Die Trigeminusneuralgie ist ein äußerst schmerzhafter Zustand, der den fünften Hirnnerv, den Nervus trigeminus, betrifft. Dieser Nerv ist für die sensorische Wahrnehmung im Gesicht verantwortlich. Betroffene leiden unter extrem starken, blitzartig auftretenden Schmerzen im Gesicht, ohne dass eine Verletzung oder ähnliches vorliegt. Die Schmerzen klingen meist nach wenigen Minuten ab, können sich aber pro Tag schubweise sehr häufig wiederholen. Da es sich bei der Trigeminusneuralgie um einen der stärksten Schmerzen handelt, den Menschen empfinden können, ist der Leidensdruck unter den Betroffenen entsprechend hoch. Hier kommt die Frage auf, wie KELTICAN Forte hier unterstützend wirken kann.
Was ist KELTICAN Forte?
KELTICAN Forte ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das zur Unterstützung der Regeneration geschädigter Nervenstrukturen eingesetzt wird. Es enthält eine Kombination aus Uridinmonophosphat (UMP), Vitamin B12 und Folsäure. Diese Inhaltsstoffe können dazu beitragen, die Nervenfunktion zu verbessern und bei Beschwerden wie Kribbeln, Taubheitsgefühlen oder Schmerzen durch Nervenschädigungen zu helfen.
Die Inhaltsstoffe im Detail:
- Uridinmonophosphat (UMP): UMP ist ein wichtiger Baustein für die Bildung neuer Zellkomponenten und wird bei Reparatur- und Regenerationsprozessen von Nerven in erhöhter Menge benötigt. Es ist ein natürlicher Bestandteil der Ribonukleinsäure (RNA) und kann die Synthese von Phospho- und Glykolipiden sowie Glykoproteinen anregen und den Wiederaufbau der Myelinschicht unterstützen. Zusätzlich fördert UMP als RNA-Baustein die Biosynthese von Strukturproteinen und Enzymen.
- Vitamin B12: Dieses wichtige Vitamin ist an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt. Eine ausreichende Einnahme trägt zur normalen Funktion des Nervensystems und einer effektiven Nervenregeneration bei. Ohne Vitamin B12 kann der Körper kein Myelin bilden.
- Folsäure: Folsäure ist ebenfalls ein wichtiges Coenzym, das an einer ganzen Reihe von Synthesen beteiligt ist, die bei der Nervenregeneration eine Rolle spielen.
Wie KELTICAN Forte bei Trigeminusneuralgie unterstützen kann
Obwohl KELTICAN Forte nicht als spezifische Behandlung für Trigeminusneuralgie gedacht ist, können seine Inhaltsstoffe potenziell zur Unterstützung der Nervenregeneration und zur Linderung von neuropathischen Schmerzen beitragen.
- Nervenregeneration: Bei der Trigeminusneuralgie wird vermutet, dass in vielen Fällen ein Kontakt zwischen dem Nervus trigeminus und einem Blutgefäß besteht, der Druck auf den Nerv ausübt und die Myelinscheide schädigt. KELTICAN Forte kann durch die Zufuhr von UMP, Vitamin B12 und Folsäure die Regeneration der Myelinscheide unterstützen und so zur Verbesserung der Nervenfunktion beitragen.
- Unterstützung des Nervensystems: Vitamin B12 trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei. Eine ausreichende Versorgung mit diesem Vitamin ist essenziell für die Gesundheit und Funktion der Nerven.
- Ernährungstherapeutische Unterstützung: KELTICAN Forte kann als ernährungstherapeutische Unterstützung bei Nervenschädigungen eingesetzt werden, um den Körper mit den notwendigen Bausteinen für die Nervenregeneration zu versorgen.
Einnahme und Anwendung von KELTICAN Forte
KELTICAN Forte Kapseln werden in der Regel einmal täglich unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen. Die genaue Dosierung und Dauer der Anwendung sollten individuell nach den Empfehlungen des Herstellers oder eines Arztes erfolgen. Es ist ein Präparat zur diätetischen Behandlung und kann bei Bedarf auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.
Wichtige Hinweise:
- Packungsbeilage beachten: Vor der Einnahme/Anwendung sollte sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage gelesen werden.
- Ärztliche Rücksprache: Vor der Einnahme von KELTICAN Forte in Kombination mit anderen Medikamenten sollte Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker gehalten werden.
- Nebenwirkungen: KELTICAN Forte wird in der Regel gut vertragen. Nebenwirkungen sind selten, können aber in Einzelfällen auftreten. Dazu zählen mögliche allergische Reaktionen auf einen der Inhaltsstoffe. Bei auftretenden Nebenwirkungen sollte ein Arzt konsultiert werden.
- Dauer der Einnahme: Die Dauer der Einnahme von KELTICAN Forte hängt von der individuellen Situation und der Empfehlung des behandelnden Arztes ab. Die Nervenregeneration braucht Zeit, deswegen sollte KELTICAN Forte über einen längeren Zeitraum eingenommen werden.
Ursachen und Diagnose von Nervenschmerzen
Nervenschmerzen (Neuralgien) treten immer häufiger auf, und die Zahl der Betroffenen wächst. Die Ursachen für Nervenschmerzen können sehr unterschiedlich sein. Meistens wird ein Nerv stark geschädigt, wie etwa bei einem Bandscheibenvorfall, bei dem der Nervenkanal im Rückenmark gedrückt oder sogar abgedrückt wird. Aber auch bakterielle oder virale Infektionen können zu einer Entzündung von Nerven führen und chronische Schmerzen verursachen, wie beispielsweise bei der Gürtelrose (Herpes zoster). Die Borreliose (Erkrankung durch einen Zeckenbiss) kann in einem chronischen Stadium typischerweise starke nächtliche Nervenschmerzen zeigen.
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Muss durch einen Unfall ein Körperglied (Finger, Hand, Fuß, Bein) amputiert werden, leiden die Betroffenen häufig unter sogenannten Phantomschmerzen. Hier schmerzt typischerweise die entfernte Gliedmaße noch über Wochen oder Monate, die Reizweiterleitung der Nerven wurde einfach abgetrennt, und dieser „Nervenschnitt“ muss genauso verheilen wie eine Hautwunde.
Nervenschmerzen können aber auch ohne jede erkennbare Ursache auftreten; dies kommt häufig bei dem Krankheitsbild der Trigeminusneuralgie vor. Hier treten stärkste (kaum auszuhaltende) anfallsartige, einschießende Schmerzen im Gesicht auf.
Symptome bei Neuralgien
Unabhängig von der Ursache werden Nervenschmerzen von Betroffenen meist als einschießende, stechend-brennende Schmerzen beschrieben, die kaum auszuhalten sind. Sie zählen zu den stärksten Schmerzen überhaupt. Sie können dauerhaft bestehen oder anfallsartig auftreten, sodass zwischen zwei Schmerzattacken Beschwerdefreiheit besteht.
Ist der Nerv nicht komplett geschädigt oder entzündet, sondern nur teilweise angegriffen, können auch Symptome wie Kribbeln, Ameisenlaufen und Taubheitsgefühl auftreten. Dies ist häufig der Fall, wenn der Nerv nicht richtig versorgt wird.
Diagnose einer Neuralgie
Nervenschmerzen sind meist schwierig zu diagnostizieren. Der Arzt wird sowohl über eine ausführliche Anamnese mit gezielten Fragen als auch über eine neurologische Untersuchung versuchen, die richtige Diagnose zu stellen. Blutwerte können zusätzlich Aufschluss geben.
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Therapie von Nervenschmerzen
Wichtig ist, dass die Diagnose zeitnah gestellt wird, sodass die auslösenden Faktoren der Nervenschmerzen beseitigt werden, sodass beispielsweise im Falle eines Bandscheibenvorfalls keine dauerhafte Nervenschädigung eintritt. Wäre dies der Fall, kann nur noch symptomatisch mit starken medikamentösen Schmerzmitteln eine Linderung des Schmerzes versucht werden. Allerdings gewöhnt sich der Körper recht schnell an die Wirkung der Schmerzmittel, und häufig muss die Dosis kontinuierlich erhöht werden. Wegen der Nebenwirkungen der dauerhaften Medikation sollten regelmäßige Kontrollen der Blutwerte vorgenommen werden. Dauerhafte Schmerzen schränken den Alltag und das Lebensgefühl stark ein, und nicht selten leiden chronische Schmerzpatienten unter Depressionen. In diesem Fall kann eine individuelle Verschreibung von Antidepressiva sinnvoll sein. Auch andere alternative Therapien wie Homöopathie, Akupunktur und Osteopathie können den Schmerz lindern oder sogar heilen. Da auch psychische Belastungen, Verspannungen und Stress zu Nervenschmerzen führen können, sind Entspannungsübungen eine gute Ergänzung in der Schmerztherapie. Die B-Vitamine (vornehmlich B6 + B12) benötigt unser Körper für eine optimale Nervenversorgung. Eine Substitution - gerade von Vitamin B12 - wirkt unterstützend.
Multimodale Behandlung von peripheren Nervenschädigungen
Schädigungen des peripheren Nervensystems können sich unterschiedlich äußern. Abhängig von den betroffenen Nervenfasern treten starke Schmerzen, sensorische, motorische und vegetative sowie trophische Störungen auf, welche die Betroffenen im Alltag einschränken und ihre Lebensqualität mindern können.
Besonders häufig sind Rückenschmerzen wie Lumboischialgien und Zervikobrachialgien, die unter anderem durch Nervenaffektionen in Folge von Bandscheibenvorfällen ausgelöst werden können, Engpass-Syndrome wie das Karpaltunnelsyndrom sowie Polyneuropathien. Im Rahmen einer Polyneuropathie können verschiedene Funktionsausfälle auftreten, da mehrere periphere Nerven geschädigt sind, wobei axonale, myeline oder beide Anteile der Nerven beeinträchtigt sein können.
Die zugrundeliegenden Ursachen peripherer Nervenschädigungen reichen von mechanisch traumatischen, immunologischen bis hin zu medikamentösen, toxischen, hereditären sowie endokrinen Faktoren. Bei Polyneuropathien gilt Diabetes mellitus als die häufigste Ursache, gefolgt von übermäßigem Alkoholkonsum. Ein Vitaminmangel ist ebenfalls ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Insbesondere vegane Ernährung und ein auf diese zurückzuführender Vitamin B12-Mangel kann eine Mangelneuropathie auslösen.
Multimodal vorgehen: Ursachen bekämpfen und Nervenregeneration fördern
Eine umfassende, multimodale Patientenversorgung kann neben einer sorgfältigen Differenzialdiagnose eine Symptombekämpfung mittels Membranstabilisatoren, Analgetika und/oder Antidepressiva sowie gezieltes Bewegungstraining und entlastende orthopädische Hilfsmittel beinhalten. Ebenfalls einbezogen werden sollte die Möglichkeit, gleichzeitig kausal vorzugehen und die Regeneration der peripheren Nerven zu unterstützen.
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Uridinmonophosphat (UMP) unterstützt die Nervenregeneration
Bei einer peripheren Nervenschädigung sind meist die Myelin produzierenden Schwann-Zellen der peripheren Nerven betroffen, sodass ein wesentlicher Aspekt der Behandlung in der Regeneration und dem Schutz der Myelinscheide besteht. In klinischen Modellen zu Myelinscheiden- Schädigungen hat sich die Gabe von Nukleotiden wie Uridinmonophosphat (UMP) als sinnvoller Ansatz erwiesen.
UMP besteht aus den Komponenten Uracil, einer Ribose sowie Phosphat. Das Pyrimidinnukleotid ist ein natürlicher Bestandteil der in allen Zellen vorkommenden Ribonukleinsäure (RNA). UMP kann mit weiteren Phosphaten energiereiche Verbindungen eingehen und als Bestandteil gruppenübertragender Coenzyme mit der abgegebenen Energie zahlreiche Stoffwechselreaktionen aktivieren. Dadurch wird die Synthese von Phospho- und Glykolipiden sowie Glykoproteinen angeregt und der Wiederaufbau der Myelinschicht unterstützt. Zusätzlich fördert UMP als RNA-Baustein die Biosynthese von Strukturproteinen und Enzymen. Insgesamt trägt die gezielte Stimulation des Nervenstoffwechsels zur Unterstützung der physiologischen Reparaturmechanismen nach Nervenläsionen bei.
UMP in Form von Nahrungsergänzungsmitteln
UMP ist sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Um aber die benötigte Menge zu sich zu nehmen, können Nahrungsergänzungsmittel mit entsprechend hoher UMP-Konzentration in die Therapie zur Unterstützung der Nervenregeneration einbezogen werden. Diese sollten regelmäßig und über einen längeren Zeitraum von mindestens 60 Tagen eingenommen werden, da die Regeneration zerstörter Nervenfasern Zeit benötigt.
Weitere Aspekte und Behandlungsmöglichkeiten bei Nervenschmerzen
Medikamentöse Behandlung
Bei der idiopathischen Trigeminusneuralgie kann die Behandlung über Medikamente erfolgen, für die es verschiedene Möglichkeiten gibt. Um die Schmerzen der Betroffenen zu lindern, reichen gewöhnliche Schmerzmittel wie zum Beispiel Paracetamol nicht aus. Außerdem dauert es zu lange, bis diese Mittel wirken, und bei Trigeminusneuralgie ist sofortige Hilfe erforderlich. Aus diesem Grund wird meist vorbeugend ein Schmerzmittel verordnet, in den meisten Fällen entweder der Wirkstoff Carbamazepin, Oxcarbazepin oder Baclofen. Hier dauert es eine Zeit, bis die richtige Dosis gefunden ist. Diese wird langsam gesteigert, bis die Schmerzen schließlich aufhören.
Operative Eingriffe
Auch unterschiedliche operative Eingriffe sind denkbar. Dazu kommt es normalerweise dann, wenn eine Behandlung mit Medikamenten nicht greift oder es bei der Einnahme der Medikamente zu starken Nebenwirkungen kommt. Das Operationsverfahren richtet sich nach dem Allgemeinzustand des Patienten. Grundsätzlich hat ein Eingriff das Ziel, den Druck auf den Nerv durch nebenliegende Gefäße zu verringern oder die Signalleitung durch den Nerv zu unterbinden. Je nach Verfahren können unterschiedliche Komplikationen auftreten wie beispielsweise Gehirnverletzungen, ein Taubheitsgefühl oder sogar der Verlust des Gehörs. Die Erfolgsquote ist zwar hoch und die meisten Patienten sind nach der Operation zunächst schmerzfrei. In den meisten Fällen kehren die Schmerzen jedoch nach einigen Jahren zurück.
Physiotherapie
Physiotherapie kann bei der Behandlung von Nervenschmerzen eine maßgebliche Rolle spielen, insbesondere bei Schmerzen, die durch physische Verletzungen oder Zustände wie einen Bandscheibenvorfall verursacht werden. Durch gezielte Übungen kann die Mobilität verbessert und Schmerzen können gelindert werden.
Alternative Methoden
Viele Betroffene finden auch durch alternative Behandlungsmethoden wie Akupunktur, Meditation und Entspannungstechniken Linderung. Diese Methoden können helfen, den Stresslevel zu senken, der oft mit chronischen Schmerzen einhergeht.
Lebensstil und Ernährung
Eine gesunde Ernährung, reich an B-Vitaminen, unterstützt die Nervengesundheit. Besonders Vitamin B12 ist wichtig. Regelmäßige, sanfte Bewegung hilft. Ausreichend Schlaf bietet Erholung in stressigen Lebensphasen und kann damit auch die Schmerzintensität und das Empfinden abmildern.
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