Neurologische Untersuchungen in Paderborn: Ein umfassender Überblick

Die Neurologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems befasst. In Paderborn stehen Patienten moderne Diagnose- und Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, die individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über neurologische Untersuchungen, die in Paderborn angeboten werden, insbesondere im Kontext der Radiologie und Neurologie Praxen.

Radiologie Paderborn: Moderne Diagnose und persönliche Betreuung

In der Radiologie Paderborn wird Wert auf modernste Diagnose- und Therapiemöglichkeiten gelegt, die individuell auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind. Persönliche Betreuung und fachliche Kompetenz stehen im Vordergrund, um den Patienten ein Gefühl des Aufgehobenseins zu vermitteln. Viele Patienten berichten von positiven Erfahrungen, loben das nette Personal, die Kompetenz der Mitarbeiterinnen und die beruhigende und einfühlsame Betreuung, insbesondere bei Platzangst.

Vorbereitung auf den Termin

Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, sollten Patienten zu ihrem Termin folgende Unterlagen mitbringen:

  • Impfnachweis (derzeit 3 Impfungen, ggf. nachfragen) bzw. negativer Coronatest
  • Versichertenkarte
  • Überweisung
  • Soweit vorhanden, alle Vorbefunde, insbesondere:
    • CT oder MRT/ Kernspintomografie von Kopf, HWS, BWS, LWS (falls vorhanden bitte auch CD-ROM der Untersuchung, oder web code)
    • Arztbriefe anderer Ärzte zu dem Problem, für welches Sie kommen, also insbesondere Briefe/Befunde vom Hausarzt/Ärztin, HNO, Hämatologen, Augenärzten, Orthopäden sowie Krankenhaus Entlassungsbriefe.

Neurologische Praxis im Zentrum von Paderborn

Die neurologische Praxis in Paderborn widmet sich seit 2016 der ganzheitlichen Behandlung neurologischer Erkrankungen. Mit viel Erfahrung, höchster Fachkompetenz, modernsten Instrumenten und Therapien werden Patienten transparent und klar beraten. Aktuelle medizinische Leitlinien und hohe medizinische Qualitätsmaßstäbe werden zugrunde gelegt. Zudem werden seit Jahren konsiliarisch die stationären und intensivmedizinischen Patienten des Brüderkrankenhauses Paderborn in allen neurologischen Krankheitsbildern betreut.

Die Praxis bietet kurzfristige Termine, kurze Wartezeiten und eine herzliche Praxisatmosphäre ohne Hektik. Die barrierefreie Ausstattung mit Parkhaus am Haus, ebenerdigem Eingang und Aufzügen trägt zum Komfort der Patienten bei.

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Leistungsspektrum der Neurologischen Praxis

Die Neurologische Praxis Paderborn bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen an, darunter:

  • Ableitung von Hirnströmen (EEG): Erfasst die elektrische Hirnaktivität und ist sinnvoll bei der Diagnostik von epileptischen Anfällen und Hirnfunktionsstörungen. Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert ca. 20 Minuten.
  • Elektromyographie (EMG) und Elektroneurographie (ENG): Werden bei Verdacht auf Schädigung von Muskeln und Nerven eingesetzt. Abgeklärt werden Entzündungen, mechanische Bedrängung von Nervenwurzeln (z. B. durch Bandscheibenvorfälle), Verletzungen oder Kompression peripherer Nerven (z. B. Karpaltunnelsyndrom) und generalisierte Erkrankungen der Nerven.
  • Tremoranalyse: Eine computergestützte Ableitung vom Unterarm zur Ermittlung der genauen Tremorfrequenz. Hilfreich bei der exakten Diagnosestellung und Differenzierung von Erkrankungen, die mit einem Tremor einhergehen können, z.B. des Morbus Parkinson oder essentieller Tremor.
  • Evozierte Potentiale:
    • Visuell evozierte Potenziale (VEP): Werden eingesetzt, wenn der Verdacht auf eine Erkrankung des Sehnervens besteht oder eine Entzündung des Gehirns vermutet wird.
    • Somatosensibel evozierte Potenziale (SSEP): Werden bei sensiblen Störungen der Extremitäten und bei Verdacht auf eine Störung der sensiblen Bahnen eingesetzt.
  • Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Arterien: Doppler- und Farbduplex-Untersuchungen werden eingesetzt, wenn der Verdacht auf eine Durchblutungsstörung des Gehirns oder eine Erkrankung der hirnversorgenden Gefäße besteht.
  • Neurovegetative Funktionsdiagnostik: Testung der Funktion des vegetativen (autonomen) Nervensystems bei verschiedenen Erkrankungen wie Parkinson-Syndromen, Synkopen oder Polyneuropathien.
  • Liquoruntersuchung: Untersuchung der Hirn- und Rückenmarkflüssigkeit bei Verdacht auf Entzündungen, Infektionen oder Demenzerkrankungen.
  • Neuropsychologische Diagnostik: Abklärung von Störungen der Merkfähigkeit, Wortfindungsstörungen oder ähnlichen Beschwerden der geistigen Leistungsfähigkeit.
  • Radiologische Untersuchungen (CT und MRT): Bildgebende Verfahren zur Darstellung der räumlichen Verhältnisse im Nervensystem.

Detaillierte Betrachtung einzelner Untersuchungsmethoden

Computertomographie (CT)

Die Computertomographie (CT) ist ein modernes Schnittbildverfahren, das detaillierte Einblicke in den menschlichen Körper ermöglicht. Sie erzeugt überlagerungsfreie Schichtbilder, die nahezu alle Organe und Strukturen exakt darstellen. In der Radiologie Paderborn werden zwei moderne Multislice-Computertomographen betrieben.

Anwendungsbereiche der CT:

  • Kiefer und Zähne (Dental-CT): Planung von kieferchirurgischen Eingriffen.
  • Darstellung von Hirnabbauprozessen: z.B. bei Demenz.

Ablauf der CT-Untersuchung:

Für die meisten CT-Untersuchungen sind keine besonderen Vorbereitungen erforderlich. Während der Untersuchung liegt der Patient entspannt auf einer Liege, die sich langsam in die ringförmige Öffnung des Geräts bewegt. Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert in der Regel nur 2 bis 10 Minuten. Über eine Wechselsprechanlage kann jederzeit mit dem Team kommuniziert werden.

Kontrastmittel:

Bei vielen CT-Untersuchungen wird ein Kontrastmittel eingesetzt, um Strukturen wie Blutgefäße, Tumore oder Entzündungen besser sichtbar zu machen. Das Kontrastmittel wird in der Regel über eine Armvene injiziert. In einigen Fällen, zum Beispiel bei Untersuchungen des Bauchraums, kann es auch getrunken werden.

Magnetresonanztomographie (MRT)

Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch bekannt als Kernspintomographie, ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das präzise Diagnosen ohne Strahlenbelastung ermöglicht. Stattdessen wird ein starkes Magnetfeld mit elektromagnetischen Impulsen genutzt, um gestochen scharfe Schnittbilder von Körperstrukturen zu erzeugen. Besonders die Weichteildarstellung macht die MRT unverzichtbar, beispielsweise bei Untersuchungen von Gehirn, Rückenmark, Gelenken oder Organen.

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Ablauf der MRT-Untersuchung:

Vor der MRT sollten alle metallischen Gegenstände wie Schmuck, Uhren oder Kreditkarten abgelegt werden. Metallimplantate wie Zahnersatz oder Prothesen sind in der Regel unproblematisch. Der Patient liegt entspannt auf einer Liege, die langsam in das Gerät gefahren wird. Je nach Untersuchungsregion befindet er sich ganz oder teilweise im Gerät. Die MRT erzeugt laute Klopfgeräusche, die durch Ohrstöpsel oder Kopfhörer gedämpft werden. In einigen Fällen wird ein Kontrastmittel benötigt, um bestimmte Strukturen noch deutlicher sichtbar zu machen. Dieses wird vor der Untersuchung in eine Vene injiziert.

Röntgenreizbestrahlung

Entzündungsbedingte oder degenerative Schmerzen, wie sie bei Arthrose, Rheumatismus oder Sehnenansatzentzündungen auftreten, können den Alltag erheblich beeinträchtigen. Bei der Röntgenreizbestrahlung werden durch Röntgenstrahlen gezielte Reize im Gewebe gesetzt, die die Durchblutung fördern, den Stoffwechsel anregen und Entzündungen hemmen.

Anwendungsbereiche der Röntgenreizbestrahlung:

  • Sehnenansatzentzündungen, z. B. Tennisarm
  • Chronische Schmerzen an der Wirbelsäule, wie sie durch Bandscheibenvorfälle oder Verschleißerscheinungen entstehen.

Die Therapie erfolgt in kurzen Sitzungen, die jeweils nur wenige Sekunden dauern. Ein Behandlungszyklus umfasst meist 5 bis 8 Anwendungen, die über einen Zeitraum von 2 bis 4 Wochen verteilt werden.

Periradikuläre Therapie (PRT)

Die Periradikuläre Therapie (PRT) ist eine Behandlung gereizter oder entzündeter Nervenwurzeln. Dabei werden entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente unter computertomographischer Kontrolle präzise an die Schmerzursache gebracht.

Knochendichtemessung (DXA)

Die Knochendichtemessung mit der DXA-Methode ist ein schmerzfreies und präzises Verfahren zur Früherkennung von Osteoporose. Mit der DXA-Methode, dem Goldstandard in der Osteoporose-Diagnostik, wird präzise die Knochendichte an Hüfte und Wirbelsäule gemessen. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht gezielte Maßnahmen wie Ernährungsumstellung, Bewegungstherapie oder medikamentöse Behandlung.

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Weitere Diagnose- und Therapiemöglichkeiten

  • Zertifizierte Qualifizierte Botulinumtoxin Therapie: z.B. bei Dystonien oder Spastik
  • Schlafstörungsabklärung mittels ambulantem Schlaflabor: Ermöglicht die Beurteilung des natürlichen Schlafs in der gewohnten Umgebung des Patienten.
  • Akupunktur: Die Nadeln werden entlang des Nervensystems auf bekannte Nervenaustrittspunkte gesetzt.
  • Nerven-/Muskelsonographie mit hochauflösenden Ultraschallsonden: Eine neu entwickelte Untersuchungsmethode in der Neurologie, mit der es möglich ist, Erkrankungen der peripheren Nerven bildlich sichtbar zu machen.
  • PET-CT: Verfahren zur Therapieplanung und -kontrolle in Onkologie, Neurologie und Kardiologie. Ermöglicht die bildliche Darstellung von Tumoren oder Entzündungsherden.

Ablauf eines Termins in der Radiologie Paderborn

  1. Überweisung von der Arztpraxis einholen.
  2. Termin in der Radiologie vereinbaren.
  3. Zum Termin Überweisung, Versichertenkarte und ggf. aktuelle Blutwerte und relevante Vorbefunde mitbringen.
  4. Fragebogen zum Ausfüllen und eine Einverständniserklärung erhalten.
  5. Umkleiden und Vorbereitung auf die Untersuchung.
  6. Durchführung der Untersuchung.
  7. Auswertung der Bilder.
  8. Zugriff auf die Bilder und den Befund über einen Code.

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