Zahnimplantate: Mythen, Risiken und moderne Lösungen für ein strahlendes Lächeln

Die Zahnmedizin hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt und bietet heute innovative Lösungen für den Zahnersatz. Zahnimplantate sind ein fester Bestandteil moderner Behandlungskonzepte geworden, doch um sie ranken sich viele Mythen und Unsicherheiten. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Aspekte von Zahnimplantaten, von den Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implantation über mögliche Komplikationen bis hin zu den neuesten Techniken und Erkenntnissen.

Einführung in die Welt der Zahnimplantate

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die fest im Kieferknochen verankert werden und als Basis für Zahnersatz dienen. Sie bieten eine stabile und ästhetisch ansprechende Lösung für den Ersatz fehlender Zähne und tragen maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität bei.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implantation

Nicht jeder Patient ist automatisch für eine Implantation geeignet. Es gibt bestimmte Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um einen langfristigen Erfolg zu gewährleisten.

Ausreichend Knochensubstanz

Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist ein ausreichendes Implantatbett, also genügend Kieferknochen, um das Implantat stabil zu verankern. Das Implantat muss allseits von ausreichend Knochen umgeben sein. Wenn nicht genügend Knochen vorhanden ist, kann ein Knochenaufbau (Augmentation) erforderlich sein. Dabei kann körpereigenes Knochenmaterial oder ein Knochenersatzmaterial verwendet werden, um das Kieferknochenvolumen zu erhöhen.

Allgemeingesundheit und Lebensführung

Auch die Allgemeingesundheit und die Lebensführung spielen eine entscheidende Rolle. Möglichst nicht rauchen, eine gesunde Ernährung und eine gute Mundhygiene sind essentiell. Einige Erkrankungen schließen Implantationen jedoch aus sowie die Einnahme bestimmter Medikamente. Eine schlecht eingestellte oder unbehandelte Diabetes kann stoffwechselbedingt die Heilungsprozesse beeinträchtigen. Patienten, die gerade an Krebs erkrankt sind, wird von einer Zahnimplantation abgeraten. Leiden Sie an einer Herz-Kreislauferkrankungen oder Osteoporose, einer erhöhten Blutungsneigung oder einem geschwächten Immunsystem, so wird Frau Dr. Stefaniak dies berücksichtigen. Marcumar-Patienten, Bluter sowie Diabetes-Patienten wird empfohlen Rücksprache mit ihrem behandelten Arzt zu halten. Die hohe Einnahme von Cortison kann die Stoffwechsel- und Immunsituation des Körpers beeinflussen.

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Altersbeschränkungen

Das Alter spielt nur eine untergeordnete Rolle, viel wichtiger sind der allgemeine Gesundheitszustand und die Lebensführung. Grundsätzlich sollte das Knochenwachstum abgeschlossen sein. Bei männlichen Patienten ist das Knochenwachstum nach dem 21. Lebensjahr und bei weiblichen Patienten nach dem 23. Lebensjahr abgeschlossen. Die Altersgrenze nach oben ist nicht beschränkt. Es spricht nichts dagegen, auch hochbetagten Menschen Zahnimplantate einzupflanzen. Sehr alte Menschen haben oft Totalprothesen, die auf dem Kieferkamm tanzen wie Schiffe in rauher See. Die Nahrungsaufnahme ist damit oft eine Qual. Für diese Patienten reichen schon zwei Implantate im Unterkiefer, um zumindest die untere Prothese fest zu verankern. Das bedeutet eine völlig neue Lebensqualität.

Die Implantation: Ablauf und moderne Techniken

Die Zahnimplantation ist ein chirurgischer Eingriff, der in mehreren Schritten erfolgt.

Planung und Diagnostik

Vor der Implantation erfolgt eine umfassende Planung und Diagnostik. Durch digitale Volumentomographie (DVT) kann der Kiefer dreidimensional dargestellt werden. Eine virtuelle Implantatplanung wird gemeinsam mit Ihnen besprochen. Zudem erhalten Sie -nach Wunsch- einen konkreten Kostenvoranschlag und eine Implantatmappe mit ausführlichen Informationen und erforderlich Einverständniserklärungen. Die Kosten sind transparent und detailliert aufgeschlüsselt. Frau Dr. Stefaniak arbeitet in ihrer Praxis mit diagnostischen Hightech-Geräten. Hierzu gehört insbesondere ein 3D-Röntgen, die sog. DVT. Durch diese spezielle Aufnahme, die sämtliche Nervenbahnen- und Strukturen sowie die Anatomie des Kiefers in hochauflösender Bildgebung darstellt, ist es Frau Dr. Stefaniak möglich, die Implantation optimal zu planen.

Der Eingriff

Die Zahnimplantate werden in örtlicher Betäubung inseriert. Frau Dr. Stefaniak arbeitet sanft, zügig und schonend. (Angst-)Patienten können zudem die Behandlung unter Lachgassedierung in Anspruch nehmen. Nach der Implantation erholen Sie sich einige Zeit bei uns im Ruheraum. Eine Nachsorge der OP-Wunden findet statt. Am 2. und am 7. Tag nach der Zahnimplantation finden noch Kontrolltermine statt.

Sofortimplantation und Sofortversorgung

Einige Chirurgen favorisieren die Sofortimplantation, das bedeutet, dass das Implantat zeitgleich mit der Zahnentfernung gesetzt wird. Dadurch soll verhindert werden, dass der Kieferknochen an der Stelle verschwindet. Wenn man nach der Zahnentfernung zu lange mit der Implantation wartet, kann es sein, dass an dieser Stelle der Kieferkamm so spitz und schmal wird, dass Implantieren unmöglich wird.

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Eine Sofortversorgung/Sofortbelastung bedeutet, dass die Zahnimplantate nach der Insertion, innerhalb von 24-48 Stunden, durch einen Zahnersatz versorgt werden. Sollte eine optimale Knochensituation gegeben sein, ist ggf. eine Sofortversorgung möglich. Es kann eine prothetische Versorgung in Form eines Provisoriums oder sogar eines endgültigen Zahnersatzes hergestellt werden, der direkt auf den frisch eingesetzten Zahnimplantaten befestigt wird. Ob diese Maßnahme bei Ihnen möglich, wird individuell und ausführlich, nach einer eingehenden Diagnostik (u.a. 3-D-Röntgen) mit Ihnen und Frau Dr. Stefaniak besprochen.

Die Einheilungsphase

Die Einheilungsphase dauert ca. 3 bis 6 Monate. Für 2-3 Wochen wird in das bereits mit dem Knochen festverbundene Zahnimplantat ein Zahnfleischformer eingesetzt. Nach weiteren 1-2 Wochen ist der Zahnersatz hergestellt und kann eingegliedert werden. Die Herstellung des Zahnersatzes erfolgt in Bremen (Meisterlabor). Daher empfiehlt Frau Dr. Stefaniak eine sog. Interimsversorgung auf provisorischen Implantaten, die neben den "richtigen" Implantaten gesetzt werden. Für die Versorgung im Frontzahnbereich, besteht die Möglichkeit der Herstellung einer sog. Adhäsivbrücke. Welche Art der provisorischen Sofort-Versorgung nach der Implantation für Sie geeignet ist, wird Sie Frau Dr. Stefaniak individuell beraten.

Risiken und Komplikationen

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff gibt es auch bei der Zahnimplantation Risiken und mögliche Komplikationen.

Entzündungen

Eine der häufigsten Komplikationen ist die Mucositis und Periimplantitis, die meist erst mehrere Jahre nach der Implantation auftreten kann. Entzündungen können auftreten, wenn der Kieferknochen vor der Implantation nicht vollständig entzündungsfrei war, während des Eingriffs oder in der Heilungsphase Entzündungserreger in die Wunde gelangen oder das körpereigene Gewebe das Implantat abstoßt.

Nervverletzungen

Eine weitere, wenn auch seltene, Komplikation sind Nervverletzungen. Im Unterkieferknochen des Seitenzahnbereichs verläuft der Unterkiefernerv (Nervus alveolaris inferior) in einem Kanal unterhalb der Wurzelspitzen und versorgt den Knochen und die Zähne der betreffenden Seite mit Sensibilität. Er verlässt etwa in Höhe der Wurzelspitze des 5. Zahnes den Knochen durch das Foramen mentale. Wenn für die Implantateinbringung zu tief gebohrt und das Implantat zu tief platziert wird, kann der Unterkiefernerv gequetscht, teilweise oder ganz durchtrennt werden. Je nach Verletzungsgrad resultiert daraus ein zeitweiliges bis dauerhaftes Taubheitsgefühl im Kinn-Lippen-Bereich der betroffenen Seite. Auch sind Missempfindungen und Schmerzen neben einem Sensibiltätsverlust möglich. Nicht nur die direkte Verletzung des Nerven kann zu Empfindungsstörungen führen. Auch bei sehr knappem Abstand zwischen Implantatspitze und Nerv kann durch einen Bluterguss oder ein Ödem (Schwellung) im Knochen Druck auf den Nerv ausgeübt werden.

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Theoretisch besteht noch die Gefahr einer Verletzung des Zungennervs (N. lingualis) oder kleiner Oberkiefernerv-Äste. Im Gegensatz zum Unterkiefer gibt es im Oberkiefer keinen Hauptnerven, der Schaden erleiden kann. Die sensible Versorgung der Zähne wird über feine Nervenverästelungen, die im Seitezahnbereich über die darüberliegende Kieferhöhle und im Frontzahnbereich über den subnasalen Raum in die Zähne einziehen, erreicht. Trotzdem ist es möglich durch Implantate kleinere Nervenbahnen zu verletzen. Daraus könnte der Sensibilitätsverlust einzelner Zähne z.B. des Eckzahns resultieren.

Spätkomplikationen

Auch wenn es selten vorkommt, können auch Jahre nach der Implantation Spätkomplikationen auftreten. Schmerzen, die nach Jahren auftreten, oder sogar eine Lockerung des Implantats sind wichtige Warnzeichen, die einen Besuch beim Arzt erforderlich machen. Gegebenenfalls hat sich eine Entzündung gebildet, zum Beispiel aufgrund einer weiter fortschreitenden Parodontitis.

Umgang mit Taubheitsgefühlen nach der Implantation

Taubheitsgefühle nach der Zahnimplantation können verschiedene Ursachen haben.

Ursachen

  • Minderwertige Schmerzlinderung: Die Ursache kann ein schlechtes Lokalanästhetikum, falsche Dosierung oder Schädigung von Nervengewebe bei der Injektion sein.
  • Falsch gewählte Länge des Implantats: Verletzung des Trigeminusnervs während des Einsetzens des Zahnimplantats oder beim Bohren des Lochs für den Stift.
  • Verletzung des Unterkiefernervs: Die Schädigung des Unterkiefernervs und des Oberkiefernervs wird durch Dehnung, Kompression oder teilweises/vollständiges Durchtrennen der Nervenfasern verursacht.

Arten von Nervverletzungen

  • Neuropraxie: Eine leichte Verletzung (Dehnung) ohne Schädigung der Nervenstruktur. Normalerweise stellt sich die Empfindlichkeit innerhalb von 4-8 Wochen wieder her.
  • Axonotmesis: Eine mittelschwere Verletzung, Taubheit des Kinns oder des Zahnfleisches nach der Implantation, begleitet von Schmerzen. Die Integrität des Axons (der Nervenzellausläufer) bleibt erhalten. Die Empfindlichkeit kehrt innerhalb von 8-16 Wochen zurück, kann jedoch später etwas geringer sein als vor der Verletzung.
  • Neurotmesis: Eine schwere Verletzung der Nervenfasern mit Schädigung ihrer Integrität (der Nerv und seine Hülle werden beschädigt).

Diagnose und Therapie

Bei der Konsultation ermittelt der Arzt die Ursache der Taubheit, führt diagnostische Untersuchungen durch, um Art und Ausmaß der Nervenschädigung festzustellen. Bei leichten und mittelschweren Verletzungen entscheidet der Arzt, ob eine Intervention erforderlich ist oder ob dem Körper Zeit zur Selbstheilung gegeben werden soll. Dem Patienten können therapeutische Verfahren mit medikamentöser Behandlung (Einnahme von Antibiotika, entzündungshemmenden Medikamenten) und physiotherapeutischen Maßnahmen (Akupunktur, gezielte Massage, Elektrophorese und Ultraschalltherapie) verschrieben werden.

Prävention

Um die Sicherheit des chirurgischen Eingriffs zu gewährleisten, verwenden Ärzte manchmal kurze Implantate und Stopper, um die Integration des Titanstifts in das Knochengewebe zu kontrollieren. Bei nervnahen Implantaten sind heutzutage Planungen unter Zuhilfenahme von 3D-Röntgen (CT, DVT) State-of-the-Art. Auch helfen spezielle Bohrerstopps bei der exakten Implantatbettaufbereitung um ein zu tiefes Bohren zu verhindern. Durch sorgfältige Röntgen-Diagnostik (gegebenenfalls CT, DVT) lässt sich der Abstand zwischen Knochenoberkante und Nervkanal messen. Danach sollte die Implantatlänge mit einem Sicherheitsabstand bestimmt werden.

Die Bedeutung der Mundhygiene und Nachsorge

Eine konsequente Mundhygiene ist entscheidend für den langfristigen Erfolg von Zahnimplantaten. Reinigen Sie besonders die Zahnzwischenräume regelmäßig mittels Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürste und wechseln Sie etwa alle 1-2 Monate Ihre Zahnbürste. Nutzen Sie zudem möglichst eine Zahnpasta mit antibakteriellen Wirkstoffen und gegebenenfalls eine antibakterielle Mundspüllösung. Je gründlicher Sie der Bildung von Zahnbelag vorbeugen, umso eher vermeiden Sie schmerzhafte Entzündungen rund um das Implantat. Nehmen Sie darüber hinaus die professionelle Zahnreinigung bei Ihrem Zahnarzt regelmäßig in Anspruch und nutzen Sie die Möglichkeit zur Nachkontrolle und Zahnprophylaxe.

Materialien: Titan vs. Keramik

Zahnimplantate bestehen in der Regel aus Titan, einem biokompatiblen Material, das vom Körper gut vertragen wird. Frau Dr. Stefaniak verwendet ausschließlich Titanimplantate, die biokompatibel /körperverträglich sind. Das Titan wird als Material in der Medizin seit Jahrzehnten verwendet, so auch in unserer Praxis. Unverträglichkeiten gegenüber Titanimplantaten sind bisher nicht bekannt.

Es gibt mittlerweile auch Implantate aus Zirkonoxidkeramik. Diese scheinen gerade für sehr empfindliche Patienten eine gute Alternative zum Titanimplantat zu sein. Allerdings hat sich dieser Typ auf dem Markt noch nicht durchgesetzt. Die Erfahrungen mit Keramikimplantaten und klinische Studien sind noch zu gering, um sie uneingeschränkt für jeden Fall empfehlen zu können. Keramikimplantate sind zudem kostenintensiver.

Kosten und Finanzierung

Die Kosten für Zahnimplantate können je nach Umfang der Behandlung und verwendetem Material variieren. Gerade bei kleinen Zahnlücken beteiligt sich die Krankenkasse an den Kosten für den Zahnersatz (Krone), aber nicht an den Kosten für das Implantat (Körper + Aufbau). Sie kriegen sogar den Festzuschuss wie für eine Brücke, wenn die Lücke durch eine Implantatkrone geschlossen wird. Und dieser Zuschuss ist recht hoch. Dazu sind viele Bürger mittlerweile zusatzversichert, so dass Implantate auch für Otto-Normalverbraucher erschwinglich geworden sind. Für privat-versicherte Patienten: Nach Erhalt des Kostenvoranschlages, reichen Sie diesen zur Kostenklärung an Ihre Krankenversicherung ein. Für gesetzlich-versicherte Patienten: Nach der Erhalt des Heil- und Kostenplanes, reichen Sie diesen an Ihre Krankenkasse ein, um den Ihnen zustehenden Zuschuss für den prothetischen Teil zu erhalten. Als Beispiel für gesetzlich-versicherte Patienten: eine implantatgetragene Krone kostet komplett zwischen 1.600-2.500 Euro (reiner Patientenanteil).

Zahnimplantate bei besonderen Herausforderungen

Implantationen im Unterkiefer bei Knochenabbau

Besonders herausfordernd ist die Implantation im Unterkiefer bei fortgeschrittenem Knochenabbau, da der empfindliche Unterkiefernerv (Nervus alveolaris inferior) gefährdet ist. Eine Verletzung dieses Nervs kann zu Taubheitsgefühlen führen. Um dies zu vermeiden, kommt die Technik der Nervlateralisation zum Einsatz. Bei der Nervlateralisation handelt es sich um einen präzisen chirurgischen Eingriff, bei dem der Unterkiefernerv behutsam zur Seite verlagert wird, um Platz für ein Zahnimplantat zu schaffen. Dieser komplexe Prozess erfordert ein hohes Maß an Fachwissen und Fingerspitzengefühl, da der Nerv weder beschädigt noch überdehnt werden darf. Nach der erfolgreichen Verlagerung des Nervs kann das Implantat sicher im neu geschaffenen Knochenbereich eingesetzt werden, ohne die empfindlichen Nervenstrukturen zu beeinträchtigen.

Mythen rund um Zahnimplantate

Um Implantate ranken sich viele Mythen. Einige davon sollen hier widerlegt werden:

  • Mythos 1: Implantate halten ewig: Implantate können zwar keine Karies bekommen, aber der Knochen, der das Implantat hält, kann sich entzünden.
  • Mythos 2: Implantate sind die besseren Zähne: Es gibt nichts Besseres als unsere eigenen Zähne. Implantate sind starr mit dem Kieferknochen verankert, wir sagen osseointegriert oder ankylosiert. Da spüren Sie nicht mehr viel. Auch hat das Implantat keinen Nerv und kann kein heiß oder kalt spüren.
  • Mythos 3: Implantate sind gesund: Dennoch bleibt es ein Fremdkörper, wenn er auch nicht vom körpereigenen Immunsystem als fremd erkannt wird.
  • Mythos 4: Implantate kann jeder kriegen - wenn er/sie es sich leisten kann: Unbedingte Voraussetzung ist ein ausreichendes Implantatbett, also genug Kieferknochen.
  • Mythos 5: Ich bin doch viel zu alt für Implantate: Das Alter spielt nur eine untergeordnete Rolle, viel wichtiger sind der allgemeine Gesundheitszustand und die Lebensführung.
  • Mythos 6: Die Krankenkassen zahlen bei Implantatversorgungen nichts dazu: Doch, das tun sie.
  • Mythos 7: Die Implantation ist ein Horror und das ganze Gesicht schwillt an: Implantationen sind heutzutage bei guter Planung und bei einem erfahrenen Chirurgen zu über 95% erfolgreich.
  • Mythos 8: Keramikimplantate sind hip und das non-plus-ultra: Die Erfahrungen mit Keramikimplantaten und klinische Studien sind noch zu gering, um sie uneingeschränkt für jeden Fall empfehlen zu können.
  • Mythos 9: Kaputten Zahn raus, Implantat mit Krone rein an einem Tag, geht das?: Der Regelfall ist das aber nicht.
  • Mythos 10: Das Zahnimplantat lässt die Detektoren am Flughafen check-in piepen: Nein - das passiert zum Glück nicht!

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