Dieser Artikel beleuchtet das Wirken von Dr. Matthias Elsner, einem führenden Neurologen in Bremen, insbesondere seine Tätigkeit am Klinikum Bremen-Ost und sein Engagement für die neurologische Frührehabilitation.
Einführung
Dr. Matthias Elsner ist ein anerkannter Neurologe, der sich durch seine Expertise und sein Engagement im Bereich der Neurologie einen Namen gemacht hat. Besonders hervorzuheben ist seine Rolle am Klinikum Bremen-Ost, wo er als leitender Oberarzt tätig ist. Sein Fokus liegt unter anderem auf der neurologischen Frührehabilitation, einem Bereich, der für die Genesung und Wiedereingliederung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen von großer Bedeutung ist.
Tätigkeitsschwerpunkte und Expertise
Dr. Elsners Expertise umfasst ein breites Spektrum neurologischer Erkrankungen. Er ist spezialisiert auf die Behandlung von Patienten mit Schlaganfällen, Schädel-Hirn-Traumata und anderen neurologischen Leiden. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der interdisziplinären Versorgung von Patienten, um eine umfassende und individuelle Behandlung zu gewährleisten.
Neurologische Frührehabilitation
Die neurologische Frührehabilitation ist ein zentraler Bestandteil von Dr. Elsners Arbeit. Ziel der Frührehabilitation ist es, Patienten möglichst frühzeitig nach einem neurologischen Ereignis, wie beispielsweise einem Schlaganfall, zu behandeln, umFolgeschäden zu minimieren und dieFunktionsfähigkeit wiederherzustellen. Dr. Elsner setzt sich dafür ein, dass Patienten in Bremen und Umgebung Zugang zu dieser wichtigenVersorgungsleistung haben.
Engagement für die Vernetzung ambulanter und stationärer Strukturen
Dr. Elsner betont die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen ambulanten und stationären Strukturen in der neurologischen Versorgung. Er setzt sich aktiv dafür ein, diese Vernetzung in Bremen zu verbessern, um Patienten einen nahtlosen Übergang zwischen den verschiedenenVersorgungsbereichen zu ermöglichen. Dies spiegelt sich auch in seiner positiven Bewertung des Neurologie-Frühjahrssymposiums wider, das er als interdisziplinär, sektorübergreifend und klinisch-pragmatisch beschreibt.
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Neurologie-Frühjahrssymposium: Ein voller Erfolg
Das von Dr. Elsner mitorganisierte Neurologie-Frühjahrssymposium war ein großer Erfolg. Der Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung lag auf dem Management von Muskeltonuserhöhungen. Dr. Elsner beschreibt die Veranstaltung als „Interdisziplinär, Sektor-übergreifend und klinisch-pragmatisch“. Das Feedback war überwältigend und zeigt, dass in Bremen mehr Veranstaltungen benötigt werden, die ambulante Strukturen und stationäre neurologische Bereiche enger verbinden.
Engagement in der Lehre und Fortbildung
Neben seiner klinischen Tätigkeit engagiert sich Dr. Elsner auch in der Lehre und Fortbildung. Er gibt sein Wissen und seine Erfahrung an junge Ärzte und Therapeuten weiter und trägt so zurQualität der neurologischen Versorgung in Bremen bei. Dies spiegelt sich auch in seiner Teilnahme an verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen wider, wie beispielsweise der Fortbildung der neurologischen Klinik am Klinikum Bremen-Mitte.
Klinikum Bremen-Ost: Ein wichtiger Standort für die neurologische Versorgung
Das Klinikum Bremen-Ost spielt eine zentrale Rolle in der neurologischen Versorgung der Region. Die Klinik für Neurologie unter der Leitung von Dr. Elsner bietet ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Leistungen für Patienten mit neurologischen Erkrankungen. DieStroke Unit des Klinikums ist auf die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten spezialisiert und gewährleistet eine schnelle und kompetente Behandlung.
Herausforderungen in der neurologischen Versorgung
Trotz der hohen Qualität der neurologischen Versorgung in Bremen gibt es auch Herausforderungen. Ein Problem ist dieZahlung multiresistenter Erreger in der Neurorehabilitation. Eine Studie von Bara et al. (2017) hat gezeigt, dass diese Mehrkosten erheblich sein können. Ein weiteres Problem ist, dass Patienten mit bestimmten Erkrankungen oderKomplikationen, wie beispielsweise einer Infektion mit isolierungspflichtigen Keimen oder der Notwendigkeit einer Beatmung, häufig keinen Zugang zu neurologischen Frührehabilitationseinrichtungen in Niedersachsen und Bremen haben. Dies betrifft insbesondere Patienten mit Subarachnoidalblutung oder Hirninfarkt.
Eine Studie hat gezeigt, dass der Anteil von Patienten mit MRSA bei der Aufnahme in die neurologische Frührehabilitation gering ist. Die Studie untersuchte auch dieFunktion nach einem Zeitraum von sechs Wochen nach Beginn der Erkrankung.
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Maßnahmen zur Verbesserung der neurologischen Versorgung
Um die neurologische Versorgung in Bremen und Umgebung weiter zu verbessern, sind verschiedene Maßnahmen erforderlich. Dazu gehören:
- Stärkung der interdisziplinären Zusammenarbeit: Eine enge Zusammenarbeit zwischen Neurologen, Neurochirurgen, Radiologen, Therapeuten und anderen Fachdisziplinen ist entscheidend für eine optimale Patientenversorgung.
- Ausbau der neurologischen Frührehabilitation: Es ist wichtig, dass alle Patienten, die von einer Frührehabilitation profitieren könnten, auch Zugang zu dieserVersorgungsleistung haben.
- Förderung der Vernetzung ambulanter und stationärer Strukturen: Eine bessere Koordination zwischen ambulanten und stationären Einrichtungen kann dazu beitragen,Versorgungslücken zu schließen und dieKontinuität der Behandlung zu gewährleisten.
- Sensibilisierung der Bevölkerung für neurologische Erkrankungen: Eine bessere Aufklärung der Bevölkerung über Symptome, Risikofaktoren und Behandlungsmöglichkeiten neurologischer Erkrankungen kann dazu beitragen, dass Patienten früher ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und somit bessereHeilungschancen haben.
Notfallversorgung in Bremen
Die Bremer Notaufnahmen stehenPatienten rund um die Uhr zur Verfügung. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Notaufnahmen in erster Linie für Notfälle gedacht sind. Bei weniger dringenden gesundheitlichen Problemen solltenPatienten zunächst den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der bundesweiten Rufnummer 116117 kontaktieren oder andere Anlaufstellen aufsuchen.
Die Notaufnahmen in Bremen sind:
- Klinikum Bremen-Mitte: (0421) 497-77840, Notfallambulanz in der Kinderklinik (0421) 497-71005 (Empfang)
- Klinikum Bremen-Nord: (0421) 6606-1443, Notfallambulanz in der Kinderklinik (0421) 6606-1371
- Klinikum Bremen-Ost: (0421) 408-1291
- Klinikum Links der Weser
Fortbildungsveranstaltungen in Bremen
In Bremen finden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte und andere medizinische Fachkräfte statt. Diese Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen in der Medizin zu informieren und das eigene Wissen zu erweitern. Einige Beispiele für Fortbildungsveranstaltungen in Bremen sind:
- Kopf-Hals-Tumorkonferenz im Klinikum Bremen-Mitte
- Interdisziplinäre onkologische Konferenz am Klinikum Links der Weser
- Hausärztlicher Qualitätszirkel
- Palliativmedizinische Fallkonferenz
- Fallbesprechung unter mikrobiologischen Aspekten in der Neurologie im Klinikum Bremen-Nord
- ABS-Visite der Inneren Medizin im Klinikum Bremen-Ost
- Fortbildung der neurologischen Klinik im Klinikum Bremen-Mitte
- Colloquium Antibiotic Stewardship im Klinikum Bremen-Nord
- Aktuelle Aspekte der Augenheilkunde im St. Joseph Stift
- Kolloquium Unfallchirurgie und Orthopädie im Klinikum Bremen-Mitte
Datenschutz im Gesundheit Nord Klinikverbund Bremen
Der Gesundheit Nord Klinikverbund Bremen nimmt den Schutz der persönlichen Daten seinerPatienten sehr ernst und hält sich strikt an die Regeln der Datenschutzgesetze. Das Vertrauen derPatienten ist dem Klinikverbund wichtig, deshalb stehen die Mitarbeiter jederzeit gerne Rede und Antwort betreffend der Sicherheit der personenbezogenen Daten. Als Empfänger der Daten ist der Klinikverbund den Datenschutzgesetzen verpflichtet.
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