Die neurologische Abteilung in Lindenberg bietet ein breites Spektrum an Leistungen, von der Akutversorgung bis zur Rehabilitation. Die Region zeichnet sich durch ihre idyllische Lage aus, die zur Genesung beiträgt. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte der neurologischen Versorgung in Lindenberg, einschließlich der angebotenen Behandlungen, diagnostischen Verfahren und der besonderen Schwerpunkte der Kliniken und Praxen.
Rehabilitation auf höchstem Niveau in der Klinik Lindenberg-Ried
Die Klinik Lindenberg-Ried bietet Rehabilitation auf höchstem Niveau. Das Reha-Konzept umfasst neben der intensiven ärztlichen, psychologischen und pflegerischen Betreuung auch vielseitige therapeutische Leistungen, Beratungen und Schulungen. Die Klinik liegt in einer reizvollen Hügellandschaft, fernab von Lärm und Hektik, umgeben von Wiesen und Wäldern. Patienten können hier aufatmen und neue Lebenskraft und Lebensfreude schöpfen. Die Unterbringung erfolgt ausschließlich in komfortablen Einzelzimmern, wobei auf Wunsch auch Doppelzimmer für Ehepaare und Patienten mit Begleitpersonen zur Verfügung stehen. Die ganzheitliche Betrachtungsweise der bestehenden Beschwerden ermöglicht es, eingebettet in das positive therapeutische Milieu der Klinik, ein vertrauensvolles Therapiebündnis zu den Patienten herzustellen.
Schwerpunkte der Klinik Lindenberg-Ried
Die Klinik behandelt ein breites Spektrum an Erkrankungen, darunter:
- Wirbelsäulensyndrome (z. B. Bandscheibenvorfälle, Radikulopathien, Spinalkanalstenose, Osteochondrose, Spondylarthrose, Wirbelgleiten, Wirbelkörperfrakturen)
- Arthrosen und andere chronische Gelenkerkrankungen (z. B. Kniegelenks- oder Hüftgelenksarthrosen)
- Über- und Fehlbelastungen des Stütz- und Bewegungsapparates
- Systemische Erkrankungen des Bewegungsapparates
- Knochenstoffwechselkrankheiten
- Zustand nach Operationen am Skelettsystem
Es ist wichtig zu beachten, dass die Klinik keine umfassende psychologische Betreuung im Rahmen der orthopädischen Rehabilitation anbietet. Patienten mit einer orthopädischen Indikation erhalten primär physikalische und medizinische Therapien. Die Reha-Zielsetzung ist vielseitig und erfolgt unter verschiedenen Gesichtspunkten, sowohl ambulant als auch stationär, im Anschluss an einen Klinikaufenthalt oder bei besonderer beruflicher Belastung.
Psychosomatische Abteilung
Die psychosomatische Abteilung des Hauses umfasst 70 Behandlungsplätze. Die psychologischen Psychotherapeuten führen während der Behandlung die Einzel- und Gruppengespräche durch. Kreativtherapeutinnen (Tanz- und Ergotherapie) helfen, die eigenen Stärken zu fördern. Die psychosomatische Pflege erfolgt durch speziell geschultes Pflegepersonal, das meist der erste Ansprechpartner ist.
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Neurologische Klinik Lindenberg: Akutversorgung und Rehabilitation
Die Klinik für Neurologie in Lindenberg behandelt sowohl akut-stationär als auch rehabilitativ das gesamte Spektrum von neurologischen Erkrankungen. Im Vordergrund stehen insbesondere der Schlaganfall, Bewegungsstörungen, Demenzen und Schmerzerkrankungen. Die akute Einweisung kann durch jeden niedergelassenen Arzt erfolgen, zusätzlich erfolgt eine Rehabilitationsbehandlung in Abstimmung mit dem zuständigen Kostenträger. Sämtliche neurophysiologische Untersuchungen und die CT-Diagnostik werden in der Klinik angeboten. In der Abteilung für Neuropsychologie erfolgt die Diagnostik und Therapie von kognitiven Störungen und Demenzen.
Spezialisierungen und Therapien
Im Bereich der Bewegungsstörungen erfolgt eine differenzierte Diagnostik, um die geeigneten Therapieverfahren einzuleiten. Darunter fallen beispielsweise medikamentöse Neueinstellungen beim Morbus Parkinson, die Parkinsonkomplexbehandlung, die Empfehlung für eine Pumpentherapie oder tiefe Hirnstimulation. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schmerztherapie, die stationär angeboten wird. Daneben bietet die Klinik für Neurologie auch ambulanten Untersuchungen an. Spezialermächtigungen bestehen für Schwindelerkrankungen, Therapie mit Botulinumtoxin, Schluckstörungen und Schlaferkrankungen.
Behandlungsphasen in der Neurologie
Das Fachgebiet der Neurologie ist in sogenannte Behandlungsphasen aufgegliedert. Nach dem Phasenmodell der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e.V. (BAR) kennzeichnet die Phase A die Akutbehandlung in einem Krankenhaus. In der Phase B werden schwer erkrankte Patienten behandelt, die sowohl akut behandlungsbedürftig sind und gleichzeitig frührehabilitiert werden.
Praxis Neurologie Lindau: Qualifizierte neurologische Versorgung
Die Praxis Neurologie Lindau bietet eine qualifizierte neurologische und geriatrische Versorgung für den Bereich Lindau sowie die Region Bodensee-Oberschwaben-Allgäu. Neben der Neurologie ist die Praxis auch Ansprechpartner für fachübergreifende medizinische Fragestellungen aus diesen Bereichen. Im Mittelpunkt der Behandlung steht der einzelne Mensch mit seinen Fragen und Bedürfnissen. Durch Kompetenzen und verschiedene Dienstleistungen soll dazu beigetragen werden, bei den Patienten Gesundheit und Lebensqualität in allen Lebensphasen zu sichern und zu fördern.
Diagnostische Leistungen
Die Praxis Neurologie Lindau bietet eine Vielzahl diagnostischer Leistungen an, darunter:
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- Doppler-/Duplexsonographie der hirnversorgenden Gefäße: Mittels Ultraschall erfolgt die Untersuchung der Blutströmung in den zum Gehirn führenden Blutgefäßen. Man unterscheidet die Untersuchung der Gefäße außerhalb des Schädels (extrakraniell) und innerhalb des Schädels (intrakraniell). Anhand des Flussprofils und Veränderungen der Gefäßwand können Engstellen (Stenosen) oder Verschlüsse festgestellt und quantifiziert werden.
- Elektroenzephalographie (EEG): Beim EEG handelt es sich um die Ableitung der Hirnströme durch auf die Kopfhaut aufgebrachte Klebeelektroden. Mittels eines Verstärkers können die Hirnströme auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden.
- Elektroneurographie (ENG) / Elektromyographie (EMG): Mit Stromimpulsen können periphere motorische und sensible Nerven stimuliert werden. Die Nervenleitgeschwindigkeit sowie die Höhe des Summenaktionspotentials (Amplitude) an verschiedenen Ableitepunkten geben Aufschluss über die Lokalisation, das Ausmaß und die Form/Ursache einer Nervenläsion. Zum Einsatz kommt die Neurografie bei peripheren Nervenerkrankungen, wie Nervenkompressions-Syndromen (z.B. Karpaltunnelsyndrom). Die Ableitung der Muskelaktivität mittels einer feinen Nadel im Muskel wird als Elektromyografie bezeichnet.
- Evozierte Potentiale (VEP, SSEP): Durch die Ableitung der sogenannten somatosensibel evozierten Potenzialen (SSEP) kann auf die Lokalisation einer möglichen Schädigung der Nervenbahnen vom peripheren ins zentrale Nervensystem geschlossen werden (z.B. Tibialis- und Medianus-SSEP). Eine Sonderform stellen die visuell evozierten Potenziale (VEP) dar, mit denen eine Läsion des Sehnerven detektiert werden kann.
- Transkranielle Magnetstimulation (TMS): Umgekehrt kann auch eine Leitungsverzögerung der Nervenbahnen von zentralen ins periphere Nervensystem durch die sog. Transkraniellen Magnetstimulation (TMS) untersucht werden.
- Lumbalpunktion: Ziel der Lumbalpunktion ist die Gewinnung von Nervenwasser (Liquor); hier wird eine dünne Hohlnadel im Bereich der Lendenwirbelsäule bis zum Nervenwasserkanal vorgeschoben. Da sich auf dieser Höhe kein Rückenmark befindet, ist eine Rückenmarksschädigung ausgeschlossen. Die Nervenwasseruntersuchung dient der Diagnosestellung einer Erreger- oder autoimmun bedingten Entzündung des zentralen oder peripheren Nervensystems.
- Geriatrisches Assessment: Das geriatrische Assessment ist eine Untersuchung des älteren Patienten mit standardisierten Tests, um die Ressourcen, aber auch die krankheits- und altersbedingten Einschränkungen, welche die eigenständige Lebensführung beeinträchtigen können, abzuschätzen. Typische geriatrische Merkmalskomplexe umfassen Schmerzen, kognitive Einschränkungen, Gangstörung und Sturzneigung, Inkontinenz sowie Medikationsprobleme. Hierbei kommen eine ausführliche Erhebung der Krankheitsgeschichte sowie eine Vielzahl von testmetrischen Verfahren zum Einsatz.
- Demenzdiagnostik: Zur Feststellung eines dementiellen Abbaus und der Einordnung des Krankheitsbildes in eine der verschiedenen Demenzerkrankungen kommen mehrere Verfahren zum Einsatz. Immer steht an erster Stelle eine ausführliche neurologische und psychiatrische Untersuchung, gefolgt von einer Schnittbildgebung des Gehirns und einer EEG-Ableitung; auch die Nervenwasseruntersuchung kann diagnoseweisend sein. Der initiale Schweregrad, aber auch die Entwicklung im weiteren Verlauf kann anhand von standardisierten Testverfahren abgeschätzt werden.
Häufige neurologische Erkrankungen und ihre Behandlung
Die neurologische Versorgung in Lindenberg und Umgebung umfasst die Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen:
- Schlaganfall: Beim Schlaganfall kommt es in der Mehrzahl der Fälle zu einer plötzlich einsetzenden Durchblutungsstörung des Gehirns mit neurologischen Ausfällen wie z.B. einer Halbseitenlähmung oder Sprachstörung. Ursachen sind häufig Herzrhythmusstörungen oder Verengungen/Verschlüsse der hirnversorgenden Blutgefäße. Nur bei ca. 10% der Fälle liegt eine Hirnblutung zugrunde.
- Kopfschmerzen: Kopfschmerzen können vielfältige Ursachen haben. Zu den häufigsten Kopfschmerzformen zählen die Migräne mit oder ohne Aura sowie der sog. Spannungskopfschmerz. Die Therapie hängt von der zugrunde liegenden Ätiologie ab. In manchen Fällen ist auch eine prophylaktische Behandlung erforderlich.
- Schwindel: Attackenförmig einschießende Gesichtsschmerzen, z.B. Dreh- und Schwankschwindel gehören zu den häufigsten Beschwerden, die zu einer neurologischen Konsultation führen. Dem Drehschwindel liegen meist Störungen des Gleichgewichtsorgans im Innenohr zugrunde; abhängig von der Ursache können begleitend Ohrgeräusche und Hörminderung (Morbus Menière) auftreten. Über Stunden oder Tage anhaltender Drehschwindel ohne zusätzliche neurologische Ausfälle kann auf eine Entzündung des Gleichgewichtsnerven hinweisen (Neuronitis vestibularis). Bewegungsabhängige, kurz dauernde Drehschwindelattacken ohne weitere Begleitsymptome sind meist auf eine Reizung der Sinneszellen im Innenohr durch kleine Kristalle zurückzuführen (Benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel). Daneben finden sich Schwindelsymptome auch bei Erkrankungen des zentralen Nervensystems (z.B. Klein- oder Stammhirn).
- Parkinson-Erkrankung: Bei der Parkinson-Erkrankungen findet sich im Vollbild eine meist seitenbetonte Verlangsamung der Bewegungsabläufe (Hypokinese) mit Steifigkeit (Rigor) der Extremitäten und/oder Zittern (Tremor) der Hände sowie eine mangelnde Stabilität der aufrechten Körperhaltung. Frühzeichen sind eine Verschlechterung des Geruchssinnes und ein „Kleinerwerden“ des Schriftbildes. Zugrunde liegt ein Mangel des Botenstoffs Dopamin in bestimmten Hirnregionen. Die primäre Behandlung erfolgt durch die Gabe von Dopamin oder Dopamin-Ersatzpräparaten. Im Rahmen der Diagnosestellung ist die Abgrenzung von ähnlichen, jedoch seltenen Krankheitsbildern, den sogenannten atypischen Parkinson-Syndromen wichtig.
- Infektionen des Nervensystems: Erreger wie Viren und Bakterien können sowohl das zentrale als auch des periphere Nervensystems befallen. Bei einer isolierten Erkrankungen der Hirnhäute spricht man von einer Meningitis, ein Befall des Gehirns wird als Encephalitis bezeichnet. Typische Symptome sind Fieber, Kopf- und Nackenschmerzen, Bewusstseinsstörungen, epileptische Anfälle sowie neurologische Defizite. Nicht immer gelingt der Nachweis eines Erregers. Beispiele für virale Erreger sind Viren aus der Herpes-Gruppe oder das Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Virus. Charakteristische Beispiele für Infektionserkrankungen des peripheren Nervensystems sind die Gürtelrose (Herpes zoster durch das Windpocken-Virus) oder eine Gesichtslähmungen im Rahmen einer Neuroborreliose.
- Rückenschmerzen: Lokale oder ausstrahlende Rückenschmerzen können durch eine Vielzahl von neuroorthopädischen Erkrankungen, wie z.B. Bandscheibenvorfälle oder Spinalkanalstenosen bedingt sein. Neben Schmerzen finden sich oft neurologische Ausfallserscheinungen. Die Diagnostik und Behandlung erfolgt in Zusammenarbeit mit Radiologen, Orthopäden, Unfallchirurgen, Neurochirurgen und Krankengymnasten.
- Karpaltunnelsyndrom und Polyneuropathien: Nächtlich betonte Schmerzen, Kribbelmissempfindungen und Taubheit insbesondere der Finger 1 bis 3 und Besserung durch „Ausschütteln“ der Hand weisen auf ein sogenanntes Karpaltunnelsyndrom hin. Dieses häufigste Beispiel einer peripheren Nervenläsion ist bedingt durch eine Kompression des Mittelarmnerven am Handgelenk. Ebenfalls nicht selten sind sogenannte Polyneuropathien, die zu socken- oder strumpfförmiger Taubheit der Beine mit zunehmender Gangunsicherheit führen können.
- Multiple Sklerose (MS): Man unterscheidet schubförmige und chronische Verläufe. Die Diagnosestellung erfolgt aufgrund des charakteristischen Verlaufes, typischer Befunde in der Kernspintomografie sowie mittels Nervenwasseruntersuchung. Wichtig ist der Ausschluss von anderen Erkrankungen, die eine MS imitieren können. Zwar ist MS nicht heilbar, es existieren aber zwischenzeitlich eine Vielzahl von Präparaten, welche den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen oder stabilisieren können. Die Wahl des vorbeugend wirksamen Präparates ist vor allem abhängig von Ausmaß der Krankheitsaktivität.
- Epilepsie: Bei einem epileptischen Anfall handelt es sich um eine krankhaft erhöhte Erregbarkeit von Nervenzellen im Gehirn. Ist diese auf eine bestimmte Region begrenzt, spricht man von fokalen Anfällen. Bei Ausbreitung auf das gesamte Gehirn liegt ein generalisierter Anfall vor. Man unterscheidet die primären Epilepsien ohne ersichtliche strukturelle Hirnschädigung von den sekundären Epilepsien, bei denen eine Hirnläsion vorliegt. Typische Symptome von epileptischen Anfällen sind motorische oder sensible Entäußerungen, plötzlich auftretende Bewusstseinsstörungen mit nachfolgend längerer Reorientierungsphase. Für die Diagnosestellung sind die genaue Erhebung der Krankheitsgeschichte -idealerweise auch von Augenzeugen des Anfalls -, eine EEG-Ableitung sowie die Durchführung einer Schichtbildgebung des Gehirns notwendig.
- Demenz: Demenz bezeichnet den zunehmenden Verlust von erworbenen emotionalen und kognitiven Fähigkeiten, wie z.B. Gedächtnis, Denkvermögen, Sprachfunktionen und des planerischen Handelns. Auch die Persönlichkeit und soziale Kompetenzen können bei bestimmten Demenzform abbauen. Zu den häufigsten Demenzerkrankungen gehören die Alzheimer-Demenz mit Eiweiß-Ablagerungen im Gehirn sowie die vaskuläre Demenz, bei der es zu einer Veränderung der kleinsten Hirngefäße kommt. Daneben existieren verschiedene seltenere Demenzformen. Die Diagnosestellung erfolgte anhand des klinischen Bildes, mittels neuropsychologischer Testverfahren sowie im Rahmen einer Schichtbildgebung des Gehirnes, insbesondere zur Abgrenzung von anderen ursächlichen Erkrankungen. Auch eine Nervenwasseruntersuchung kann diagnostisch eingesetzt werden.
- Hirntumore: Hirntumore gehen von den Hirnhäuten (z.B. Meningeom) oder vom Hirngewebe (z.B. Gliome) selbst aus. Man unterscheidet zwischen gutartigen und bösartigen Hirntumoren. Ferner kam es auch zur Absiedlung von Krebserkrankungen der inneren Organe oder des Blutes bzw. Knochenmarks ins Hirn kommen. Häufige Symptome von Hirntumoren sind epileptische Anfälle oder neurologische Ausfälle, die sich in Abhängigkeit der Lage des Tumors im Gehirn manifestieren. Die Diagnosestellung erfolgte mittels einer Schichtbildgebung des Gehirnes sowie einer Probeentnahme aus der Tumorregion und deren feingeweblicher Untersuchung.
MS-Zentrum
Im Oktober 2017 wurde das Facharztzentrum gemäß der Anerkennungskriterien der Deutschen Multiple Sklerose-Gesellschaft (DMSG) als MS-Zentrum zertifiziert. Alle für die Diagnostik und Differenzialdiagnostik der Multiplen Sklerose erforderlichen apparativen und laborchemischen Voraussetzungen sind vor Ort vorhanden. Die Ärzte verfügen über eine langjährige Erfahrung in der symptomatischen und immunmodulatorischen Behandlung von MS-Patienten und werden durch zertifizierte MS-Nurses unterstützt. Alle derzeit zugelassenen Therapiemaßnahmen gemäß der aktuellen Leitlinien werden im MVZ bzw. der Praxis angeboten.
Kooperationen und interdisziplinäre Versorgung
Durch die Fachärzte erfolgt eine neurologische und psychiatrische Mitbetreuung im neurologischen Konsildienst der 14 Fach- und 2 Belegabteilungen des Klinikum Konstanz inklusive der Zentralen Notaufnahme. Von besonderer Bedeutung ist die interdisziplinär betriebene und von der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft zertifizierte Stroke Unit zur Behandlung, Diagnostik und Überwachung von Patienten mit Schlaganfällen. In diesem Rahmen ist eine Notfall- und intensivmedizinische Versorgung von Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern auch kurzfristig verfügbar. Dank der Funktion als Portaleinrichtung der Klinik für Neurologie und Neurologie Freiburg ist bei komplexen Fällen auch eine unkomplizierte Weiterversorgung im Neurozentrum der Uniklinik Freiburg gewährleistet. Die unverzügliche Erreichbarkeit des neurologischen Konsiliarius bzw. der Klinik für Neurologie und Neurologie Freiburg ist jederzeit gegeben.
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