Um das Suchtrisiko bei den sogenannten opioiden Antitussiva gering zu halten, sollte man das hustenstillende Mittel nur über einen begrenzten Zeitraum anwenden. Vorsicht ist bei Personen mit einer chronischen Lungenerkrankung geboten, da sie manche Wirkstoffe nicht zuführen dürfen.
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Pflanzliche Alternativen
Viele pflanzliche Mittel weisen hustenstillende Eigenschaften auf. Neben Kakao, der die Substanz Theobromin enthält, gehören Ingwer, Adiowan-Samen (Ajowan, Königskümmel), Huflattich, Lindenblüten, Malve, Spitzwegerichkraut, Thymian und Eibischwurzel dazu. Isländisches Moos zählt ebenfalls zu den pflanzlichen Antitussiva. Viele der pflanzlichen Mittel gegen Husten lassen sich als Tee zubereiten. So ist ein Aufguss der Thymian- oder Spitzwegerichblätter gegen Reizhusten wirksam. Lindenblütentee ist äußerst mild im Geschmack.
Schleimlöser (Hustenlöser)
In der Kategorie Hustenlöser gibt es sowohl die natürlichen pflanzlichen Arzneimittel als auch die künstlich hergestellten chemisch-synthetischen Schleimlöser.
Chemisch-synthetische Schleimlöser
Zu den chemisch-synthetischen Schleimlösern gehören vor allem die Wirkstoffe Acetylcystein und Ambroxol. Eingesetzt werden sie vorzugsweise in Form von Brause- und Lutschtabletten sowie Hustensäften. Beide gelten als verlässliche Schleimlöser und werden daher oft eingesetzt, wenn der produktive, schleimige Husten im Vordergrund steht. Neben einigen potenziellen Neben- und Wechselwirkungen beider Wirkstoffe, besteht bei Acetylcystein (nicht in Bronchipret® enthalten) zudem folgende Gefahr: Bei Menschen mit einem Asthma bronchiale oder einem empfindlichen Bronchialsystem kann es zu einer Verkrampfung der Atemwegsmuskulatur (Bronchospasmus) kommen.
Natürliche pflanzliche Arzneimittel
Bei der Behandlung einer unkomplizierten, akuten Bronchitis erfreuen sich besonders pflanzliche Präparate aufgrund der sehr guten Verträglichkeit großer Beliebtheit. Hierbei punkten vor allem Arzneimittel mit bestimmten Heilpflanzen-Kombinationen, die entweder als Tropfen, Tabletten, Saft oder in Form von Pastillen eingenommen werden.
Natürliche pflanzliche Wirkstoffe wie Thymian, Efeu und Primel werden in der Pflanzenheilkunde schon lange verwendet, um bei Atemwegsinfektionen eine Linderung der Beschwerden zu erzielen. Die pflanzlichen Inhaltsstoffe wirken dabei u.a.:
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- hustenberuhigend
- schleimlösend
- entzündungshemmend
Bronchipret® als Beispiel für ein pflanzliches Arzneimittel
Das pflanzliche Arzneimittel Bronchipret® hat z.B. den Vorteil, dass es aufgrund seiner speziellen Kombination (Thymian/Efeu oder Thymian/Primel) gleich für alle Krankheitsphasen, d.h. sowohl für die trockene als auch für die produktive Phase der akuten Bronchitis geeignet ist. So verflüssigt das rezeptfreie Medikament nicht nur den bereits vorhandenen, zähen Schleim - es fördert zudem die Wiederherstellung einer normalen (physiologischen) Konsistenz des neu produzierten Sekrets.
Des Weiteren bekämpft Bronchipret® effektiv die Entzündungsbeschwerden in den Bronchien und beruhigt den quälenden Hustenreiz. Anders als chemische Hustenstiller entfaltet das pflanzliche Medikament dabei seine Wirkung nicht im Hustenzentrum des zentralen Nervensystems, sondern direkt an den gereizten Hustenrezeptoren in den Atemwegen.
Antibiotika bei Bronchitis
Bei einem Erkältungshusten wird in der Regel kein Antibiotikum benötigt, da ein Antibiotikum nur Bakterien und keine Viren bekämpft. Antibiotika können hingegen durch Nebenwirkungen die Krankheit verschlimmern. Antibiotika können bei einer akuten Bronchitis zum Einsatz kommen, wenn sich zur virusbedingten Bronchitis noch eine bakterielle Superinfektion entwickelt hat.
Anzeichen, die für eine bakterielle Infektion sprechen können:
- besonders schwere Verläufe der Bronchitis
- hohes Fieber
- Farbwechsel des Auswurfs, plötzlich blutiger Auswurf
- Auftreten von Atemgeräuschen
- Atemnot
- ein Anstieg bestimmter Entzündungsmarker im Blut
Weitere Medikamente bei Bronchitis
Bei manchen Erwachsenen und Kindern kann es vorkommen, dass sie im Rahmen ihrer akuten Bronchitis weitere Medikamente einnehmen müssen. Sollte beispielsweise eine Bronchitis mit obstruktivem (verengendem) Charakter vorliegen, ist es nicht unüblich vorübergehend auch ein Kortison-Präparat oder ein sogenanntes Betamimetikum einzusetzen. Diese verschreibungspflichtigen Arzneimittel wirken entzündungshemmend und bronchienerweiternd. Und da sie in der Regel inhaliert werden, können sie direkt am Zielort in bereits geringen Mengen ihre volle Wirkung entfalten.
Hustenreflex und seine Bedeutung
Husten ist ein lebenswichtiger Schutzreflex des Körpers, der die Atemwege von Fremdkörpern oder Krankheitserregern befreit. Er wird durch die Stimulation von Hustenrezeptoren in den Atemwegen, im Brustfell, im Herzbeutel, am Zwerchfell, in der Speiseröhre und im Magen ausgelöst. Die Reize können mechanischer, chemischer oder thermischer Natur sein.
Die Rezeptoren leiten die Reize über aufsteigende Nervenbahnen in das Hustenzentrum im Zentralnervensystem weiter, das in der Medulla oblongata liegt. Von dort aus werden über absteigende Nervenbahnen die Effektororgane Zwerchfell, Bauch- und Atemmuskulatur sowie Kehlkopf erreicht, was eine explosionsartige Ausatmung der Atemluft nach sich zieht.
Natürlicher Verlauf des Hustens
Im Rahmen einer Erkältung oder einer akuten Bronchitis treten in der Regel zwei Hustenformen auf:
- Unproduktiver Husten (trockener Husten, Reizhusten): Tritt typischerweise zu Beginn der Infektion auf und wird von Erregern ausgelöst, die sich primär in den oberen Atemwegen festsetzen und die zahlreich in Hals und Rachen befindlichen Hustenrezeptoren reizen.
- Produktiver Husten: Markiert die zweite Phase eines Erkältungshustens und heilt in 60 Prozent aller Fälle nach zwei bis drei Wochen aus. Dabei wird zähflüssiger Schleim gebildet, den das körpereigene Reinigungssystem nicht mehr bewältigt. Die Flimmerhärchen schaffen es einfach nicht mehr, die Ansammlungen des zähen Schleims in Richtung Rachen weiterzubewegen.
Die Arzneiform macht's
Eine optimale Behandlung des Reizhustens berücksichtigt, ob der trockene Husten primär im Rachen oder in den Bronchien seinen Ursprung hat. Bei Rachenhusten sind Lutschtabletten und Säfte anderen Darreichungsformen überlegen, da sie ihre Wirkung auch als Demulzienz entfalten. Auch bei einem produktiven Husten kann die rezeptoreinhüllende Wirkung der Demulzentia vom Betroffenen als sehr angenehm empfunden werden.
Chronischer Husten
Besonders häufig geht ein über acht Wochen andauernder Husten auf eine chronische Bronchitis zurück, bei der eine dauerhafte Entzündung der Bronchien Husten mit Auswurf auslöst. Tritt dazu noch eine spürbare Atemnot hinzu, sind die typischen Merkmale einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) erfüllt: Auswurf, Husten und Atemnot. Sie sind Anzeichen dafür, dass die Lungenstruktur durch die lange Entzündungsreaktion dauerhaften Schaden genommen hat.
Empfehlungen für den Arztbesuch
Wichtiger als die Unterscheidung der Hustenform (produktiv oder unproduktiv) ist die Einteilung in einen akuten oder chronischen Husten, da die Dauer ein wichtiger Hinweis darauf sein kann, ob eine Therapie in Eigenregie möglich oder ein Arztbesuch erforderlich ist. Nach den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) gilt ein Husten bis zu acht Wochen als akut, danach wird er chronisch.
Ein akuter Husten ohne begleitende bedrohliche Symptome wie Atemnot, hohes Fieber, Bluthusten oder starke Thoraxschmerzen geht zumeist auf akute virale Infekte zurück und klingt bei gesunden Personen nach kurzer Zeit von selbst ab. Symptomlindernde Medikamente können empfohlen werden, wenn der Betroffene…
Hustenstiller - Wirkung und Wirkstoffe
Hustenstiller werden bei Reizhusten oder trockenem Husten angewendet, wenn sich noch nicht ausreichend Schleim gebildet hat, der aus den Bronchien abtransportiert werden kann und muss. Der ständige Hustenreiz ist lästig bis quälend und kann sogar schmerzhaft werden. Ein Hustenstiller lindert diesen Hustenreiz, was gerade nachts enorme Erleichterung bringt, denn im Liegen verstärkt sich Reizhusten häufig noch.
Es gibt verschiedene Mechanismen, wie der Hustenreiz gedämpft werden kann:
- Viele chemisch-synthetische Hustenstiller (Antitussiva) unterdrücken den Hustenreiz über das Zentrale Nervensystem. Wirkstoffe wie Codein oder Dihydrocodein nehmen dabei Einfluss auf das Hustenzentrum. Diese Medikamente sollten nicht länger eingenommen werden als vorgeschrieben, da das Risiko einer Abhängigkeit besteht.
- Homöopathische natürliche Hustenstiller funktionieren nicht über das Zentrale Nervensystem, sondern wirken direkt in den Bronchien, wo der erkältungsbedingte Husten sitzt und sorgen so für Beruhigung und Entkrampfung.
Monapax® als Beispiel für einen natürlichen Hustenstiller
Monapax® ist ein natürlicher Hustenstiller, der den Hustenreiz lindert, die gereizten Bronchien beruhigt und Hustenanfälle verringert. Monapax® Sirup wird für Kinder ab 7 Monaten empfohlen, Monapax® Tropfen werden für Erwachsene empfohlen und sind auch für Kinder ab 3 Monaten geeignet (in verdünnter Form). Monapax® Hustenstiller wirkt direkt in den Bronchien, wo der erkältungsbedingte Husten sitzt.
Die Inhaltsstoffe in Monapax® sind so aufeinander abgestimmt, dass sie sich in ihren heilenden Eigenschaften ergänzen und bei Reizhusten zielgerichtet unterstützen können.
Inhaltsstoffe von Monapax® und ihre Wirkung
- Sonnentau: Wird seit Jahrhunderten als bewährtes Mittel gegen Husten eingesetzt. Besonders bei Krampf- und Reizhusten entfaltet sich seine hustenlindernde Wirkung. Sonnentau besitzt krampflösende und entzündungshemmende Eigenschaften.
- Efeu: Die drei- bis fünfeckigen Blätter beinhalten die Heilkraft des Efeus: Saponine. Das sind Pflanzenstoffe, die bewirken, dass sich Bronchialschleim verflüssigt und besser abtransportiert werden kann. Saponine sind außerdem krampflösend und leicht beruhigend.
- Chinarinde: Der in Chinarinde enthaltene Wirkstoff Chinin ist fiebersenkend, schmerzlindernd und hat sich auch bei der Behandlung von Muskelkrämpfen bewiesen.
- Cochenille: Der Wirkstoff Coccus Cacti stammt aus getrockneten, weiblichen Kaktus-Schildläusen und dient der Behandlung von krampfartigem Husten, der mit Erbrechen oder Würgereiz verbunden ist.
- Kupfersulfat: Kupfersulfat wird gegen Krämpfe der Muskulatur und nächtlichen Krampfhusten angewendet.
- Brechwurzel: Achtsam dosiert wirkt die Brechwurzel auswurffördernd und wird dafür u. a. bei Bronchitis angewendet.
- Bilsenkraut: In der Homöopathie wird es niedrig dosiert wegen seiner krampflösenden und schmerzlindernden Eigenschaften eingesetzt.
Hustenlöser oder Hustenstiller? Wirkung im Wechsel
Im regulären Verlauf einer Erkältung ändert sich der Husten: Er beginnt meist als trockener Husten oder eben Reizhusten - wenn die Bronchien zwar schon entzündet sind, aber noch kein Schleim ausgeworfen wird. Dieser Auswurf geschieht dann in der zweiten Phase, nach der am Ende wieder der Reizhusten eintritt - wenn die Entzündung zwar weitestgehend geheilt, die Bronchien aber noch empfindlich sind.
Wichtig ist, mit dem richtigen Mittel auf das entsprechende Symptom zu reagieren:
- Lästiger und unproduktiver Reizhusten kann quälend sein und schmerzhaft werden. Hier ist die Einnahme eines natürlichen Hustenstillers wie Monapax® sinnvoll: Die Bronchien werden beruhigt und entkrampft.
- Sobald der Husten produktiv wird, also mit Auswurf verbunden ist, kann ein Hustenlöser den Selbstreinigungsvorgang unterstützen.
Bronchostop®: Lokale Wirkung in doppelter Ausführung
Die pflanzlichen Wirkstoffe in Bronchostop® vereinen sich zu einem harmonischen Zusammenspiel, das bei Husten die Heilung unterstützt. Die Inhaltsstoffe Eibisch und Thymian sind seit vielen Jahrhunderten bewährt und erprobt. Bronchostop® Sine Hustensaft ist ein traditioneller pflanzlicher Hustensaft, welcher zur Linderung von Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum angewendet wird. Der damit verbundene trockene Reizhusten wird gemildert und das Abhusten bei produktivem Husten im Zusammenhang mit einer Erkältung gefördert.
Bronchostop® Sine Hustensaft enthält als Wirkstoffe Extrakte aus Eibischwurzel und Thymiankraut. Dadurch wirkt das Produkt sowohl lindernd bei Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum und damit verbundenem trockenem Husten als auch auswurffördernd bei produktivem Husten (Husten mit Schleim) im Zusammenhang mit einer Erkältung. Somit dient der Hustensaft als Hustenstiller und Hustenlöser.
- Eibischwurzel: Lindert Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum und damit verbundenen trockenen Reizhusten.
- Thymiankraut: Unterstützt das Abhusten des Hustenschleims, indem es die Aktivität der Flimmerhärchen erhöht.
Atemtherapie und Hustentechnik
Um das Kollabieren der Bronchien zu verhindern, empfiehlt der Lungenfacharzt einfache Übungen aus der Atemtherapie. Beim Husten solle man versuchen, einen leichten Überdruck im Rachenraum zu erzeugen, etwa indem man in eine geballte Faust hustet - sodass sich die Wangen leicht aufblasen. »Dieser Überdruck sorgt dafür, dass die Bronchien ein Stück weit auseinandergehalten werden und sich bestenfalls nur zärtlich küssen«, erklärt Barczok. So komme die Schleimhaut zur Ruhe - und man schaffe zugleich günstige Voraussetzungen für Arzneimittel, die in die gleiche Richtung wirken.