Magnetarmband gegen Migräne: Wirkung, Anwendung und wissenschaftliche Erkenntnisse

Magnetarmbänder erfreuen sich wachsender Beliebtheit als alternative Methode zur Linderung verschiedener Beschwerden, darunter auch Migräne. Dieser Artikel beleuchtet die Wirkungsweise von Magnetarmbändern, insbesondere im Hinblick auf Migräne, und gibt einen Überblick über verschiedene Materialien, Anwendungsformen und wissenschaftliche Erkenntnisse.

Einführung in die Welt der Magnetarmbänder

Magnetschmuck, wie Armbänder, Colliers, Ringe oder Anhänger, enthalten kleine, eingebaute Magnete. Die Idee dahinter ist, dass diese Magnete das Magnetfeld des Körpers beeinflussen und dadurch positive Effekte erzielen können. Die tschechische Marke inSPORTline bietet eine Vielzahl von Magnetschmuck an, bei denen Design und Ästhetik mit der potenziellen Magnetwirkung kombiniert werden.

Die Wirkungsweise von Magnetarmbändern

Die Theorie hinter der Wirkung von Magnetarmbändern beruht auf der Annahme, dass Magnetfelder die Durchblutung, den Stoffwechsel und die Zellaktivität positiv beeinflussen können. Im Handgelenkbereich, wo Magnetarmbänder getragen werden, befinden sich viele biologisch aktive Punkte, die mit inneren Organen verbunden sind. Die Magnete sollen diese Punkte stimulieren und so die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren.

Einige Studien deuten auf positive Effekte von Magnetarmbändern hin, während andere keinen signifikanten Unterschied zum Placebo-Effekt feststellen konnten. Cristor weist darauf hin, dass die wissenschaftliche Beweislage noch nicht abschließend ist, aber viele Menschen berichten von positiven Erfahrungen, wie beispielsweise einem ruhigeren Schlaf.

Vier Technologien für heilende Wirkung

Magnetschmuck der Marke inSPORTline kombiniert vier Technologien:

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  • Neodym-Magnete: Erzeugen ein Magnetfeld im Bereich von 1200 - 2200 Gauß, das positiv auf den menschlichen Organismus wirken soll.
  • Infrarotstrahlung: Hat eine antibakterielle Wirkung, stärkt das Immunsystem und fördert den Stoffwechsel.
  • Negative Ionen: Unterstützen den Blutkreislauf, verbessern den Stoffwechsel, aktivieren die Blutzellen und stärken das Immunsystem.
  • Germanium: Stärkt das Immunsystem, bereichert den Organismus mit Sauerstoff, entfernt Giftstoffe, wirkt schmerzlindernd und antirheumatisch.

Neodym-Magnete im Detail

Neodym-Magnete werden im Magnetschmuck von inSPORTline eingesetzt und mit einem speziellen Klebstoff mit Glasurschicht fixiert, was sie stabil und langlebig macht. Sie sollen im Handgelenkbereich wirken, den Blutkreislauf beeinflussen, den Stoffwechsel verbessern und das Immunsystem stärken. Darüber hinaus wird ihnen eine analgetische, entzündungshemmende und antirheumatische Wirkung zugeschrieben. Sie sollen bei Gelenk- und Muskelschmerzen helfen, Schwellungen reduzieren und die Heilung beschleunigen. Am rechten Handgelenk sollen sie auf Gelenke, Sehnen, Rheuma, Arthritis und Diabetes wirken, während sie am linken Handgelenk den Kreislauf aktivieren und das Risiko von Herz-Kreislauf-Defekten, Thrombose und Krampfadern reduzieren sollen.

Magnetarmband bei Migräne: Spezifische Wirkung

Magnet Colliers der Marke inSPORTline sind aufgrund ihrer Platzierung sehr wirksam bei chronischen Schmerzen der Halswirbelsäule und Schultern, verursacht durch falsche Belastung, Verletzung oder Stress. Es hat analgetische Wirkungen im Bereich der Wirbelsäule (Muskel-, Zahnschmerzen, Migräne). Es wirkt auf das zentrale Nervensystem (ZNS) und stimuliert zusammen mit peripheren Nerven positiv das Gehirn und Rückenmark. Es löst Verspannungen, lindert physisches Ungleichgewicht, reguliert Gehirnwellen Alpha und Beta, entfernt aus dem Körper statische Elektrizität und stärkt psychosomatisches Gleichgewicht.

Materialien und Design von Magnetarmbändern

Magnetarmbänder sind in verschiedenen Materialien und Designs erhältlich, um unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorlieben gerecht zu werden.

Silikonarmbänder

Magnet-Armbänder/Colliers der Marke inSPORTline mit Silikonband und weniger Magneten. Silikon und medizinischer Stahl gehören zu 100% gesundheitlich unbedenklichen Materialien. Sie sind hypoallergen und geeignet zum täglichen Tragen. Sie reagieren nicht mit Schweiß, korrodieren nicht in Kontakt mit Wasser und sind resistent gegen Chemikalien. Silikon hat ein geringes Gewicht, ist robust und beständig. Es hat auch bei Temperaturwechsel eine stabile Form, bricht nicht und wird nicht locker. Die Designmöglichkeiten von Silikon machen dieses Produkt sehr beliebt, es eignet sich sowohl für Frauen als auch für Männer aller Altersgruppen. Neodym-Magnete werden in Kombination mit Silikon in einer geringen Anzahl verwendet und wirken positiv auf das natürliche Energiefeld des Menschen. Der menschliche Organismus muss in Gleichgewicht und Harmonie sein, sowie im Einklang mit allen Energien. Es stärkt das Immunsystem, beschleunigt die Heilung und wirkt auf den Blutkreislauf. Zur Steigerung der physischen und psychischen Kondition, Stressabbau und allgemeinen Verbesserung der Lebensqualität ist dieser Typ vom Armband/Collier eine geeignete Alternative.

Armbänder aus medizinischem Stahl, Titan oder Wolfram

Magnet-Armbänder/Colliers der Marke inSPORTline aus medizinischem Stahl 316L, Titan oder Wolfram mit höherer Anzahl von Magneten. Hergestellt werden sie aus medizinischem Stahl 316L, Titan oder Wolfram. Diese Materialien verursachen keine negativen Reaktionen des Organismus und eignen sich für Menschen mit erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Metallen. Sie zeichnen durch hohe Widerstandsfähigkeit und präzise Verarbeitung aus. Sie wirken sehr elegant mit hohem Glanz. Neodym-Magnete befinden sich an der Unterseite der Stahlglieder. Sie werden in größerer Stückzahl verwendet und sind am ganzen Umfang des Schmucks angeordnet. Die Größe von Neodym-Magneten ist klein, aber sie haben eine große Kraft. Das Magnetfeld mit bis zu 2200 Gauß wirkt somit von allen Seiten und dringt in die Tiefe ein. Die Wirksamkeit wird somit maximiert und es empfiehlt sich ein tägliches Tragen.

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Weitere Materialien im Überblick

  • Turmalin: Ein Silikat, Borosilikat von Aluminium, Eisen, Magnesium, Kalzium und Mineralelementen.
  • Biokeramik: Zeichnet sich durch Härte, Kratzfestigkeit und Glanz aus. Sie ist hypoallergen und verfärbt die Haut nicht.
  • Wolfram (Tungsten): Ein sehr hartes Metall, kratzfest und langlebig. Es ist beständig gegen physikalische Einwirkung, hohe Temperaturen und Chemikalien.
  • Titan: Ein Metall mit hoher Härte und Beständigkeit gegen mechanische Schäden, physikalische Einflüsse, hohe Temperaturen und Chemikalien.
  • 316L medizinischer Stahl: Eine Legierung für die Schmuckherstellung mit hoher Beständigkeit und UV-Schutz.
  • Silikon: Sehr fest, robust und mit geringem Gewicht. Es ist beständig gegen UV-Strahlung oder klimatische Bedingungen.
  • Rhodium-Beschichtung: Eine galvanische Beschichtung, die den Schmuck vor chemischen und mechanischen Schäden schützt.
  • Zirkon: Ein strahlender Edelstein mit hoher Lichtbrechung und positiver Wirkung auf Knochen, Muskeln und Leber.
  • Bergkristall: Ein Mineral, das Reinheit symbolisiert, negative Energie aufnimmt und die Psyche fördert.

Transkranielle Magnetstimulation (TMS) bei Migräne

Neben Magnetarmbändern gibt es auch andere Formen der Magnetfeldtherapie, die bei Migräne eingesetzt werden. Eine davon ist die transkranielle Magnetstimulation (TMS).

Die Studie von Richard Lipton

US-Forscher testeten in einer Studie speziell entwickelte Magnetspulen, die Patienten zu Hause anwenden können. Die Wissenschaftler unter der Leitung von Richard Lipton vom Albert Einstein College of Medicine in New York rekrutierten 164 Patienten, die unter Migräne mit Aura litten. Die Probanden bekamen Spezialanfertigungen von Magnetspulen mit nach Hause, mit denen sie sich bei drohenden Kopfschmerzattacken selbst behandeln sollten. Allerdings erhielt die Hälfte der Teilnehmer ohne es zu wissen nur eine Attrappe des Geräts (Placebo), dessen Startknopf jedoch das gleiche knackende Geräusch produzierte wie das echte. Beide Gruppen sollten auftretende Migräneattacken mithilfe der Magnetspule behandeln. Medikamente zur akuten Schmerzbehandlung waren den Probanden während des Testzeitraums von drei Monaten untersagt.

Das Ergebnis: 39 Prozent der Patienten mit dem echten Gerät berichteten, die Schmerzen seien nach der Behandlung verschwunden und selbst nach 48 Stunden nicht wiedergekehrt. Zwar berichteten auch 22 Prozent der Mitglieder der Placebo-Gruppe, ihre Schmerzen seien verschwunden, jedoch waren es in der Gruppe mit echten Geräten signifikant mehr. Auch andere Migränesymptome wie Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit gingen durch die Behandlung zurück. Die Schmerzbekämpfung funktionierte umso besser, je früher die Magnetspulen vor einer beginnenden Attacke zum Einsatz kamen.

Wie funktioniert die transkranielle Magnetstimulation?

Bei der TMS wird eine Magnetspule am Hinterkopf des Patienten angelegt und kurzzeitig ein Magnetfeld erzeugt. Dieses soll die häufig beobachtete erhöhte Erregbarkeit der Hirnrinde herunterregulieren und dadurch die Symptome ausschalten.

Einzelne magnetische Impulse

Einzelne magnetische Impulse, die von einem kleinen Gerät an den Nackenbereich abgegeben werden, haben in einer Doppelblindstudie in Lancet Neurology einige Migränepatienten mit Aura innerhalb von zwei Stunden schmerzfrei gemacht. Das Gerät erzeugt für die Dauer von weniger als 1 Millisekunde ein 0,9 Tesla starkes Magnetfeld, welches die kortikale Streudepolarisierung unterbrechen und im besten Fall die Migräneattacke im Keim ersticken soll.

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Weitere Formen der Magnetfeldtherapie

Neben Magnetarmbändern und TMS gibt es noch weitere Formen der Magnetfeldtherapie, die potenziell bei Migräne helfen könnten:

  • Pulsierende Magnetfeldtherapie: Hierbei werden Spulen, Röhren, Magnetkissen oder -matten eingesetzt, um die betroffenen Körperstellen einem schwachen magnetischen Feld auszusetzen.
  • Elektro-Osteostimulation: Eine spezielle Form der pulsierenden Magnetfeldtherapie, bei der Elektroden auf dem Knochen angebracht werden, um den Knochenaufbau zu fördern.
  • Statische Magnetfeldtherapie: Hierbei werden Magnete direkt auf die betroffenen Körperstellen, auf Narbengewebe oder Akupunkturpunkte aufgelegt.

Worauf Sie bei der Anwendung von Magnetarmbändern achten sollten

  • Gründliche Untersuchung: Eine Magnetfeldtherapie sollte nur nach einer gründlichen gesundheitlichen Untersuchung durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine notwendigen schulmedizinischen Behandlungen verzögert werden.
  • Anleitung durch Spezialisten: Die Therapie sollte durch einen Spezialisten durchgeführt oder angeleitet werden.
  • Flüssigkeitszufuhr: Es wird empfohlen, vor und nach der Anwendung ein großes Glas Wasser zu trinken, um die Ausscheidung von Abfallprodukten zu unterstützen.
  • Größe und Stärke der Magnete: Es gibt keine eindeutige Antwort, welche Größe und Stärke der Magnete am besten geeignet ist. Kleine Magnete sind besser für einzelne Akupunkturpunkte oder kleine Bereiche, während größere Magnete mit einem Wert von 1000 Gauß stärker wirken.
  • Pflege: Für die Reinigung der Armbänder können eine Badbürste, Seife und Wasser verwendet werden. Reinigungspasten oder Chemikalien sind nicht erforderlich.
  • Armbandlänge: Armbänder und Colliers können gekürzt werden. Nach dem Kürzen sollte das Armband locker sein.

Vorführware und Retouren

Cristor bietet eine Kategorie für Vorführware und Retouren an, wo hochwertige Schmuckstücke mit minimalen Gebrauchsspuren zu reduzierten Preisen erhältlich sind.

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