Sonnenlicht ist essenziell für unsere Gesundheit, doch moderne Lebensweisen führen oft zu einem Mangel an natürlichem Licht. Die Infrarottherapie des Gehirns könnte eine Lösung sein, um diesen Mangel auszugleichen und die Gehirnfunktion zu unterstützen.
Die Bedeutung von Licht für biologische Prozesse
Sonnenlicht ist ein fein abgestimmtes Spektrum verschiedener Wellenlängen, von ultraviolettem bis infrarotem Licht. Nahezu die Hälfte des natürlichen Lichtspektrums besteht aus nah- und mittel-infrarotem Licht. Der menschliche Körper ist auf dieses natürliche Lichtspektrum angewiesen, um gesund zu bleiben und richtig zu funktionieren. Ein Mangel an natürlichem Licht kann das Gleichgewicht im Körper stören.
Der Verlust des natürlichen Lichts
Moderne LED-Beleuchtung hat das Lichtspektrum, dem wir ausgesetzt sind, stark verändert. Energiesparende Lampen liefern zwar Helligkeit, enthalten aber kaum noch wärmende Rot- oder Infrarotanteile. Da wir heutzutage rund 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen unter künstlichem Licht verbringen, ist es wichtig, Wege zu finden, diesen Mangel auszugleichen.
Was Rotlicht im Körper bewirkt
Die Rotlichttherapie, genauer gesagt die Photobiomodulation (PBM), nutzt gezielt zwei Wellenlängen: sichtbares rotes Licht (ca. 660 nm) und nahes Infrarotlicht (ca. 850 nm). Diese Lichtwellen wirken biostimulierend und können tief in Gewebe, Zellen und sogar das mitochondriale System vordringen.
MitoLight Rotlichttherapie
Die MitoLight Rotlichttherapie nutzt gezieltes rotes (630 - 670 nm) und nahinfrarotes Licht (810 - 850 nm), um tief in Gewebe, Zellen und sogar das mitochondriale System vorzudringen. Diese Lichtwellen wirken biostimulierend: Sie aktivieren die Zellenergie (ATP-Produktion), fördern Heilungsprozesse, lindern Entzündungen und bringen die Haut zum Strahlen - ganz ohne invasiven Eingriff.
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Die Rolle der Mitochondrien
MitoLight wirkt direkt auf die Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen. Wenn diese optimal funktionieren, profitieren alle Körpersysteme: Haut, Immunsystem, Gehirn, Muskulatur, Hormonsystem und Stoffwechsel. Während IHHT das mitochondriale Netzwerk trainiert und die Zellatmung stärkt, fördert MitoLight parallel die Energieproduktion in den Zellen. Hochwertige Nährstoffe wie Antioxidantien, Aminosäuren und Vitamine gelangen über Infusion direkt in den Blutkreislauf.
Vorteile der Rotlichttherapie
- Glow von innen: Rotlicht stimuliert die Kollagen- und Elastinproduktion, verbessert die Durchblutung und wirkt entzündungshemmend. Die Haut wird straffer, glatter und wirkt sichtbar frischer.
- Kann Rotlicht wirklich Zellen verjüngen? Ja - durch die gezielte Stimulation der Mitochondrien (Zellkraftwerke) wird die ATP-Produktion angeregt. Nahinfrarotlicht (810 - 850 nm) dringt tiefer ein und wirkt auf Muskeln, Gewebe, Gelenke und sogar das Nervensystem.
- Kann ich MitoLight auch zur Unterstützung meines Immunsystems nutzen? Ja. Rotlicht verbessert die Mikrozirkulation, unterstützt die Entgiftung (Lymphfluss) und aktiviert die Immunantwort - besonders in stressigen oder infektanfälligen Phasen sehr hilfreich.
- Hilft MitoLight auch bei hormonellen Dysbalancen? Indirekt ja: Durch den Einfluss auf den zirkadianen Rhythmus, die Reduktion von Stresshormonen (z. B. Cortisol) und die Optimierung des Schlafes kann sich das endokrine System regulieren. Auch die Schilddrüsenfunktion kann positiv beeinflusst werden.
- Ist MitoLight auch für Sportler:innen sinnvoll? Absolut! Rotlicht reduziert Muskelkater, beschleunigt die Regeneration nach Training oder Verletzungen und steigert langfristig die Leistungsfähigkeit durch bessere mitochondriale Funktion.
Anwendung und Ergebnisse der Rotlichttherapie
Empfohlen wird eine Anwendung von 10 bis 15 Minuten täglich im Abstand von etwa 20 bis 30 Zentimetern, idealerweise auf unbedeckter Haut. Viele Anwender berichten über spürbar mehr Energie, bessere Stimmung, schnellere Erholung nach dem Sport und einen ruhigeren Schlaf. Erste Effekte wie besserer Schlaf, mehr Energie und ein frischerer Teint sind oft schon nach wenigen Sitzungen spürbar. Tiefergehende Zellregeneration zeigt sich nach ca. 3 - 4 Wochen.
Wie fühlt sich eine Rotlichttherapie-Behandlung an?
Angenehm warm und entspannend - viele vergleichen es mit einer kurzen Meditations- oder Wellness-Session. Es ist völlig schmerzfrei, kein Kontakt zur Haut nötig, und du kannst einfach liegen, atmen und regenerieren.
Was muss ich nach der Sitzung beachten?
Keine besonderen Vorkehrungen nötig. Wichtig ist, ausreichend Wasser zu trinken, auf gute Pflege (z. B. Antioxidantien) zu achten und direkte Sonne für ein paar Stunden zu meiden - besonders nach Gesichtsbehandlungen.
Gibt es Kontraindikationen?
In der Regel ist MitoLight sehr sicher. Bei bestimmten Erkrankungen (z. B. Epilepsie, aktiven Tumoren), Schwangerschaft oder Einnahme lichtsensibilisierender Medikamente erfolgt eine individuelle Einschätzung vor Beginn der Therapie.
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Gibt es Nebenwirkungen?
Nein, die Therapie ist schmerzfrei, nicht-invasiv und sicher. Sie eignet sich für fast alle Haut- und Körpertypen.
Ist MitoLight für jeden geeignet?
Ja, besonders für Menschen mit Stress, Schlafproblemen, Erschöpfung, Hautproblemen oder dem Wunsch nach gesunder Alterung.
Weitere Anwendungsbereiche der Rotlichttherapie
Die Rotlicht-Therapie wird manchmal auch Red Light Therapy oder Near-Infrared Light Therapy genannt. Moderne LED-Geräte kombinieren gezielt sichtbares rotes Licht (z. B. 660 nm) mit unsichtbarem NIR-Licht (z. B. Bei der Rotlicht-Therapie werden meist Lampen eingesetzt, die verschiedene Wellenlängen kombinieren, z. B. Rotlicht mit 660 nm und Nahinfrarotlicht mit 810 und/oder 850 nm. Es gibt aber auch Lampen, die nur z. B. Nahinfrarotlicht (NIR) reicht von 700 nm bis 1100 nm und kann die tiefsten Schichten des Körpers erreichen.
Photobiomodulation (PBM)
Der übergeordnete wissenschaftliche Begriff für beide Ansätze ist Photobiomodulation (PBM) oder Photobiostimulation. Dieser Begriff umfasst sowohl Laser- als auch LED-basierte Lichttherapieformen, die über Zellaktivierung, also nicht über Wärme wirken. Beide Anwendungen nutzen spezifische Wellenlängen im roten und nahinfraroten Bereich (meist zwischen 600 und 900 Nanometern). Die Rotlicht-Therapie ist überdies auch ohne die typischen Sicherheitsanforderungen einer Lasertherapie möglich.
Anwendungsbeispiele und Studien
Nachfolgend werden verschiedene Studien vorgestellt, die zeigen, bei welchen Beschwerden die RLT helfen kann.
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Hashimoto-Thyreoiditis
Bei der Hashimoto-Thyreoiditis (HT) handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, die zu einer Unterfunktion führt. In einer Studie erhielten die Patienten Lichttherapie (Photobiomodulation) sowie Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin D, Eisen und Selen. Die Ergebnisse zeigten, dass der T3-Spiegel (T3 = aktives Schilddrüsenhormon) deutlicher anstieg und sich das T3/T4-Verhältnis verbesserte. Auch war der Hormonersatzbedarf geringer. Eine Übersichtsarbeit von 2022 ergab, dass eine LLLT (Low Level Laser Therapy) autoimmune Schilddrüsenentzündungen besserte (2). Die Lichttherapie sei ein nichtinvasiver und schneller Eingriff, der die Schilddrüsenhormone erhöht und die Schilddrüsenfunktion verbessert, schreiben die Forscher. Darüber hinaus gelte die Therapie als sicher. Es bestehe auch kein Risiko für die Entwicklung bösartiger Knoten.
Schlafqualität
Die Rotlicht-Therapie kann auch die Schlafqualität bessern (3) - wie eine kleine Studie von 2012 zeigte. Die Rotlichtgruppe erhielt 14 Tage lang täglich am Abend unmittelbar vor dem Schlafengehen 30 Minuten Ganzkörperbestrahlung mit Rotlicht (ca. 660 nm).
Regeneration nach dem Sport
PBM stimuliert die Mitochondrienaktivität, was zu einer erhöhten ATP-Produktion, verbessertem Energiestoffwechsel und einer gesteigerten antioxidativen Kapazität führt. Die Anwendung nach dem Training ergab eine schnellere Regeneration, reduzierten Muskelkater und niedrigere Kreatinkinase-Werte. Zum Einsatz kamen in den untersuchten Studien Rotlicht (660-670 nm) und Nahinfrarotlicht (810-850 nm).
Kognitive Funktionen und Demenzprävention
Die Rotlicht-Therapie kann auch eingesetzt werden, um kognitive Funktionen zu verbessern und so zur Prävention von Demenz beizutragen (7). Nach 18 RLT-Sitzungen im Laufe von 6 Wochen (3-mal wöchentlich à 20 Minuten) kam es zu signifikanten Verbesserungen der Gedächtnisleistung, Konzentrationsfähigkeit und auch der exekutiven Gehirnfunktionen (Denk- und Planungsfähigkeiten) (4). In einer Studie von 2019 erhielten Demenz-Patienten 12 Wochen lang 3-mal wöchentlich je 20 Minuten eine 810-nm-Therapie des Schädels. Gehirnscans zeigten, dass das Gehirn besser durchblutet ist und sich die funktionelle Konnektivität besserte.
Hautbild und Faltenreduktion
In einer Studie von 2023 an 20 Frauen zeigte sich, dass sich eine regelmäßige Rotlichttherapie positiv auf das Hautbild auswirkte und Falten mindern konnte (9).
Anwendungshinweise für die Rotlichttherapie
Die Wirkung von Rot- und Infrarotlicht hängt entscheidend von der Wellenlänge des Lichts ab. Während kürzere Wellenlängen (z. B. 630-670 nm) eher oberflächlich wirken, erreichen längere Wellenlängen (z. B. 810-850 nm und mehr) tiefere Gewebeschichten wie Muskeln, Schilddrüse oder Nervenstrukturen. Die Behandlungen hängen vom jeweiligen Ziel der Anwendungen ab. Normalerweise wendet man die Therapie mindestens 4- bis 5-mal pro Woche an - maximal 2-mal pro Tag. Meist genügen 3 - 5 Minuten. 20 Minuten sollten keinesfalls überschritten werden und können sogar eine Verzögerung der Wirkung verursachen.
Zeitpunkt der Anwendung
Im Grunde kann man eine Rotlicht-Sitzung zu jedem Tageszeitpunkt durchführen. Wenn Sie Ihren Schlaf verbessern möchten, dann wenden Sie die RLT ab 2 bis 3 Stunden vor dem Schlafengehen an - wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, dann auf der Körperrückseite.
Spezifische Anwendungen
- Bei Schilddrüsenerkrankungen (z. B.: Die Anwendung erfolgt mit leicht nach hinten geneigtem Kopf, damit das Licht direkt auf die Vorderseite des Halses (Schilddrüsenregion) trifft.
- Um altersbedingte Sehprobleme (insbesondere Nacht- und Farbensehen) zu verbessern: 670 nm sind ideal.
- Zur Leistungssteigerung im Sport (z. B. Muskelaufbau): Kann man die Rotlicht-Therapie vor und nach dem Training anwenden.
Vermeidung von Fehlern
Kleidung und Cremes (auch Sonnencremes) verhindern, dass die Rotlicht-Therapie wirken kann. Je tiefer im Körper der Bereich liegt, den Sie behandeln möchten (z. B. Die genauen Angaben zum jeweiligen Abstand finden Sie stets in der Anleitung Ihrer Lampe.
Sicherheitshinweise
Die Rotlicht-Therapie (RLT) gilt grundsätzlich als sehr gut verträglich und sicher. Auch die direkte Bestrahlung der Augen sollte vermieden werden, da hohe Lichtintensitäten die Netzhaut schädigen können. Daher werden die Augen bei der Anwendung geschlossen. Auch bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson oder Polyneuropathie ist die Anwendung in der Regel unbedenklich.
Infrarotstrahlung: Eine natürliche Quelle der Heilung
Die stärkste natürliche Infrarotquelle ist die Sonne. Schon in der Antike wurde ihre "Wärmestrahlung" zur Linderung von Beschwerden genutzt. Wenn Infrarotstrahlung auf Gewebe trifft, werden Moleküle in Schwingungen versetzt. Es entsteht Wärme und es kommt zu einem Temperaturanstieg.
Eindringtiefe und Wirkung
Wasser hat im Bereich des roten Anteils des sichtbaren Lichts und im angrenzenden Infrarotbereich (kurzwelliges IR-A) ein Absorptionsminimum. Das erklärt die vergleichsweise große Eindringtiefe von IR-A-Strahlung (780-1400 Nanometer), die in der Haut bis zu etwa 5 Millimeter betragen kann. Sie kann daher bis in die Unterhaut gelangen und dort direkt wirken. Allgemein gilt für die Infrarotstrahlung: Je kürzer die Wellenlänge, desto größer die Eindringtiefe.
Medizinische Anwendungen
Infrarotstrahlung kann die lokale Durchblutung fördern und die Muskelspannung senken. Traditionell wird Infrarotstrahlung in der Medizin zum Beispiel zur Linderung bei Muskelschmerzen und Verspannungen eingesetzt, aber gegebenenfalls auch bei Autoimmunerkrankungen oder bei Wundheilungsstörungen.
Risiken und Vorsichtsmaßnahmen
Negative Wirkungen können vor allem dann auftreten, wenn die Erhöhung der Temperatur und die Einwirkdauer kritische Grenzen überschreiten. Bei zu starker Bestrahlung können Schäden bis hin zu Verbrennungen verursacht werden. Besonders empfindlich gegenüber thermischen Effekten sind die Augen. Gegenüber thermischen Belastungen anfällige Personen (zum Beispiel Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen) sollten ärztlichen Rat einholen, bevor sie Infrarotkabinen benutzen.
Infrarotbrillen
Um optimalen Schutz an Ihrem Arbeitsplatz mit Infrarot-Einfluss zu haben, können Sie auf eine uvex IR-ex-Brille mit der richtigen Schutzstufe zurückgreifen.
Nanotechnologie und Infrarottherapie bei Krebs
Nanostäbchen aus Bismutsulfid lassen Tumorzellen den Hitzetod sterben, wenn sie mit nahem Infrarot-Licht (NIR) bestrahlt werden. Bei der Photothermie wird ein Wirkstoff in den Tumor eingeschleust und diese Region mit NIR bestrahlt, einer Wellenlänge, die sehr tief in Gewebe eindringt, ohne es zu schädigen. Der Wirkstoff absorbiert das NIR und wandelt es in Wärme um. Die Tumorzellen werden durch die lokale Überhitzung abgetötet, während gesundes Gewebe geschont wird.
Funktionsweise der Nanomaterialien
Licht kann bei Halbleitern negativ geladene Elektronen so anregen, dass sie in ein höheres Energieniveau, das Leitungsband, gelangen. Zurück bleiben positiv geladene „Löcher“. Bei der Rekombination von Elektronen und Löchern wird wieder Energie frei, die an das Kristallgitter abgegeben wird und es in Schwingungen versetzt. Die Schwingungsenergie wird dann in Form von Wärme an die Umgebung abgegeben.
Ergebnisse der Forschung
Als Kontrastmittel für CT-Aufnahmen zeigten die Stäbchen Tumore in Mäusen sehr gut an, da sie sich bevorzugt in Tumorzellen anreichern. Das Tumorwachstum wurde mit der Gold-Version unter NIR-Bestrahlung deutlich stärker gehemmt als mit goldfreien Stäbchen. Nach 14-tägiger Behandlung der Mäuse waren einige der Tumore sogar völlig verschwunden.
Weitere Vorteile von Infrarotlicht
Infrarotlicht ist ein Teil des Sonnenlichtes und hat vielfältige (stark unterschätzte) Wirkungen für unsere Gesundheit. Trifft dieses Lichtspektrum auf unseren Körper, sorgt es für eine bessere Regeneration, Entzündungsreduktion, Stressreduktion, Schmerzreduktion, Stimmungsförderung und vieles mehr. Seit über 50 Jahren wird die Infrarotlichttherapie in der Behandlung von Krankheiten eingesetzt. Es gibt eine überwältigende Zahl an wissenschaftlichen Studien zur Wirkung von Infrarotlicht auf Autoimmunerkrankungen, Depression, Hauterkrankungen, Rheuma oder Rückenschmerzen.
Was passiert, wenn Infrarotlicht auf den Körper trifft?
Licht wird von unserem Körper in Elektrizität umgewandelt, so wie es Solarkollektoren auf den Dächern unserer Häuser tun. Trifft Licht auf unsere Photorezeptoren bzw. Enzyme so interagiert es mit seinen geladenen Teilchen. So produzieren zum Beispiel die Mitochondrien unsere Energie mithilfe von Enzymen und Proteinen. Viele Untersuchungen haben gezeigt, dass sich ihre Effizienz unter der Einwirkung von Infrarotlicht deutlich erhöht, indem sie mehr ATP bilden.
21 Wirkungen von Infrarotlicht
Therapeutisch wird Infrarotlicht vor allem in drei Hauptbereichen eingesetzt:
- Verringerung von Entzündungen, Ödemen und chronischen Gelenkerkrankungen
- Förderung der Heilung von Wunden, tieferen Geweben und Nerven
- Behandlung von neurologischen Störungen und Schmerzen
Aus präventiver Sicht ist interessant, dass Infrarotlicht das Immunsystem stärkt und zur Langlebigkeit beiträgt, indem es die Zellproliferation und -migration erhöht und den Gehalt an Zytokinen, Wachstumsfaktoren und Entzündungsmediatoren moduliert.
Die wichtigsten Wirkungen im Überblick:
- Mitochondrien-Booster: Infrarotlicht stimuliert die Cytochrom-C-Oxidasen und das gebundene Wasser in den Mitochondrien, was zu einer stärkeren ATP-Bildung & Energiegewinnung führt.
- Bildung von Hitzeschock-Proteinen: Der wärmende Anteil des Infrarotlichts regt die Bildung von Hitze-Schock-Proteinen an, welche unsere Zellen fit und robust halten.
- Entzündungslinderung: Die Rotlichttherapie stößt Regenerationsprozesse in unserem Körper an und regt die Produktion von körpereigenen Entzündungshemmern und Antioxidantien an.
- Schmerzlinderung: Infrarotlicht ist besonders wohltuend bei vielen entzündlichen und schmerzhaften Erkrankungen.
- Anregung des Lymphsystems: Infrarotlicht regt den Lymphfluss an, da es Körperzellen und Flüssigkeiten auf molekularer Ebene in Schwingungen bzw. Vibrationen versetzt.
- Stimmungsförderung: Es gibt zahlreiche Studiennachweise zum Einsatz von Infrarotlicht bei psychischen Erkrankungen.
- Anregung des Stoffwechsels: Durch die Erhöhung der Körpertemperatur wird der Stoffwechsel angeregt.
- Regt die Durchblutung an: Infrarotlicht sorgt dafür, dass sich die Blutgefäße entspannen und weiten, was den Blutfluss in den großen und kleinen Blutgefäßen anregt.
- Stärkt das Herz-Kreislauf-System: Infrarotlicht kann zu einem stärkeren Herz-Kreislauf-System beitragen.
- Entgiftung von Schwermetallen: Die Hitze von Infrarotlicht dringt tief ein und löst Giftstoffe (v.a. Schwermetalle).
- Wirkt positiv wie Fieber: Durch die Erhöhung der Körperkerntemperatur kommt es zu einer Form von Fieber, welches die Regeneration ankurbelt und Selbstheilungskräfte weckt.
- Regeneration verbessern: Regelmäßige Rotlichttherapie-Behandlungen führen nachweislich zu einer Verringerung des verzögerten Auftretens von Muskelkater, zu weniger Ermüdung, zu einer geringeren Verletzungsgefahr und allgemein zu einer besseren Erholung.
- Verbessert den Schlaf: Studien zeigen, dass die Rotlichttherapie die körpereigene Melatoninproduktion in der Haut und im Gehirn erhöht.
- Erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit: Es gibt eine Vielzahl von Untersuchungen, die einen signifikanten Zuwachs an Muskelgröße, Muskelkraft, Zeit bis zur Erschöpfung, Geschwindigkeit, Ausdauer und maximal möglichen Wiederholungen von Übungen zeigen.
- Immunstärkung: Infrarotlicht kann zu einer direkten Stärkung der natürlichen Killerzellen und der B- & T-Lymphozyten führen.
- Reduktion chronischer Infektionen: Viele Parasiten und nahezu alle bakteriellen Erreger reagieren auf Infrarotlicht und die kurzzeitige Erhitzung des Körpers.
- Kognition wird verbessert: Der regelmäßige Gang in die Sauna führt zu einem Ausstoß des Botenstoffes BDNF - neue Nervenzellen und Verbindungen werden gebildet.
- Kollagen: Infrarotlicht regt die Bildung von Kollagen an, was gut für die Knorpel, Gelenke, Bindegewebe und eine schöne Haut ist.
- Gelenkgesundheit: Studien zeigen, dass die Rotlichttherapie viele positive Veränderungen bei Gelenkerkrankungen und -schmerzen bewirkt.
- Balancierung des Hormonhaushalts: Studien zeigen positive Effekte auf die Hormonbalance im Körper, einschließlich Schilddrüsenhormone und stimmungsaufhellende Hormone.
- Schöneres Hautbild: Die Rotlichttherapie kann die Kollagenproduktion in unseren Hautzellen fördern und Symptome einer Vielzahl von Hauterkrankungen wie Akne, Psoriasis und Rosazea reduzieren.
Infrarotlicht täglich nutzen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Infrarotlicht täglich in Ihr Leben zu integrieren:
- Sonnenlicht: Das Sonnenlicht besteht zu 50 % aus Infrarotstrahlung.
- Lagerfeuer: Der entspannende Effekt von Lagerfeuer liegt zu einem Großteil auch an der wärmenden Infrarotstrahlung, die von den Flammen ausgeht.
- Infrarot Saunen: Mithilfe dieser Saunen können die Effekte von Infrarotlicht auf täglicher Basis in die eigenen 4-Wände holen.
- Rotlicht Panel: Wer es platzsparend möchte, der kann Rotlicht-Paneele für zuhause nutzen. Ideal sind Module mit einer Kombination von Nah-Infrarotlicht (850 nm) und sichtbarem Rotlicht (660 nm).
Clearlight Infrarotsauna
Clearlight-Infrarotsaunen sind aus zu 100 % ungiftigen Materialien, erzeugen keinen schädlichen Elektrosmog, sind in weniger als 90 Minuten aufgebaut und erzeugen eine 360 Grad Wärmeversorgung mit Vollspektrum-Infrarot. Überragend ist außerdem die lebenslange Garantie!
Rotlichttherapie und Ultrarotlichttherapie
Die Rotlichttherapie und die Ultrarotlichttherapie gehören zu den therapeutischen Verfahren der Lichttherapie. Beide Methoden entfalten ihre therapeutische Wirkung durch Wärme, die sich durch die Strahlung im Gewebe entwickelt.
Unterschiede und Wirkungsweise
- Rotlichttherapie: Verwendet das sichtbare, rote Lichtspektrum (600 bis 700 Nanometern), dringt flach in die Haut ein und stimuliert die Mikrozirkulation an der Oberfläche.
- Ultrarotlichttherapie (Infrarottherapie): Nutzt Lichtwellen im unsichtbaren Spektrum (über 700 Nanometern), dringt tiefer in das Gewebe ein und erzeugt eine intensivere Wärme, die tief in Muskeln, Sehnen und Gelenke vordringt.
Anwendungsgebiete
- Entzündlichen Affektionen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich (HNO)
- Fibrositis-Syndrom
- Myalgie
- Schmerzhafte Wirbelsäulenaffektionen
Verfahren
Die Rotlichttherapie wird mithilfe industriell angefertigter Glühlichtquellen mit vorgeschaltetem Rotfilter durchgeführt. Das ausgestrahlte Licht hat eine Wellenlänge von etwa einem μm und dringt im Vergleich zum natürlichen weißen Licht tiefer in das Gewebe ein, ohne die Hautoberfläche durch Wärme zu schädigen.
Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA)
Ein weiteres Verfahren verwendet wassergefiltertes Infrarotlicht A (wIRA): Hierbei handelt es sich um eine spezielle Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) im Bereich von 780-1.400 nm (Nanometer). Diese Strahlung entsteht natürlicherweise durch die Filterwirkung von Wasser und Wasserdampf in der Erdatmosphäre auf die Infrarotstrahlung der Sonne und zeichnet sich durch eine sehr gute Verträglichkeit aus.
Anwendung
Die Anwendung beider Therapien erfolgt mehrfach in Einzelsitzungen, die jeweils 10-15 Minuten andauern.