Die Neurologie am Klinikum Herford bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen für Patienten mit Erkrankungen des Nervensystems. Dieser Artikel gibt einen detaillierten Einblick in die verschiedenen Bereiche der Klinik, die angebotenen Spezialsprechstunden und die Erfahrungen von Patienten.
Spezialsprechstunden der Neurologie
Die Neurologie des Klinikums Herford bietet eine Vielzahl von Spezialsprechstunden an, um den Bedürfnissen verschiedener Patientengruppen gerecht zu werden:
- Privatsprechstunde Prof. Dr.: Termine nach Vereinbarung über Frau Z.
- Neuroonkologie Dr.: Termine nach Vereinbarung über Frau P. Jablonowski, Frau M.
- Gedächtnisambulanz (Kooperation mit Klinik für Psychiatrie) Dr. Hübeler-Knoche Dipl.-Psych.: Termine nach Vereinbarung über Frau P.
- Privatsprechstunde Dr.: Termine nach Vereinbarung über Frau H. Batt, Frau S.
- Privatsprechstunde Dr.: Termine nach Vereinbarung über Frau H. Batt, Frau S.
- Sprechstunde Dr.: Mittwochs nach Vereinbarung über Frau H. Batt, Frau S.
- Dystonie und Bewegungsstörungen Dr.: Dienstags nach Vereinbarung über Frau H. Batt, Frau S.
Medizinische Leistungsangebote und Akademische Ausbildung
Das Klinikum Herford ist als Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum (RUB) anerkannt. Dies ermöglicht eine enge Verknüpfung von Patientenversorgung, Forschung und Lehre.
- Universitätskliniken: Am Klinikum Herford sind drei Universitätskliniken der RUB mit den Fachvertretern (Anästhesie, Chirurgie, Urologie, W-3 analoge Univ.-Professuren) lokalisiert.
- Lehrtätigkeiten: Die Klinik bietet Lehrtätigkeiten an verschiedenen Einrichtungen an.
- Klinisch-universitäre Ausbildung: Ab dem 7. Semester findet am Klinikum Herford die klinisch-universitäre Ausbildung für Medizinstudenten der RUB statt.
- Forschung: Das Klinikum Herford beteiligt sich an projektbezogenen Fragestellungen kooperierender Hochschulen (z.B. im Rahmen von Lehr- und Forschungstätigkeiten der Chefärzte finden wissenschaftliche Beiträge regelmäßig Eingang in Lehrbücher und Fachmagazine).
- Promotionen: Die Fachvertreter der universitären Fächer (Anästhesie, Chirurgie, Urologie) betreuen Studierende der RUB bei Promotionen.
- Hebammenstudium: Es besteht eine Vereinbarung als 2. Externat mit der Universität Bochum im Hebammenstudium.
- Pflegeausbildung: Seit dem 01.01.2020 findet die Zusammenführung der Ausbildungsberufe Gesundheits- und Krankenpflege/ Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und Altenpflege am Standort Herford der "Schulen für Pflegeberufe" statt.
Patientenerfahrungen: Einblicke in die Versorgung
Die Erfahrungen von Patienten mit der Neurologie am Klinikum Herford sind vielfältig. Einige berichten von einer sehr guten Versorgung, während andere Kritikpunkte äußern.
Positive Erfahrungen
Viele Patienten loben die Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Kompetenz des Personals.
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- Intensive Betreuung und zügige Untersuchungen: "Die Neurologiestation ist sehr gut. Das Personal stets gut gelaunt, und man kümmert sich intensiv um den Patienten. Untersuchungen werden zügig getätigt, und ich habe mich mit meinem Schlaganfall sehr gut aufgehoben gefühlt."
- Professionelle und ruhige Arbeitsweise im OP: "Der Chefarzt (Operateur) und das gesamte OP Team arbeiteten mit einer professionellen Ruhe und Perfektion die mich begeisterten."
- Liebevolle und ausführliche Betreuung: "Notfallmäßig wurde ich auf der neurologischen Station aufgenommen. Zu jedem Zeitpunkt habe ich mich dort, und bei sämtlichen Untersuchungen,bestens aufgehoben gefühlt. Alle Schwestern und Ärzte kümmern sich liebevoll und erklären alles ausführlich und verständlich."
- Gründliche und gut organisierte Untersuchungsabläufe: "Sehr gründliche, reibungslose, zeitnahe, gut organisierte Untersuchungsabläufe. Bis dahin wusste ich gar nicht, dass es noch Klinikpersonal gibt, welches Zeit für Patienten hat. Einfach vorbildlich."
- Ärztin mit Herz: "Die ganze Station war durchweg überaus freundlich, sehr sehr hilfsbereit. Die Oberärztin der Station, war mal wirklich mal eine Ärztin mit Herz am richtigen Fleck, sehr engagiert, überhaupt nicht überheblich… Sie war überaus freundlich, nahm sich die Zeit zuzuhören.. setzte sich ein, hat meinen Vater sehr gut behandelt, zeigte Engagement, obwohl wir „nur“ gesetzlich versichert sind."
- Beruhigende Aufnahme in der Notaufnahme: "Obwohl zu der Zeit offensichtlich sehr viele Patienten in der Notaufnahme waren, wurde ich sofort von einer Schwester und einem Arzt beruhigend in Empfang genommen. Notwendige Untersuchungen wurden sofort durchgeführt."
- Kompetente und zeitnehmende Ärzte: "Sowohl die Stationsärztin als auch der Oberarzt und Chefarzt wirkten bei ihrer Visite nicht gehetzt. Sie nahmen sich für uns Beide Zeit , alle unsere Fragen kompetent und ausführlich in Ruhe zu beantworten."
- Hervorragende Aufnahme und Betreuung als Notfall: "Als Notfall bin ich in der Klinik wegen Doppeltsehen eingeliefert worden. Sowohl in der Notaufnahme als auch auf Station , Neurologie, bin ich hervorragend aufgenommen worden. Die Professoren, die Ärzte, die Schwestern und Pfleger und sonstiges Personal waren alle sehr kompetent, sehr zuvorkommend, hilfsbereit und außerordentlich nett. Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt."
- Schnelle und gute Versorgung bei Schlaganfall: "Ich hatte einen Schlaganfall und bin sehr schnell und gut versorgt worden. Alle Funktionen (Sprache und Paresen) kamen nach einer schnell eingeleiteten Thrombolyse zurück. Obwohl es Wochenende wahr, war immer eine Arzt ansprechbar bzw. kümmerte sich auch der Nacht. Ich bin ärztlicherseits gut und in Ruhe aufgeklärt worden und alle Mitarbeiter haben sich immer mit ihrem Namen und Funktion vorgestellt. Alle waren sehr freundlich und patientenorientiert."
- Freundliche und zügige Untersuchung bei PNP: "Freundliche aber knapp besetzte Patientenaufnahme. Bei Ankunft in der Neurologie keine Wartezeit. Ärztin erwartete mich bereits. Zum Schluß der Untersuchung alle Fragen beantwortet und, nach kurzer Wartezeit sogar den Bericht erhalten. Untersucht worden bin ich auf PNP."
Negative Erfahrungen und Kritikpunkte
Es gibt auch Berichte über negative Erfahrungen, die vor allem den Umgang mit Patienten mit Einschränkungen, Personalmangel, mangelnde Kommunikation und lange Wartezeiten betreffen.
- Mangelnde Betreuung und unfreundliches Personal: "Mein Bruder mit Trisomie und fortschreitender Demenz wurde am 09.09.23 nach einem erstmaligen Krampfanfall und einem Kreislaufkollaps mit den Rettungswagen eingeliefert… Keiner ging wirklich auf ihn ein. Es herrschte natürlich Personalmangel mit Aushilfspersonal. Zum Teil sehr unfreundlich und missachtend… Mein Bruder wurde dort weder liebevoll noch korrekt behandelt."
- Lange Wartezeiten und Gefühl des Alleingelassenseins in der Notaufnahme: "Ich bin als Notfalleinweisung mit starken R?ckenschmerzen und Bericht eines Bandscheibenvorfall in die Notaufnahme gekommen Dort hat man erst versucht mir einen Zugang zulegen was den Schwestern und dem Arzt nicht gelang es war eine pruckerei dann haben Sie einen Arzt geholt der es beim ersten Mal schaffte der Arzt war andauernd weg und ich f?hlte mich alleine gelassen… mit starken Schmerzen wurde ich nach fast 7 Std. In der Notaufnahme nach Hause geschickt."
- Mangelnde Hygiene und fehlende Hilfeleistung: "Im Dezember 2019 wurde meine Mutter mit einer Wortfindungsstörung und Unruhezustand in die Notaufnahme des Klinikums Herford eingeliefert… Dort lag meine Mutter, nur mit Pullover und Windel bekleidet, im Gitterbett… Hygiene gleich null, trotz Verdacht auf Norovirus… Diagnose: Schlaganfall!!!"
- Unfreundliches Pflegepersonal und mangelnde Absprache mit Angehörigen: "Ärztlich-/ therapeutische Behandlung sicher okay! Das Pflegepersonal sicher gestresst, aber vor Unfreundlich-keit oft nicht zu überbieten (besonders eine Schwester!)… Keine konkrete Absprache mit den Angehörigen über die weiteren Maßnahmen für den Patienten. Anghörige sind nicht so gern gesehen."
- Verzögerungstaktik und mangelnde Organisation: "Die reinste Verzögerungstaktik. Meine Mutter lag fast zwei Wochen auf der Station. Es wurde jeden Tag Blut abgenommen. Ausserdem sollte ein MRT gemacht werden. Das klappte in der ersten Woche ihres Aufenhaltes nicht, auch in der zweiten Woche gab es keine Anzeichen, dass das MRT gemacht wird… Unglaublich, was für Zustände in diesem Klinikum herrschen."
- Unhöfliches Personal und mangelnde Grundbehandlung: "Aufgrund einer schlimmer werdenden Gesichtsrose bin ich am Wochenende zum ärztlichen Notdienst hier ins Krankenhaus. Und schon würde ich als Patient aufgenommen… - die meisten Krankenschwestern kamen sehr ungern rein! Das ließen Sie einen auch spüren… Sehr Unprofessionell, da sie uns auch erzählen wollte, die Krankheit wäre über die Luft übertragbar. Scheinbar nicht mal eine Grundbehandlung gewährleistet."
- Ignorieren von Schmerzen und entzündeten Infusionszugängen: "kompetente und nette Ärzte, leider sind einige Krankenschwestern sehr unfreundlich, ignorieren Meldungen über Schmerzen und entzündete Infusionszugänge, tun anhaltende Blutungen nach Blutabnahme ab mit der Bemerkung, man nehme ja auch Blutverdünner, was nicht stimmt."
- Entlassung ohne Therapie und soziale Hilfestellung nach Apoplex: "Nach einem Apoplex wurde unsere Tante OHNE Therapie und mit einer Wartezeit von 9 Tagen bis zur Reha nach bereits einer Woche entlassen. Ohne soziale Hilfestellung. Gerade nach einem Apoplex sollte man mit der Therapie asap beginnen. Und diese Klinik hat sogar eine zertifizierte stroke unit!"
- Fehlende neurologische Untersuchung und Einweisung in die Psychiatrie: "86-jährige Mutter nachts aus Bett gestürzt, seitdem seit 2 Tagen völlig dement… Zum Schluss kam man zur der Erkenntnis: nichts für die Neurologie. Nach Hinzuziehen eines unfallchirurgischen Oberarztes ( sehr nett, sehr kompetent )kam man nun zu dem Entschluss, meine Mutter muss in die Psychiatrie, wo sie jetzt auch liegt. Toll kann ich nur sagen!!!!Demenz tritt also schlagartig innerhalb von 2 Tagen auf, das war mir auch noch nicht bekannt. Bemerken möchte ich aber auch noch, ein MRT wurde nicht durchgeführt, eine Lumbalpunktion wurde von meiner Mutter in höchster Stresssituion abgelehnt."
- Unwürdige Unterbringung auf dem Flur und mangelnde Privatsphäre: "Im Juni 2013 wurde meine 73jährige Mutter durch ihre HÄ ins Klinikum eingewiesen… Dort wurde ihr mitgeteilt das z.zt. kein Zimmer frei sei und sie wurde mit ihrem Bett auf dem Flur abgestellt… Während der gesamten Untersuchung wurde auf der Station weitergearbeitet, denn es ist ja bekannt dass dort z.zt. umgebaut wird. Mehrere Handwerker mussten ständig an meiner Mutter vorbei und es störte niemanden. Es wurde laut eine Diagnose abgegeben und die nächsten Schritte besprochen, das meine Mutter wie auf einem Präsentierteller saß störte niemanden, ich war schockiert."
- Falsche Planung und Katastrophale Abläufe: "unzufrieden (Abläufe sind im Klinikum eine Katastrophe! Total falsche Planung durch das Klinik-Sekretariat Fr. Ich war Ende Feb. 2013 im K…"
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