Magnesiumglycinat: Ein Schlüssel zur Nervenberuhigung und besserem Schlaf

Magnesiumglycinat erfreut sich wachsender Beliebtheit als Nahrungsergänzungsmittel. Es wird zur Bekämpfung von Schlafstörungen, zur Förderung einer normalen Muskelfunktion und zur Unterstützung des Nervensystems eingesetzt. Da Magnesium der mengenmäßig bedeutendste Mineralstoff in Knochen und Zähnen ist und im Körper vielfältige Funktionen übernimmt, trägt ein ausgeglichener Magnesiumhaushalt zu einem erhöhten Wohlbefinden bei.

Einführung in Magnesium und seine Bedeutung

Magnesium ist für den menschlichen Körper essentiell. Es sorgt für innere Ausgeglichenheit, einen erholsamen Schlaf, entspannte Muskeln und einen regulierten Blutdruck. Trotz der gut erforschten und bekannten Bedeutung von Magnesium für den Körper leidet ein Großteil der Bevölkerung an einem Magnesiummangel. Ein akuter Mangel kann sich durch Muskelkrämpfe, Zucken in den Augen oder Muskeln sowie Herzrhythmusstörungen äußern. Hohe körperliche Belastung erhöht den Magnesiumbedarf zusätzlich.

Was ist Magnesiumglycinat?

Magnesiumglycinat ist eine organische Verbindung aus Magnesium und der Aminosäure L-Glycin. In der Regel handelt es sich um einen Chelat-Komplex, bei dem das Magnesiumatom im Zentrum von zwei Glycin-Molekülen umschlossen und gebunden wird. Diese Chelat-Verbindung bietet den Vorteil, dass der Körper mit der Aminosäure Glycin vertraut ist und das Magnesium daher über alternative Resorptionswege aufgenommen werden kann. Die Verbindung bleibt auch im Magentrakt stabil, wodurch eine Bindung des Magnesiums an andere Nahrungsbestandteile verhindert wird. Magnesiumglycinat gilt im Vergleich zu anderen Magnesiumformen als überdurchschnittlich bioverfügbar und verträglich.

Die Vorteile von Magnesiumglycinat

Die Verbindung Magnesiumbisglycinat hat eine positive Wirkung auf Muskeln, Nerven, Psyche, Knochen, Zähne, Haut und Schlaf. Es unterstützt die normale Funktion des Nervensystems, die Muskelfunktion und die Proteinsynthese.

Schlafverbesserung

Magnesiumglycinat kann als sanfte Einschlafhilfe dienen, ohne Trägheit am nächsten Morgen zu verursachen. Es hilft, das Nervensystem zu beruhigen, Muskelkrämpfe zu lindern und die Stressreaktionen zu dämpfen. Glycin, die Aminosäure, mit der das Magnesium verbunden ist, wirkt zusätzlich beruhigend auf das zentrale Nervensystem. Sie kann die Kerntemperatur des Körpers leicht senken, was dem Gehirn signalisiert, dass Schlafenszeit ist, und unterstützt einen tieferen, erholsameren Schlaf.

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Stressabbau und Nervenstärkung

Magnesiumglycinat wird direkt ins Gehirn transportiert, stärkt dort die Nerven und erhöht die Stressresistenz. Es unterstützt die Produktion von Melatonin, dem Schlafhormon, und steigert die Aktivität von GABA, einem beruhigenden Neurotransmitter. Dies hilft, das Gedankenkarussell zu verlangsamen und die Schlafbereitschaft zu fördern. In stressigen Zeiten verbraucht der Körper besonders viel Magnesium, was sich durch Unruhe, Verspannungen oder Einschlafprobleme bemerkbar machen kann. Magnesiumglycinat hilft, diesen Mangel gezielt auszugleichen, ohne den Körper zusätzlich zu belasten.

Muskelentspannung

Magnesiumglycinat unterstützt die Muskelentspannung auf zellulärer Ebene und beugt nächtlichen Krämpfen vor. Es ist besonders praktisch für Menschen, die tagsüber viel stehen, Sport treiben oder sich dauerhaft verspannt fühlen.

Magenfreundlichkeit

Im Gegensatz zu anderen Magnesiumverbindungen wie Magnesiumcitrat oder -oxid, die bei empfindlichen Menschen abführend wirken können, wird Magnesiumglycinat besonders gut vom Körper aufgenommen, ohne den Magen-Darm-Trakt übermäßig zu reizen.

Unterstützung des Energiestoffwechsels

Magnesium ist an der Bildung und Aktivierung von über 600 Enzymen beteiligt und beeinflusst so eine Vielzahl von biologischen Prozessen. Es unterstützt den Stoffwechsel und hilft dabei, die Knochen zu mineralisieren oder Nährstoffe wie Vitamin D oder Kalium zu transportieren. Für Sportler ist Magnesium einer der wichtigsten Nährstoffe, da es die Muskelentspannung unterstützt und insgesamt für den Energiestoffwechsel unerlässlich ist.

Magnesiummangel: Ursachen und Symptome

Ein Magnesiummangel kann verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören eine unzureichende Zufuhr mit der Nahrung, Resorptionsstörungen im Magen-Darm-Trakt, Leistungssport, starkes Schwitzen, physischer oder psychischer Stress, die Einnahme bestimmter Arzneimittel sowie ein erhöhter Bedarf während der Wachstumszeit oder Schwangerschaft. Auch ein erhöhter Kalzium- oder Eiweißzufuhr sowie ein Mangel an B-Vitaminen können zu einem Magnesiummangel führen.

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Zu den Symptomen eines Magnesiummangels zählen allgemeine Schwäche, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen, Verspannungen, Reizbarkeit, innere Unruhe, Schwindel, Übelkeit, Angstzustände, Herzrasen, Herzklopfen, Zyklusstörungen, starke Schmerzen während der ersten Zyklustage, starke Regelblutung, Wassereinlagerungen, Lärm- oder Lichtempfindlichkeit, Tinnitus, Neigung zu kalten Händen und Füßen sowie Empfindungsstörungen.

Die richtige Dosierung und Einnahme von Magnesiumglycinat

Der DGE zufolge liegt der durchschnittliche Bedarf an Magnesium für einen Erwachsenen zwischen 300 und 400 mg. Einen Teil des täglichen Bedarfs kann man in der Regel durch die Ernährung abdecken. Magnesiumreiche Lebensmittel sind Nüsse, Hülsenfrüchte, Naturreis, Samen, Vollkorngetreide, Kakao und Mineralwasser. Da der Magnesiumgehalt der Lebensmittel schwanken kann, ist es jedoch ratsam, bei Bedarf auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen.

Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) empfiehlt eine maximale tägliche Zufuhr von 250 mg Magnesium für Personen über 4 Jahren. Diese Dosis sollte bestenfalls auf mindestens zwei oder mehr Einnahmen aufgeteilt werden. Magnesiumglycinat ist in verschiedenen Formen erhältlich, darunter Pulver, Kapseln oder Salze.

Bei der Einnahme von Magnesiumglycinat sollte darauf geachtet werden, Schilddrüsenmedikamente oder Eisenpräparate nicht zur gleichen Tageszeit einzunehmen, um die Wirkung nicht zu verringern.

Magnesiumglycinat als Teil eines Abendrituals

Die Einnahme von Magnesiumglycinat kann Teil eines liebevollen Abendrituals werden. Die Einnahme 30 bis 60 Minuten vor dem Schlafengehen, zusammen mit einer Tasse Kräutertee oder bei gedimmtem Licht, kann zur festen Gewohnheit werden und dem Körper und Geist signalisieren, dass der Tag endet und die Nacht beginnen darf.

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Worauf man beim Kauf von Magnesiumglycinat achten sollte

Beim Kauf von Magnesiumglycinat sollte auf eine hohe Bioverfügbarkeit und Verträglichkeit geachtet werden. Magnesiumglycinat von Greatlife ist beispielsweise eine hochqualitative und leicht absorbierbare Form von Magnesium, die für einen erholsamen Schlaf optimiert wurde. Es ist frei von Milchprodukten, Soja, Zucker, Gluten und GVO sowie ohne künstliche Süßstoffe, Farbstoffe, Konservierungsstoffe, gehärtete Öle, Maissirup und Magnesiumstearat. Es wird in einem dunklen Glasbehälter ohne BPA, Phthalate und andere hormonelle Störstoffe geliefert.

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