Spastik, eine häufige Begleiterscheinung neurologischer Erkrankungen und Verletzungen, kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Dieser Artikel beleuchtet die Herausforderungen, die Spastik für die Mobilität mit sich bringt, und stellt verschiedene Ansätze der Rollstuhlversorgung vor, die darauf abzielen, Betroffenen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.
Was ist Spastik?
Spastik steht häufig in Zusammenhang mit chronischen neurologischen Störungen und Verletzungen des primären motorischen Kortex. Die Spastik resultiert in einer Muskelhypertonie (unkontrollierbare Muskelkrämpfe oder Versteifung der Muskeln) und einem erhöhten Widerstand bei der Dehnung, sodass die Muskeln kontinuierlich kontrahiert bleiben. Derzeit wird geschätzt, dass weltweit zwölf Millionen Menschen an Spastik leiden, wobei die infantile Zerebralparese und die Multiple Sklerose die häufigsten Ursachen sind. In Deutschland werden jährlich ca. 700.000 Kinder geboren. 1.400 dieser Kinder erleiden eine frühkindliche Hirnschädigung (Infantile Zerebralparese) - oft ohne Einschränkung der Intelligenz - mit einer lebenslangen Bewegungsstörung. Am häufigsten ist die Erhöhung der Muskelspannung, die sogenannte Spastik. Bei 400 bis 500 Kindern sind die Beine besonders betroffen. In Folge der Bewegungsstörungen stürzen die Kinder häufig. Sie sind oft auf die Nutzung eines Rollstuhls angewiesen. Epileptische Anfälle, Hör- und Sprachstörungen können die Teilnahme am sozialen Leben beeinträchtigen.
Spastik schränkt die willkürliche Bewegung der Beine ein und erschwert so die Kräftigung der Beinmuskulatur. Die Beine werden also nicht nur steif - sie bleiben auch schwach. Mit dem Verschwinden der Spastik empfindet der Patient die vorbestehende Beinschwäche zunächst besonders stark, denn der durch die Operation erstmals mögliche Muskelaufbau braucht Zeit. Es kann einige Wochen oder Monate dauern, bis das Kind die frühere Gehfähigkeit - jetzt mit wesentlich reduzierter Spastik - wiedererlangt hat. Danach wird es zu der erwarteten, darüber hinausgehenden Besserung kommen: Ein flüssigere Gang mit längeren Schritten ist möglich.
Auswirkungen von Spastik auf die Mobilität
Spastik kann die Aktivität von Menschen mit Querschnittlähmung stark einschränken. Spastik kann die Aktivität von Menschen mit Querschnittlähmung einschränken. Wer sie hat, wird sie nicht wieder los. Doch Betroffene können im Alltag einige Punkte beachten, mit deren Hilfe sie die Spastik und ihre Auswirkungen aufs alltägliche Leben zumindest mildern können.
Betroffene können stürzen (aus dem Bett, aus dem Rollstuhl, beim Steh- und Gehtraining, beim Transfer) oder sie können sich während der unkontrollierbaren Bewegungen an Gegenständen verletzen (von Hautabschürfungen bis Knochenbrüchen). Letzteres lässt sich vermutlich kaum gänzlich vermeiden. Ersterem können Betroffene u.a.
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Die spastische Lähmung unterscheidet sich je nach Patient. Bei Claus ist vor allem die linke Seite betroffen. Sein Sturz führte zusätzlich zu einer Fraktur der Lendenwirbelsäule. Das macht den Alltag ein wenig schwerer. Aber mit seinem neuen Küchenstuhl meistert er ihn trotzdem.
Die Spastizität geht oft mit Gleichgewichtsstörungen einher. So auch bei Claus: Es fällt ihm schwer, aufzustehen; er hat Probleme mit den Knien und dem Gang.
Individuelle Rollstuhlversorgung als Schlüssel zur Selbstständigkeit
Die individuellen motorischen Einschränkungen erfordern innovative Steuerungslösungen, die selbstbestimmte Mobilität ermöglichen, indem sie unkontrollierte Bewegungen ausgleichen.
Anpassung des Rollstuhls zur Hemmung von Spastik
Die Positionierung von Gliedmaßen kann eine wesentliche Rolle bei der Hemmung spastischer Reaktionen spielen, da sie gezielt die Muskelspannung beeinflusst und dadurch die Spastik mindern kann. Das Prinzip dahinter beruht darauf, dass sich ein Muskel bei Kontraktion in einen „Muskelbauch“ zusammenzieht, wie es etwa bei einem angespannten Bizeps sichtbar wird. Durch gezielte Streckung wird dieser Muskelbauch minimiert, was eine Kontraktion erschwert und spastische Reaktionen hemmt. Dieses Prinzip lässt sich gezielt in der Konfiguration eines Rollstuhls anwenden, insbesondere zur Hemmung von Streckspastiken in den Beinen.
Beispielsweise kann ein enger Beinwinkel von etwa 88° bis 92° (anstatt der üblichen 100°) gewählt werden, manchmal ist hier auch eine zusätzliche Rahmenkröpfung sinnvoll. Auch zur Hemmung von Hüftstreckerspastiken kann die Rollstuhlanpassung beitragen. Ein reduzierter Sitzwinkel (z. B. eine Sitzneigung von 5-10°) kombiniert mit einem nach vorne geneigten Rückenwinkel (einstellbar auf unter 90°) kann die Spastik wirksam hemmen. Darüber hinaus können spezielle Positionierungskissen zur Regulierung des Muskeltonus beitragen, indem sie eine anatomisch unterstützende Sitzhaltung fördern. Studien zeigen, dass eine optimierte Positionierung der Gliedmaßen nicht nur die Spastik reduzieren, sondern auch die allgemeine Mobilität und Stabilität der Betroffenen verbessern kann (vgl.
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Eine Veränderung der Sitzposition im Rollstuhl kann eine positive Wirkung auf die Spastik haben. Experten empfehlen, sich so zu positionieren, dass Hüfte und Oberschenkel sowie Ober- und Unterschenkel bei leicht nach hinten gekipptem Sitz einen 90-Grad-Winkel bilden. Der Schneidersitz und Froschlagerung gelten als prima Mittel, um Spastiken zu reduzieren - wer sich so positioniert, spürt oft noch Stunden später eine Erleichterung. Die Oberschenkelinnenmuskulatur wird gedehnt, was wiederum die Streckermuskulatur in den Beinen positiv beeinflußt.
Innovative Steuerungssysteme
Steuerung bei starker motorischer Einschränkung der Arme und HändeWenn die Funktion der Arme oder Hände stark eingeschränkt ist, bieten alternative Systeme Mobilität wie die Kopf-Fußsteuerungen die Möglichkeit zu individueller Anpassung und damit zu selbständiger Mobilität:Spezielle Sensoren und eine durch KI lernfähige Elektronik lernen nach kurzer Zeit willentliche von unwillentlichen Bewegungen zu unterscheiden. Sie glättet so die Fahrbefehle, so dass sich nach kurzer Übungszeit Erfolge einstellen.
Das Tremormodul ist ein kleines Technikwunder, das unwillkürliche oder unbeabsichtigte Bewegungen des Joysticks einfach herausfiltert und so ein Geradeausfahren des Elektro-Rollstuhl auch dann gewährleistet, wenn ein etwa unter Parkinson oder Athe-tose leidender Mensch den Joystick bedient. Natürlich ist auch bei dieser Hightech-Hilfe, die speziell für Menschen mit Parkinson, Spasmus, Athetose oder Ataxie entwickelt wurde, eine präzise und individuelle Anpassung an den Nutzer von wesentlicher Bedeutung. Die Einstellungen und Anpassungen erfolgen über eine Smartphone-App, die während einer Probefahrt durchgeführt werden. Der iTremor® kann an verschiedene Joysticks, wie z.
Spezialisierte Stühle für den Alltag
Daher holte er sich einen höhenverstellbaren VELA-Trippelstuhl mit Rollen.Durch die elektrische Aufstehhilfe fällt es Claus nun leichter, auf die Beine zu kommen.Die Sitzhöhe lässt sich elektrisch auf Knopfdruck verstellen. Auf der maximalen Höhe stehe ich im Prinzip bereits. Das hilft mir sehr, weil ich in der Hüfte nicht sehr flexibel binDazu kommen die leichtgängigen Rollen, mit denen er fast ohne Aufwand selbst über die Fugen in den Fliesen gleitet.
Durch die solide Bremse verhindert Claus weitere Stürze. Und er kann kochen, abwaschen oder essen, ohne sich die ganze Zeit Gedanken über seine Balance zu machen. Stattdessen sitzt er sicher in der richtigen Höhe und kann die Mahlzeit genießen.
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Keine Frage, dass sein Therapiestuhl für behinderte Erwachsene einen großen Einfluss auf Claus Leben mit Spastik hat. Früher wurden seine Oberschenkel abgequetscht, wenn er aufstand und sich abstützte. Doch heute ist sein Sitz sehr kurz und seine Beine sind immer gut durchblutet.Weiterhin weist er darauf hin, dass er bequem und in einer guten Haltung sitzt, zum Beispiel am Esstisch. Sein Modell unterstützt ihn dabei, eine aktive Position einzunehmen.
Ein Küchenstuhl mit Rollen und elektrischer Höhenverstellung gibt ihm diese Freiheit zurück. Claus kocht und macht den Haushalt ganz alleine. Und genießt so eine völlig neue Lebensqualität.
Zusätzliche Strategien zur Spastik-Kontrolle
Neben der Rollstuhlversorgung gibt es weitere Ansätze, die Betroffenen helfen können, ihre Spastik zu kontrollieren und ihre Lebensqualität zu verbessern.
Medikamentöse Therapie
Die Verabreichung von verschriebenen Medikamenten wie Baclofen, Benzodiazepinen, Dantrolen oder Tizanidin. Obwohl diese Therapie wirksam ist, hat sie verschiedene Nebenwirkungen, wie Schläfrigkeit, Übelkeit oder Müdigkeit.
Bei einer Tetraspatik (Spastik aller vier Extremitäten) ist die Behandlung zur Muskelentspannung in erster Linie medikamentös möglich. Verschiedene Medikamente stehen zur Verfügung, um entweder direkt in den Muskel gegeben zu werden oder als Tabletten eingenommen werden können. Dies kann entweder in der Wirkung nicht ausreichend sein oder es kommt zu systemischen Nebenwirkungen. Die Baclofenpumpe ist eine Medikamentenpumpe, welche eine muskelrelaxierende Substanz in den Rückemarkskanal geben kann. Die Dosierung und Infusionsrate kann hierbei variabel reguliert werden. Durch die Gabe des Medikamentes in die direkte Umgebung des Nervengewebes, ist es möglich, die muskelrealisierenden Wirkung zu verbessern und die systemischen Nebenwirkungen zu vermindern. Die Baclofenpumpe muss in einer Operation implantiert werden.
Entspannung und Stressmanagement
Spastik nimmt unter Stress oft zu - deshalb ganz bewusst Pausen einplanen. Vielen hilft es, mit Entspannungsmethoden zur Ruhe zu kommen: Siehe u.a.
Regelmäßige Körperpflege
Bei einer Positionierung im Bett wird u.a. Scherkräfte, Zug- oder Druckbelastungen können die Haut stark beanspruchen. Spastik und einschießende Spasmen beinhalten auch immer ein gewisses Verletzungsrisiko.
Uni-segmentalen, mikroskopischen selektiven dorsalen Rhizotomie
In der Pädiatrischen Neurochirurgie der Charité Berlin wird die Technik der uni-segmentalen, mikroskopischen selektiven dorsalen Rhizotomie seit 2008 angewendet. Mit einer Erfahrung von mehr als 150 Rhizotomien wird diese Operation aktuell durch Herrn PD Dr. med Matthias Schulz und Herrn Prof. Dr. med. Ulrich-Wilhelm Thomale durchgeführt. Sie reduziert die durch die Spastik ausgelösten Schmerzen in den großen Gelenken. Im Gegensatz zu allen bisherigen operativen Ansätzen kommt sie mit einem minimalen Zugang zur Wirbelsäule über einen ca. 5 cm langen Schnitt aus. Nach Erreichen des Wirbelkanales wird die Dura mater, die gemeinsame Hülle der Nervenwurzeln und des Rückenmarkes, eröffnet. Die für die Übertragung der Spastik verantwortlichen Anteile der Nervenwurzeln werden nun durch kleine Kunststofffolien isoliert. Ihre Funktion wird mit Hilfe kleiner elektrischer Impulse gemessen. Das Antwortsignal wird gemäß den definierten Kriterien von der verantwortlichen Spezialistin für intraoperatives Neuromonitoring, Frau Dr. rer. medic. Simone Wolter bewertet. Da bis zu 60 Messungen notwendig sind kann der Eingriff mehrere Stunden dauern. Danach wird die Dura genäht und die Wunde schichtweise verschlossen. Die Haut wird mit einem selbstauflösenden Faden kosmetisch genäht. Jeder mehrstündige Eingriff bei einem Kind beinhaltet sowohl Narkose- als auch Operationsrisiken. Insgesamt ist die Gefahr jedoch gering. Nach der Operation wird das Kind mit einem Blasenkatheter und einem Infusionssystem für 24 Stunden auf eine Überwachungsstation verlegt. Es wird dort Medikamente gegen die Schmerzen und zur Entspannung der Muskulatur erhalten. Danach wird der Katheter entfernt und das Kind auf seine Aufnahmestation zurückverlegt. Nach 2 Tagen strikter Bettruhe kann ein erster assistierter Sitzversuch im Rollstuhl für ca. 1 Stunde erfolgen. Danach beginnt milde Physiotherapie. Nachts kann der Schlaf durch Muskelzuckungen gestört werden.
Die Rhizotomie ist nicht nur eine Operation - sie ist ein Programm. Auswahl und Vorbereitung der Patienten, Narkoseführung und Schmerztherapie, die kinderärztliche körperliche und psychologische Betreuung, die Anpassung von Gehhilfen, und die Überleitung in den außerklinischen Alltag erfordern ein interdisziplinäres Team von Spezialisten.
Hilfsmittel für die Nahrungsaufnahme
Sie kann durch Spastik vor allem in den oberen Extremitäten sehr erschwert werden. Entsprechende Hilfsmittel können dazu beitragen, dass Betroffene dennoch möglichst autonom essen und trinken können. Hier ist der Ergotherapeut ein kundiger Ansprechpartner. Die Position im Rollstuhl oder Bett sollte man so wählen, dass Essen und Schlucken relativ problemlos möglich ist.
Regelmäßiger Blasen- und Darmentleerung
Spastik kann als Warnsignal darauf hinweisen, dass Blase und/oder Darm entleert werden müssen. Wer bei diesen Punkten auf feste zeitliche Strukturen achtet, schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe (siehe u.a.
Antispastische Schlafposition
Erholsamer Schlaf: Spastik ist zwar sehr anstrengend, kann aber dennoch auch zu Schlafstörungen führen. Eine antispastische Schlafposition (siehe oben) und das beruhigende Ausstreifen der Extremitäten können zur Entspannung beitragen.
Fallbeispiele: Leben mit Spastik meistern
Claus kennt das Leben mit Spastik schon seit seiner Kindheit. Schon immer unterstützen ihn Hilfsmittel im Alltag. Zum Beispiel ein Rollator oder ein elektrischer Rollstuhl, die beide drinnen und draußen funktionieren. Der Stuhl, der Claus Küche barrierefrei machtDoch nach einem unglücklichen Sturz in der Küche - und einem langen Krankenhausaufenthalt - ergänzte er sein Arsenal um einen VELA-Küchenstuhl. Ein positiver Beitrag in jeder Hinsicht.
Claus ist es wichtig, die meisten täglichen Aufgaben selbst erledigen zu können. Deshalb hat er seine Küche behindertengerecht gestaltet: Es gibt genug Platz unter den Tischen und Theken, um mit einem Stuhl daran zu sitzen.Außerdem liegt sein Ofen sehr weit oben und lässt sich seitlich öffnen. Das erlaubt ihm, seine Mahlzeiten mühelos im Sitzen zuzubereiten.
Als Claus stürzte und sich an der Lendenwirbelsäule verletzte, wurde es mit einem Schlag viel schwieriger, zu Hause mobil zu sein.
Ich ziehe immer die Bremse! Ich weiß, wie es sich anfühlt, vom Stuhl zu fallen, der unter einem wegrollt, weil die Bremse nicht aktiviert war. Also habe ich meine Lektion gelernt.
Früher wurden seine Oberschenkel abgequetscht, wenn er aufstand und sich abstützte. Doch heute ist sein Sitz sehr kurz und seine Beine sind immer gut durchblutet.Weiterhin weist er darauf hin, dass er bequem und in einer guten Haltung sitzt, zum Beispiel am Esstisch. Sein Modell unterstützt ihn dabei, eine aktive Position einzunehmen.
Claus kocht und macht den Haushalt ganz alleine. Und genießt so eine völlig neue Lebensqualität.
Heutzutage bin ich viel weniger müde. Bevor ich den VELA-Stuhl hatte, brauchten mein Mann und ich fünfzehn bis zwanzig Minuten, um mich nach Feierabend vom Schreibtisch auf den Scooter zu bewegen. Heute dauert es nur noch einen Moment - und viel mehr Energie habe ich auch noch.
Dieser Stuhl ist unglaublich. Ich fühle mich sicher und komme einfach von Raum zu Raum. Und es ist auf jeden Fall von Vorteil, dass ich dadurch meine Beine fordere.
Ich kann kein Gespräch im Stehen für mehr als ein paar Minuten führen. Wer nicht selbst betroffen ist, versteht nur schwer, wie sehr Probleme mit der Balance den Alltag dominieren.
Vor mehr als einem Jahrzehnt erlitt Conny eine Gehirnblutung, die zu einer Hemiplegie führte. Die elektrische Höhenverstellung und die breiten Rollen geben Conny viel ihrer Freiheit und ihres Selbstwertgefühls zurück.
Früher habe ich mich oft verbrannt, wenn ich etwas aus dem Ofen nehmen musste. Heute passiert das nicht mehr. Jetzt hebe ich den Sitz einfach an und komme so besser an die Backformen heran.
Der VELA-Stuhl gibt mir die Unterstützung und den Komfort, den ich benötige um das Kochen und anderen Aktivitäten zu Hause zu genießen
Früher konnte ich im Stehen nicht helfen, das Abendessen zuzubereiten, besonders große Probleme hatte ich am Herd. Ich brauchte etwas, an dem ich mich festhalten konnte, weil man nie weiß, wann man fallen wird. Ich koche und rühre jetzt den Topf um, weil ich beide Hände benutzen kann.
Ashley wurde mit verschiedenen Behinderungen geboren, die seinen Alltag prägen. Eine davon ist die Dystonie, die bei Kindern und Erwachsenen auftritt und unfreiwillige Bewegungen hervorruft. Zudem hat er eine Muskelschwäche, die es erschwert, zu laufen und das Gleichgewicht zu halten.