Maria von Welser, eine bekannte deutsche Journalistin, Moderatorin und Autorin, hat offen über ihren Kampf mit Meningeomen, gutartigen Hirntumoren, gesprochen. Ihre Geschichte ist ein Beispiel für Mut, Resilienz und die Bedeutung einer positiven Lebenseinstellung im Umgang mit gesundheitlichen Herausforderungen.
Diagnose und erste Behandlung
Im Jahr 2017 erhielt Maria von Welser im Alter von 74 Jahren die Diagnose Meningeom. "Die Diagnose im Radiologie-Zentrum in Hamburg trifft mich „out of the blue", wie es die Briten so schön nennen". Ein Tumor wurde in ihrem Gehirn entdeckt, nachdem sie Symptome wie einen hängenden Mundwinkel, Schmerzen im Halsbereich und Schwierigkeiten beim Öffnen des rechten Auges bemerkt hatte. "Mein rechter Mundwinkel hing plötzlich leicht herunter", sagte sie. Ein MRT des Kopfes bestätigte die Diagnose.
Wenige Tage später unterzog sie sich einer fünfstündigen Operation, um den Tumor zu entfernen. "Schon wenige Tage später wurde von Welser operiert, fast fünf Stunden lang. Alles ging gut." Der Eingriff verlief erfolgreich und der Tumor wurde als gutartig eingestuft. "Als mein Arzt mir mitteilte, die Operation sei erfolgreich verlaufen, der Tumor sei gutartig, war es das einzige Mal, dass ich in all der Zeit geweint habe. Es waren Freudentränen darüber, dass ich keine Chemotherapie machen muss.“
Rückkehr der Tumore und weitere Behandlungen
Im Mai 2018 wurde jedoch bei einer Nachuntersuchung ein "beunruhigendes Neuwachstum" festgestellt. "Im Mai 2018 wird bei einer Nachuntersuchung ein „beunruhigendes Neuwachstum“ festgestellt." Der Tumor war nicht vollständig entfernt worden und kam zurück. "Der erste Tumor war nicht ganz entfernt worden und zurückgekommen. Er wuchs schnell." Zudem wurden zwei weitere Tumore entdeckt: einer unter der Stirn und einer unter der Schädeldecke. "Ein zweiter Tumor wurde vorn unter der Stirn festgestellt. Ein dritter unter der Schädeldecke."
Da eine weitere Operation aufgrund der Lage der Tumore zu gefährlich war, entschied sich Maria von Welser für eine Protonenstrahlen-Therapie im Universitätsklinikum Heidelberg. "Von Welser entscheidet sich für eine quälende Protonenstrahlen-Therapie im Uniklinikum Heidelberg." Diese Behandlung zielte darauf ab, das Wachstum der Tumore zu stoppen. "Die schlug an und stoppte die Tumore."
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Leben mit der Krankheit
Trotz der gesundheitlichen Rückschläge hat Maria von Welser ihren Lebensmut nicht verloren. "Mit Angst konnte TV-Journalistin Maria von Welser (74) noch nie viel anfangen. „Angst lähmt dich, Angst macht dich krank und frisst deine Seele auf“, sagt sie gern." Sie hat gelernt, mit der Krankheit zu leben und versucht, ihr Leben so normal wie möglich weiterzuführen. "Mehr Leben, weniger Bangen! Von Welser hat sich in ihrem „neuen“ Leben mit der Krankheit so gut es geht arrangiert." Sie geht spazieren, macht Yoga und Physiotherapie, um fit zu bleiben. "Sie geht fast jeden Tag spazieren: 10 000 Schritte will sie täglich schaffen, dazu eine Yoga-Einheit und einmal in der Woche Physiotherapie."
Maria von Welser engagiert sich weiterhin beruflich als Lehrbeauftragte an der Universität Paderborn und schreibt Bücher. "Sie arbeitet immer noch als Lehrbeauftragte (für Philosophie und Medienwissenschaften) an der Uni Paderborn und schreibt erfolgreich Bücher". Sie setzt sich auch für andere Patienten ein und kritisiert die Zweiklassenmedizin, bei der wirksame Behandlungsmethoden nur privilegierten Personen vorbehalten sind. "Es könne doch nicht sein, dass wirksame Behandlungsmethoden nur privilegierten Personen vorbehalten bleiben."
Umgang mit der Diagnose und Rückschlägen
Maria von Welser geht offen mit ihrer Krankheit um und scheut sich nicht, über ihre Erfahrungen zu sprechen. "Von Welser geht mit ihrer Krankheit sehr offen um. Sie nennt Dinge schonungslos beim Namen." Sie betont, wie wichtig es ist, eine positive Lebenseinstellung zu bewahren und sich nicht von der Angst lähmen zu lassen. "Ich begebe mich bewusst nicht auf Gedankenpfade, die mich deprimieren. Depressionen kommen im Alter schon von allein.“
Auch nach weiteren Rückschlägen, wie der Diagnose eines vierten Meningeoms im Jahr 2024, lässt sich Maria von Welser nicht entmutigen. "Im August 2024 wurde das mittlerweile vierte Meningeom - ein gutartiger Hirntumor - entfernt." Sie unterzieht sich einer weiteren Operation und blickt weiterhin positiv in die Zukunft. "Maria von Welser blickt nach vorne."
Die Rolle der Familie und des Glaubens
Eine wichtige Stütze in Maria von Welsers Leben ist ihre Familie, insbesondere ihr Ehemann Klaus Häusler. "Die Liebe ist ein wunderbares Geschenk. Dazu kommt bei Maria von Welser ihr tiefer katholischer Glaube." Er begleitet sie zu den Behandlungen, unterstützt sie im Alltag und gibt ihr Kraft. "Meine Söhne und mein Klaus kümmerten sich rührend um mich. Klaus blieb die kompletten elf Tage in der Klinik an meiner Seite. Er hielt meine Hand, gab mir Wasser, damit ich die Schmerztabletten besser schlucken kann. Manchmal schlief er auf dem harten Stuhl neben mir ein. Vor Erschöpfung. Ich bin so glücklich, dass mein lieber Mann bei mir ist. Auch meine Söhne hatten Angst um ihre Mami, einer kam in die Klinik, der andere rief jeden Tag an. Sie alle tragen mich mit ihrer Liebe, ihrer Fürsorge.“ Auch ihr Glaube gibt ihr Kraft und Zuversicht. "Es lohnt sich immer, eine solche Krankheit zu bekämpfen. Man kann gewinnen. Ich bin das beste Beispiel dafür.“
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Maria von Welsers Botschaft
Maria von Welsers Geschichte ist eine Inspiration für Menschen, die mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Ihre Botschaft ist klar: "Jammern hilft ja nicht. Wenn du dich entscheidest, leben zu wollen, musst du dich operieren lassen.“ Es ist wichtig, sich nicht von der Krankheit unterkriegen zu lassen, sondern aktiv zu werden, sich Unterstützung zu suchen und das Leben weiterhin zu genießen. "Ich würde mich gerne nur wieder mit dem Leben und nicht mehr mit meinem Kopf beschäftigen! Und es ist doch so: Alle Menschen haben irgendwo etwas, das kneift - ich hab’s nun mal im Kopf.“
Meningeome: Eine Übersicht
Meningeome sind Tumore, die von den Hirnhäuten ausgehen, den Membranen, die Gehirn und Rückenmark umgeben. "Überwiegend gutartiger, der harten Hirnhaut anhaftender Tumor des Erwachsenenalters, der aus den Deckzellen der weichen Hirnhaut entsteht. Häufigkeit: etwa 25 % aller Tumoren des Zentralnervensystems. Manifestationsalter: gehäuft ab dem 5. Lebensjahrzehnt. Frauen sind zwei bis drei mal so häufig betroffen wie Männer." Sie sind meist gutartig und wachsen langsam. "Gutartige Meningeome sind scharf begrenzte Tumoren, die nicht in das angrenzende Hirngewebe einwachsen." Meningeome machen etwa 25 % aller Tumore des Zentralnervensystems aus. "Häufigkeit: etwa 25 % aller Tumoren des Zentralnervensystems." Sie treten gehäuft ab dem 5. Lebensjahrzehnt auf und betreffen Frauen häufiger als Männer. "Manifestationsalter: gehäuft ab dem 5. Lebensjahrzehnt. Frauen sind zwei bis drei mal so häufig betroffen wie Männer."
Arten von Meningeomen
Es gibt verschiedene Arten von Meningeomen, die sich in ihrem Wachstumspotenzial und ihrer Aggressivität unterscheiden:
- WHO-Grad I: Gutartige Meningeome mit langsamem Wachstum. "Gutartige Meningeome sind scharf begrenzte Tumoren, die nicht in das angrenzende Hirngewebe einwachsen."
- WHO-Grad II: Atypische Meningeome mit erhöhtem Wachstumspotenzial. "Atypische Meningeome, zeichnen sich durch ein erhöhtes Wachstumspotential aus. Sie machen etwa 10 Prozent aller Meningeome aus und haben selbst nach kompletter operativer Entfernung eine hohe Rezidiv Quote."
- WHO-Grad III: Anaplastische Meningeome, seltene, aber bösartige Tumore. "Anaplastische Meningeome sind relativ seltene aber bösartige Tumore der Hirnhäute. Sie machen 2 bis 3 % aller Meningeome aus. Eine Absiedlung von Tochtergeschwülsten in entfernte Organe ist möglich und die Prognose ist insgesamt ungünstig."
Symptome
Die Symptome von Meningeomen können je nach Größe und Lage des Tumors variieren. Häufige Symptome sind:
- Kopfschmerzen
- Sehstörungen
- Lähmungserscheinungen
- Schwindel
- Epileptische Anfälle
Diagnose
Die Diagnose von Meningeomen erfolgt in der Regel durch bildgebende Verfahren wie MRT (Magnetresonanztomographie) oder CT (Computertomographie). "Zusammenfassend besteht der Verdacht auf ein Meningeom im Bereich der linken präpontinen Zisterne paramedian, sowie ein Frontobasismeningeom rechts."
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Behandlung
Die Behandlung von Meningeomen hängt von der Größe, Lage und Art des Tumors ab. Mögliche Behandlungen sind:
- Operation: Die operative Entfernung des Tumors ist oft die erste Wahl. "Sein Rat: die Gewebeherkunft dieses Tumors feststellen und dann den Tumor auch entfernen."
- Strahlentherapie: Die Strahlentherapie kann eingesetzt werden, um das Wachstum des Tumors zu verlangsamen oder zu stoppen, insbesondere wenn eine Operation nicht möglich ist. "Von Welser entscheidet sich für eine quälende Protonenstrahlen-Therapie im Uniklinikum Heidelberg."
- Beobachtung: Bei kleinen, langsam wachsenden Tumoren, die keine Symptome verursachen, kann auch eine наблюдение ohne sofortige Behandlung erfolgen.