Resident Evil 4 Remake: Tipps und Tricks für Zartbesaitete

Jeder, der sich in die Welt des Horrors wagt, hat diesen einen Moment, der ein bestimmtes Spiel für immer prägt. Momente, die uns verfolgen und uns auch Jahre später noch einen Schauer über den Rücken jagen. Dieser Artikel befasst sich mit einigen der denkwürdigsten Schreckensmomente in Videospielen und bietet gleichzeitig Tipps, wie man die Spannung von Resident Evil 4 Remake auch mit schwachen Nerven genießen kann.

Schreckmomente, die uns im Gedächtnis bleiben

Die Welt der Horrorspiele ist voll von Momenten, die uns das Blut in den Adern gefrieren lassen. Hier sind einige Beispiele, die Spieler nie vergessen werden:

  • Alan Wake 2: Jumpscares im Altersheim Valhalla: Alan Wake 2 setzt auf Jumpscares und Einblendungen schreiender Gesichter. Im Altersheim Valhalla Nursing Home wird dies jedoch auf die Spitze getrieben. Als Saga unterwegs, müssen wir die Band-Mitglieder von Old Gods of Asgard vor der Dunkelheit beschützen. Die Jumpscare-Einblendungen häufen sich, und der Moment, in dem Cynthia Weaver mitten im Dialog angeschrien wird und verschwindet, ist besonders schockierend. Remedy hat nach dem Release einen Slider integriert, mit dem die Intensität der Jumpscares reduziert werden kann.
  • Slender: The Eight Pages: Verfolgung im rabenschwarzen Wald: Was könnte gruseliger sein, als nachts inmitten eines rabenschwarzen Walds von einer angsteinflößenden Figur verfolgt zu werden, von der ihr immer dachtet, sie sei nicht real? Eure Aufgabe ist es, die acht titelgebenen Papierfetzen zu sammeln, die allerdings sowohl den Slenderman als auch die Spielumgebung gegen euch aufbringen.
  • Alien: Isolation: Begegnung mit dem Xenomorph: Bei dem Xenomorph handelt es sich um eine gleichermaßen beeindruckende wie gefährliche Spezies. Im Spiel seid ihr unterwegs, um das Verschwinden eurer Mutter zu untersuchen und müsst euch dabei in bester Franchise-Manier selbstverständlich mit dem unheimlichen Wesen aus einer fremden Welt herumschlagen. Die fiesesten Momente sind dabei die, in denen ihr glaubt, sicher an der Kreatur vorbeigeschlichen zu sein.
  • Resident Evil (Original): Der Hunde-Schock: Auch wenn es für euch vielleicht nicht nach viel mehr als Pixel-Salat aussieht - wir sind uns einig, dass diese Szene aus Resident Evil verdammt angsteinflößend ist. Einsam wandert ihr durch einen menschenleeren, aber geschmackvoll eingerichteten Flur. Da kann doch niemand damit rechnen, dass plötzlich ein Rudel infizierter Hunde durch die Fenster der Spielumgebung bricht und euch zur überstürzten Flucht zwingt.
  • Project Zero: Panischer Spielabbruch: Das Project Zero-Franchise ist gepflastert mit furchteinflößenden Geistererscheinungen, die euch alle ans Leder wollen. Eure einzige Verteidigung gegen diese Gegner ist die mysteriöse Kamera Obskura, mit deren Hilfe ihr Geistern Energie entziehen könnt, indem ihr Fotos von ihnen schießt. Das oben zu sehende Video zeigt euch allerdings, wie ein Spieler bei einer besonders fiesen Szene aus dem ersten Teil der Reihe - Project Zero - vor lauter Angst panisch das Spiel abbricht.
  • Amnesia: The Dark Descent: Schädel-OP im Leichenhaus: Beim First Person-Horror Amnesia: The Dark Descent haben schon einige vor lauter Panik und Anspannung das schweißgetränkte Handtuch geschmissen. Doch der wohl schlimmste Moment ist der, in dem ihr einem leblosen Körper in der ohnehin bereits angsteinflößenden Umgebung des Leichenhauses den Schädel aufbohren müsst.
  • F.E.A.R.: Die erste Begegnung mit Alma: Die Ableger des F.E.A.R.-Franchises sind voll von wirklich unheimlichen Visionen und paranormalen Geschehnissen. Als besonders gemein ist uns eine Szene aus dem ersten Teil in Erinnerung geblieben, in der ihr zum ersten Mal auf Alma trefft.
  • Dead Space: Augen-OP ohne Betäubung: Wenn euer Magen bei herumspritzendem Blut gerne mal rebelliert, solltet ihr Dead Space vielleicht besser auslassen. In einer Maschine muss Isaac eine sehr dünne Nadel ins Auge gebohrt werden.
  • P.T. (Playable Teaser): Lisa im Flur: Für Horror-Fans war es einst Liebe auf den ersten Blick. Die Rede ist von P.T. (Playable Teaser), das Lust auf den Survival-Horror Silent Hills machen sollte. Darin bewegt ihr euch immer und immer wieder durch denselben Flur eines Hauses, während eure Umgebung immer verzerrter und albtraumhafter wird. Besonders erschreckt hat uns dabei der weibliche Geist namens Lisa, der euch im oben zu sehenden Video fröhlich entgegen grinst. Nach dieser Szene mussten wir zitternd eine Pause einlegen und unsere Alarm schlagenden Nerven wieder beruhigen.
  • Silent Hill 2: Pyramid Head im Schrank: Pyramid Head mag mittlerweile eine Kultfigur sein, gruselig ist er aber noch immer. Das Silent Hill-Franchise ist berühmt-berüchtigt für albtraumhafte Parallelwelten, die von Kreaturen bewohnt werden, die ihr euch in euren schlimmsten Fantasien nicht ausmalen könntet. Darin gestaltet sich euer zweites Zusammentreffen mit ihm besonders bedrohlich und veranlasst Protagonist James Sunderland prompt dazu, sich in einem Schrank zu verstecken und wahllos auf die nahende Gefahr zu schießen.
  • The Last of Us 2: Der Rattenkönig: Zwar würden wir The Last of Us 2 sicher nicht als klassisches Horrorspiel einstufen, sondern mehr als postapokalyptisches Abenteuer mit Horror-Elementen, doch gerade deswegen hat uns eine bestimmte Szene besonders stark das Blut in den Adern gefrieren lassen. Die Rede ist natürlich vom Krankenhaus-Abschnitt, in dem wir mit Abby auf den sogenannten Rattenkönig stoßen. Der Zusammenwuchs aus mehreren Mutanten sieht dabei nicht nur ekelerregend aus, weit schlimmer ist der permanente Terror, der von ihm ausgeht und der uns mit einem Treffer ins Jenseits befördert.

Resident Evil 4: Ein Klassiker, der polarisiert

Resident Evil 4 ist ein bedeutender Wegbereiter, der den goldenen Schnitt für Third-Person-Spiele definierte und den Trend zu mehr Action im Horror-Genre verstärkte. Quick-Time-Events (QTEs) wurden durch diesen Titel salonfähig. Allerdings altert der Titel nicht in allen Aspekten gut. Die Handhabung, bei der man zum Schießen stehen bleiben muss und Seitwärtsgehen unbekannt ist, wirkt heute fremd. Auch die QTEs können nerven.

Technische Aspekte des Remakes

Die Neuveröffentlichung bietet eine zeitgemäße Auflösung, Controller-Unterstützung und benutzbare Tastenbelegungen für Maus und Tastatur. Trotzdem gibt es Kritikpunkte: Die fixen 60 Bilder pro Sekunde können auf schwächeren Systemen zu Zeitlupeneffekten führen, und einige Texturen sind verschwommen. Die Xbox-Version hat derzeit ein Problem mit der zu niedrigen Stick-Sensitivität.

Gameplay und Schwierigkeitsgrad

Der Schwierigkeitsgrad ist selbst auf "Normal" hoch. Leon hat getreu den klassischen Action-Helden immer wieder Oneliner im hitzigsten Kampfgetümmel auf Lager. Es gibt neue Gegner und vielfältige Aktionsmöglichkeiten: Molotow-Cocktails können zurückgeworfen und Minen ausgelöst werden. Ashley ist weniger gefährdet, und der Händler spielt eine größere Rolle mit Nebenaufgaben, die mit speziellen Juwelen für Upgrades belohnt werden.

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Steuerung und Kameraführung

Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig, insbesondere mit dem Controller. Die Kameraführung ist eingeschränkt, was die Übersicht erschwert. Dies sind bewusste Entscheidungen, um den Spieler in Panik zu versetzen, fühlen sich aber erzwungen an. Mit der Maus sind platzierte Treffer einfacher, was ein Gefühl von Allmacht vermitteln kann.

Tipps für schwache Nerven in Resident Evil 4 Remake

Auch mit zarteren Nerven kann man das Resident Evil 4 Remake genießen. Hier einige Tipps, die helfen, das Spielerlebnis weniger furchteinflößend zu gestalten:

  1. Schwierigkeitsgrad anpassen: Beginnen Sie auf einem niedrigeren Schwierigkeitsgrad, um sich mit dem Gameplay vertraut zu machen und die Anzahl der Schreckmomente zu reduzieren.
  2. Munition sparen: Munition ist begrenzt, also setzen Sie sie sparsam ein. Nutzen Sie alternative Methoden wie das Verkrüppeln von Gegnern, um Munition zu sparen.
  3. Umgebung nutzen: Machen Sie sich mit der Umgebung vertraut und nutzen Sie Engstellen und Fallen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.
  4. Zweitwaffe wählen: Wählen Sie Ihre Zweitwaffe sorgfältig aus, um in brenzligen Situationen nicht ohne Schutz dazustehen.
  5. Karte nutzen: Freundet euch mit eurer Karte an (diese ruft ihr durch Drücken des Touchpads auf). Am wichtigsten ist, dass ihr mit jeder Tür interagiert (durch Drücken der X-Taste wenn aufgefordert), der ihr begegnet, selbst wenn es offensichtlich ist, dass ihr diese noch nicht öffnen könnt. Diese Tür - und auch der Gegenstand, den ihr zum Öffnen ebendieser benötigt - werden ebenfalls auf der Karte markiert.
  6. Aufmerksam sein: Bleiben Sie aufmerksam und achten Sie auf Geräusche und visuelle Hinweise, die auf Gefahren hindeuten könnten.
  7. Pausen einlegen: Wenn die Spannung zu groß wird, legen Sie eine Pause ein und kehren Sie später zurück.
  8. Freunde einbeziehen: Spielen Sie mit Freunden zusammen oder schauen Sie ihnen beim Spielen zu, um die Angst zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen.
  9. Sichere Orte aufsuchen: Nutzen Sie sichere Orte wie Händlerräume, um sich zu entspannen und das Inventar zu verwalten.
  10. Waffen verbessern: Verbessern Sie Ihre Waffen regelmäßig, um effektiver gegen die Gegner zu sein und die Überlebenschancen zu erhöhen.

Die Gegner im Detail

Um sich optimal auf die Gefahren in Resident Evil 4 vorzubereiten, ist es hilfreich, die verschiedenen Gegnertypen und ihre Schwächen zu kennen:

  • Dorfbewohner (Ganados): Die ersten Gegner, denen man begegnet. Sie wurden von Osmund Saddler und Bitores Mendez mit den Las Plagas infiziert. Die Infektion hat nur die Erwachsenen befallen. Kinder die infiziert wurden, starben qualvoll kurz nach der Infektion. Sie sind im Grunde genommen normale Bauern, die auf den Feldern und im Steinbruch gearbeitet haben. Sie haben mit ihren Familien Feste gefeiert und waren religiös. Mit Hilfe von Bitores Mendez, dem örtlichen Dorfvorsteher und Priester, konnte Osmund Saddler, das 15. Oberhaupt der Los Illuminados, langsam die Dorfbewohner bekehren und somit infizieren. Nicht jeder wurde ein gefügsamer Ganado. Kinder haben die Infektion nicht überlebt und manche Leute wurden einfach verrückt. Die meisten Dorfbewohner jedoch wurden zu wilden und gefährlichen Kreaturen, die nach außen hin den Anschein bewahren sollten, als seien sie normale Bauern, die weiterhin ihrer Arbeit nachgehen würden. Wie bereits erwähnt waren die Dorfbewohner normale Bauern gewesen, welche sich um die Tiere und um die Feldarbeit kümmerten. Das ganze war im Grunde genommen auch der Alltag dieser Menschen, da es Dinge wie Fernseher oder Internet nicht gab, weshalb man das Dorf und seine Bewohner als primitiv bezeichnen könnte. Wer nun denkt, dass primitive Bauern nicht gefährlich sind, der hat sich stark geirrt. Dorfbewohner mit Äxten werden diese auch werfen und Dorfbewohner mit Heugabeln werden Anlauf nehmen um Leon aufzuspießen. Unbewaffnete Dorfbewohner werden mit ihren Fäusten zuschlagen oder werden versuchen, Leon zu packen. Und dann gibt es noch Dorfbewohner, die mit Dynamitstangen werfen. Nur ein paar Gründe, um diese Menschen als ernste Gefahr zu betrachten. Vereinzelt ist ein Dorfbewohner noch relativ harmlos. Ja, er kann gefährlich werden, aber mit ein paar Pistolenschüssen ist so ein Gegner schnell Geschichte. In der Gruppe sind diese Gegner schon deutlich gefährlicher, weil die Mischung aus unterschiedlichen Waffen so gefährlich ist: Manche benutzen Nahkampfwaffen, andere werfen ihre Waffen und andere wiederum warten, bis man in eine Bärefalle tritt um dann auf Tuchfühlung heran zu kommen. Diese Mischung aus allen möglichen Angriffen macht eine Gruppe von Dorfbewohnern so gefährlich, zumal diese Gegner aus allen Ecken angerannt kommen. Hier hilft es nur, in Bewegung zu bleiben und einen Ort zu finden, an dem man nur von einer Seite angegriffen werden kann. Kleinere Gruppen kann man mit der Pistole in Schach halten, wobei geworfene Waffen mit dem Messer geblockt bzw. pariert werden können. Größere Gruppen werden mit Schrotflinte und Granaten in Schach gehalten. Dynamitstangen können mit einem einzelnen Schuss zur Explosion gebracht werden.
  • Kultisten: Religiöse Anhänger der Los Illuminados, die wie Mönche aussehen und Armbrüste, Sensen und Morgensterne benutzen. Manche tragen Holzschilde mit sich herum. Neben den normalen Kultisten gibt es auch rote Kultistenanführer. Diese tragen rote Kutten, einen Stab und einen Widderschädel auf dem Kopf.
  • Soldaten: Bewachen und beschützen die Insel und sind Saddlers kleine Armee. Sie tragen verschiedene Armeekleidung und sind teilweise mit Helmen und Knieschonern ausgestattet. Soldaten mit Raketenwerfern sollte man aber immer ausschalten. Gegen die verbesserten Schildträger helfen Schüsse in den Fuß, um die Deckung zu durchbrechen. Eine Besonderheit unter den Soldaten ist der "Ofen Mann".
  • Ganado Desnucado: Eine Besonderheit. Unterliegt ein Ganado verschiedenen Verletzungen wie zum Beispiel schweren Stürzen, Verbrennungen etc. so unternimmt der Las Plaga im Wirtskörper einen letzten Versuch, um zu überleben. Ganado Desnucado sind biologisch besonders, weil der Las Plaga versucht den Wirt zu retten. Das liegt vor allem daran, dass ein Las Plaga nicht am hellen Tag komplett aus dem Kopf heraus brechen kann. Insofern übernimmt der Parasit zwar die komplette Kontrolle, bleibt aber im Körper verborgen. Damit diese Variante gar nicht erst angreifen kann, sollte man am besten immer ein Messer im Inventar haben und sofort zum Ganado rennen, sobald dieser anfängt, sich am Boden durch Krämpfe zu winden. Ein einfacher Messerangriff durch die entsprechende Taste reicht vollkommen aus. Schwieriger wird es, wenn mehrere Ganados sich verwandeln. Dann sollte man Abstand halten und in Bewegung bleiben. Diese Gegner-Variante wird immer versuchen, Leon zu packen. Man muss sich dann per Tastendrücken befreien.
  • Plaga Guadaña‎: Das erste Stadium eines Las Plaga. Ist der Plaga Guadaña‎ erwachsen so wächst und mutiert er zu einem Plaga Mandíbula heran. Plaga Guadaña‎ platzen aus den Köpfen ihrer Wirte heraus und haben die Gestalt von mehreren Tentakeln, die mit sensenartigen und scharfen "Klingen" um sich schlagen und dadurch einen gewissen Angriffsradius besitzen. Ebenfalls sichtbar sind die vielen gelben Augen an den Tentakeln. Von allen drei Plaga-Varianten sind diese am häufigsten. Sie stellen kein Problem dar, wenn man auf Distanz bleibt. Erwähnenswert sei, dass diese Plaga-Variante weiterhin Waffen benutzen kann. Ein Blendgranate tötet diese Gegner sofort.
  • Plaga Mandíbula: Eine Mutation des Plaga Guadaña‎. Es ist eine weitere Form des Guadaña‎, die zustande kommt, wenn ein Mensch mit dem Las Plaga infiziert ist und dieser selbst nach langer Zeit nicht aus dem Kopf heraus gebrochen ist. Im Normalfall platzt der Kopf und ein Plaga Guadaña‎ erscheint. Im Wirtskörper verbinden sich die drei Tentakel des Plaga Guadaña‎ zu einem großen Muskel, der bei Schaden aus dem Kopf heraus platzt und ein riesiges Maul formt. Dieses Maul kann einem Opfer sofort den Kopf abbeißen. Alternativ kann diese Variante an die Decke springen, sich mit dem Maul dort festkrallen und sich so an der Decke fortbewegen, um einen Sprungangriff zu vollführen. Auf Distanz kann diese Variante nun einen neuen Säureangriff starten. Durch den neuen Fernangriff mit der Säure muss man ständig in Bewegung bleiben. Diese Las Plaga-Variante ist insofern besonders, weil sie manchmal den Einsatz von Blendgranaten überlebt und zum anderen, weil sie ohne Wirt auskommen kann.
  • Plaga Araña: Im Normalfall wandert und klettert ein Plaga Araña ohne Wirtskörper umher. Das ist allerdings einfach nur der Tatsache geschuldet, dass er bisher keinen Wirtskörper gefunden hat oder dass der Wirtskörper getötet wurde. Ein Plaga Araña wird immer versuchen, einen neuen Wirt zu finden, was immer damit endet, dass der Plaga Araña sich in den Rücken und ins Gehirn des Wirts bohrt, um dessen Nerven zu kontrollieren. Das geschieht auch nur, weil der Plaga Araña zu groß ist, um durch den Mund in den Wirtskörper zu gelangen. Wirte die von einem Plaga Araña kontrolliert werden, sind deutlich schneller und wilder als vorher. Tötet man den Wirt, so wird der Plaga Araña zunächst nach einen neuen Wirt suchen. Findet er keinen, wird er ohne weiter kämpfen. In dieser Spinnenform kann der Plaga Araña mit einer Blendgranate besiegt werden.
  • Kettensägenmann und Kettensägenschwestern: Besonders tödliche Ganados, die durch direkte Parasitenimplantation in den Kopf entstanden sind. Sie sind widerstandsfähig und kaum zu stoppen. Bewegung, starke Waffen und Granaten sind wichtig.
  • Brutalo: Ganados, die durch eine andere Infizierung mit den Parasiten physisch stärker und ausdauernder geworden sind. Brutalo erkennt man an den Tiermasken die sie tragen. Die Variante mit dem Hammer wird immer in den Nahkampf gehen, während die Variante mit der automatischen Armbrust den Fernkampf bevorzugt. Die Armbrust-Variante benötigt allerdings einen kurzen Moment zum Abfeuern der Waffe, im Gegenzug trifft man die Hammer-Variante auch mal unbewaffnet. Dann wird die Hammer-Variante mit bloßen Fäusten angreifen. Gegen alle drei Brutalo-Varianten helfen stärkere Waffen. Man kann sich allerdings lautlos heranschleichen und dann einen heimlichen Messerangriff starten, der den Brutalo tötet.
  • Garrador: War ein Folterknecht im Dienste der Familie Salazar. Ihm wurden die Augen bei lebendigem Leib zugenäht, sodass er nichts mehr sehen kann und sich somit auf sein sehr gutes Gehör verlässt. Garradors wirken mit ihren langen, scharfen Krallen und ihrer wilden Art zunächst furchteinflößend, sind aber relativ leicht zu besiegen, wenn man die Umgebung im Auge behält. Tatsächlich wird man nur angegriffen, wenn man Geräusche verursacht. Normales Gehen wird nicht gehört. Ebenso werden abgefeuerte Bolzen nicht wahrgenommen. Wer keine Lust auf Munitionsverschwendung hat, kann sich anschleichen und mit dem Messer einen Schleichangriff starten. Danach entfernt man sich und wartet, bis sich der Garrador wieder beruhigt hat. Alternativ kann man auch die Glocken nutzen, die man findet. Da ein Garrador blind ist, wird er auch Kultisten töten, die seinen Weg kreuzen, was man sich zunutze machen kann. Neben dem normalen Garrador gibt es auch eine gepanzerte Variante, die eine Rüstung mit Stierhelm trägt. Die Panzerung soll verhindern, dass man diesen Garrador auf normale Weise töten kann. Im Original war es möglich gewesen, mit schweren Waffen einen ungepanzerten Garrador zu töten, ohne dass man speziell seinen Parasiten am Rücken treffen musste. Die gepanzerte Variante hat neben der Rüstung auch deutlich mehr Lebensenergie.
  • Armadura: Lebende Rüstungen. Wenn ein Las Plaga ohne Wirt ist, so kann er sich entweder einen neuen Wirt suchen, alleine sein Dasein fristen oder er übernimmt die Kontrolle einer Rüstung. Der Las Plaga wird in der Rüstung seinen Körper dehnen, um Arme und Beine bewegen zu können. Die Augen des Parasiten schauen dabei aus dem Helm heraus. Armadura benutzen Schwerter und man kann sie deutlich hören, wenn sie sich bewegen. Sie haben allerdings zwei große Schwachstellen. Zum einen sorgen spezielle blaue Flammen und blaues Licht dafür, dass ein Armadura sofort still stehen bleibt und zum anderen kann eine einzelne Blendgranate den Armadura sofort töten, sobald der Parasiten komplett aus dem Helm heraus gebrochen ist. Armadura sind vor allem in der Gruppe gefährlich und für Ashley ist schon ein einzelner Angriff tödlich. Eine Besonderheit unter den Armadura ist der Armadura in der goldenen Rüstung. Dieser Armadura ist quasi ein Anführer und steckt deutlich mehr Treffer ein.
  • Regenerador: Eine hochentwickelte Lebensform bei der mehrere Las Plagas in einem menschlichen Wirt eingepflanzt wurden. Das Ergebnis ist eine Kreatur, die zerstörte Körperteile mit Hilfe kleiner Tentakel wieder vollständig regenerieren kann. Ohne entsprechendes Visier ist es daher schwierig, einen Regenerador zu töten. Das ist zwar durchaus möglich, aber es würde bei normalen Waffen sehr viel Munition verschwenden. Darüber hinaus besitzen Regeneradors keine Knochenstruktur, sodass sie ihren Oberkörper in alle Richtungen dehnen und biegen können, ohne das Genick oder Wirbelsäule brechen. Gleiches gilt auch für die Arme, welche in die Länge gedehnt werden können. Aufgrund dieser Tatsache sollte man immer versuchen in Bewegung zu bleiben, zumal diese Kreaturen auch am Boden noch gefährlich sein können. Es sollte auch erwähnt werden, dass diese Kreaturen über Hindernisse klettern können.
  • Iron Maiden: Äußerlich durch die dunklere, ledrige Haut zu unterscheiden und sind übersät mit Stacheln, die sich ausfahren können. Im Falle eines Todes wird ein Iron Maiden explodieren und dabei seine Stacheln als letzten Angriff in alle Richtungen verschießen. Alle Iron Maiden haben einen Parasiten im Maul, den man zerstören kann. Durch einen Händler-Auftrag kann man eine verbesserte Variante des Iron Maiden treffen. Diese befindet sich im Inkubationsraum und hat deutlich mehr Parasiten am Körper, als ein normaler Iron Maiden. Hier hilft vor allem der Tipp, dass man Ashley im Schrank versteckt, der im Korridor draußen steht.
  • Colmillo: Tatsächlich waren Colmillos ganz normale Hunde, die erst durch die Las Plagas zu wilden wolfs-artigen Kreaturen geworden sind. Die Infizierung mit dem Las Plaga war einfacher als bei einem Menschen. Das Resultat waren Hunde, deren Zähne so stark gewachsen sind, dass sich die Mäuler nicht mehr schließen konnten. Ebenso kann man diese Hunde nachts deutlich an ihren rot leuchtenden Augen erkennen. Da Colmillos im Ursprung Hunde waren, ist es nicht verwunderlich, dass diese Kreaturen gerne im Rudel angreifen. Ihr großer Vorteil ist ihre Flinkheit, aber ihr großer Nachteil ist, dass sie kaum widerstandsfähig sind. Gefährlich wird es, wenn man einem Colmillo-Anführer begegnet. Diese Variante ist etwas dunkler in der Fellfarbe, ein bisschen größer und bei dieser Variante bricht der Las Plaga aus dem Rücken heraus und sorgt dafür, dass der Colmillo nicht nur mehr aushält, sondern dank dem Parasiten nun auch mehr Reichweite zum angreifen besitzt. Eine Blendgranate macht kurzen Prozess mit dieser Variante. Ansonsten reicht auch hier die Pistole aus, wobei diese Variante häufiger den Schüssen ausweichen wird.
  • Novistadores: Novistadors sind keine natürlichen Insekten. Soll heißen, dass diese Kreaturen einst Menschen waren. Sie wurden erst mit Las Plagas infiziert und dann mit Hilfe von verschiedenen Insekten-Genen zu den nun bekannten Vari…

Atmosphärische Alternativen zum klassischen Horror

Wer eine subtilere Art von Spannung bevorzugt, kann sich in atmosphärischen Spielen verlieren, die durch ihre immersive Welt und fesselnde Geschichten überzeugen:

  • Metro Exodus: Ein immersiver Shooter in einer postapokalyptischen Welt, die von radioaktiver Strahlung und mutierten Kreaturen geplagt ist. Die detaillierte Umgebung, realistische Beleuchtung und beeindruckende Wettereffekte tragen zur Immersion bei.
  • Dark Souls: Eine düstere Welt namens Lordran, die von einer nebulösen Finsternis heimgesucht wird. Die schaurigen Umgebungen, bedrohliche Musik und geheimnisvolle Erzählweise erzeugen eine Atmosphäre der Hoffnungslosigkeit und des Überlebenskampfes.
  • Limbo: Ein Puzzle-Plattformspiel in einer düsteren und surrealen Schwarz-Weiß-Welt. Die minimalistische Grafik, bedrohliche Stille und unheimlichen Kreaturen erzeugen eine beklemmende Atmosphäre.
  • Inside: Ein weiteres Puzzle-Spiel von den Machern von Limbo, das in einer bedrückenden und dystopischen Welt spielt. Die dunkle Grafik und beklemmende Ruhe sorgen für eine Atmosphäre des Unbehagens.
  • The Last of Us: Eine postapokalyptische Welt, die von einer Infektion heimgesucht wird. Die Geschichte ist tiefgründig und emotional, und die Beziehung zwischen Joel und Ellie steht im Mittelpunkt des Spiels.
  • Gris: Ein Spiel mit atemberaubender visueller Gestaltung und melancholischer Musik, das die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die einen schmerzhaften Verlust erleidet und sich auf eine Reise der Selbstfindung begibt.
  • Resident Evil 7: Biohazard: Dieses Survival-Horrorspiel kehrt zu den Wurzeln der Serie zurück und versetzt die Spieler in ein verlassenes Anwesen in Louisiana. Man muss Rätsel lösen, sich vor gruseligen Kreaturen verstecken und die Geheimnisse der Familie Baker aufdecken.

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