Implantat-Akupunktur bei Morbus Parkinson: Studien und Perspektiven

Die Implantat-Akupunktur stellt eine innovative Weiterentwicklung der Ohrakupunktur dar und rückt zunehmend in den Fokus der Behandlung neurologischer Erkrankungen, insbesondere Morbus Parkinson. Diese Methode kombiniert traditionelle Akupunkturprinzipien mit modernen Implantattechnologien, um eine langfristige Stimulation spezifischer Ohrpunkte zu ermöglichen.

Grundlagen der Implantat-Akupunktur

Im Gegensatz zu herkömmlichen Dauernadeln in der Ohrakupunktur, die nur eine kurze Verweildauer haben, bieten Implantate eine Wirkdauer von mehreren Monaten bis hin zu einer unbegrenzten Stimulation. Je nach verwendetem Material können Implantate für 3, 12, 15 oder 60 Monate aktiv sein. Titanimplantate werden primär bei chronischen und neurologischen Erkrankungen eingesetzt, wobei die Beeinflussung des zentralen Nervensystems im Vordergrund steht. Es gibt auch wiederauflösbare Implantate, sogenannte Templantate, die sich je nach Modell innerhalb von 3 bis 60 Monaten rückstandslos auflösen.

Die Implantat-Akupunktur basiert auf der Neurostimulation. Dabei werden winzige Mikro-Implantate aus medizinischem Rein-Titan (Durchmesser: 0,78 mm) an spezifische Punkte unter die Haut im Bereich des äußeren Ohres eingesetzt, insbesondere in die sogenannte „Dopamin-Zone“. Die mechanische Reizung der Hirnnerven-Äste durch die Implantate soll die Freisetzung von Dopamin und anderen Botenstoffen im Gehirn fördern.

Historischer Kontext und Entwicklung

Die Akupunktur wird in Deutschland seit Mitte der 90er Jahre zunehmend häufiger bei chronischen Schmerzerkrankungen eingesetzt. Ihre Akzeptanz wird durch das geringe Nebenwirkungsprofil begünstigt. Modellversuche der gesetzlichen Krankenkassen haben den Wirksamkeitsnachweis bei chronischen Knie- und Rückenschmerzen erbracht, sodass die Akupunktur seit 2007 in diesen Indikationen finanziert wird. Positive Studienergebnisse liegen auch für chronische Kopfschmerzen und Migräne, Tennisellbogen und Allergien vor.

Die Implantat-Ohr-Akupunktur (I-O-A) hat sich in den letzten Jahren bei neurologischen Erkrankungen und insbesondere bei Morbus Parkinson etabliert. Kleine Nadeln aus medizinischem Rein-Titan werden an Ohr-Akupunktur-Punkte gesetzt. Diese Methode ist in China seit über 1500 Jahren bekannt, wo Ärzte bei chronischen Schmerzpatienten und schwer heilbaren neurologischen Erkrankungen resorbierbare Kollagenfasern aus Darmsaiten an vordefinierte Ohr-Akupunkturpunkte setzten.

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In der westlichen Welt hat sich bei Morbus Parkinson eine differenzierte medikamentöse Therapie (Dopaminersatz) sowie Physiotherapie etabliert. Die Implantat-Ohr-Akupunktur (I-O-A) wird eingesetzt, um den Stellenwert im bewährten westlichen Behandlungskonzept zu untersuchen.

Studienlage zur Implantat-Akupunktur bei Morbus Parkinson

Mehrere Studien haben die Wirksamkeit der Implantat-Akupunktur bei Morbus Parkinson untersucht. Eine aktuelle Studie unter der Leitung von Dr. med. Rolf Wlasak belegt die signifikante Wirkung der Methode. Langzeitbeobachtungen über mehrere Jahre haben gezeigt, dass die Implantat-Akupunktur nachhaltige Verbesserungen bei Morbus Parkinson bewirken kann.

Eine prospektive Verlaufsbeobachtung untersuchte 79 Patienten über einen Zeitraum von 6 Monaten nach der Implantation per Interview. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Implantat-Ohr-Akupunktur das Behandlungsspektrum bei Morbus Parkinson erweitern kann.

Die Ergebnisse dieser Auswertung geben Anlass, diese Methode noch intensiver zu untersuchen. Alle vier Endpunkte (Tremor, Rigor, Bewegungsverlangsamung und Schmerzen) wurden von den Patienten nach über 6 Monaten als Verbesserung zum Ausgangsbefund bewertet. In allen Subanalysen zeigte sich eine Verbesserung der jeweiligen Befunde von über 60%.

Ergebnisse einer prospektiven Verlaufsbeobachtung

In einer prospektiven und konsekutiven Verlaufsbeobachtung wurden 79 Patienten über einen Zeitraum von 6 Monaten nach der Implantation per Interview untersucht. Alle Patienten unterschrieben vor der Behandlung eine Einverständniserklärung. Während der Behandlung wurden kleine Nadeln aus medizinischem Rein-Titan (IMPLAX" / Firma Lametec) an französische und chinesische Ohr-Akupunkturpunkte gesetzt und implantiert. Alle Punkte wurden mit dem RAC (Reflexe auriculocardiaque) sowie der Very-Point-Technik (nach Gleditsch) ermittelt. Es wurden nur Titan-Nadeln gesetzt, wenn übereinstimmend nach RAC und Very-Point-Technik aktive Punkte gefunden wurden. Alle 82 Patienten wurden vom selben Untersucher behandelt und ausgewertet.

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Vom Stichtag der Implantation wurden alle Patienten im Abstand von 4, 8 und 16 und 24 Wochen nach der Implantation telefonisch interviewt, ggf. auch persönlich nachuntersucht. Hierzu wurde ein differenzierter Befundbogen prospektiv angelegt. Nach Prüfung der Ein- und Ausschlusskriterien konnten 79 Patienten vollständig ausgewertet werden. Für diese Patienten wurden jeweils 2 Endpunkte (158 Hauptgründe für Implantation) vor der Behandlung definiert. Zusätzlich wurde erfasst, ob durch die Behandlung mit den eingesetzten Implantaten eine Reduzierung der bisher eingenommen Parkinson-Medikation erreicht werden konnte. Die Auswertung erfolgte mittels eines standardisierten Beantwortungsbogens. Dieser wurde per Telefoninterview im Abstand von 4, 8, 16 und 24 Wochen nach der Implantation abgefragt. Alle Endpunkte wurden von den Patienten wie folgt gewertet. Zusätzlich wurden alle Studienteilnehmer 6 Monaten (24 Wochen) nach der Implantation zu einer Gesamtbeurteilung der Wirksamkeit dieser Methode (I-O-A) befragt. Alle Patienten wurden gebeten die Parkinson-Medikation möglichst konstant zu halten, damit das Ergebniss nicht durch eine Umstellung der Medikation beeinträchtigt wurde. Ebenfalls wurden zusätzliche komplementäre Anwendungen, welche ggf.

Im Schnitt erhielten 79 Patienten 11,2 Nadeln (Range 3 - 37). Dabei wurden die folgenden Ohr-Akupunkturpunkte ausgewählt. 4 Wochen nach der Implantation berichteten 51% der Patienten von einer signifikanten Verbesserung zum Ausgangsbefund. 8 Wochen nach der Implantation war diese Zahl auf 62 % der Patienten angestiegen. In der Endpunktauswertung ergab sich 24 Wochen nach der Implantat-Ohr-Akupunktur (I-O-A) das folgende Ergebniss.

Bei der Untersuchung der Nebenendpunkte (Nebengrund für Implantation) konnte eine Reduzierung der Medikamente in 21% aller Patienten erreicht werden. Bei 7 von 11 Patienten war eine Obstipation (Verstopfung) rückläufig. Alle anderen Nebenendpunkte waren nicht signifikant bzw. die Fallzahl zu gering.

Potenzielle Wirkmechanismen

Jede Form der Akupunktur hat einen indirekten Einfluss auf das vegetative Nervensystem sowie auf die Regulation verschiedener hormoneller Systeme. Eine Freisetzung von Endorphinen nach Akupunktur konnte in verschiedenen Tiermodellen und beim Menschen bestätigt werden. Interessanterweise können verschiedene Arten der Akupunktur zu einer unterschiedlichen Ausschüttung von Endorphinen führen, darunter B-Endorphin, Met-Enkephalin, Dynorphin und Endomorphin sowie Serotonin, Noradrenalin, Substanz P, Calcitonin Gene-Related Peptide und GABA.

Die DATSCAN-Methode, eine nuklearmedizinische Untersuchung, könnte einen wertvollen Beitrag leisten. Hierbei wird ein Radiopharmakon (I-123-FP-CIT) injiziert, welches sich mit Molekülen verbindet, die Dopamin innerhalb des ZNS transportieren. Diese Methode visualisiert indirekt den Dopaminumsatz im zentralen Nervensystem und kann feststellen, ob sich Unterschiede zum Ausgangsbefund evaluieren lassen. Auch das Ausmaß der Erkrankung kann hiermit dokumentiert werden.

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Weitere Anwendungsgebiete

In den letzten Jahren zeigte sich, dass auch zunehmend Patienten mit Restless-Legs-Syndrom von der I-O-A profitierten. Aufgrund der Wirksamkeit dopaminerger Substanzen in dieser Indikation ist von einer Ursache im dopaminergen System auszugehen, wobei diesbezüglich durchgeführte bildmorphologische Studien widersprüchliche Ergebnisse über die postsynaptische dopaminerge Funktion in den Basalganglien erbrachten.

Durchführung und Anwendung

Die Behandlung erfolgt ambulant und erfordert keine besonderen Vorbereitungen. Die winzigen Titan-Implantate werden in einem kurzen Eingriff in die “Dopamin-Zone” des oberen Ohrläppchens eingesetzt. Die Einstichstellen verheilen innerhalb weniger Tage. Erste spürbare Verbesserungen treten häufig bereits 8 bis 10 Wochen nach der Behandlung ein.

Für die korrekte Durchführung und Vergleichbarkeit müssen bestimmte Richtlinien bei der Anwendung der Implantat-Ohr-Akupunktur (I-O-A) beachtet werden. Im Sinne einer ganzheitlichen Beratung und Aufklärung der Patienten sollten auch zusätzliche Maßnahmen erwähnt werden, wie z.B. Entgiftung des Körpers von Schadstoffen und Verbesserung der Gehirndurchblutung.

Bedeutung der ärztlichen Qualifikation und Beratung

Akupunktur spaltet Ärzte als auch Patienten. Noch bis in die 90er Jahre wurde die chinesische Akupunktur als Außenseitermethode betrachtet. Heute ist sie in der Schmerztherapie bereits als fester Bestandteil innerhalb der Schulmedizin integriert worden. Die Implantat-Ohr-Akupunktur (I-O-A) ist demgegenüber noch weitgehend unbekannt. In Deutschland wird die Methode bisher nur vereinzelt von spezialisierten Ärzten und anderen Therapeuten angeboten. Für die betroffenen Patienten ist daher die Qualifikation des Arztes sowie die individuelle Beratung über die mögliche Prognose von immenser Bedeutung.

Ergänzende Maßnahmen und ganzheitliche Betrachtung

Sicherlich dürfen diese Maßnahmen nicht überbewertet werden, weil sie nicht kausal für die Entstehungsgeschichte des Morbus Parkinson verantwortlich zu machen sind. Evtl. können sie aber die Folgeerscheinungen durch die Grunderkrankung lindern. Die intensive Zuwendung zu den Patienten während dieser Verlaufskontrolle ergab zudem die Beobachtung, dass sehr häufig seelische Verletzungen und Traumata für die Auslösung eines Morbus Parkinson verantwortlich sein können.

Fazit und Ausblick

Die Implantat-Akupunktur ist eine innovative, schonende Behandlungsmethode, die Morbus Parkinson und andere Erkrankungen effektiv behandeln kann. Sie bietet eine risikoarme Alternative oder Ergänzung zu bestehenden Therapien und ermöglicht eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Die durchweg positiven Ergebnisse dieser Verlaufsbeobachtung geben Anlass, die Methode der Implantat-Ohr-Akupunktur (I-O-A) weiter zu untersuchen. Alle vier Zielkriterien - Tremor, Rigor, Bewegungsverlangsamung und Schmerzen - wurden von den Patienten überwiegend als Verbesserung zum Ausgangsbefund vor der Implantation bewertet.

Es ist wünschenswert, die Daten zukünftig objektiver zu präsentieren. Daher sollte neben einer Patientenbefragung zukünftig regelmäßig der Parkinson's Disease Questionnaire (PDQ 39) durchgeführt werden. Insbesondere der motorische Teil des Tests (UPDRS) könnte indirekt Aufschluss darüber geben, ob durch die eingesetzten Implantate dem zentralen Nervensystem (ZNS) wieder vermehrt Dopamin und dopaminähnliche Botenstoffe zur Verfügung gestellt werden können. Somit könnte der Einsatz der Implantate gerade in der Frühphase der Erkrankung die Gabe von Dopamin weiter hinauszögern.

Hinweis: Die Implantat-Akupunktur ersetzt keine medikamentöse Standardtherapie, sondern ergänzt diese sinnvoll.

Entwicklung der Implantat-Akupunktur in Deutschland

Diese besondere Form der Ohrakupunktur wurde im Jahr 2000 in Deutschland entwickelt. Quasi per Zufall entdeckte ein Neurologe dieses Verfahren: Ihm war schlichtweg bei einer normalen Ohrakupunktur die Spitze einer Stahlnadel abgebrochen, welche in der Folgezeit in die Ohrmuschel einwuchs. Das Besondere war, dass die Patientin, die wegen einer Trigeminusneuralgie behandelt wurde, in der Folgezeit beschwerdefrei wurde. Als die Nadelspitze operativ wieder entfernt wurde, traten ihre Beschwerden erneut auf. Damit war die Idee geboren, durch Dauerstimulation mit Implantaten an betroffenen Ohrpunkten Krankheiten gezielt zu behandeln.

Es konnte nachgewiesen werden, dass durch Titan-Dauernadeln an der Ohrmuschel das zentrale Nervensystem kontinuierlich stimuliert wird und verschiedene Botenstoffe frei setzt (u.a. Dopamin, Endorphine).

Auffinden der Akupunkturpunkte

Am menschlichen Ohr finden sich ca. 200 bekannte Akupunkturpunkte, die sich bestimmten Körperregionen bzw. Organen zuordnen lassen. Vor einer Implantation werden die entsprechenden Ohrareale systematisch untersucht. Diese Untersuchung ist sehr zeitaufwendig und muss äußerst präzise durchgeführt werden, da die Punkte mit ca. Nur funktionsgestörte Punkte reagieren tatsächlich auf Schmerzreize. Durch subtile Untersuchungstechniken findet der geübte Akupunkteur die entsprechenden Punkte. Über diese Ohrpunkte kann der gesamte menschliche Körper mit all seinen gestörten Funktionen behandelt werden.

Nadeltypen

Momentan werden im Wesentlichen zwei Nadeltypen verwendet: Die lebenslang implantierte Titannadel und die resorbierbare Templantatnadel.

Weitere Studien und Forschung

Die gerade veröffentlichten Ergebnisse dreier Langzeitbeobachtungen der Mediziner Dr. Rolf Wlasak und Dr. Stefan Lobner zeigen deutlich, dass Implantat-Akupunktur (Neurostimulation) vielen Menschen mit Morbus Parkinson, Restless Legs Syndrom und beginnender Demenz helfen kann: Symptome werden oftmals gelindert, die Lebensqualität erhöht und das Fortschreiten der Erkrankung häufig hinausgezögert. Außerdem haben sich bei vielen Probanden Antrieb und Stimmung verbessert.

Eine Untersuchung schlussfolgert: Aufgrund der hohen Anzahl der bisher behandelten Parkinson-Patienten und der Langzeiterfahrung mit dieser Methode könne Implantat-Akupunktur grundsätzlich bei Morbus Parkinson empfohlen werden. Durch die signifikante Reduzierung der typischen Parkinson-Symptome (wie z. B. Tremor, Muskelsteifigkeit, Bewegungsverlangsamung) stellte sich über die Zeit bei vielen Patienten eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität ein.

Alternative Akupunkturmethoden

Mit Akupunktur lassen sich viele Schmerzen lindern oder Krankheiten heilen. Nun gibt es auch Hoffnung für Parkinson-Patienten. Ein Stich mit der Nadel an der richtigen Körperstelle lässt die Energie fließen und lindert so Schmerzen oder heilt Krankheiten.

Die japanische Schädelakupunktur nach Yamamoto funktioniert etwas anders als die Akupunktur in der traditionellen chinesischen Medizin, erklärt Dorothea Zeise-Süss. Sie arbeitet nicht am ganzen Körper. "Gewebeverquellungen, die man mit dem Finger tasten kann, und nur in diese Verquellungen, wenn die bei diesem Patienten zu diesem Zeitpunkt tastbar sind, wird die Nadel ganz wenig nur einen Millimeter eingestochen. Vor zehn Jahren hat die deutsche Ärztin dabei eine neue Stelle entdeckt, die seither ihren Namen trägt. Beim Zeise-Süss oder kurz ZS-Punkt ging es zunächst gar nicht um Parkinson, sondern darum, Hormonstörungen bei Frauen nach der Schwangerschaft zu behandeln. In einer Studie konnte Zeise-Süss nachweisen, dass die Methode hilft, das weibliche Hormon Prolactin zu senken. Hier kam Parkinson ins Spiel: Denn das bedeutete, dass die Akupunktur des ZS-Punkts die gleiche Wirkung hat, wie das Medikament Bromocriptin. Mit Erfolg. Im Ergebnis ging es den Patienten nach der Akupunktur deutlich besser und der Prolactinspiegel sank sogar etwas weiter als bei medikamentöser Behandlung, berichtet die Ärztin.

Maximilian Mehdorn, langjähriger Direktor an der Klinik für Neurochirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, behandelt Parkinson invasiv, etwa durch die sogenannte Tiefe Hirnstimulation. Die Studie von Dorothea Zeise-Süss fand er jedoch sehr gut. "Dass man durchaus mit speziellen Akupunktur-Verfahren Parkinsonpatienten behandeln kann - und das ist sehr wichtig, - dass man diese Verfahren auch weiter evaluiert, also weiter untersucht.

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