Das Krankenhaus Mara in Bielefeld ist ein renommiertes Fachkrankenhaus für Inklusive Medizin und Epileptologie, das zu den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel gehört. In enger Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB), einem Haus der Maximalversorgung, bietet das Krankenhaus Mara ein breites Spektrum an neurologischer Versorgung. Mit insgesamt 177 Betten werden jährlich rund 7.600 stationäre Patientinnen und Patienten behandelt. Die Universitätsklinik für Inklusive Medizin widmet sich der ganzheitlichen medizinischen Behandlung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, während die Universitätsklinik für Epileptologie als größte Einrichtung zur Behandlung von Epilepsien in Deutschland gilt. Die enge Verzahnung mit der Universität Bielefeld als Teil des Universitätsklinikums OWL unterstreicht den hohen Stellenwert von Forschung und Lehre.
Universitätsmedizin im Krankenhaus Mara
Das Krankenhaus Mara ist wie das EvKB Teil des Universitätsklinikums OWL der Universität Bielefeld. Die beiden Lehrstühle der medizinischen Fakultät, die im Krankenhaus Mara vertreten sind, spiegeln einen wesentlichen Teil des Forschungsprofils der Universitätsmedizin in Bielefeld wider. Diese universitäre Anbindung ermöglicht es, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse direkt in die Patientenversorgung zu integrieren und innovative Behandlungsmethoden zu entwickeln.
Klinik für Neurologie: Individuelle Betreuung und Expertise
Die Klinik für Neurologie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Michael Platten behandelt ein breites Spektrum an Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der peripheren Nerven und der Muskulatur. Ein besonderer Fokus liegt auf einer individuellen und persönlichen Betreuung der Patientinnen und Patienten.
Prof. Dr. Platten ist eine anerkannte Kapazität auf dem Gebiet der Neurologie und bekleidet zahlreiche weitere Positionen, darunter die Direktion der Neurologischen Klinik der UMM, die Direktion des Mannheim Center for Translational Neuroscience der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, die Leitung der Klinischen Kooperationseinheit Neuroimmunologie und Hirntumorimmunologie am DKFZ in Heidelberg, die stellvertretende Vorsitz des Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Neuroonkologie und die Präsidentschaft der European Association of Neurooncology.
Behandlungsschwerpunkte und Spezialisierungen
Aufgrund jahrelanger Erfahrung in führenden Positionen am Universitätsklinikum Kiel und erfolgreicher nationaler und internationaler Forschungstätigkeit kann das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen versorgt werden.
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Ein Schwerpunkt der Klinik liegt auf der Diagnostik und Therapie von Bewegungsstörungen wie Morbus Parkinson, essentiellem Tremor und Restless-Legs-Syndrom. Für diese Erkrankungen stehen spezialisierte Diagnoseverfahren zur Verfügung. Eine ausgewiesene Expertise besteht auch auf dem Gebiet der Behandlung von Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzen, z.B. Neuralgien) sowie von Kopfschmerzen (z.B. Migräne). Die Praxis ist eine der wenigen neurologischen Schmerzpraxen in Schleswig-Holstein.
Ein weiterer wichtiger Bereich ist die Behandlung von Epilepsien, die oft weitreichende sozialmedizinische Konsequenzen haben. Das Engagement der Klinik auf diesem Gebiet hat zur Gründung des Epilepsienetzwerks Nord (ENNO) geführt.
Auch Nerven- und Muskelerkrankungen wie (Poly)Neuropathien, Störungen der Nervenwurzeln (Radikulopathien) und Engpass-Syndrome werden behandelt. Von besonderem Interesse sind die entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems, allen voran die Multiple Sklerose. Die gesamte Diagnostik, bis hin zur Nervenwasser-Untersuchung, kann ambulant durchgeführt werden.
Da Hirninfarkte eine der Hauptursachen für akute Behinderungen sind, ist die Schlaganfall-Vor- und -Nachsorge ein sehr wichtiges Thema.
Diagnostik und Therapie von Bewegungsstörungen
Die Klinik bietet spezialisierte Diagnostik und Therapie für Bewegungsstörungen wie Morbus Parkinson, essentieller Tremor und Restless-Legs-Syndrom. Durch den Einsatz modernster Verfahren und die Expertise der behandelnden Ärzte wird eine optimale Versorgung der Patienten gewährleistet.
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Schmerztherapie bei neurologischen Erkrankungen
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Nervenschmerzen (neuropathische Schmerzen, z.B. Neuralgien) sowie von Kopfschmerzen (z.B. Migräne). Die Klinik ist eine der wenigen neurologischen Schmerzpraxen in Schleswig-Holstein und bietet ein umfassendes Spektrum an schmerztherapeutischen Maßnahmen.
Epilepsiezentrum und Epilepsienetzwerk Nord (ENNO)
Die Behandlung von Epilepsien stellt aufgrund der weitreichenden sozialmedizinischen Konsequenzen eine besondere Herausforderung dar. Das Engagement der Klinik auf diesem Gebiet hat zur Gründung des Epilepsienetzwerks Nord (ENNO) geführt, um die Versorgung von Epilepsiepatienten in der Region zu verbessern.
Behandlung von Nerven- und Muskelerkrankungen
Die Klinik behandelt auch Nerven- und Muskelerkrankungen wie (Poly)Neuropathien, Störungen der Nervenwurzeln (Radikulopathien) und Engpass-Syndrome. Ein besonderes Interesse gilt den entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems, allen voran der Multiplen Sklerose. Die gesamte Diagnostik, bis hin zur Nervenwasser-Untersuchung, kann ambulant durchgeführt werden.
Schlaganfallversorgung
Da Hirninfarkte eine der Hauptursachen für akute Behinderungen sind, ist die Schlaganfall-Vor- und -Nachsorge ein sehr wichtiges Thema. Die Klinik bietet umfassende Maßnahmen zur Prävention und Behandlung von Schlaganfällen an.
Forschung und Innovation
Um die Behandlung stetig zu verbessern, beschäftigen sich zahlreiche Forschungsprojekte mit den Grundlagen neurologischer Erkrankungen und der Verbesserung der Behandlungsmethoden. Die optimale Behandlung gelingt nur mit modernsten Verfahren und in interdisziplinärer Zusammenarbeit, insbesondere mit der Neurochirurgie, Neuroradiologie und Kardiologie. Patienten mit seltenen Erkrankungen profitieren von der Expertise des Zentrums für seltene Erkrankungen.
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Interdisziplinäre Zusammenarbeit
Die Klinik legt großen Wert auf eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen wie Neurochirurgie, Neuroradiologie und Kardiologie. Diese Zusammenarbeit ermöglicht eine umfassende und koordinierte Versorgung der Patienten.
Zentrum für seltene Erkrankungen
Patienten mit seltenen neurologischen Erkrankungen profitieren von der Expertise des Zentrums für seltene Erkrankungen, das am Krankenhaus Mara angesiedelt ist.
Teamarbeit und persönliche Betreuung
Die Klinik legt Wert auf eine persönliche und auf die Patient:innen abgestimmte Behandlung. Das Ärzteteam tauscht sich in täglichen Besprechungen aus und pflegt enge Kontakte zu anderen Fachrichtungen wie auch Beratungsstellen und der stationären Versorgung. Seit dem 01.01.2024 wird das ärztliche Team durch Frau Dr. med. Anjuli Ahlf-Scheffler, Ärztin in Weiterbildung, verstärkt.
Ganzheitlicher Ansatz
Das Gehirn steuert unseren Körper. Gleichzeitig sind in ihm aber auch unsere Gefühle verankert. Erkrankungen des ZNS führen daher zu sehr komplexen Einschränkungen auf körperlicher und psychischer Ebene. Die Klinik unterstützt die Patienten dabei, ihren Alltag wieder zu meistern und erarbeitet gemeinsam Ziele (körperlich/psychisch).
Behandlung des Guillain-Barré-Syndroms (GBS)
In der Klinik hat man sich auch auf die Behandlung von GBS spezialisiert. Diese Erkrankung kennzeichnet sich durch einen plötzlichen Kontrollverlust des gesamten Körpers (teilweise auch Atmung) bei vollem Bewusstsein aus. Ist der Betroffene zu Hause angekommen, findet je nach körperlicher Fitness die Therapie zu Hause oder in der Praxis statt.
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