Frankfurt am Main ist ein bedeutender Standort für medizinische Versorgung in Deutschland. Eine Vielzahl von Kliniken, medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und Fachärzten bieten ein breites Spektrum an Leistungen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über einige wichtige Institutionen und aktuelle Themen im Frankfurter Gesundheitswesen.
AGAPLESION: Medizinische Versorgung mit Menschlichkeit im Zentrum
Das AGAPLESION MEDIZINISCHE VERSORGUNGSZENTRUM in Frankfurt am Main versteht sich als kompetenter Partner in allen Fragen der Gesundheit. Mit mehr als zehn Fachgebieten bietet es eine umfassende ärztliche Betreuung, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht. Die Praxen sind über mehrere Standorte verteilt, wobei sich die meisten Fachgebiete in direkter Nähe zum AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS in der Wilhelm-Epstein-Straße befinden. Eine Praxis für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ist am AGAPLESION BETHANIEN KRANKENHAUS in Frankfurt-Bornheim angesiedelt. Das AGAPLESION MVZ legt Wert auf persönliche Beratung in den Praxen oder telefonisch.
St. Elisabethen Krankenhaus Frankfurt: Tradition und Innovation vereint
Das St. Elisabethen Krankenhaus Frankfurt (Eli) blickt auf eine lange Geschichte als zentrale Anlaufstelle in der Grund- und Regelversorgung der Bevölkerung zurück. Gleichzeitig hat es sich als hochspezialisierter Anbieter medizinischer Leistungen einen Namen gemacht, der weit über die Region hinausreicht. Das Krankenhaus zeichnet sich heute durch eine klare fachliche Differenzierung und Schwerpunktbildung in interdisziplinären Zentren aus.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Patientenorientierung
Das St. Elisabethen Krankenhaus Frankfurt versteht interdisziplinäre Zusammenarbeit als oberstes Gebot und bietet seinen Patienten erstklassige Medizin aus einer Hand. Mit einer bestmöglichen Patientenorientierung wurde die erste von drei hochmodernen Terminambulanzen eröffnet, um der Frankfurter Bevölkerung eine zentrale Anlaufstelle für eine übergreifende medizinische Versorgung auf höchstem Niveau zu bieten.
Das neue Ambulanzkonzept schafft einen zentralen Ort, an dem Patienten von der Erstuntersuchung bis zur möglichen stationären Aufnahme durch ein gleichbleibendes Team betreut werden. Dies löst das traditionelle Vorgehen ab, bei dem Patienten verschiedene Anlaufstellen aufsuchen müssen. In der neuen Ambulanz finden zunächst die Sprechstunden des Universitären Thoraxzentrums Frankfurt (UTF) inklusive Pneumologie und Thoraxchirurgie sowie das Zentrum für die Verdauungsorgane mit Viszeralchirurgie und Gastroenterologie ein neues Zuhause. Durch den interdisziplinären Ansatz der beiden Zentren kann die Diagnose und Therapieplanung bei Patienten mit komplexen Krankheitsbildern optimal erfolgen.
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Aktuelle Entwicklungen und Angebote im St. Elisabethen Krankenhaus
- Pflegecampus erweitert Ausbildungsangebot (Dezember 2025): Der Pflegecampus am Eli ermöglicht künftig einen direkten Weg zu Berufs- und Hochschulabschluss durch eine Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstands (FHM). Das duale Pflegestudium startet im Oktober 2026.
- Tiergestützte Therapie im Zentrum für Schmerztherapie (November 2025): Das St. Elisabethen Krankenhaus stärkt sein Zentrum für Schmerztherapie und integriert erstmals tiergestützte Interventionen in sein Behandlungskonzept. Therapiehund Sia ergänzt das bestehende multimodale Programm und hilft Patienten, besser mit chronischen Schmerzen umzugehen.
- Innovative Markierungstechnik und KI-gestützte OP-Planung (Oktober 2025): Das St. Elisabethen Krankenhaus Frankfurt etabliert eine einzigartige Kombination aus innovativer Markierungstechnik und KI-gestützter OP-Planung.
- Persönliche Geburtshilfe (Januar 2026): Die Geburtshilfe im St. Elisabethen Krankenhaus ist persönlich für werdende Eltern da.
- Fortbildung zur Akut- und Langzeitbeatmung (Januar 2026): Das Krankenhaus bietet eine Fortbildung mit führenden Experten aus Pneumologie, Intensivmedizin & außerklinischer Versorgung an.
Positive Rückmeldungen von Patienten
Patienten loben das St. Elisabethen-Krankenhaus für seine Kompetenz, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit. Besonders hervorgehoben werden die Ärzte, Schwestern und die Verwaltung, die den Patienten als Mensch und nicht als Nummer behandeln. Auch in Zeiten von Corona leisten die Mitarbeiter eine tolle Arbeit. Ein besonderer Dank gilt der Station 2 a/b, die durch ihre Freundlichkeit und die Einbindung der Physiotherapie positiv auffällt. Die Navigation zum Krankenhaus ist einfach, da die Adresse Ginnheimer Str. 3 in 60487 Frankfurt am Main direkt zum Haupteingang führt. Werdende Eltern können die ersten 24 Stunden kostenlos auf dem Krankenhausparkplatz parken.
Cardioangiologisches Centrum Bethanien (CCB): Kardiologische Versorgung auf höchstem Niveau
Das Cardioangiologische Centrum Bethanien (CCB) ist ein medizinisches Versorgungszentrum mit drei Standorten in Frankfurt und Bad Soden. Seit über 40 Jahren stehen die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt des Handelns. Das CCB deckt das gesamte Spektrum der invasiven und nicht-invasiven Kardiologie, Angiologie, Diabetologie und Hämostaseologie ambulant und stationär ab. Jedes Jahr werden eine Vielzahl von Patienten behandelt und diverse Eingriffe erfolgreich durchgeführt.
Optimale Notfallversorgung durch Chest Pain Unit
Die ersten Stunden nach Eintritt eines Herzinfarkts sind entscheidend für den Ausgang und die weitere Prognose der Erkrankung. Die Chest Pain Unit des CCB besteht aus einem speziell ausgebildeten Team und arbeitet in speziell eingerichteten Räumlichkeiten nach einem genau definierten 24-Stunden-Notfall-Ruf-System in enger Zusammenarbeit mit der Rettungsleitstelle. Dank der verschiedenen Standorte werden Patienten aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus versorgt.
Wissenschaftliche Akzente des CCB
Das CCB Frankfurt setzt deutliche wissenschaftliche Akzente. Im Jahr 2025 gingen insgesamt 1 DGK-Stellungnahme, 20 Erstautorenschaften, 22 Letztautorenschaften und 52 Co-Autorenschaften in renommierten Journals hervor. Prof. Schmermund widmete sich in der Fellow-up-Folge 19 dem Thema „Plaqueburden bei jungen STEMI-Patienten: Warum auch scheinbar gesunde Gefäße gefährlich sein können.“
Auszeichnungen für das CCB
Das medizinische Versorgungszentrum misst sich mit den höchsten Standards und wurde mehrfach ausgezeichnet.
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Veranstaltungen und Fortbildungen
Das CCB bietet regelmäßig Veranstaltungen und Fortbildungen an, wie die FAIC - Frankfurt Academy for Interventional Cardiology, die einen kompakten Überblick über die aktuellen Entwicklungen der interventionellen Kardiologie bietet.
Weitere wichtige Themen im Frankfurter Gesundheitswesen
Neben den genannten Institutionen gibt es weitere wichtige Themen, die das Frankfurter Gesundheitswesen aktuell beschäftigen:
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
Die Veranstaltungsreihe "Medizin im Fokus" widmet sich dem Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Expert:innen beleuchten das Thema aus medizinischer und juristischer Perspektive und zeigen auf, warum solche Dokumente in kritischen Behandlungssituationen entscheidend sein können. Sie erklären, worauf Patienten beim Ausfüllen achten sollten und welche rechtlichen Aspekte berücksichtigt werden müssen.
Fußgesundheit
Verletzungen oder Beschwerden an den Füßen werden oft unterschätzt, obwohl Füße uns ein Leben lang tragen.
Nicht-alkoholische Fettleber
Etwa jeder vierte Mensch in Deutschland hat eine nicht-alkoholische Fettleber. Die Erkrankung wird häufig erst spät erkannt, da sie weitestgehend symptomfrei verläuft. Ein Wechsel zu gesunden Gewohnheiten ist die wirksamste Behandlung.
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Möglichkeiten zur Einbringung im Krankenhaus Nordwest
Das Krankenhaus Nordwest bietet verschiedene Möglichkeiten, sich einzubringen, wie z.B. praktisches Jahr, Freiwilligendienst, Praktikum, Aus- oder Weiterbildung.
Edgar Ungeheuer: Ein bedeutender Mediziner Frankfurts
Edgar Ungeheuer war über Jahrzehnte hinweg einer der bedeutendsten Mediziner Frankfurts. Besonders bekannt wurde er als einer der ersten deutschen Chirurgen, die Operationen am offenen Herzen unter Einsatz der Herz-Lungen-Maschine durchführten. Neben seiner Tätigkeit als Chirurg war Ungeheuer auch wissenschaftlich aktiv: Er veröffentlichte über 300 Fachbeiträge, war Redakteur des „Deutschen Ärzteblatts“ und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer. Für seine Verdienste wurde Edgar Ungeheuer mehrfach ausgezeichnet.
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