Karpaltunnelsyndrom: Ursachen, Diagnose und Behandlung in Bonn

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS), auch bekannt als Carpal-Tunnel-Syndrom, ist ein weit verbreitetes Beschwerdebild, das durch die Druckschädigung des Nervus medianus im Handgelenktunnel (Karpaltunnel) entsteht. Es ist das häufigste Kompressionssyndrom eines peripheren Nerven. Bis zu 10 % der erwachsenen Bevölkerung können Symptome des KTS aufweisen, wobei Frauen dreimal häufiger betroffen sind als Männer, insbesondere im Alter zwischen 40 und 70 Jahren. Oft tritt das Syndrom beidseitig auf. In Bonn bieten spezialisierte Neurologen und Neurochirurgen umfassende Diagnostik und moderne Therapieansätze an, um die Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Symptome des Karpaltunnelsyndroms

Typische Symptome des Karpaltunnelsyndroms sind:

  • Nächtliches "Einschlafen" (Parästhesien) und Schmerzen der Hand.
  • Nächtliche Schmerzen im Arm (Brachialgia paraesthetica nocturna), anfangs in den mittleren Fingern, später auch im ganzen Arm, vorzugsweise nachts oder morgens, aber auch beim Radfahren oder Telefonieren.
  • Das Gefühl, "man muss die Hand ausschütteln".
  • Anhaltendes Kribbeln und einschießende elektrisierende Missempfindungen.
  • Später ein Minderempfinden (Hypästhesie).
  • Schrumpfen der Muskulatur am Daumenballen (Atrophie des radialen Thenar) im fortgeschrittenen Stadium.
  • Andauernde Gefühlsstörungen, vor allem des 1. bis 3. Fingers.

Als Begleiterkrankung kann der sogenannte schnellende Finger (Tendovaginosis stenosans) auftreten.

Es kribbelt, ist taub und tut weh - beim Karpaltunnelsyndrom wird der Mittelnerv im Handwurzelkanal durch eine Schwellung des umliegenden Gewebes eingeengt. Die Schmerzen der Patienten können hierbei in den Arm und insbesondere in die Hand und Finger ausstrahlen und die Lebensqualität stark beeinflussen.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen für das Karpaltunnelsyndrom sind vielfältig. Ursächlich sind konstitutionelle Faktoren, Schwellungszustände der Sehnenscheiden bei degenerativen, hormonellen, rheumatischen, stoffwechselbedingten Erkrankungen, in der Schwangerschaft oder überlastungsbedingt, nach Unfällen, bei Tumoren und bei Dialysepatienten. So kann im Zusammenhang mit Verletzungen der Hand erstmalig ein KTS auftreten. Die Frage, ob ein Karpaltunnelsyndrom erblich ist, wird noch diskutiert. Jedenfalls sind nicht selten mehrere Familienmitglieder, meist mütterlicherseits, betroffen.

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Der Engpass, der dem Karpaltunnelsyndrom zugrunde liegt, kann z.B. hervorgerufen werden durch:

  • Verdickungen der Bandstrukturen.
  • Verletzung, Knochenbruch.
  • Abnutzungserscheinungen (degenerative Veränderungen).
  • Stoffwechselerkrankungen.
  • Raumforderungen.
  • Schwangerschaft.
  • Anlagebedingt.
  • Überbeanspruchung des Handgelenks (durch berufliche Handgelenksbelastung).

Jedoch werden häufig auch keine auslösenden Faktoren gefunden.

Weitere Ursachen und Risikofaktoren:

  • Überlastung des Handgelenks: Wiederholte Bewegungen oder anhaltender Druck auf das Handgelenk können den Karpaltunnel belasten und zu einer Reizung oder Schädigung des Nervus medianus führen. Besonders gefährdet sind Menschen, die viel am Computer arbeiten, handwerkliche Tätigkeiten ausüben, Musikinstrumente spielen oder Sportarten mit hoher Handgelenkbelastung betreiben.
  • Wassereinlagerungen: Ödeme im Handgelenksbereich können den verfügbaren Raum im Karpaltunnel verringern und so zu einer Kompression des Nervs führen. Wassereinlagerungen können auftreten bei Schwangerschaft, hormonellen Veränderungen (z.B. Menopause), Nierenerkrankungen oder Herzinsuffizienz.
  • Genetische Veranlagung: Einige Menschen haben von Natur aus einen engeren Karpaltunnel, was das Risiko für die Entwicklung eines Karpaltunnelsyndroms erhöht. Diese anatomische Besonderheit kann familiär gehäuft auftreten.
  • Verletzungen im Handgelenksbereich: Traumata wie Frakturen oder Verstauchungen können zu Schwellungen oder Veränderungen der Anatomie führen, die den Nervus medianus beeinträchtigen.
  • Entzündliche Erkrankungen: Verschiedene entzündliche Prozesse können zur Entstehung eines Karpaltunnelsyndroms beitragen, wie rheumatoide Arthritis, Sehnenscheidenentzündungen oder Gicht.
  • Hormonelle Veränderungen: Hormonelle Schwankungen, insbesondere während der Schwangerschaft oder Menopause, können das Risiko für ein Karpaltunnelsyndrom erhöhen.

Diagnostik des Karpaltunnelsyndroms

Die Diagnose Karpaltunnelsyndrom wird in der Regel durch eine klinisch-neurologische Untersuchung in Kombination mit einer elektrophysiologischen Messung gesichert. Bei Bedarf kann zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung des Nervus medianus oder ein MRT des Handgelenks durchgeführt werden.

Ähnliche Beschwerden wie beim KTS können auch bei einer Nervenwurzelreizung z. B. bei einem Bandscheibenschaden an der Halswirbelsäule (häufigste Differenzialdiagnose) auftreten, aber auch bei anderen Erkrankungen, die durch eine neurologische Untersuchung ausgeschlossen werden müssen.

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Die diagnostischen Schritte umfassen:

  1. Anamnese: Befragung zu Symptomen und deren Verlauf, Erfassung von Risikofaktoren und Vorerkrankungen.
  2. Klinische Untersuchung: Inspektion der Hände auf sichtbare Veränderungen, Durchführung spezifischer Tests.
  3. Spezifische Tests:
    • Phalen-Test: Der Patient beugt beide Handgelenke maximal nach vorne und hält diese Position für etwa eine Minute. Bei einem positiven Test treten die typischen Symptome wie Kribbeln oder Taubheitsgefühl auf.
    • Hoffmann-Tinel-Zeichen: Der Arzt beklopft leicht den Nervus medianus am Handgelenk. Ein positives Zeichen liegt vor, wenn der Patient ein elektrisches Kribbeln in den betroffenen Fingern verspürt.
    • Flaschengriff-Test: Der Patient wird aufgefordert, eine Flasche fest zu umgreifen. Bei einer Schwäche der Daumenballenmuskulatur, die auf ein fortgeschrittenes Karpaltunnelsyndrom hinweisen kann, ist dies nur eingeschränkt möglich.
  4. Elektrophysiologische Untersuchungen:
    • Nervenleitgeschwindigkeitsmessung (NLG): Diese Untersuchung misst die Geschwindigkeit, mit der elektrische Impulse durch den Nervus medianus geleitet werden. Eine verlangsamte Leitgeschwindigkeit im Bereich des Karpaltunnels ist ein starker Hinweis auf ein Karpaltunnelsyndrom.
    • Elektromyographie (EMG): Bei dieser Untersuchung werden feine Nadelelektroden in die Muskeln eingeführt, um die elektrische Aktivität zu messen. Ein EMG kann Aufschluss über den Grad der Nervenschädigung geben.
  5. Bildgebende Verfahren:
    • Ultraschalluntersuchung: Mit Hilfe des Ultraschalls kann der Arzt die Struktur des Karpaltunnels und die Dicke des Nervus medianus beurteilen. Eine Verdickung des Nervs ist oft ein Zeichen für ein Karpaltunnelsyndrom.
    • MRT des Handgelenks: Bei unklaren Befunden kann eine Kernspintomographie (MRT) notwendig sein.

Therapie des Karpaltunnelsyndroms

Nicht jedes festgestellte Karpaltunnelsyndrom bedarf einer Behandlung. Viele Patienten haben nur gelegentliche oder geringe Beschwerden, die nicht behandelt werden müssen, auch wenn der Neurologe feststellt, die Messwerte seien nicht mehr normal. Bestehen jedoch erhebliche nächtliche Beschwerden über eine längere Zeit oder anhaltende Gefühlsstörungen, ist eine Behandlung angezeigt. Unterbleibt in diesen Fällen eine entsprechende Therapie, können bleibende Schäden eintreten.

Die Behandlung des Karpaltunnelsyndroms richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung und den individuellen Bedürfnissen des Patienten. Generell gibt es konservative und operative Behandlungsansätze. Durch eine rechtzeitige konservative und operative Behandlung des Karpaltunnelsyndroms besteht in der Regel eine sehr gute Prognose.

Konservative Therapie

Eine konservative Therapie ist nur im Frühstadium der Erkrankung, wenn nur Reizsymptome vorliegen, sinnvoll. Als wirksamste nicht-operative Behandlungsmethode hat sich die nächtliche Ruhigstellung des Handgelenks in einer speziellen Schiene erwiesen. Diese hat einen Klettverschluss, sodass sie tagsüber einfach abgenommen werden kann.

Weitere konservative Maßnahmen sind:

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  • Handgelenkschienen: Stabilisieren das Handgelenk in neutraler Position, besonders effektiv bei nächtlichen Beschwerden, sollten für 4-6 Wochen getragen werden.
  • Physiotherapie: Übungen zur Dehnung und Kräftigung für Hand und Unterarm, Nervenmobilisationstechniken, ergonomische Schulung.
  • Medikamentöse Therapie: Entzündungshemmende Medikamente (NSAR) zur Schmerzlinderung, in schweren Fällen: Kortison-Injektionen in den Karpaltunnel. Wegen Gefahr der Nerv- oder Sehnenschädigung auf korrekte Injektionstechnik achten
  • Ergonomische Anpassungen: Optimierung des Arbeitsplatzes, Verwendung ergonomischer Hilfsmittel (z.B. spezielle Tastaturen oder Mauspads).

Weitere konservative Maßnahmen wie entzündungshemmende Medikamente, Diuretika, Vitamin B-6, Laser, Ultraschall, Magnettherapie usw. sind ohne nachgewiesene und anhaltende Wirkung.

Operative Therapie

Bei anhaltenden, beeinträchtigenden Beschwerden ist eine Operation indiziert. Die Operation ist konservativen Verfahren eindeutig überlegen und auch bei fortgeschrittenem Stadium und hohem Alter aussichtsreich und in der Schwangerschaft bei fortgeschrittener Symptomatik zu empfehlen.

Hier wird in mikrochirurgischer Technik das Karpalband (Retinaculum flexorum) gespalten um eine Entlastung des nervus medianus zu erreichen. Blutverdünnende Medikamente müssen rechtzeitig vor der Operation, ggf. nach Rücksprache mit dem Hausarzt, abgesetzt bzw. ersetzt werden. Man sollte nüchtern (Essen, Trinken, Rauchen) zum OP-Termin kommen. Das selbständige Führen eines Pkw ist nach der Operation nicht möglich.

Dabei wird das den Nervenkanal einengende Querband am Handgelenk (Retinakulum) durchtrennt. Dies kann entweder offen oder endoskopisch geschehen. Nach anfänglicher Euphorie über das endoskopische Verfahren, konnte in großen Studien kein eindeutiger Vorteil gegenüber der herkömmlichen Methode nachgewiesen werden. Die offene Operationsmethode ist nach wie vor das am meisten verbreitete Verfahren.

In der Beta Klinik in Bonn operiert Neurochirurg Dr. med. „Die Hände gehören zu den wichtigsten Werkzeugen des Menschen. Gerade als Neurochirurg, der im Operationssaal viele kleine und genaue Bewegungen ausführen muss, weiß ich, wie wichtig es ist, sich auf die Hände verlassen zu können. Beim weit verbreiteten Karpaltunnelsyndrom kommt es oft zu Gefühlsstörungen, Schmerzen und im fortgeschrittenen Stadium auch zu einer Lähmung. Hier reichen konventionelle Therapien in Form von Entlastung, nächtlicher Ruhigstellung, Kortisongabe und entzündungshemmenden Schmerzmitteln bei vielen Patienten irgendwann nicht mehr aus. Der Nerv muss operativ behandelt werden. Ich nutze hierbei das endoskopische Verfahren, in dem ich den Medianus-Nerv freilege und somit entlaste. Hierfür ist nur ein Schnitt mit einer Länge von etwa einem Zentimeter notwendig, um große Erfolge zu erzielen“, erklärt der erfahrene Neurochirurg. „Während des endoskopischen Eingriffs durchtrenne ich die bindegewebige Platte oberhalb des Handwurzelkanals, wodurch der Druck vom Medianus-Nerv genommen wird. Neben den sehr kleinen Narben zeichnet sich das endoskopische Verfahren dadurch aus, dass danach kein Gipsverband erforderlich ist. In der Beta Klinik in Bonn führt Dr. Axel Jung diesen Eingriff ambulant durch und betreut die Patienten nach der Behandlung umfassend: „Nach der Operation können die Patienten ihre Hand sehr schnell wieder belasten.

Ablauf der Operation:

  • Dauer: 0,5 Stunden.
  • Narkose: Örtliche Betäubung oder Vollnarkose.
  • Drainagen: Ggf. Mini-Drainage.
  • Hautfäden: Für 12-14 Tage.
  • Stationärer Aufenthalt: Ambulant oder 1 Übernachtung.

Postoperative Behandlung:

Nach der operativen Behandlung des Karpaltunnelsyndroms sind einige Dinge zu beachten. Um ein Anschwellen der Hand nach der Operation zu vermeiden und um eine rasche Wundheilung zu erreichen, sollte die Hand in den ersten Tagen in Brusthöhe gehalten und geschont werden. Eine Armschlinge ist hierzu nicht notwendig. Vom Operationstag an ist eine aktive Fingergymnastik erforderlich, wobei die Finger mehrmals in der Stunde vollständig zur Faust gebeugt und vollständig gestreckt werden sollten. Am ersten Tag nach der Operation erfolgt der erste Verbandswechsel. Langsam zunehmend kann die Hand nun belastet werden. Nach 7-10 Tagen werden die Fäden entfernt, am darauffolgenden Tag sind das Waschen der Hand und Duschen ohne Schutzhandschuh wieder möglich. Nach 2-3 Wochen ist die Hand zum alltäglichen Gebrauch wie auch für die meisten beruflichen Tätigkeiten wieder einsatzfähig. Eine gewisse Schmerzhaftigkeit in der Hohlhand beim Abstützen, Zupacken und Heben schwerer Lasten muss bei den meisten Patienten - je jünger, desto häufiger - in der ersten Zeit in Kauf genommen werden.

  • Postoperativ: Watteverband / Wundkompression / ggf. Handgelenkschiene.
  • Arbeitsfähig: 2-4 Wochen.
  • Schwellungen: Gering.
  • Verträglichkeit: Verblassen nach 6-18 Monaten.

Komplikationen:

Nach der operativen Behandlung des Karpaltunnelsyndroms klingen kleine Blutergüsse und Schwellungszustände in der Regel durch aktive Fingergymnastik bzw. nach Lockern des Verbands rasch ab. Bei stärkerer Schwellung sollten neben einer Lockerung des Verbandes zusätzlich mehrmals täglich Eispackungen angewendet werden. Die Wunde darf hierbei nicht feucht werden. In seltenen Fällen kann es postoperativ zu einer vorübergehenden Verschlechterung der Nervenfunktion kommen. Die Entzündungshäufigkeit (Infektionsrate) nach einer operativen Therapie des Karpaltunnelsyndroms ist sehr niedrig. Bei Anzeichen einer Infektion, d.h. Schwellung, pochenden Schmerzen im Operationsbereich, Rötung oder gar Entleerung von Eiter aus der Wunde muss sofort ein Arzt aufgesucht werden, um eine gezielte Behandlung einzuleiten. Am günstigsten ist die umgehende Vorstellung in unserer Sprechstunde. Sehr selten ist eine Verletzung des Nervus medianus bei der Operation oder das auftreten einer sympathischen Reflexdystrophie, Sonderformen eines chronisches Schmerzsyndroms. Eine fehlende Erholung des Nerven ist meistens durch eine zu spät erfolgte Operation bedingt. Eine erneute Einklemmung des Nervs (Rezidiv-Karpaltunnelsyndrom) ist möglich, tritt aber sehr selten auf.

Achtung! Treten unerwartete und ungewöhnliche Symptome auf, nachdem das Karpaltunnelsyndrom mikrochirurgisch behandelt wurde.

Spezialisten in Bonn

In Bonn gibt es mehrere spezialisierte Ärzte und Kliniken, die sich auf die Behandlung des Karpaltunnelsyndroms konzentrieren. Dazu gehören:

  • Beta Klinik Bonn: Hier führen Neurochirurgen wie Dr. med. Axel Jung endoskopische Operationen des Karpaltunnelsyndroms ambulant durch. Die Beta Klinik bietet eine umfassende Betreuung der Patienten vor und nach der Behandlung.
  • Gemeinschaftspraxis Bonn an der Beta Klinik: Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Thomas Gasser und Dr. med. Andre W. Demant u.w. bietet die Gemeinschaftspraxis eine umfassende neurologische Diagnostik und Therapie des Karpaltunnelsyndroms an.
  • Weitere Praxen und Kliniken: Privatpraxis Dr.med. Erich-Hoffmann-Str., Reuterstr. Praxis Dr.med., Gemeinschaftskrankenhaus Bonn Haus St..

Die Neurochirurgie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Erkennung und der operativen Behandlung von Erkrankungen, Verletzungen und Fehlbildungen des zentralen Nervensystems und seiner Hüllen, des peripheren und vegetativen Nervensystems, beschäftigt. Sie beinhaltet dabei auch die umfangreichen diagnostischen Untersuchungen, die chirurgische Behandlung, die konservative Behandlung sowie die Rehabilitation. Das gilt auch für die Neurochirurgie Bonn: Das Team um Dr. med. Axel Jung und Prof. Dr. med. Zusätzlich zu ihrer großen Erfahrung greifen die neurochirurgischen Spezialisten unserer Praxis auf modernste OP-Technologie zurück. Die meisten Operationen werden unter Verwendung eines leistungsfähigen OP-Mikroskops in mikrochirurgischer Technik ausgeführt. Darüber hinaus haben wir mit der Neurologie, der Neuroradiologie, der Anästhesie, der Hals-, Nasen, Ohren- sowie der Augenheilkunde und der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie die Expertise der wichtigsten Nachbardisziplinen in unmittelbarer Nähe. Auch mit den Kollegen der Endokrinologie arbeiten wir eng zusammen. So können wir auch für komplexe Fälle einen individuellen und ganzheitlichen Therapieplan erarbeiten.

Prävention

  • Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung: Achten Sie auf eine ergonomische Haltung und Ausstattung an Ihrem Arbeitsplatz, um das Handgelenk zu entlasten.
  • Pausen: Machen Sie regelmäßige Pausen, um Ihre Hände und Handgelenke zu entspannen.
  • Dehnübungen: Führen Sie regelmäßig Dehnübungen für Ihre Hände und Handgelenke durch.
  • Kräftigung der Handmuskulatur: Stärken Sie Ihre Handmuskulatur durch gezielte Übungen.

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