Kalte Dusche für den Solarplexus: Wege zur Linderung von Druckgefühlen

Viele Menschen erleben im Laufe ihres Lebens unangenehme Druckgefühle im Bereich des Solarplexus. Diese können von verschiedenen Faktoren ausgelöst werden und das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen. Dieser Artikel beleuchtet mögliche Ursachen und gibt Anregungen, wie man diese Beschwerden lindern kann, ohne sofort auf einen Arzt zurückgreifen zu müssen.

Ursachenforschung: Was steckt hinter dem Druck im Solarplexus?

Der Solarplexus, auch Sonnengeflecht genannt, ist ein komplexes Nervengeflecht im Oberbauch. Er spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation verschiedener Körperfunktionen, darunter Atmung, Verdauung und Stressreaktionen. Ein Druckgefühl in diesem Bereich kann unterschiedliche Ursachen haben:

  • Verdauungsprobleme: Blähungen, Verdauungsstörungen oder eine Überproduktion von Magensäure können zu einem unangenehmen Druckgefühl führen.
  • Stress und psychische Belastung: Der Solarplexus ist eng mit dem Nervensystem verbunden. Stress, Angst oder innere Unruhe können sich hier manifestieren.
  • Verspannungen: Muskelverspannungen im Bauch- und Brustbereich können ebenfalls Druck verursachen.
  • Ernährung: Sprudelhaltige Getränke, Schokolade, Alkohol und Espresso nach dem Abendessen können die Beschwerden verstärken.
  • Schlaf und Aufwachphase: Das Auftreten des Druckgefühls direkt nach dem Aufwachen deutet auf einen Zusammenhang mit dem Schlaf oder der Aufwachphase hin.

Selbsthilfe-Maßnahmen: Was kann man selbst tun?

Bevor man einen Arzt aufsucht, können verschiedene Selbsthilfe-Maßnahmen ausprobiert werden, um die Beschwerden zu lindern:

Ernährungsumstellung

  • Vermeidung blähender Lebensmittel: Auf blähende Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Kohl oder Zwiebeln verzichten.
  • Verzicht auf Reizstoffe: Sprudelhaltige Getränke, Schokolade, Alkohol und Espresso meiden.
  • Leichte Kost: Auf eine leicht verdauliche Ernährung achten, insbesondere am Abend.
  • Regelmäßige Mahlzeiten: Unregelmäßige Mahlzeiten können die Verdauung belasten.

Entspannungstechniken

  • Meditation: Regelmäßige Meditation kann helfen, Stress abzubauen und innere Ruhe zu finden. Elle Macpherson schwört auf Meditation und Atemübungen, um sich und ihren Körper gesund und fit zu halten. Sie meditiert jeden Morgen 25 Minuten lang.
  • Atemübungen: Atemübungen, wie Pranayama aus dem Yoga, können das Nervensystem beruhigen und Verspannungen lösen. Jeden Tag kurz innehalten und sich eine Erfrischung für den Körper und den Geist holen! Hier eine inspirierende Atmung: Stand: Hände auf das Herzzentrum, Einatmen: Arme vom Herzen aus weit zu den Seiten, Ausatmen: Ausgangsposition. Rhythmus finden und fortfahren.
  • Yoga: Yoga ist eine der empfehlenswertesten Sportarten (regelmäßig betrieben), wenn Du Deinen Rücken beweglich halten und stärken möchtest, bzw. Dein Rückenweh lindern möchtest. So wird die indische Lehre mit ihren geistigen und körperlichen Übungen mittlerweile sogar von Ärzten als Bewegungstherapie empfohlen. Zig wissenschaftliche Studien belegen: Das Training stärkt die Rumpfmuskulatur, die Dehnungsübungen lockern verspannte Körperstellen, die durch den Schmerz verkrampfen.

Körperliche Aktivität

  • Bewegung: Regelmäßige Bewegung, insbesondere an der frischen Luft, kann die Verdauung anregen und Stress abbauen.
  • Yoga: Yoga kann helfen, Verspannungen zu lösen und die Körperwahrnehmung zu verbessern.

Ätherische Öle

  • Entgiftung: Ätherische Öle erleichtern eine effektive Entgiftung und helfen uns, Fastenkuren besser durchzustehen oder beim Meditieren neue Gelassenheit zu gewinnen. Ätherische Öle wirken stets „doppelt“, nämlich auf Körper und Geist.
  • Anwendung: Die ätherischen Öle sollten niemals pur, sondern immer mit einem neutralen Pflegeöl als Trägersubstanz - wie kaltgepresstes Mandel- oder Sesamöl - und in sparsamer Dosierung gemischt werden.
  • Leberwickel: Wirkungsvoll in ihrer Funktion unterstützen kann man sie am besten mit Einreibungen mit Rosmarin verbenon in Sesamöl. Sesamöl wird traditionell für verschiedene Kuranwendungen im Ayurveda oder beim Fasten verwendet. Die ätherischen Öle in dem Sesamöl mischen und schwenken. Detox-Öl unterhalb des rechten Rippenbogens auftragen. Einen Waschlappen in heißem Wasser tränken, gut auswringen und auf den Rippenbogen legen. Danach mit dem trockenen Handtuch abdecken und mit einer Wärmflasche oder einem Kirschkernkissen warmhalten. Eine Ruhepause einlegen, um dem Körper eine Auszeit zu gönnen. Das Detox-Öl kann auch regelmäßig einen Monat lang immer nach dem Essen oder am Abend aufgetragen werden, um die Leberfunktion zu unterstützen.

Weitere Tipps

  • Wärme: Eine Wärmflasche oder ein warmes Bad können Verspannungen lösen und die Durchblutung fördern.
  • Sanfte Massage: Eine sanfte Massage des Bauchbereichs kann die Verdauung anregen.
  • Kalte Dusche: Elle Macpherson beendet ihren Tag in der Infrarot-Sauna mit einer kalten Dusche. "Das ist großartig für die Entgiftung, um das Immunsystem zu stärken, für die lymphatische Unterstützung und zur Entspannung", schwärmt Macpherson. Verstärke die Wirkung, indem du die Pflege mit einer kühlen Dusche von den Knöcheln bis zur Taille abschließt. Das kalte Wasser stimuliert die Haut zusätzlich und erhöht die Spannkraft.
  • Neurexan und Normoc: Die Einnahme von Neurexan und Normoc sollte nur bedächtig und in Absprache mit einem Arzt erfolgen.
  • Sodbrennblocker und Entschäumer: Die Einnahme von Sodbrennblockern und Entschäumern sollte nur bei Bedarf und in Absprache mit einem Arzt erfolgen.

Der Solarplexus und die Psyche

Der Solarplexus gilt auch als Sitz der Intuition und der Emotionen. Ein Druckgefühl in diesem Bereich kann daher auch auf ungelöste Konflikte oder unterdrückte Gefühle hinweisen. In diesem Fall kann es hilfreich sein, sich mit den eigenen Emotionen auseinanderzusetzen und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Wenn die Beschwerden trotz der Selbsthilfe-Maßnahmen anhalten oder sich verschlimmern, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei Begleiterscheinungen wie starken Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Gewichtsverlust ist eine ärztliche Untersuchung ratsam.

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