Die Alzheimer-Krankheit, eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die Gedächtnis, Denken und Verhalten beeinträchtigt, stellt eine enorme Herausforderung für die Gesundheitsversorgung und die Gesellschaft dar. In Deutschland leiden mehr als 1,8 Millionen Menschen an Demenz, wobei Alzheimer die häufigste Form ist. Obwohl es in der Vergangenheit nur wenige Fortschritte bei der Behandlung gab, mehren sich die Anzeichen für einen Durchbruch in der Alzheimer-Forschung. Experten weltweit sind optimistisch, dass lebensverändernde Behandlungen in den nächsten Jahren entstehen könnten.
Neue Hoffnung durch Lecanemab und andere Medikamente
Ein vielversprechender Ansatz ist das Medikament Lecanemab, ein Antikörper, der an bestimmte Formen von Beta-Amyloid bindet und dessen Abbau durch Immunzellen fördert. Beta-Amyloid, ein Proteinfragment, das sich im Gehirn von Alzheimer-Patienten zu Plaques zusammenlagert, gilt als eine der Hauptursachen der Krankheit. Lecanemab ist das erste Medikament in Europa, das verspricht, den Krankheitsprozess im Frühstadium zu verlangsamen.
Der Neurologe Thorsten Bartsch bezeichnet Lecanemab als einen "Meilenstein", da es erstmals möglich sei, direkt in den Krankheitsprozess einzugreifen. Allerdings kommt das Medikament nur für etwa zehn Prozent der Betroffenen in Frage, nämlich für diejenigen, die sich in einem sehr frühen Stadium der Erkrankung befinden. Zudem kann Lecanemab den Krankheitsprozess nicht stoppen, sondern lediglich bremsen.
Die europäische Zulassungsbehörde war zunächst zögerlich, da die Therapie Nebenwirkungen wie Hirnschwellungen und Mikroblutungen verursachen kann. Alzheimer-Patienten mit einer bestimmten genetischen Anlage, zwei Kopien des sogenannten ApoE4-Gens, sind aufgrund ihres erhöhten Risikos für diese Komplikationen von der Behandlung ausgeschlossen. Die Therapie mit Lecanemab ist aufwändig und erfordert alle zwei Wochen eine Infusion.
Trotz dieser Einschränkungen ist Lecanemab ein wichtiger Schritt nach vorn in der Alzheimer-Behandlung. Es gibt Anlass zur Hoffnung, dass weitere Medikamente und Therapien folgen werden, die noch wirksamer und verträglicher sind.
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Früherkennung als Schlüssel zum Erfolg
Da Lecanemab und andere zukünftige Therapien am wirksamsten sind, wenn sie in einem frühen Stadium der Erkrankung eingesetzt werden, ist die Früherkennung von entscheidender Bedeutung. Forschende weltweit suchen daher nach aussagekräftigen Biomarkern im Blut, die schnell und einfach Hinweise auf eine sich entwickelnde Alzheimer-Erkrankung geben können.
Der Neurowissenschaftler André Fischer vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) hofft, dass solche Tests künftig zum Screening eingesetzt werden können, für alle ab 60, alle zwei Jahre. Zwei Bluttests auf fehlerhafte Eiweiße werden in Europa bereits im Rahmen klinischer Studien eingesetzt. Der Kieler Neurologe Thorsten Bartsch hofft, dass sie schon bald die Routinediagnostik der Alzheimer-Erkrankung unterstützen können.
Prävention durch Lebensstiländerung und Impfung
Neben Medikamenten und Früherkennung spielt die Prävention eine wichtige Rolle im Kampf gegen Alzheimer. Thorsten Bartsch setzt auf eine Veränderung des Lebensstils, um das Demenzrisiko zu reduzieren. Auch andere Risikofaktoren für eine Demenz sind beeinflussbar: Diabetes und Übergewicht lassen sich ebenso behandeln wie Bluthochdruck und ein erhöhter Cholesterinspiegel. Hörgeräte sorgen für soziale Teilhabe, was ebenfalls wichtig ist, um die grauen Zellen fit zu halten.
Darüber hinaus gibt es Hinweise darauf, dass die Impfung gegen Gürtelrose-Viren das Risiko für eine Demenz reduzieren kann. Eine Studie aus Wales hat gezeigt, dass Seniorinnen und Senioren, die eine kostenlose Gürtelrose-Impfung erhielten, in den folgenden sieben Jahren seltener an Gürtelrose erkrankten als die nicht Geimpften. Ähnliche Effekte sind auch bei anderen Viren denkbar.
Unklar ist aber noch, wie genau Virusinfektionen Demenzerkrankungen befördern. Entweder die Viren dringen direkt ins Gehirn ein und schädigen dort die Nervenzellen, oder das Immunsystem wird durch die Infektion so stark stimuliert, dass es überreagiert. Konstantin Sparrer vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Ulm betont, dass sich in der Forschung abzeichne, "dass jegliche Virusinfektion nicht gut ist für eine Demenz“.
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Forschungsprojekte in Deutschland
Die Alzheimer-Forschung in Deutschland wird von verschiedenen Organisationen und Institutionen gefördert, darunter die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) und die Alzheimer Forschung Initiative (AFI). Diese Organisationen unterstützen eine Vielzahl von Forschungsprojekten, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Alzheimer-Krankheit befassen.
Projekte der Alzheimer Forschung Initiative (AFI)
Die AFI fördert vier Forschungsprojekte des DZNE mit insgesamt fast 600.000 Euro. Zu den geförderten Projekten gehören:
- Kann ein Einwirken auf TREM2 die Alzheimer-Krankheit stoppen? Ein Forschungsteam um Prof. Stefan Lichtenthaler (München) untersucht, wie man den TREM2-Schalter auf der Oberfläche der Immunzellen des Gehirns beeinflussen kann, um entzündliche Prozesse, die mit Alzheimer einhergehen, einzudämmen.
- Eine Gentherapie zur Prävention sporadischer Alzheimer-Erkrankungen: Ein Team um Prof. Martin Fuhrmann (Bonn) möchte mit Hilfe eines gentherapeutischen Verfahrens das Risiko-Gen ApoE3 verändern und damit das Risiko für Alzheimer senken.
- Welche Risikofaktoren im Erbgut begünstigen die Frontotemporale Demenz? Ziel dieses Projekts um Prof. Anja Schneider (Bonn) ist es, mittels einer Technik der Erbgutanalyse namens GWAS genetische Risikofaktoren für die Frontotemporale Demenz (FTD) aufzuklären.
- Kann ein einziger Bluttest das Risiko auf eine Alzheimer-Erkrankung vorhersagen? Prof. Monique Breteler (Bonn) wird gemeinsam mit Fachleuten aus den Niederlanden untersuchen, inwieweit Bluttests das Alzheimer-Risiko im frühen Stadium zuverlässig abschätzen können.
Projekte der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG)
Die DAlzG unterstützt ebenfalls Forschungsvorhaben im Bereich Demenz. Für 2026 schreibt die DAlzG eine Summe von maximal 50.000 € für die Unterstützung eines Vorhabens im Bereich der Versorgungsforschung aus, dessen Ergebnisse zur Verbesserung der Situation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen erkennbar beitragen. Gleichzeitig werden weitere 200.000 € für die Grundlagenforschung ausgeschrieben, die der DAlzG von der Förderstiftung Dierichs zur Verfügung gestellt werden.
Zu den von der Förderstiftung Dierichs geförderten Projekten gehören:
- Das Projekt „MIF als eine neuartige, therapierbare, molekulare Schnittstelle zwischen der sporadischen Alzheimer Demenz und externer, auslösender Faktoren“ von Prof. Dr. Carsten Korth an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
- Das Projekt „Der Einfluss des oralen Mikrobioms auf die Pathophysiologie der Alzheimer-Krankheit“ am LVR-Klinikum Düsseldorf.
- Das Projekt „Ein diagnostischer Test für die Alzheimer-Krankheit auf der Grundlage einer Stuhlanalyse“ rund um Prof. Dr. Gültekin Tamgüney von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
- Die „Neuentwicklung eines rekognitionsbasierten Testing the Limits-Paradigma zur Früherkennung bei Demenz“ an der Neurologischen Universitätsklinik Ulm.
- Das Projekt „Entwicklung eines Instrumentes für die differenzierte Erfassung von Alltagsbeeinträchtigungen aufgrund kognitiver Abbauprozesse - Ein Ansatz zur Verbesserung der Früherkennung und Diagnostik von Demenzen und deren Vorstufen Leichter Neurokognitiver Störungen in Forschung und Praxis“ des Instituts für Sozialmedizin, Rehabilitationswissenschaften und Versorgungsforschung (ISRV) & Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Nordhausen gemeinsam mit dem Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP) der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig.
- Das Forschungsvorhaben „Validierung der Checkliste für leichte Verhaltensbeeinträchtigungen (C-LVB)“ des Instituts für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health der Universität Leipzig.
- Das Projekt „DemTect Eye+Ear - Kognitives Screening bei Menschen mit sensorischen Einschränkungen“ an der Universität Köln.
- Das Projekt „Zusammenhang zwischen einer Ernährungsintervention und Epigenetik zur Prävention von Demenzerkrankungen“ von Dr. med. Ayda Rostamzadeh und Lena Sannemann vom Universitätsklinikum Köln.
- Das Projekt „Demenzprävention durch Verbesserung der Hörgeräteversorgung - AD-HEARING“ der Universitätsmedizin Göttingen.
- Das Projekt „Übersetzung, Evaluation und Dissemination des Dementia Isolation Toolkit (DIT-G)“ von Dr. Martin N. Dichter und Prof. Dr. Sascha Köpke von der Uniklinik Köln.
- Das Projekt „EMPOR - Entwicklung eines Leitfadens für Gespräche zwischen Pflegefachpersonen und Angehörigen von Menschen mit Demenz in Pflegeheimen zum sinnvollen und zielgerichteten Einbezug dieser in die Versorgung.“ von Dr. Marion Eisele und Dr. med Dagmar Lühmann vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.
- Das Projekt „Kognitive Stimulation in der stationären Langzeitpflege: Entwicklung und Pilotierung eines 24-Stunden Ansatzes im Rahmen einer Mixed-Methods-Studie“ der Universitätsmedizin Köln.
- Das Projekt „Sichere Orte? - Schutzkonzepte in Pflegeheimen für Demenzkranke“ an der Universität Hildesheim.
- Das Forschungsprojekt: „Optimierung der Medikation bei Heimbewohnern mit fortgeschrittener Demenz - eine Interventionsstudie zur Reduktion von Antipsychotika“ an der Technischen Universität München.
- Das Projekt „Harninkontinenz bei Demenzkranken in stationären Einrichtungen“ von Gerrit Beyer und Rico Hampel, Diplompflegewirte im Städtischen Altenheim Glauchau.
- Das Projekt von Christin Hinrichs und Julia Oswald, Diplom-Kauffrauen an der Universität Osnabrück, beschäftigt sich mit Risiko-Management in stationären Altenpflegeeinrichtungen.
- Der Architekt Jürgen Dettbarn-Reggentin vom Institut für sozialpolitische und gerontologische Studien (ISGOS) in Berlin untersucht die Auswirkungen unterschiedlicher Wohnformen auf Demenzkranke.
- Das Projekt „BB-DARS: Blut-Biomarker-DrAinage-Reserve-Score zur personalisierten Risikoabschätzung einer ARIA unter Aß-Immuntherapie“ von Prof. Dr. med. Stefanie Schreiber, Dr. Katja Neumann, Prof. Dr. med. Daniel Behme, Dr. Hendrik Mattern, Marc Günther Pawlitzki und Prof. Dr. Dr. Sven Günther Meuth von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
- Das Projekt „MagDeburger DrAinage-Reserve-Score zur individualisierten, MRT-basierten Vorhersage der perivaskulären zerebralen Drainage bei Patienten entlang des Alzheimer-Kontinuums“ von Prof. Dr. Stefanie Schreiber, PD Dr. Daniel Behme und Dr. Hendrik Mattern von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
Arbeitsgruppe „Demenz und Forschung"
Die DAlzG hat im Rahmen des Projektes PraWiDem eine Arbeitsgruppe „Demenz und Forschung" aufgebaut, um die Gedanken, Erfahrungen und das Wissen von Menschen mit Demenz in Forschungsprojekte einzubeziehen. Die Arbeitsgruppe begleitet Forschungsprojekte kontinuierlich und diskutiert aktuelle Forschungsfragen.
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Projekt PreTAD
Das Projekt PreTAD (Prädiktion der Alzheimer-Erkrankung: Ethische, klinische, linguistische und rechtliche Aspekte des Paradigmenwechsels zu einer prädiktiven Medizin) erfasst unterschiedliche Perspektiven und individuelle Bedürfnisse der Menschen in Bezug auf die Risikovorhersage der Alzheimer-Demenz und ergründet die Auswirkungen des Paradigmenwechsels in der Medizin auf individueller, sprachlicher, rechtlicher und gesellschaftlicher Ebene.
Weitere Forschungsprojekte
Weitere Forschungsprojekte befassen sich mit verschiedenen Aspekten der Alzheimer-Krankheit, darunter:
- Depression als Indikator der Krankheit: Ziel dieser Studie ist es, bei Patienten mit Altersdepression (Late-Life Depression, LLD) mittels PET-Bildgebung Tau-Aggregation im Gehirn zu visualisieren.
- Assoziation zwischen Vulnerabilität für Angst und Amyloid-Pathologie: In dem Projekt werden Patienten in einem Risikostadium der Alzheimer-Demenz (MCI) mit und ohne Amyloid-Pathologie in Hinblick auf Angstverarbeitungsprozesse im medialen Temporallappens mittels hochaufgelöstem 7T MRT untersucht.
- Apathie (Antriebslosigkeit) bei Alzheimer-Krankheit: Die Erforschung und Behandlung der Apathie ist ein Schwerpunkt dieser Arbeit.
- Krankheitswahrnehmung bei Alzheimer-Krankheit: In dem Projekt werden basierend auf Amyloid-, Tau-, und FDG-PET Daten in Kooperation mit der Klinik für Nuklearmedizin die Grundlagen der Anosognosie untersucht.
- Versorgung junger Patienten mit Alzheimer-Krankheit: Mit neuen Versorgungskonzepten versuchen wir, dieser besonderen Patientengruppe kurz- und langfristig zu helfen.
- Untersuchung zur kortikalen Dicke bei Teilnehmern der DELCODE-Studie: In diesem Forschungsprojekt sollen Unterschiede der Kortexdicke bestimmter Gehirnregionen über verschiedene Stadien der Alzheimer-Krankheit hinweg untersucht werden.
- Neuropsychologische Forschung am ZfG: Im Rahmen der aus den umfangreichen neuropsychologischen Assessments gewonnenen Daten werden verschiedene Forschungsfragen bearbeitet, z.B. zum Thema der Langzeitkonsolidierung, der Assoziation von Kognition und Biomarkern oder dem Zusammenhang von Schlaf, Kognition und Demenz.
- Auswirkung der Antidementiva-Therapie auf die Kognition bei Patienten und Patientinnen mit einer klinischen Alzheimer-Diagnose mit und ohne post-mortem Alzheimer-Pathologie: In diesem Projekt sollen die kognitiven Verläufe der Patient*innen mit und ohne Alzheimer-Pathologie verglichen werden und untersucht werden, ob es Unterschiede im Ansprechen auf die Antidementiva gibt.
- Zusammenhang zwischen der klinisch/neuropsychologischen Alzheimer-Diagnose und der post-mortem Alzheimer-Pathologie: Basierend auf Daten aus Gedächtnisambulanzen soll untersucht werden, wie hoch der Anteil kognitiv beeinträchtigiger Patient und Patientinnen mit einer Alzheimer-Pathologie ist, die folglich von einer Immuntherapie profitieren könnten.
- Psychotherapeutische und psychosoziale Interventionen für Patienten im Risikostadium der Alzheimer-Demenz: Im Rahmen eines systematischen narrativen Reviews soll ein Überblick zur derzeitigen Datenlage zu psychotherapeutischen und psychosozialen Maßnahmen für Patienten im Risikostadium der Alzheimer-Demenz erstellt werden.
- Einfluss des Verhältnisses von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren auf das Gehirn: Ziel dieser Studie ist es, herauszufinden, ob durch eine zehnwöchige Ernährungsintervention eine Senkung des Omega-6/Omega-3-Verhältnisses erreicht werden kann.
- "Stage 2" als erste Manifestationsphase der Alzheimer-Krankheit: Das National Institute on Aging und die Alzheimer’s Association (NIA-AA) hat 2018 erstmals die Übergangsphase („stage 2“) zwischen vollständiger Symptomfreiheit und leichter kognitiver Beeinträchtigung (MCI) definiert, die auf Personen mit positiver Amyloid-Pathologie anwendbar ist.
- Soziale Kognitionsfähigkeit: In dieser Studie erfassen wir im Rahmen der neuropsychologischen Diagnostik die soziale Kognitionsfähigkeit unserer Patienten anhand von zwei Testverfahren.
- Ethical Framework for Predictive Diagnosis of Alzheimer’s Disease: Dieses Projekt befasst sich mit den psychosozialen, ethischen und rechtlichen Aspekten der prädiktiven Diagnose der Alzheimer-Krankheit.
- INSPIRATION-Studie: Im Rahmen der INSPIRATION-Studie wurden wissenschaftliche Erkenntnisse über die Häufigkeit und Verteilung der Risikofaktoren für Demenzerkrankungen in der Bevölkerung gesammelt.
Herausforderungen und Ausblick
Obwohl die Alzheimer-Forschung in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht hat, gibt es noch viele Herausforderungen zu bewältigen. Die Entwicklung wirksamer Therapien ist komplex und zeitaufwändig. Zudem ist die Früherkennung der Alzheimer-Krankheit nach wie vor eine große Herausforderung.
Trotz dieser Herausforderungen gibt es Anlass zur Hoffnung. Die zunehmende Anzahl von Forschungsprojekten, die Entwicklung neuer Medikamente und die Erkenntnisse über die Bedeutung von Prävention und Früherkennung deuten darauf hin, dass die Alzheimer-Krankheit in Zukunft besser behandelt und möglicherweise sogar geheilt werden kann.