Huyssens-Stiftung Essen: Umfassende Informationen zur Neurologie und Psychiatrie

Die Huyssens-Stiftung Essen, ein Teil der Evang. Kliniken Essen-Mitte (KEM), bietet ein breites Spektrum an medizinischen Leistungen. Mit ihren drei Standorten in Essen, 23 Fachkliniken, etwa 1000 Planbetten und rund 2.800 Mitarbeitenden gehören die Evang. Kliniken Essen-Mitte zu den medizinischen Spitzenversorgern der Region Ruhr. Die Schwerpunkte liegen dabei in der Behandlung onkologischer Patientinnen und Patienten und der Mind-Body-Medizin. Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Suchtmedizin ist ein wichtiger Bestandteil des Angebots.

Vorstellung der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Suchtmedizin

Die Klinik bietet ein umfassendes Spektrum an Behandlungen für psychische Erkrankungen. Das Team besteht aus erfahrenen Fachärzten und Therapeuten, die sich um das Wohl der Patientinnen und Patienten kümmern.

Leitende Ärzte und ihre Schwerpunkte

  • Dr. med. Thomas Aubel: Stellvertretender Direktor der Klinik/Leitender Oberarzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie. Er leitet die Station PS4 und konzentriert sich auf affektive Erkrankungen, bipolare Störungen sowie die Akut- und Langzeittherapie der Schizophrenie.
  • Christian Bücker: Oberarzt, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie. Er leitet die Stationen PS1 und PS7 mit den Schwerpunkten Suchtmedizin, Allgemeinpsychiatrie und Notfallpsychiatrie.
  • Dr. med. Alexander Walter: Oberarzt, Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie, Facharzt Neurologie. Er leitet die Station PS2 und ist spezialisiert auf Gerontopsychiatrie, neurologischen Konsiliardienst und Begutachtungen.
  • Dr. med. Andrea Hagge: Oberärztin, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Sie leitet die Station Baldeney und konzentriert sich auf allgemeine Psychiatrie, affektive Störungen, Psychotherapie und Hypnotherapie.
  • Fritz Haller: Oberarzt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie. Er leitet das affektive Zentrum (Station PS3 und Psychiatrische Tagesklinik) und ist spezialisiert auf affektive Störungen, Angst- und Zwangsstörungen sowie Psychotherapie.
  • Simon Kurzhals: Oberarzt, Leitung Station PS6 mit den Schwerpunkten Notfallpsychiatrie und Allgemeinpsychiatrie.

Behandlungsschwerpunkte und Therapieansätze

Die Klinik bietet ein breites Spektrum an Behandlungen für verschiedene neurologische und psychiatrische Erkrankungen. Der ganzheitliche Therapieansatz basiert auf einer interdisziplinären Zusammenarbeit, die sowohl traditionelle als auch moderne Heilmethoden miteinander vereint. Ziel ist es, die Gesundheit der Patientinnen und Patienten zu fördern und ihre Lebensqualität zu steigern.

Neurologische Erkrankungen

Die Klinik bietet eine umfassende Unterstützung bei neurologischen Erkrankungen, insbesondere bei chronischen Schmerzen, die oft mit diesen Erkrankungen einhergehen. Die ayurvedische Behandlung hat sich in der Begleitung neurologischer Erkrankungen bewährt. Mit maßgeschneiderten Anwendungen und Kräutermedizin wird die Heilung gefördert und Symptome gelindert.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung der Parkinson-Krankheit (Morbus Parkinson), einer Gehirnerkrankung, die insbesondere im fortgeschrittenen Lebensalter auftritt. Die Symptome umfassen Bewegungsarmut, Schwierigkeiten bei der Kontrolle von Bewegungsabläufen, Muskelsteife und Ruhetremor. Es gibt wirksame Therapien, die den Betroffenen nach der Diagnose lange ein überwiegend selbstständiges Leben ermöglichen, auch wenn die Erkrankung nicht heilbar ist.

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Psychische Gesundheit

Körperliche Erkrankungen können psychische Belastungen mit sich bringen - und umgekehrt können seelische Probleme körperliche Symptome verursachen. In der Klinik für Naturheilkunde steht die Behandlung der körperlichen Ebene im Vordergrund, aber psychische Beschwerden wie Depressionen, Angststörungen oder chronische Erschöpfung werden immer mitberücksichtigt. Wenn psychische Beschwerden im Vordergrund stehen, bietet die Klinik in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Psychiatrie eine Integrative Psychosomatik an. Hier wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sowohl den Körper als auch die Psyche umfasst.

Chronischer Schmerz

Von chronischen Schmerzen spricht man, wenn diese länger als sechs Monate andauern, manchmal auch schon nach drei Monaten. Mit zunehmender Dauer beeinträchtigen die Schmerzen die Psyche. So kann es zu Verlust von Lebensfreude und zu Depressionen kommen. Aber auch die Familie, Freunde und die berufliche Situation sind betroffen. Partnerschaften, Freizeitbeschäftigungen oder Freundschaften können leiden. Chronischer Schmerz kann sich somit zu einem eigenständigen Krankheitsbild, der Schmerzkrankheit, entwickeln. Dann kann eine stationäre Behandlung sinnvoll sein.

Weitere Behandlungsbereiche

  • Innere Erkrankungen: Naturheilkundliche Therapien bieten bei verschiedenen internistischen Erkrankungen oft eine wirksame Unterstützung, wie z.B. Asthma bronchiale & COPD, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen (CED).
  • Rheumatische Erkrankungen: Naturheilkundliche Ansätze können helfen, Entzündungen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern.
  • Long Covid: Gezielte Therapien lindern die Beschwerden und stellen das allgemeine Wohlbefinden wieder her.
  • Morbus Sudeck / CRPS: Frühzeitige Diagnose und individuelle Behandlungsmöglichkeiten zur Schmerzbewältigung und Rehabilitation.
  • Hautkrankheiten und Allergien: Umfassende, ambulante Behandlungen mit verschiedenen Therapiemethoden wie Ernährungsberatung, Stuhlflora-Analyse, Kneipp’sche Anwendungen, Akupunktur und chinesische Kräutertherapie.
  • Onkologie: Naturheilkundliche Therapieverfahren können die Behandlung von onkologischen Erkrankungen sinnvoll ergänzen.
  • Familienplanung und Kinderwunsch: Ganzheitliche Unterstützung durch Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).
  • Frauengesundheit: Umfassende Unterstützung von der Pubertät über die Familienplanung bis hin zur Menopause.

Qualität und Zertifizierungen

Die Evang. Kliniken Essen-Mitte legen großen Wert auf Qualität und Patientenzufriedenheit. Dies spiegelt sich in zahlreichen Zertifizierungen und Auszeichnungen wider. Die Klinik wurde von Klinikradar mit Qualitätssiegeln ausgezeichnet und verfügt über zertifizierte onkologische Zentren, die von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert wurden. Dazu gehören Darmkrebszentrum, Gynäkologisches Krebszentrum, Interdisziplinäres Brustkrebszentrum, Magenkrebszentrum, Prostatakrebszentrum und Viszeralonkologisches Zentrum.

Gemäß § 4 Absatz 2 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben Einrichtungen die Prävention von und Intervention bei Gewalt und Missbrauch als Teil des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements vorzusehen. Ziel ist es, Missbrauch und Gewalt insbesondere gegenüber vulnerablen Patientengruppen, wie beispielsweise Kindern und Jugendlichen oder hilfsbedürftigen Personen, vorzubeugen, zu erkennen, adäquat darauf zu reagieren und auch innerhalb der Einrichtung zu verhindern. Das jeweilige Vorgehen wird an Einrichtungsgröße, Leistungsspektrum und den Patientinnen und Patienten ausgerichtet, um so passgenaue Lösungen zur Sensibilisierung der Teams sowie weitere geeignete vorbeugende und intervenierende Maßnahmen festzulegen. Dies können u. a. Gemäß § 4 Absatz 2 in Verbindung mit Teil B Abschnitt I § 1 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben sich Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche versorgen, gezielt mit der Prävention von und Intervention bei (sexueller) Gewalt und Missbrauch bei Kindern und Jugendlichen zu befassen (Risiko- und Gefährdungsanalyse) und - der Größe und Organisationsform der Einrichtung entsprechend - konkrete Schritte und Maßnahmen abzuleiten (Schutzkonzept). Vorhandensein adressatengerechter und themenspezifischer Informationsmaterialien für Patientinnen und Patienten zur ATMS z. B.

Ausstattung und Services

Die KEM Evang. Huyssens-Stiftung Essen-Huttrop bietet eine Vielzahl von Ausstattungsmerkmalen und Services, um den Aufenthalt der Patientinnen und Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten.

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  • Zimmerausstattung: Einzelzimmer mit eigenem Bad, Mutter-Kind-Zimmer, Zimmerausstattung mit rollstuhlgerechten Sanitäranlagen.
  • Barrierefreiheit: Rollstuhlgerechter Zugang zu Serviceeinrichtungen.
  • Service für Patienten aus dem Ausland: Dolmetscherdienst, fremdsprachiges Personal.

Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)

Die AMTS ist die Gesamtheit der Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses mit dem Ziel, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für Patientinnen und Patienten bei der Arzneimitteltherapie zu verringern. Die Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der Arzneimitteltherapiesicherheit werden mit Fokus auf den typischen Ablauf des Medikationsprozesses bei der stationären Patientenversorgung dargestellt. Eine Besonderheit des Medikationsprozesses im stationären Umfeld stellt das Überleitungsmanagement bei Aufnahme und Entlassung dar. Die im Folgenden gelisteten Instrumente und Maßnahmen adressieren Strukturelemente, z.B. besondere EDV-Ausstattung und Arbeitsmaterialien, sowie Prozessaspekte, wie Arbeitsbeschreibungen für besonders risikobehaftete Prozessschritte bzw. Konzepte zur Sicherung typischer Risikosituationen. Zusätzlich können bewährte Maßnahmen zur Vermeidung von bzw. zum Lernen aus Medikationsfehlern angegeben werden. Das Krankenhaus stellt hier dar, mit welchen Aspekten es sich bereits auseinandergesetzt bzw. welche Maßnahmen es konkret umgesetzt hat.

Die folgenden Aspekte können, gegebenenfalls unter Verwendung von Freitextfeldern, dargestellt werden:

  • Aufnahme ins Krankenhaus, inklusive Anamnese: Dargestellt werden können Instrumente und Maßnahmen zur Ermittlung der bisherigen Medikation (Arzneimittelanamnese), der anschließenden klinischen Bewertung und der Umstellung auf die im Krankenhaus verfügbare Medikation (Hausliste), sowie zur Dokumentation, sowohl der ursprünglichen Medikation der Patientin oder des Patienten als auch der für die Krankenhausbehandlung angepassten Medikation.
  • Medikationsprozess im Krankenhaus: Im vorliegenden Rahmen wird beispielhaft von folgenden Teilprozessen ausgegangen: Arzneimittelanamnese - Verordnung - Patienteninformation - Arzneimittelabgabe - Arzneimittelanwendung - Dokumentation - Therapieüberwachung - Ergebnisbewertung. Dargestellt werden können hierzu Instrumente und Maßnahmen zur sicheren Arzneimittelverordnung, z. B. bezüglich Leserlichkeit, Eindeutigkeit und Vollständigkeit der Dokumentation, aber auch bezüglich Anwendungsgebiet, Wirksamkeit, Nutzen-Risiko-Verhältnis, Verträglichkeit (inklusive potentieller Kontraindikationen, Wechselwirkungen u. Ä.) und Ressourcenabwägungen. Außerdem können Angaben zur Unterstützung einer zuverlässigen Arzneimittelbestellung, -abgabe und -anwendung bzw. -verabreichung gemacht werden.
  • Entlassung: Dargestellt werden können insbesondere die Maßnahmen der Krankenhäuser, die sicherstellen, dass eine strukturierte und sichere Weitergabe von Informationen zur Arzneimitteltherapie an weiterbehandelnde Ärztinnen und Ärzte sowie die angemessene Ausstattung der Patientinnen und Patienten mit Arzneimittelinformationen, Medikationsplan und Medikamenten bzw.

Ausbildung und Karriere

Die KEM Evang. Kliniken Essen-Mitte bilden im eigenen Zentrum mit 163 Ausbildungsplätzen, im Rahmen der generalisierten Pflegeausbildung, Pflegefachfrauen/ -fachmänner aus. Praktische Studienphasen der schulischen Ausbildung zum Ergotherapeuten/In und Physiotherapeuten/In erfolgen ebenfalls in den Evang. Kliniken.

Egal ob Ausbildung, Berufseinstieg oder Berufserfahrung an den Evang. Kliniken Essen-Mitte finden Sie Ihren Traumjob.

Veranstaltungen und Informationen

Die Universitätsmedizin Essen bietet regelmäßige interdisziplinäre Schmerzkonferenzen und Live-Webinare an.

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