Das RKH Klinikum Ludwigsburg nimmt als Gesundheitsversorger in der Region eine wichtige Rolle ein, die über die medizinische Versorgung der Patienten der Barockstadt Ludwigsburg hinausgeht. Es zeichnet sich durch höchste medizinische Qualität, ein breites Spektrum medizinischer Fachgebiete, innovative Technologie kombiniert mit einer hochspezialisierten, auf die Bedürfnisse des Patienten zugeschnittenen Pflege aus. Pflegen. Heilen. Helfen - so lautet das Motto. Das Klinikum bietet zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten und - dank der Größe und vielfältigen Arbeitgeberangebote - eine gute Vereinbarkeit für Familie und Beruf.
Schwerpunkte und Fachbereiche
Das Klinikum Ludwigsburg deckt ein breites Spektrum an medizinischen Fachgebieten ab. Besonders hervorzuheben sind die Bereiche Neurologie, Radiologie und Neurochirurgie, die eng miteinander verzahnt sind, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten.
Neurologie
Die Klinik für Neurologie bietet umfassende diagnostische und therapeutische Leistungen für Erkrankungen des Nervensystems. In enger Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen werden Patienten mit Schlaganfällen, Multipler Sklerose, Parkinson-Syndrom, Epilepsie und anderen neurologischen Erkrankungen behandelt.
Radiologie und Neuroradiologie
Das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie ist ein zentraler Baustein des Klinikums. Es bietet ein breitgefächertes Spektrum der bildgebenden Diagnostik und ist eines der wenigen zertifizierten Ausbildungsstätten der Deutschen Gesellschaft für Interventionelle Radiologie und minimal-invasive Therapie (DeGIR). Neben der Diagnostik stellt die Interventionelle Radiologie einen Schwerpunkt des Instituts dar.
Interventionelle Radiologie: Die von den Radiologen durchgeführten Interventionen umfassen zahlreiche Gefäßeingriffe (z. B. Dilatationen, Stentimplantationen, Rekanalisationen, Embolisationen, u.a. von Tumoren, Gefäßmissbildungen, Uterusmyomen) über die CT-gesteuerten Interventionen (z. B. Biopsien, Abszessdrainagen, Radiofrequenzablationen, Sympathicolysen und Vertebroplastien) bis zu Perkutanen-Radiologischen Gastrostomien (PRG) und Mamma-Interventionen am Mamma-Interventionstisch bzw. MRT-gesteuert (z. B. Drahtmarkierungen, Stanzbiopsien, Vakuumsaugbiopsien).
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Das Institut für Neuroradiologie ist Teil des Neuroonkologischen Zentrums und des Zentrums für Erkrankungen des Nervensystems (ZENS).
Neurochirurgie
Die Klinik für Neurochirurgie ist Teil des Neurochirurgischen Zentrums Ludwigsburg-Heilbronn unter der Leitung von Herrn Prof. Oliver Sakowitz, Ärztlicher Direktor am Klinikum Ludwigsburg. Im Verbund wird das gesamte Spektrum neurochirurgischer Erkrankungen behandelt. Am Standort Klinikum am Gesundbrunnen steht Ihnen ein Team aus 3 Oberärzten und 5 Assistenzärzten 24h an sieben Tage der Woche bei allen neurochirurgischen Fragestellungen als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Klinik ist mit einem Operationsmikroskop der neuesten Generation, der Möglichkeit zur kraniellen und spinalen Neuronavigation inkl. intraoperativem 3D-Röntgen sowie einem intraoperativen Ultraschallgerät hochmodern ausgestattet. Alle Operationen finden in den Operationssälen des Neubaus statt. Zur Klinik gehören ein OP-Bereich mit Sterilisationseinheit und zwei modern ausgestattete OP-Säle mit zwei Anästhesie-Arbeitsplätzen. Spinale Eingriffe bei intra- bzw.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit und Zentren
Die enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Klinikums Ludwigsburg. Dies wird durch regelmäßige radiologisch-klinische Konferenzen und eine Vielzahl von fachübergreifenden Zentren - teils auch häuserübergreifend - gefördert. Diese Verzahnung ermöglicht es, die Diagnostik und die minimalinvasiven Therapieangebote zum Wohl der Patienten optimal anzubieten und einzusetzen.
Das Klinikum ist Teil des Neuroonkologischen Zentrums und des Zentrums für Erkrankungen des Nervensystems (ZENS). Diese Zentren ermöglichen eine umfassende und interdisziplinäre Behandlung von Patienten mit komplexen neurologischen Erkrankungen und Krebserkrankungen des Nervensystems.
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Qualitätssicherung und Patientensicherheit
Das Klinikum Ludwigsburg legt großen Wert auf die Qualität seiner Arbeit. Eine große Zahl qualitätssichernder Maßnahmen garantiert dabei eine hohe Arbeitsqualität. Die Mitarbeiter des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie legen großen Wert auf die Qualität ihrer Arbeit. Fortbildungsmaßnahmen und der Erwerb von Zusatzqualifikationen und Spezialisierungen gehören daher zu unserem beruflichen Selbstverständnis und werden ausdrücklich gefördert.
Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)
Ein wichtiger Aspekt der Patientensicherheit ist die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS). AMTS ist die Gesamtheit der Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses mit dem Ziel, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für Patientinnen und Patienten bei der Arzneimitteltherapie zu verringern.
Die Instrumente und Maßnahmen zur Förderung der Arzneimitteltherapiesicherheit werden mit Fokus auf den typischen Ablauf des Medikationsprozesses bei der stationären Patientenversorgung dargestellt. Eine Besonderheit des Medikationsprozesses im stationären Umfeld stellt das Überleitungsmanagement bei Aufnahme und Entlassung dar. Die im Folgenden gelisteten Instrumente und Maßnahmen adressieren Strukturelemente, z.B. besondere EDV-Ausstattung und Arbeitsmaterialien, sowie Prozessaspekte, wie Arbeitsbeschreibungen für besonders risikobehaftete Prozessschritte bzw. Konzepte zur Sicherung typischer Risikosituationen. Zusätzlich können bewährte Maßnahmen zur Vermeidung von bzw. zum Lernen aus Medikationsfehlern angegeben werden. Das Krankenhaus stellt hier mit welchen Aspekten es sich bereits auseinandergesetzt bzw. welche Maßnahmen es konkret umgesetzt hat.
Die folgenden Aspekte können, gegebenenfalls unter Verwendung von Freitextfeldern, dargestellt werden:
- Aufnahme ins Krankenhaus, inklusive Anamnese: Dargestellt werden können Instrumente und Maßnahmen zur Ermittlung der bisherigen Medikation (Arzneimittelanamnese), der anschließenden klinischen Bewertung und der Umstellung auf die im Krankenhaus verfügbare Medikation (Hausliste), sowie zur Dokumentation, sowohl der ursprünglichen Medikation der Patientin oder des Patienten als auch der für die Krankenhausbehandlung angepassten Medikation.
- Medikationsprozess im Krankenhaus: Im vorliegenden Rahmen wird beispielhaft von folgenden Teilprozessen ausgegangen: Arzneimittelanamnese - Verordnung - Patienteninformation - Arzneimittelabgabe - Arzneimittelanwendung - Dokumentation - Therapieüberwachung - Ergebnisbewertung. Dargestellt werden können hierzu Instrumente und Maßnahmen zur sicheren Arzneimittelverordnung, z. B. bezüglich Leserlichkeit, Eindeutigkeit und Vollständigkeit der Dokumentation, aber auch bezüglich Anwendungsgebiet, Wirksamkeit, Nutzen-Risiko-Verhältnis, Verträglichkeit (inklusive potentieller Kontraindikationen, Wechselwirkungen u. Ä.) und Ressourcenabwägungen. Außerdem können Angaben zur Unterstützung einer zuverlässigen Arzneimittelbestellung, -abgabe und -anwendung bzw. -verabreichung gemacht werden.
- Entlassung: Dargestellt werden können insbesondere die Maßnahmen der Krankenhäuser, die sicherstellen, dass eine strukturierte und sichere Weitergabe von Informationen zur Arzneimitteltherapie an weiterbehandelnde Ärztinnen und Ärzte sowie die angemessene Ausstattung der Patientinnen und Patienten mit Arzneimittelinformationen, Medikationsplan und Medikamenten bzw.
Prävention von Gewalt und Missbrauch
Gemäß § 4 Absatz 2 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben Einrichtungen die Prävention von und Intervention bei Gewalt und Missbrauch als Teil des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements vorzusehen. Ziel ist es, Missbrauch und Gewalt insbesondere gegenüber vulnerablen Patientengruppen, wie beispielsweise Kindern und Jugendlichen oder hilfsbedürftigen Personen, vorzubeugen, zu erkennen, adäquat darauf zu reagieren und auch innerhalb der Einrichtung zu verhindern. Das jeweilige Vorgehen wird an Einrichtungsgröße, Leistungsspektrum und den Patientinnen und Patienten ausgerichtet, um so passgenaue Lösungen zur Sensibilisierung der Teams sowie weitere geeignete vorbeugende und intervenierende Maßnahmen festzulegen. Dies können u. a.
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Gemäß § 4 Absatz 2 in Verbindung mit Teil B Abschnitt I § 1 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben sich Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche versorgen, gezielt mit der Prävention von und Intervention bei (sexueller) Gewalt und Missbrauch bei Kindern und Jugendlichen zu befassen (Risiko- und Gefährdungsanalyse) und - der Größe und Organisationsform der Einrichtung entsprechend - konkrete Schritte und Maßnahmen abzuleiten (Schutzkonzept). Vorhandensein adressatengerechter und themenspezifischer Informationsmaterialien für Patientinnen und Patienten zur ATMS z. B.
Weitere Maßnahmen
- Elektronische Unterstützung des Aufnahme- und Anamnese-Prozesses (z. B. Möglichkeit einer elektronischen Verordnung, d. h. strukturierte Eingabe von Wirkstoff (oder Präparatename), Form, Dosis, Dosisfrequenz (z. B.
- Bereitstellung eines oder mehrerer elektronischer Arzneimittelinformationssysteme (z. B. Anwendung von gebrauchsfertigen Arzneimitteln bzw.
- Vorhandensein von elektronischen Systemen zur Entscheidungsunterstützung (z.B. Meona®, Rpdoc®, AIDKlinik®, ID Medics® bzw.
- Spezielle AMTS-Visiten (z. B.
- Aushändigung von arzneimittelbezogenen Informationen für die Weiterbehandlung und Anschlussversorgung der Patientin oder des Patienten im Rahmen eines (ggf.
Personal und Ausbildung
Das Klinikum Ludwigsburg legt großen Wert auf die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Der Lernprozess unserer Ärzte in Weiterbildung und auch der Medizinischen Technologen für Radiologie (MT-R) wird strukturiert unterstützt. Eine möglichst umfassende Qualifikation der Mitarbeiter wird angeboten und auch eingefordert.
Es werden 24 Stunden, sieben Tage die Woche alle erforderlichen Notfalluntersuchungen und Notfalleingriffe durch einen speziellen Bereitschaftsdienst des ärztlichen Direktors sowie der vier Oberärzte sichergestellt.
Kooperationen und Partnerschaften
Das Klinikum Ludwigsburg arbeitet mit verschiedenen Partnern zusammen, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten. Dazu gehören niedergelassene Ärzte, andere Krankenhäuser und Rehabilitationseinrichtungen.
- Praxis Dr. Kafritsas & Partner - Neurochirurgische Eingriffe, primär an der Wirbelsäule und an den peripheren Nerven, werden ambulant oder stationär durch unseren Chefarzt, Dr. med.
- Augenarztpraxis Dr. Herrmann und Kollegen - Operationen rund ums Auge werden von Dr. med. Roland Herrmann und Privatdozent Dr. med.
- Orthopädische Gemeinschafts-Praxis Dr. med. Peter Weil und Dr. med.
Patientenorientierung und Service
Das Klinikum Ludwigsburg stellt den Patienten in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Als eine der Top-Privatkliniken für Neurochirurgie, Orthopädie und Sportorthopädie in Deutschland, stellen wir all unsere Kompetenz in den Dienst Ihrer Gesundheit. Mittelpunkt unserer Arbeit sind immer Sie, als Patientin oder Patient.
Patientenmanager, Frau Golberg und Herr Spasic, sind für die individuelle Beratung und Unterstützung von Versicherten in der Gesetzlichen Krankvenversicherung (GKV) zuständig. Sie unterstützen Versicherte in persönlichen Angelegenheiten rund um ihre Krankenversicherung und helfen bei Anträgen, Formalitäten und Widersprüchen. VOP-Verband e.V.
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