Medius Klinik Kirchheim: Eine umfassende Bewertung der Neurologie

Die Medius Klinik Kirchheim ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung in der Region. Umfassende Bewertungen der Neurologieabteilung sind entscheidend, um Patienten und ihren Familien bei der Wahl des richtigen Krankenhauses zu helfen. Dieser Artikel fasst eine Vielzahl von Erfahrungen und Bewertungen zusammen, um ein umfassendes Bild der neurologischen Versorgung in der Medius Klinik Kirchheim zu vermitteln.

Allgemeine Informationen zur Medius Klinik Kirchheim

Die Medius Klinik Kirchheim ist ein Krankenhaus mit verschiedenen Fachabteilungen, darunter Innere Medizin, Kardiologie, Rheumatologie, Psychiatrie, Unfall- und Orthopädische Chirurgie sowie Frauenheilkunde. Die Klinik bietet sowohl stationäre als auch ambulante Behandlungen an und ist für alle Krankenkassen zugelassen. Die Schule für Pflegeberufe Kirchheim-Nürtingen verfügt über 96 Ausbildungsplätze und bietet jährlich 32 Ausbildungsplätze an.

Ausstattung und Services

Die Klinik bietet verschiedene Ausstattungen und Services, darunter:

  • Einzelzimmer mit eigenem Bad
  • Unterbringung von Begleitpersonen
  • Barrierefreiheit und rollstuhlgerechte Sanitäranlagen
  • Rollstuhlgerechter Zugang zu Serviceeinrichtungen
  • Dolmetscherdienste und Personal mit Fremdsprachenkenntnissen

Positive Erfahrungen und Bewertungen

Viele Patienten berichten von positiven Erfahrungen in der Medius Klinik Kirchheim, insbesondere in Bezug auf die Freundlichkeit und Kompetenz des Personals.

Freundlichkeit und Kompetenz des Personals

Mehrere Patienten loben die Freundlichkeit, das Engagement und die Kompetenz der Ärzte und des Pflegepersonals. Alle Fragen werden klar und deutlich beantwortet, und man fühlt sich gut aufgehoben. Besonders hervorgehoben wird der Umgang des Personals untereinander, der einen familiären Eindruck hinterlässt.

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  • "Super nette Ärzte und nettes Personal. Dir sind immer bemüht und freundlich. Alle Fragen werden klar und deutlich beantwortet und man fühlt sich gut aufgehoben. Bin zum zweiten Mal in der Station 32."
  • "am besten hat mir gefallen der Umgang des Personals untereinander die sich alle in gleicher Augenhöhe ansahen egal ob Arzt oder Pflegepersonal miteinander. Das hat einen totalen familiären Eindruck hinterlassen. Sehr menschlich sehr zuvorkommend und sehr kompetent."
  • "Von der zentralen Notaufnahme bis zur meiner Entlassung wurde ich freundlich und professionell von den Ärzten/inen sowie dem gesamten Pflegepersonal und Physiotherapeuten versorgt. Namentlich möchte ich mich gern beim Oberarzt Dr.med. Dem Oberarzt Dr.med. Felix Nessyt welcher mich von Anfang an freundlich und professionell behandelte."
  • "Absolut Klasseteam, vom Pflegepersonal bis zu den Ärzten und der Verwaltung."

Erfolgreiche Diagnosestellung und Behandlung

Einige Patienten berichten von erfolgreichen Diagnosen und Behandlungen in der Medius Klinik Kirchheim.

  • "Drei Jahre lang wanderte ich von Arzt zu Arzt. Entweder wurden meine Beschwerden nicht ernst genommen oder es wurde lediglich lokal und nicht ganzheitlich geforscht. Der einwöchige Aufenthalt in der Medius Klinik in Kirchheim brachte endlich eine Diagnose. Von allen Seiten wurde geforscht, sämtliche Fachabteilungen arbeiteten miteinander auf höchstem Niveau: Neurologie, Innere, Physio, Rheuma,Labor .. Ich fühlte mich gehört, das Engagement war spürbar. Ärzte nahmen sich Zeit in verständlicher Sprache alles zu erklären."
  • "Zuerst fiel mir die Freundlichkeit auf, schon bei der Aufnahme, dann auch in der neurologischen Praxis und im Neurolabor. Auch im Aufzug wurde ich vom Personal gefragt, ob ich wisse, wo ich hin muss. Der Arzt erklärte mir, wie meine Beschwerden zustande kommen, wie die Behandlung aussehen kann, was wir zuerst machen und wie es dann weitergeht. Seine Behandlung war erfolgreich und konnte nach drei Monaten abgeschlossen werden. Hilfreich waren auch seine Alltagstipps, die ich gut berücksichtigen konnte. Die Wartezeiten waren relativ kurz, die Praxis scheint gut organisiert zu sein."
  • "Nach einem Schlaganfall während einer Autofahrt, wurde ich in das Klinikum nach Kirchheim per Rettungswagen gebracht. Von Anfang an, wurde ich bestens versorgt und betreut. Von den Reinemachefrauen, den Pflegekräften über die Krankenschwestern bis zu allen Ärzten und Therapeuten, war die Behandlung ausnahmslos geprägt von Fachkompetenz, Empathie, Wertschäzung und Einfühlungsvermögen in einer wahrlich schwierigen Zeit. Das Personal arbeitet am Limit, was der Patient kaum spürt."

Besondere Wertschätzung in Notfallsituationen

In Notfallsituationen wird die schnelle und kompetente Reaktion des Klinikpersonals besonders hervorgehoben.

  • "Ich schreibe hier für meinen 79-jährigen Vater, der ohne diese Klinik nicht mehr leben würde! Mein Vater wurde nach einer Corona-Infektion immer schwächer und entwickelte Anzeichen einer Depression… Am Empfang der Klinik gab sofort eine sehr nette Dame der Psychiatrischen Abteilung Bescheid, dass der angemeldete Patient da sei. Zwei zufällig vorbeikommende Ärzte nahmen sich sofort meinem Vater an und stuften die „akute Gefahr“ richtig ein… In der Notaufnahme wurde die Vermutung der Ärzte durch ein Blutbild bestätigt, es handelte sich um eine Vergiftung eines Medikamentes, dass er schon 30 Jahre täglich einnahm. Da die Vergiftung schon sehr fortgeschritten war, lag eine akute Lebensgefahr vor. Es wurde sofort ein CT gemacht und außerdem mit der Entgiftung begonnen."

Negative Erfahrungen und Bewertungen

Trotz der vielen positiven Rückmeldungen gibt es auch kritische Stimmen, die auf Verbesserungspotenziale hinweisen.

Mangelnde Berücksichtigung des persönlichen Befindens

Einige Patienten bemängeln, dass ihr persönliches Befinden während der Behandlung nicht ausreichend berücksichtigt wurde.

  • "Ich war zur Abklärung einer rheumatischen Erkrankung in der Klinik. Leider hatte ich den Eindruck, dass mein persönliches Befinden während der stationären Behandlung nicht interessierte. Die Behandlung schien sich primär auf Laborwerte zu konzentrieren."

Fehlende oder fehlerhafte Diagnosen

In einigen Fällen wurden Diagnosen als fehlerhaft oder unvollständig empfunden.

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  • "Die pneumologische Befundung war komplett falsch. Trotz der Verfügbarkeit von Pneumologen in der Abteilung wurde bei mir kein Facharzt hinzugezogen, obwohl dies in Anbetracht meiner Beschwerden sinnvoll gewesen wäre. Zudem gab es Unstimmigkeiten zwischen den Werten auf dem Datenblatt zur Lungenfunktion und den schriftlichen Befunden, was insgesamt zu einer fehlerhaften Interpretation meiner Befunde führte."
  • "Einweisung mit Wasser in der Lunge mit kardiologischen Auswirkungen. Extrem schlechte Nierenwerte. Grund für diese schlechten Nierenwerte konnte ein Arzt per Ultraschall nicht lesen! Im Gegenteil, er hat ein Organ, dass extrem negativ betroffen war, lt. Ultraschall für in Ordnung befunden. Dadurch weiterhin falsche Einschätzung der Gesamtlage des Patienten. Keine 14 Tage nach Entlassung konnte in einem Stuttgarter Krankenhaus der Grund für die extrem schlechten Nierenwerte, die inzwischen einen Harnstau verursacht hatten, festgestellt werden."
  • "Ärzte lesen alle vorhandenen Unterlagen die mitgebracht wurden nicht durch. Ständig wird falscher Typ der Krankheit genannt selbst im Abschluss Bericht. Untersuchungen im Bericht aufgeführt die nicht gemacht wurden. Andersrum nötige Untersuchungen nicht gemacht."

Kritik an der psychiatrischen Behandlung

Einige Erfahrungsberichte äußern deutliche Kritik an der psychiatrischen Behandlung in der Klinik.

  • "Vorsichtig vor dieser Klinik. Stattdessen wurde er leichtfertig, ohne explizite Indikation und trotz seines Medikamentenabusos in der Vergangenheit mit Distraneurin vollgepumpt. Statt Clonidin, das in der Suchttherapie ebenfallsfalls eingesetzt wird, wurden ihm Antipsychotika zur Beruhigung verabreicht, die bei ADHS Betroffen zu einer starken Destabilisierung führen können. Mein Bekannter wurde in miserabelster Verfassung entlassen und litt nach dem nicht ausreichend erfolgten Entwöhnung von Distraneurin unter einem massiven Entzugsproblem und den Folgen der unbehandelten ADHS. Auch was Autismus angeht, war keinerlei Expertise zu erkennen."
  • "Entscheidungen über problemspezifische Behandlungen werden willkürlich oder garnicht angewandt. Bei den Pflegekräften werden dumme und abwertende Spitznamen für Patienten mit unterschiedlichsten Diagnosen vergeben. Pflegekräfte machen sich hinter dem Rücken der Patienten über dieselben lustig. Es gibt keine psychologische oder psychiatrische Kompetenz. Es wird nur versucht Patienten ruhig zu stellen damit die Pflegekräfte keine Arbeit haben. Bleibt weg von dieser psychiatrischen Einrichtung bitte. Leider wird dort niemandem geholfen."
  • "Nach 5 Wochen auf eigene Verantwortung entlassen, da bis dahin ausser basteln, Atemübungen, Ball spielen, klettern und malen nichts gemacht wurde. Immer wieder hat mein Partner nach Psychologischer Beratung/Unterstützung gesucht und in 5 Wochen!!!gab es kein Einzelgespräch mit einem Psychotherapeuten noch eine Gruppe für Bipolare Störung zum Austausch, da die Therapeutin offensichtlich krank ist. Schade so geht man unverrichteter Dinge wieder nach Hause …"
  • "Die Station auf der Ich war, hat mich innerlich teilweise sehr gebrochen. ABER.Die Stationspsychologin ist wirklich der absolute Hammer! Station 34 ist ansich eine Gute Station, hat aber auch einige Nachteile."

Probleme in der Kommunikation und Organisation

In einigen Fällen wird die Kommunikation zwischen Ärzten, Pflegepersonal und Patienten sowie die Organisation der Klinikabläufe kritisiert.

  • "Überweisungsschein falsch vom Hausarzt ausgefüllt, trotz Terminvereinbarung mit dem Hausarzt. Die Kommunikation ist mit dem Hausarzt und der medius Klinik abgelaufen. Ich wurde nur vom Hausarzt angerufen und mir wurde der Termin gesagt. Heute bin ich hier und mir wird gesagt das der Überweisungsschein falsch ausgefüllt wurden ist und ich ein neues faxen lassen soll und das ich durch meine Unterschrift versichern soll dass ich das Überweisungsschein innerhalb zehn Tagen in Original bringen soll. Da wird ein Termin zwischen dem Hausarzt und der Klinik vereinbart und ich muss dafür die Konsequenzen ziehen und noch mal hierher fahren. Das ist echt eine Frechheit."
  • "Geht gar nicht. Egal ob Oberazt dieser Abteilung oder Med. Der Oberarzt hat gar keinen Plan und schickt mich zu einer Ärztin wo ich mit komplett anderen Symptomen vor 5 Jahren war um den Befund zu besprechen. An 2 Terminen habe ich insgesamt 5,5 Std. verbracht. Nachdem ich fragen gestellt habe, verweist er mich zur Befundbesprechung zum nächsten Arzt, bei dem ich vor 5 Jahren war. Der Oberarzt war einfach mit Post Covid restlich überfodert.Eine einfache Überweisung zum Neurologen zu dem er mich geschickt hat, stellt sich als rießges Problem dar.Befundberichte soll ich mitnehmen sind aber leider nicht verfügbar."
  • "Mein Schwager und ich waren den gesamten Tag an ihrem Bett, meistens von ca. Sie hatte eine Gehirnentzündung, und wardie ersten eineinhalb Wochen ziemlich daneben. Wir waren vom Ärtzte Team, Herrn Dr. Mauz und Herrn Dr. Söbek richtig begeistert, sie haben meine Schwester super gut betreut, sie waren für uns fast tägliche tolle Ansprechpartner. Nur sehr schade, das die übrige Betreuung sehr schlecht war. Wir mussten teilweise bis zu einer halben Stunde warten bis jemand kam nachdem wir Hilfe angefordert hatten. Wir haben den Schwestern wirklich viel Arbeit durch unsere Anwesenheit erspart, und trotzdem wurde sie teilweise behandelt, wie ein Mensch zweiter Klasse. Ich möchte abschliessend noch sagen, schade das Menschen so behandelt werden."

Mangelnde Wertschätzung und Unterstützung

Einige Patienten berichten von mangelnder Wertschätzung und Unterstützung während ihres Aufenthalts.

  • "Nachdem mein Vater mit einem Schlaganfall eingeliefert wurde, muss man festhalten, daß die Erstversorgung in der Notaufnahme und die Weiterbehandlung auf der Intensivstation sehr gut waren. Am vierten Tag wurde er auf den Flur "verlegt", da das Krankenhaus komplett überbelegt war. Dort lag er dann mit Schnupfen (den er erst im Krankenhaus bekommen hat) in einer dunklen Nische mit all seinen Habseligkeiten und fror. Auf Nachfrage, was den hier los wäre, bekamen wir nur zu Antwort, daß die Zimmer für Patienten benötigt würden, die am Monitor angeschlossen werden müssen. Das Essen lässt in dieser Klinik auch zu wünschen übrig."
  • "Meine Mutter wurde mit starken, stechenden Schmerzen im Bereich der Lunge eingeliefert. Abends stand der Befund im Raum einer Lungenembolie. Leider zeigten weitere Untersuchungen, dass es keine Embolie sein kann. Nach 8 Tage wurde dann festgestellt, dass sie 3 Rippen gebrochen hat! Da meine Mutter demenziell erkrankt ist und sie auch sehr orientierungslos ist, waren wir 3 x täglich vor Ort, um ihr das Essen zu geben. Hierfür hatten die Schwestern keine Zeit. Extremer Personalmangel, manchmal war nur 1 Schwester für die gesamte Station im Einsatz. Des Öfteren kam es vor, dass meine Mama im nassen Nachthemd im Bett lag und das Bett auch entsprechend nass war. So haben wir als Angehörige auch noch das Bett überzogen."

Qualitätsmanagement und Patientensicherheit

Die Medius Klinik Kirchheim legt Wert auf Qualitätsmanagement und Patientensicherheit. Gemäß § 4 Absatz 2 der Qualitätsmanagement-Richtlinie sind Einrichtungen verpflichtet, die Prävention von und Intervention bei Gewalt und Missbrauch als Teil des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements vorzusehen. Ziel ist es, Missbrauch und Gewalt insbesondere gegenüber vulnerablen Patientengruppen, wie beispielsweise Kindern und Jugendlichen oder hilfsbedürftigen Personen, vorzubeugen, zu erkennen, adäquat darauf zu reagieren und auch innerhalb der Einrichtung zu verhindern.

Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)

Die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) ist ein wichtiger Aspekt der Patientensicherheit. Die Klinik stellt Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der AMTS bereit, um Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für Patientinnen und Patienten bei der Arzneimitteltherapie zu verringern. Dazu gehören die Ermittlung der bisherigen Medikation, die klinische Bewertung und die Umstellung auf die im Krankenhaus verfügbare Medikation (Hausliste) sowie die Dokumentation.

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