Bewegungsstörungen stellen in der Neurologie eine bedeutende Gruppe von Erkrankungen dar, die die willkürliche und unwillkürliche Motorik beeinträchtigen. Nach zerebrovaskulären und epileptischen Störungen rangieren sie auf der Häufigkeitsskala an dritter Stelle. Der essenzielle Tremor ist innerhalb der Bewegungsstörungen am häufigsten. Die Diagnose von Bewegungsstörungen stützt sich weitgehend auf Anamnese und neurologische Untersuchung. Bei der Einordnung von Bewegungsstörungen ist man auf ihre klinische Phänomenologie angewiesen, weil zunächst syndromatisch vorgegangen wird. Dies setzt eine möglichst klare Nosologie und Semiologie voraus. Entgegen dem üblichen Vorgehen bei der Interpretation von neurologischen Befunden geht bei den Bewegungsstörungen der Frage nach der neuroanatomischen Lokalisation einer Funktionsstörung im Nervensystem die phänomenologische Einordnung voraus. Dies liegt daran, dass für eine große Anzahl von Bewegungsstörungen der primäre Ort der Funktionsstörung nicht bekannt ist, verschiedene Lokalisationen in Betracht kommen oder die Störung nur im Rahmen eines übergeordneten neuronalen Systems verstanden werden kann. Bewegungsstörungen sind als Krankheitszeichen zu sehen, für die es eine Vielzahl von Ursachen gibt.
Einführung in die neurologische Untersuchung
Eine neurologische Untersuchung dient dazu, Krankheiten des Nervensystems zu erkennen. Dazu gehören so unterschiedliche Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson, chronische Migräne, Hirnhautentzündung, Epilepsie oder Multiple Sklerose. Eine neurologische Untersuchung umfasst deshalb eine ganze Reihe von Tests, etwa der Muskelkraft, der Koordination und des Gedächtnisses. Um die richtige Diagnose stellen zu können, prüft die Ärztin oder der Arzt ganz normale Bewegungen und Reaktionen. Da das Nervensystem so gut wie alle Vorgänge im Körper steuert, von der Atmung über die Muskelbewegungen bis hin zu Verdauung und Tastsinn, ist eine neurologische Untersuchung manchmal zeitaufwendig. Eine neurologische Untersuchung folgt einem klaren Ablauf. Sie beginnt stets mit einem Gespräch, in dem die Ärztin oder der Arzt unter anderem nach Beschwerden und Vorerkrankungen fragt (Anamnese). Danach wird geprüft, ob es äußere Anzeichen für eine Erkrankung gibt. Dies lässt sich zum Beispiel an der Art zu gehen, an der Körperhaltung, am Gleichgewicht oder an Bewegungseinschränkungen erkennen. Bei einer kurzen körperlichen Untersuchung hört die Ärztin oder der Arzt die Lunge und das Herz ab und misst den Puls. Es folgen verschiedene Tests, deren Aufwand und Ablauf vom vermuteten Krankheitsbild abhängen. Grundsätzlich können vom Gehirn bis zum Beinmuskel alle Bereiche des Körpers neurologisch untersucht werden, die von Nervenkrankheiten betroffen sein können.
Die Bedeutung von Koordinationstests
Koordinationstests sind ein wesentlicher Bestandteil der neurologischen Untersuchung. Sie dienen dazu, die Funktion des Kleinhirns und anderer an der Bewegungssteuerung beteiligter Hirnareale zu beurteilen. Ataxie beschreibt im engeren Sinne Störungen in der Bewegungskoordination und Gleichgewichtsregulation. Wörtlich heißt Ataxie Unordnung. Sie kann sich bei allen Bewegungen bemerkbar machen, auch der Augen, beim Sprechen und bei der Stimmbildung. Ataktische Störungen werden in erster Linie mit dem Kleinhirn, einschließlich seiner Efferenzen und Afferenzen, in Verbindung gebracht. Durch die Überprüfung der Koordination kann der Arzt feststellen, ob das Zusammenspiel der Muskeln reibungslos funktioniert.
Arten von Koordinationstests
Im Rahmen einer neurologischen Untersuchung werden verschiedene Koordinationstests durchgeführt, um unterschiedliche Aspekte der motorischen Kontrolle zu überprüfen. Zu den gängigsten Tests gehören:
Finger-Nase-Versuch
Der „Finger-Nase-Versuch“ ist ein häufig verwendeter Test zur Überprüfung der Koordination. Dabei soll eine Patientin mit dem Zeigefinger erst weit ausholen und anschließend die Nase berühren. Hat er damit Schwierigkeiten, kann das auf eine Funktionsstörung des Kleinhirns hindeuten.
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Knie-Hacke-Versuch
Bei diesem Test liegt der Patient auf dem Rücken und soll mit der Ferse eines Beines das Knie des anderen Beines berühren und dann die Schienbeinkante entlang gleiten. Dieser Test beurteilt die Koordination der Beinbewegungen.
Romberg-Test
Der Romberg-Test dient zur Diagnose von Störungen des Gleichgewichts und der Bewegungskoordination (Ataxie). Beim Test steht der Patient aufrecht mit nebeneinanderliegenden Füßen. Diese Position muss 30 Sekunden lang bei geöffneten Augen beibehalten werden. Dann bleibt der Patient weitere 30 Sekunden in dieser Stellung, hält dabei aber die Augen geschlossen. Während des Versuchs können die Arme entweder ausgestreckt am Körper, vom Körper weg gestreckt, im rechten Winkel zum Oberkörper gehalten oder auf dem Oberkörper gekreuzt werden, sodass die rechte Hand auf der linken Schulter und die linke Hand auf der rechten Schulter zu liegen kommt. In beiden Phasen des Tests (mit geöffneten und mit geschlossenen Augen) gibt die Fähigkeit, das Gleichgewicht zu halten oder die Tendenz zu schwanken oder eventuell hinzufallen, dem Facharzt deutlich Aufschluss über das Vorhandensein eventueller Krankheiten. Ein Schwanken bei geöffneten Augen könnte auf eine zerebelläre Läsion hinweisen, während Schwankungen bei geschlossenen Augen Symptom für eine Erkrankung des Vestibularsystems sein können. Beachtet werden sollte, dass leichte Schwankungen in beiden Testphasen physiologisch sind und daher keine pathologische Relevanz haben. Auch falsch positive Ergebnisse sind möglich; die mangelnde Stabilität könnte auch durch Angststörungen hervorgerufen werden. Die mangelnde Stabilität der Haltung und die Unfähigkeit, beim Romberg-Test das Gleichgewicht zu wahren, auch bei offenen Augen, können auf eine zerebelläre Ataxie zurückzuführen sein, die durch eine Läsion am Kleinhirn hervorgerufen wird. Diese neurodegenerative Störung kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein und neben Unstabilität und Bewegungskoordinationsstörungen auch Probleme beim Artikulieren von Worten, beim Schreiben und bei der Kontrolle der Augenbewegungen verursachen.
Positives Romberg-Zeichen: Was tun? Der Romberg-Test fällt positiv aus, wenn es dem Patienten mit geschlossenen Augen nicht gelingt, das Gleichgewicht zu halten. In diesen Fällen wird eine Informationsataxie diagnostiziert, die durch ein Defizit in der Eigenwahrnehmung verursacht werden kann; sie bewirkt, dass der Patient in alle Richtungen schwankt. Ursache kann aber auch eine Funktionsstörung des Vestibularsystems sein; in diesem Fall neigt der Patient dazu, immer in die gleiche Richtung zu schwanken, also auf die vom Defizit betroffene Seite. Der HNO-Arzt beurteilt auf Grundlage der Ergebnisse, ob weitere Untersuchungen erforderlich sind und welche Therapie verordnet werden sollte.
Diadochokinese
Die Diadochokinese bezeichnet die Fähigkeit, schnell alternierende Bewegungen auszuführen. Der Arzt kann den Patienten bitten, schnell hintereinander die Hände zu supinationieren und pronieren (Drehbewegungen der Handfläche nach oben und unten) oder mit den Fingern auf den Tisch zu trommeln. Eine Verlangsamung oder Ungeschicklichkeit bei diesen Bewegungen kann auf eine zerebelläre Dysfunktion hindeuten. Die Bradyhypokinese zeigt sich am deutlichsten bei wiederholter Ausführung rascher, repetitiver Bewegungen: z. B. Supinations-Pronations-Bewegungen an der oberen Extremität, Faustöffnen und Faustschluss, Tippen des Zeigefingers auf dem Daumen, Tippen mit der Ferse auf den Boden in sitzender Position.
Gangprüfung
Die Beobachtung des Gangbildes ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Koordiationsprüfung. Der Arzt achtet auf die Schrittlänge, die Stabilität und das Vorhandensein von Gangstörungen wie Ataxie oder einen breitbasigen Gang. Zur Koordinationsprüfung gehört zudem Zielversuche wie der Finger-Nase-Versuch. Dabei muss der Patient mit geschlossenen Augen den Finger in einem großen Bogen zur Nase führen. Hat er damit Schwierigkeiten, kann das auf eine Funktionsstörung des Kleinhirns hindeuten. Auch aktive Bewegungsprüfungen können aufschlussreich sein.
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Weitere Bestandteile der neurologischen Untersuchung
Neben den Koordinationstests umfasst die neurologische Untersuchung weitere Elemente, die zur Beurteilung des Nervensystems beitragen:
Anamnese
Zu Beginn der Diagnose für neurologische Erkrankungen steht die neurologische Anamnese, bei der eine betroffene Person mit demder jeweils behandelnden Medizinerin (Neurologin) ein Gespräch über die bisherige belastende Symptomatik führt. DerDie Patientin wird demnach auch nach eventuell vorherrschenden Krankheiten in der Familie (Vererbung) oder auch zu anderen vorherrschenden Erkrankungen befragt. Nun kann eine Neurologin besser entscheiden, welche Untersuchungen eingeleitet werden, um entstandenen Vermutungen zu bekräftigen und um demder Patient*in anschließend eine oder mehrere Behandlungsmöglichkeiten vorschlagen zu können, die von den Beschwerden befreien bzw.
Inspektion
Bei der Inspektion (Beobachtung des betroffenen Person) versucht eine Neurologin, erste auffällige motorische Fehlfunktionen wie eine gestörte Haltung oder ein merkwürdiges Gangbild sowie eine Gleichgewichtsstörung zu erkennen.
Untersuchung der Gehirnnerven
Bei der Untersuchung der insgesamt 12 Gehirnnerven können ebenfalls Fehlfunktionen gefunden werden. Bei Vorliegen solcher Störungen können Unregelmäßigkeiten beim Sehen, Hören, Schmecken und Riechen auftreten. Zudem werden die Mimik, das Schlucken, das Sprechen und die Bewegung der Augen desder Patientin untersucht. Dafür kann eine Neurologin z. B.
Prüfung der Reflexe
Zur Überprüfung der Reflexe wird in der Regel ein Reflexhammer benutzt. Mit diesem können die Muskeleigenreflexe sowie die Muskeldehnungsreflexe ausgelöst und die korrekte Funktion getestet werden. Dazu kann beispielsweise der Daumen auf die Bizepssehne der betroffenen Person gelegt und mit dem Reflexhammer auf diesen draufgeschlagen werden.
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Untersuchung der motorischen Funktionen
Die Untersuchung der motorischen Funktionen wird an allen Bewegungskomplexen, wie der Wirbelsäule, der Gliedmaßen und der Gelenke einschließlich der Muskulatur vorgenommen.
Sensibilitätsprüfung
Bei der Sensibilitätsprüfung werden sowohl das Schmerz- und Temperaturempfinden als auch die Druck- und Berührungswahrnehmung auf korrekte Funktion überprüft.
Begutachtung der vegetativen Funktionen
Die Begutachtung der vegetativen Funktionen bezieht sich auf die korrekte Funktion der Atmung, des Pulses, der Verdauung und des Schwitzens.
Beurteilung des psychischen Zustands
Auch die Beurteilung des psychischen Zustands einer betroffenen Person muss bei der Überprüfung auf eine vorherrschende neurologische Erkrankung durchgeführt werden.
Technische Zusatzuntersuchungen
Wie bereits erwähnt, können weitere neurologische Untersuchungen wie Labortests, bei denen das Blut, der Urin oder das Hirnwasser überprüft wird, Magnetresonanztomografien (MRT) oder Röntgenaufnahmen von betroffenen Körperbereichen durchgeführt werden. Bei einer Elektroenzephalografie (EEG) werden elektrische Signale ermittelt, die von der Hirnrinde abgegeben werden. Ziel dieser Methode ist es demnach, die elektrische Aktivität des Gehirns zu messen. Dazu werden an gewissen Stellen des Kopfes Elektroden angebracht und anschließend über Kabel mit einem EEG-Gerät verbunden. Die Elektroenzephalografie ist eine der verbreitetsten Untersuchungsmethoden in der Neurologie. Sie ist deshalb so beliebt, da die Durchführung unkompliziert ist und keine Nebenwirkungen auftreten. Die Elektromyografie (EMG) ist eine neurologische Diagnosemethode, die die elektrische Aktivität einzelner Muskeln misst. Eine Art der Messung ist die sogenannte „Nadel-EMG“. Bei dieser werden dünne Nadeln sorgfältig in die Muskeln gestochen, die dessen elektrische Muskelaktivität messen sollen. Die entstandenen Daten werden als ein Elektromyogramm dargestellt, welches derdie behandelnde Neurologin anschließend analysiert und schaut, wie welche Muskeln auf das elektrische Signal eines naheliegenden Nervs reagieren. Eine weitere Methode ist das „Oberflächen-EMG“. Bei dieser kann durch Klebeelektroden sogar die Aktivität einer gesamten Muskelgruppe erfasst werden. Die elektrische Aktivität misst man bei beiden Methoden jeweils in Ruhe (z. B. im Sitzen) als auch in Anspannung (z. B. Bei der Elektroneurografie (ENG) wird die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen. Mithilfe einer Hautelektrode reizt eine Medizinerin einen Nerv hintereinander an zwei verschiedenen Stellen mit leichten elektrischen Impulsen. Dieser gibt anschließend ein Signal ab, welches an dem von diesem Nerv versorgten Muskel empfangen wird. Durch die an diesem Muskel ebenfalls angebrachte Hautelektrode kann die Ankunft des Signals im Form von der Nervenleitgeschwindigkeit gemessen werden. Sollte dieses Signals zu viel Zeit beanspruchen oder sogar gar nicht weitergeleitet werden, kann derdie Neurologin von einer Nervenschädigung (die z. B.
Interpretation der Ergebnisse
Die Ergebnisse der Koordinationstests werden zusammen mit den Befunden der anderen neurologischen Untersuchungen interpretiert, um eine Diagnose zu stellen und einen Behandlungsplan zu erstellen. Auffälligkeiten bei den Koordinationstests können auf verschiedene neurologische Erkrankungen hindeuten, darunter:
- Zerebelläre Ataxie: Eine Störung des Kleinhirns, die zu Koordinationsproblemen, Gleichgewichtsstörungen und ungenauen Bewegungen führt.
- Sensible Ataxie: Eine Störung der sensorischen Bahnen, die Informationen über die Körperposition an das Gehirn weiterleiten. Dies kann zu Koordinationsproblemen führen, insbesondere bei geschlossenen Augen.
- Parkinson-Syndrome: Diese Erkrankungen können neben Rigor und Tremor auch Koordinationsstörungen verursachen.
- Multiple Sklerose: Diese Autoimmunerkrankung kann das zentrale Nervensystem beeinträchtigen und zu einer Vielzahl von neurologischen Symptomen führen, darunter Koordinationsstörungen.
Therapie und Rehabilitation
Die Behandlung von Koordinationsstörungen richtet sich nach der zugrunde liegenden Ursache. In vielen Fällen kann eine gezielte Physiotherapie und Ergotherapie helfen, die Koordination und das Gleichgewicht zu verbessern.
Ergotherapie in der Neurologie
Ergotherapie in der Neurologie bzw. 1. Das Training umfasst die Behandlung und das Üben individuell eingeschränkter Bereiche im Alltag des Patienten. Körperliche, psychische und kognitive Veränderungen können dazu führen, dass ehemals leicht durchzuführende Tätigkeiten erst wieder trainiert werden müssen. Darunter fällt z. B. Der Begriff stammt aus dem Englischen (Activity of daily life) und meint den Erhalt und die Wiedererlangung der Selbstständigkeit im Alltag. 2. Als Sensomotorik wird das Zusammenspiel von sensorischen (sinnesbezogen) und motorischen (bewegungsbezogenen) Leistungen bezeichnet. Damit ist die unmittelbare Steuerung und Kontrolle der Bewegung aufgrund von Sinnesrückmeldungen gemeint. Perzeption ist die Gesamtheit der Vorgänge des Wahrnehmens. 3. Die motorisch-funktionelle Behandlung beinhaltet die Minderung und den Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster einerseits, sowie den Aufbau, die Entwicklung und den Erhalt physiologischer Funktionen und Bewegungsabläufe andererseits. Dies wird durch eine stufenweise Entwicklung und Verbesserung der Grobmotorik (großräumige Bewegungen) und der Feinmotorik (Handgeschicklichkeit) angebahnt. Abbau pathologischer Haltungs-und Bewegungsmuster Aufbau und Erhalt physiologischer Funktionen Entwicklung oder Verbesserung der Grob- und Feinmotorik Entwicklung oder Verbesserung der Koordination von Bewegungsabläufen und der funktionellen Ausdauer Verbesserung von Gelenkfunktionen, einschließlich Gelenkschutz Vermeidung der Entstehung von Kontrakturen Desensibilisierung bzw. Die ersten Berichte über motorisch-funktionelle Behandlungsverfahren finden sich in den USA und England nach dem Zweiten Weltkrieg. Viele Soldaten kehrten mit klinischen Diagnosen z. B. Verbrennungen, Amputationen aus dem Krieg zurück. 4. Hirnleistungstraining dient der gezielten Therapie von kognitiven und neuropsychologischen Störungen und den daraus resultierenden Fähigkeitsstörungen. 5a. Der DemTect hilft, geistige Beeinträchtigung bei Patienten zu erkennen und auch den Verlauf des Abbaus zu beschreiben. 5b. Der Mini-Mental Status Test ist inzwischen das meistverwendete Instrument bei der Diagnose und Behandlung von Demenz und Alzheimer. Der Mini-Mental Status Test, ist ein weit verbreitetes Instrument, das zur Beurteilung des Schweregrades von dementiellen Erkrankungen eingesetzt wird. In 11 Fragen bzw. Aufgaben werden Orientierung, Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit und Rechenfähigkeit, Erinnerungsfähigkeit bzw. 6. Basale Stimulation wird im Rahmen einer Einzeltherapie angewendet. Das Ziel dieses Konzeptes ist es, Zugangsmöglichkeiten zu den Menschen aufzuzeigen, die durch Alter, entwicklungs- oder krankheitsbedingte Störungen in der Sinneswahrnehmung und Orientierung erleiden. Der Therapeut bietet dem Menschen ganz gezielt fördernde und aktivierende Wahrnehmungsmöglichkeiten an. Wir können z. B. stabilisierend, aktivierend und vor allem beruhigend auf den Menschen einwirken. Dabei spielt die nonverbale Kommunikation eine große Rolle.
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