Lähmung ohne Ursache: Ursachen, Diagnose und Behandlung funktioneller und organischer Paresen

Lähmungen, auch Paresen oder Plegien genannt, sind ein komplexes und beängstigendes Symptom, das die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen kann. Sie äußern sich in einer Minderung oder dem vollständigen Verlust der Muskelkraft und können verschiedene Ursachen haben. Während einige Lähmungen auf klare organische Ursachen wie Schlaganfälle, Verletzungen oder Nervenerkrankungen zurückzuführen sind, stellt ein erheblicher Teil der Fälle Ärzte und Betroffene vor ein Rätsel: die Lähmung ohne erkennbare Ursache. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Aspekte von Lähmungen, insbesondere die der funktionellen Lähmung ohne erkennbare organische Ursache, ihre Diagnose und Therapiemöglichkeiten, sowie organische, um ein umfassendes Verständnis dieser komplexen Thematik zu ermöglichen.

Einführung

Lähmungen können plötzlich oder schleichend auftreten und verschiedene Körperteile betreffen. Sie können von leichter Muskelschwäche (Parese) bis hin zum vollständigen Verlust der Bewegungsfähigkeit (Plegie) reichen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von direkten Schädigungen der Muskeln oder Nerven bis hin zu Erkrankungen des Gehirns oder Rückenmarks. Die Suche nach der Ursache ist entscheidend für die Wahl der geeigneten Therapie und die Prognose des Patienten.

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Funktionelle Lähmung: Wenn die Ursache nicht im Körper liegt

Ein Drittel der neurologischen Symptome lassen sich keiner organischen Ursache zuordnen. Funktionelle neurologische Störungen (FNS) sind durch neurologische Symptome gekennzeichnet, für die keine strukturelle Schädigung des Nervensystems nachweisbar ist. Zu diesen Symptomen gehören motorische Störungen wie Schwäche, Zittern, Schwierigkeiten beim Gehen oder Lähmungen sowie sensorische Störungen wie Gefühlsverlust oder Schmerzen. Die Diagnose funktioneller Lähmungen beruht auf dem charakteristischen klinischen Erscheinungsbild und dem Ausschluss organischer Ursachen. Es ist wichtig zu betonen, dass es sich nicht um eine "Ausschlussdiagnose" handelt, sondern um eine eigenständige Erkrankung mit spezifischen Merkmalen.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen funktioneller Lähmungen sind komplex und multifaktoriell. Oft spielen psychische Faktoren eine Rolle, wie z.B. Stress, traumatische Erlebnisse oder psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen. Funktionelle Gefühls- und Bewegungsstörungen wie Lähmungserscheinungen (Paresen) oder Taubheitsgefühle treten meist unerwartet auf - oft in Situationen hoher seelischer Belastung. Es wird angenommen, dass eine Fehlanpassung im Gehirn vorliegt, die die normale Steuerung von Bewegungen und Empfindungen beeinträchtigt. Diese Fehlanpassung findet jenseits der bewussten Kontrolle statt. Menschen, die bereits neurologische Ausfälle aufgrund einer anderen Krankheit haben, können zusätzlich funktionelle Ausfälle entwickeln.

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Symptome

Funktionelle Lähmungen können sich sehr unterschiedlich äußern. Typisch sind ein plötzlicher Beginn und ein wechselhafter Verlauf mit guten und schlechten Tagen. Die Symptome können von einer leichten Schwäche bis hin zu einer kompletten Lähmung reichen. Kraftlosigkeit in Armen oder Beinen, Gefühlsstörungen oder einseitige Lähmungen sind typische Anzeichen. Oft ist eine Körperhälfte betroffen (funktionelle Hemihypästhesie), manchmal ein ganzer Arm oder ein ganzes Bein. Funktionelle Gefühlsstörungen (auch Sensibilitätsstörungen genannt) können in Kombination mit motorischen Störungen oder als eigenständiges Symptom auftreten.

Diagnose

Die Diagnose einer funktionellen Lähmung erfordert eine sorgfältige neurologische Untersuchung, um organische Ursachen auszuschließen. Gelegentlich werden zusätzliche bildgebende oder elektrophysiologische Verfahren angewandt, um eine Schädigung des Nervensystems auszuschließen. Allerdings handelt es sich nicht um eine reine „Ausschlussdiagnose“. Wichtig ist, dass der Arzt die Diagnose dem Patienten verständlich erklärt und ihm versichert, dass die Symptome real sind und behandelt werden können.

Behandlung

Die Behandlung funktioneller Lähmungen erfordert einen multimodalen Ansatz, der sowohl physiotherapeutische als auch psychotherapeutische Verfahren umfasst. Die Therapie zielt darauf ab, die Symptome zu lindern, die Funktionalität des Körpers zu verbessern und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen.

  • Physiotherapie: Durch gezielte Übungen werden Bewegungsabläufe trainiert, die Koordination geschult und die Muskelkraft gestärkt. Auch Techniken zur Entspannung und Schmerzlinderung gehören zum Programm.
  • Psychotherapie: Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) hilft den Patienten, dysfunktionale Denkmuster und Verhaltensweisen zu identifizieren und zu verändern. Sie entwickeln Strategien, um mit Stress und emotionalen Belastungen anders als bisher umzugehen.
  • Ergotherapie: Die Ergotherapie unterstützt Patienten dabei, ihre normalen Aktivitäten und beruflichen Aufgaben wieder aufzunehmen. Sie hilft den Betroffenen, Hilfsmittel richtig einzusetzen und sie berät zu Anpassungen im häuslichen oder beruflichen Umfeld.
  • Entspannungstechniken: Entspannungstechniken wie progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Achtsamkeitsübungen können dazu beitragen, die Symptome zu reduzieren.
  • Edukation: Patienten erhalten Informationen über ihre Erkrankung und lernen, wie sie ihren Alltag besser bewältigen können.

Prognose

Ohne eine spezifische Behandlung ist der Verlauf funktioneller Lähmungen in etwa der Hälfte der Fälle chronisch. Mit einer frühzeitigen und konsequenten Behandlung, insbesondere mit einer Kombination aus Bewegungs- und Psychotherapie, können jedoch gute Ergebnisse erzielt werden.

Organische Lähmung: Ursachen im Körper

Organische Lähmungen sind auf eine direkte Schädigung des Nervensystems oder der Muskeln zurückzuführen. Die Ursachen können vielfältig sein und reichen von Schlaganfällen und Verletzungen bis hin zu neurologischen Erkrankungen und Tumoren.

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Ursachen

  • Schlaganfall: Ein Schlaganfall ist eine der häufigsten Ursachen für Lähmungen. Er entsteht durch eine Durchblutungsstörung im Gehirn, die zu einer Schädigung von Nervenzellen führt.
  • Schädel-Hirn-Trauma: Verletzungen des Gehirns durch Unfälle oder Stürze können ebenfalls zu Lähmungen führen.
  • Rückenmarksverletzungen: Verletzungen des Rückenmarks können die Nervenbahnen unterbrechen, die für die Steuerung der Muskeln verantwortlich sind.
  • Multiple Sklerose (MS): MS ist eineAutoimmunerkrankung, bei der die Schutzschicht um die Nervenfasern im Gehirn und Rückenmark angegriffen wird. Dies kann zu Lähmungen,Sensibilitätsstörungen und anderen neurologischen Symptomen führen.
  • Amyotrophe Lateralsklerose (ALS): ALS ist eine degenerative Erkrankung des Nervensystems, bei der die motorischen Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark absterben. Dies führt zu fortschreitender Muskelschwäche und Lähmungen.
  • Muskeldystrophie: Muskeldystrophie ist eine Gruppe von genetisch bedingten Erkrankungen, die zu Muskelschwäche und Muskelschwund führen.
  • Periphere Neuropathie: Periphere Neuropathie ist eine Schädigung der peripheren Nerven, die außerhalb des Gehirns und Rückenmarks verlaufen. Dies kann durch Diabetes,Alkoholmissbrauch,Infektionen oder Vergiftungen verursacht werden.
  • Bandscheibenvorfall: Ein Bandscheibenvorfall kann auf Nerven drücken und zu Lähmungen oderSensibilitätsstörungen führen.
  • Tumoren: Tumoren im Gehirn, Rückenmark oder in den Nerven können ebenfalls Lähmungen verursachen.
  • Infektionen: Bestimmte Infektionen wie Kinderlähmung, Hirnhautentzündung oder Gehirnentzündung können zu Lähmungen führen.

Symptome

Die Symptome organischer Lähmungen hängen von der Ursache und dem Ausmaß der Schädigung ab. Sie können sich als Muskelschwäche, Steifigkeit, unkontrollierte Muskelzuckungen oder vollständiger Verlust der Bewegungsfähigkeit äußern. Je nach betroffenem Bereich können auch Sensibilitätsstörungen, Schmerzen oder Koordinationsprobleme auftreten.

  • Halbseitenlähmung (Hemiplegie/Hemiparese): Die Lähmung betrifft eine Körperhälfte, entweder vollständig (Hemiplegie) oder unvollständig (Hemiparese). Sie ist meist die Folge eines Schlaganfalls oder einer Schädigung des Gehirns.
  • Tetraparese/Tetraplegie: Eine Lähmung aller vier Gliedmaßen, meist aufgrund einer Rückenmarksverletzung im Halsbereich. Bei einer Tetraparese ist die Lähmung inkomplett, bei einer Tetraplegie vollständig.
  • Paraparese/Paraplegie: Eine Lähmung beider Beine, meist aufgrund einer Rückenmarksverletzung im Lendenbereich. Bei einer Paraparese ist die Lähmung inkomplett, bei einer Paraplegie vollständig.
  • Monoparese/Monoplegie: Eine Lähmung einer einzelnen Extremität (Arm oder Bein).

Diagnose

Die Diagnose organischer Lähmungen umfasst eine gründliche neurologische Untersuchung, bildgebende Verfahren (CT, MRT) und elektrophysiologische Untersuchungen (EMG, NLG). Die bildgebenden Verfahren dienen dazu, die Ursache der Lähmung zu identifizieren, z.B. einen Schlaganfall, eine Verletzung oder einen Tumor. Die elektrophysiologischen Untersuchungen helfen, die Funktion der Nerven und Muskeln zu beurteilen.

Behandlung

Die Behandlung organischer Lähmungen richtet sich nach der Ursache und dem Ausmaß der Schädigung. Ziel ist es, dieFunktionen wiederherzustellen oder zu verbessern und die Lebensqualität des Patienten zu erhöhen.

  • Medikamentöse Therapie: Je nach Ursache können Medikamente eingesetzt werden, z.B. zur Behandlung von Entzündungen, zurSenkung des Blutdrucks oder zur Linderung von Schmerzen.
  • Physiotherapie: Die Physiotherapie spielt eine zentrale Rolle bei der Rehabilitation von Patienten mit organischen Lähmungen. Durch gezielte Übungen werden Bewegungsabläufe trainiert, die Koordination geschult und die Muskelkraft gestärkt.
  • Ergotherapie: Die Ergotherapie unterstützt Patienten dabei, ihre normalen Aktivitäten und beruflichen Aufgaben wieder aufzunehmen. Sie hilft den Betroffenen, Hilfsmittel richtig einzusetzen und sie berät zu Anpassungen im häuslichen oder beruflichen Umfeld.
  • Logopädie: Bei Lähmungen der Gesichts- oder Schluckmuskulatur kann eine logopädische Behandlung helfen, die Sprach- und Schluckfunktion zu verbessern.
  • Operation: In einigen Fällen kann eine Operation erforderlich sein, z.B. zur Entfernung eines Tumors oder zurStabilisierung einer Wirbelsäulenfraktur.
  • Funktionelle Elektrostimulation (FES): Bei der FES werden Muskeln durch elektrische Impulse stimuliert, um Bewegungen auszulösen. Dies kann helfen, die Muskelkraft undFunktion zu verbessern.

Rehabilitation

Die Rehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung organischer Lähmungen. Sie umfasst verschiedene Therapieformen und Hilfsmittel, die dem Patienten helfen, seineFunktionen wiederzuerlangen und ein möglichst selbstständiges Leben zu führen.

Parese: Unvollständige Lähmung

Eine Parese ist eine unvollständige Lähmung, bei der die Muskelkraft vermindert ist, aber nicht vollständig fehlt. Sie kann verschiedene Ursachen haben und unterschiedliche Körperteile betreffen.

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Ursachen

Die Ursachen einer Parese sind vielfältig und ähneln denen der vollständigen Lähmung. Sie können auf eine Schädigung des Gehirns, des Rückenmarks, der Nerven oder der Muskeln zurückzuführen sein.

  • Zentrale Parese: Bei einer zentralen Parese liegt die Ursache im Gehirn oder Rückenmark. Sie entsteht durch eine Schädigung der Nervenbahnen, die für die Steuerung der Muskeln verantwortlich sind. Häufige Ursachen sind Schlaganfälle,Multiple Sklerose, Schädel-Hirn-Trauma oder Tumoren.
  • Periphere Parese: Bei einer peripheren Parese ist der Nerv in seinem Verlauf in Armen oder Beinen geschädigt. Dies kann durch Verletzungen,Einklemmungen,Entzündungen oder Stoffwechselerkrankungen verursacht werden. Ein Beispiel ist das Karpaltunnelsyndrom, bei dem ein Nerv im Handgelenk eingeklemmt wird.

Symptome

Die Symptome einer Parese hängen von der Ursache und dem Ausmaß der Schädigung ab. Sie können sich als Muskelschwäche,Ermüdung, Koordinationsprobleme oderSensibilitätsstörungen äußern.

  • Monoparese: Die inkomplette Lähmung betrifft nur eine Extremität, z.B. den Arm.
  • Paraparese: Beide Beine sind von der Lähmung betroffen, Arme sind nicht betroffen.
  • Hemiparese: Arm und Bein einer Seite sind inkomplett gelähmt.
  • Tetraparese: Eine inkomplette Lähmung aller vier Gliedmaßen (Arme und Beine) sowie eine gestörte Rumpf- und Kopfkontrolle sind vorhanden.

Diagnose

Die Diagnose einer Parese umfasst eine gründliche neurologische Untersuchung, bildgebende Verfahren (CT, MRT) und elektrophysiologische Untersuchungen (EMG, NLG). Die bildgebenden Verfahren dienen dazu, die Ursache der Parese zu identifizieren, z.B. einen Schlaganfall, eine Verletzung oder einen Tumor. Die elektrophysiologischen Untersuchungen helfen, die Funktion der Nerven und Muskeln zu beurteilen.

Behandlung

Die Behandlung einer Parese richtet sich nach der Ursache und dem Ausmaß der Schädigung. Ziel ist es, dieFunktionen wiederherzustellen oder zu verbessern und die Lebensqualität des Patienten zu erhöhen.

  • Physiotherapie: Die Physiotherapie spielt eine zentrale Rolle bei der Rehabilitation von Patienten mit Paresen. Durch gezielte Übungen werden Bewegungsabläufe trainiert, die Koordination geschult und die Muskelkraft gestärkt.
  • Ergotherapie: Die Ergotherapie unterstützt Patienten dabei, ihre normalen Aktivitäten und beruflichen Aufgaben wieder aufzunehmen. Sie hilft den Betroffenen, Hilfsmittel richtig einzusetzen und sie berät zu Anpassungen im häuslichen oder beruflichen Umfeld.
  • Funktionelle Elektrostimulation (FES): Bei der FES werden Muskeln durch elektrische Impulse stimuliert, um Bewegungen auszulösen. Dies kann helfen, die Muskelkraft undFunktion zu verbessern.
  • Medikamentöse Therapie: Je nach Ursache können Medikamente eingesetzt werden, z.B. zur Behandlung von Entzündungen, zur Linderung von Schmerzen oder zur Verbesserung der Muskelspannung.

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine schwere, fortschreitende Erkrankung des motorischen Nervensystems, die zu Muskelschwäche, Lähmungen und schließlich zum Tod führt.

Ursachen

Die genauen Ursachen der ALS sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen und Umweltfaktoren eine Rolle spielt. Bei etwa 5-10% der Fälle liegt eine familiäre Form der ALS vor, bei der die Erkrankung durch eine Mutation in einem bestimmten Gen verursacht wird.

Symptome

Die Symptome der ALS beginnen meist schleichend und verschlimmern sich im Laufe der Zeit. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Muskelschwäche und -schwund
  • Muskelsteifigkeit (Spastik)
  • Muskelzuckungen (Faszikulationen)
  • Sprech- und Schluckstörungen
  • Atembeschwerden

Diagnose

Die Diagnose der ALS basiert auf einer neurologischen Untersuchung, elektrophysiologischen Untersuchungen (EMG, NLG) und bildgebenden Verfahren (MRT). Es ist wichtig, andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen auszuschließen.

Behandlung

Die ALS ist bisher nicht heilbar. Die Behandlung zielt darauf ab, die Symptome zu lindern, die Lebensqualität zu verbessern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.

  • Medikamentöse Therapie: Es gibt einige Medikamente, die das Fortschreiten der ALS verlangsamen können.
  • Physiotherapie: Die Physiotherapie kann helfen, die Muskelkraft und Beweglichkeit zu erhalten.
  • Ergotherapie: Die Ergotherapie kann helfen, den Alltag zu erleichtern und Hilfsmittel anzupassen.
  • Logopädie: Die Logopädie kann helfen, die Sprach- und Schluckfunktion zu verbessern.
  • Atemtherapie: Bei Atemproblemen kann eine Atemtherapie helfen, die Atmung zu unterstützen.
  • Künstliche Beatmung: Im fortgeschrittenen Stadium der ALS kann eine künstliche Beatmung erforderlich sein.
  • Ernährungstherapie: Bei Schluckstörungen kann eine Ernährungstherapie helfen, eine ausreichende Nährstoffversorgung sicherzustellen.

Wichtige Aspekte im Umgang mit Lähmungen

Unabhängig von der Ursache der Lähmung gibt es einige wichtige Aspekte, die im Umgang mit Betroffenen beachtet werden sollten:

  • Frühzeitige Diagnose und Behandlung: Je früher die Ursache der Lähmung erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Chancen auf eine Verbesserung derFunktionen.
  • Multimodaler Therapieansatz: Die Behandlung von Lähmungen erfordert oft einen multimodalen Ansatz, der verschiedene Therapieformen kombiniert.
  • Individuelle Therapieplanung: Die Therapie sollte individuell auf die Bedürfnisse und Ziele des Patienten abgestimmt sein.
  • Aktive Mitarbeit des Patienten: Die aktive Mitarbeit des Patienten ist entscheidend für den Erfolg der Therapie.
  • Unterstützung durch Angehörige: Die Unterstützung durch Angehörige kann den Patienten helfen, mit den Herausforderungen der Lähmung umzugehen.
  • Psychologische Betreuung: Eine psychologische Betreuung kann den Patienten helfen, mit den emotionalen Belastungen der Lähmung umzugehen.
  • Hilfsmittelversorgung: Die Versorgung mit geeigneten Hilfsmitteln kann den Patienten helfen, ein möglichst selbstständiges Leben zu führen.
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen: Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind wichtig, um den Verlauf der Lähmung zu überwachen und die Therapie anzupassen.

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