Medbo Bezirksklinikum Regensburg: Eine umfassende Bewertung der neurologischen Versorgung

Das Medbo Bezirksklinikum Regensburg ist ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung in der Oberpfalz. Als einer der größten psychiatrischen Versorger Bayerns und gleichzeitig universitäre Einrichtung bietet es eine enge Verzahnung von Forschung, Lehre und Versorgung. Dieser Artikel beleuchtet die neurologische Abteilung des Klinikums, wobei sowohl positive Aspekte als auch Verbesserungspotenziale anhand von Patientenbewertungen und verfügbaren Informationen analysiert werden.

Zentrale Notaufnahme Neurologie | Psychiatrie (ZNA)

Die Zentrale Notaufnahme Neurologie | Psychiatrie (ZNA) am Bezirksklinikum Regensburg ist eine integrierte Anlaufstelle für neurologische, psychiatrische und geriatrische Notfälle. Sie nimmt Notfälle aus der gesamten Oberpfalz entgegen, insbesondere aus dem Großraum Regensburg. Mit einer Auslegung für jährlich rund 20.000 Behandlungskontakte und einem Schockraum für lebensbedrohliche Notfälle ist die ZNA gut ausgestattet. Kritische Fälle können schnell im benachbarten Institut für Neuroradiologie untersucht werden, beispielsweise im Computertomographen. Die ZNA steht Privatpersonen in Notfällen rund um die Uhr zur Verfügung. Es wird jedoch betont, dass in Notfällen immer zuerst die zentrale Notrufnummer 112 angerufen werden soll.

Neurologische Versorgungsschwerpunkte

Die Klinik für Neurologie am Bezirksklinikum Regensburg bietet ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten für neurologische Erkrankungen. Zu den Versorgungsschwerpunkten gehören:

  • Schlaganfallversorgung: Mit einer überregionalen Schlaganfall-Spezialstation (Stroke Unit) inklusive Telemedizin-Netzwerk (TEMPiS), einer neurologischen Intensivstation und hochqualifizierten Spezialambulanzen ist die Klinik eine zentrale Anlaufstelle für Patient:innen mit neurovaskulären Erkrankungen aus Ostbayern und darüber hinaus. Die schnelle Schlaganfalldiagnostik mit CT und MRT ermöglicht eine rasche Einleitung der Gerinnsel auflösenden Behandlung (Lysetherapie) beim ischämischen Schlaganfall. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Neuroradiologie werden moderne Verfahren zur schnellen Wiedereröffnung von großen Hirnarterienverschlüssen durchgeführt.
  • Neurologische Rehabilitation: Die Klinik bietet neurologische Rehabilitationsbehandlungen in allen Rehabilitationsphasen an, von der Intermediate Care Station für schwer betroffene Patient:innen in der Phase B bis hin zu weiterführenden Stationen mit den Phasen B, C und D sowie einer Tagesklinik für alle Phasen. Damit existiert eine lückenlose neurologische Rehabilitationskette von der Intensivstation bis zur Nachsorge.
  • Ambulante Versorgung: Die Poliklinik bietet eine ambulante Versorgung für Patient:innen mit neurologischen Erkrankungen.

Positive Aspekte aus Patientenbewertungen

Einige Patienten äußern sich positiv über ihre Erfahrungen im Medbo Bezirksklinikum Regensburg:

  • Kompetentes und menschliches Personal: Mehrere Bewertungen loben das Pflegeteam und das Ärzteteam für ihre Kompetenz und Menschlichkeit. Patienten fühlen sich gut betreut und ernst genommen.
  • Gute medizinische Versorgung: Einige Patienten berichten von einer gründlichen Untersuchung und erfolgreichen Behandlung ihrer neurologischen Erkrankungen.
  • Engagiertes Personal: Das Personal wird als freundlich und engagiert beschrieben. Einige Patienten heben hervor, dass sich das Personal rund um die Uhr um sie gekümmert hat.
  • Umfassende Reha-Möglichkeiten: Die Neuro-Reha-Klinik bietet umfassende Reha-Möglichkeiten, wobei besonders die Therapeuten gelobt werden.
  • Wertschätzung und Respekt: Das Personal behandelt die Patienten mit Respekt und ist bemüht um ihr Wohlergehen.
  • Unterstützung in schwierigen Situationen: Das Personal hilft Patienten, schwierige emotionale Zustände auszuhalten.
  • Individuelle Betreuung: Es wird auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten eingegangen und der Therapieplan wird gegebenenfalls angepasst.
  • Gute Zusammenarbeit: Die Ärzte stimmen sich eng mit anderen Kliniken ab, um eine optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten.

Kritikpunkte und Verbesserungspotenziale aus Patientenbewertungen

Trotz der positiven Rückmeldungen gibt es auch Kritikpunkte, die Verbesserungspotenziale aufzeigen:

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  • Mangelnde Kommunikation: Mehrere Patienten bemängeln die Kommunikation zwischen Ärzten und Pflegekräften sowie die Kommunikation mit den Angehörigen. Informationen werden nur auf Nachfrage gegeben und wichtige Informationen werden nicht weitergeleitet.
  • Fehldiagnosen: Einige Patienten berichten von jahrelangen Fehldiagnosen und den daraus resultierenden Problemen.
  • Aggressives Verhalten von Ärzten: Ein Patient berichtet von einem Arzt, der seine Gefühle nicht unter Kontrolle hatte und ihn angeschrien und bedroht hat.
  • Mangelnde Empathie: Einige Patienten bemängeln die mangelnde Empathie des Personals, insbesondere in der Nachtschicht.
  • Unzureichende personelle Ausstattung: Das Pflegepersonal hat zu wenig Zeit für die Patienten und ist teilweise genervt.
  • Mangelnde Ruhe: Es gibt zu wenig Ruhe auf den Stationen und es kommt zu unzumutbaren Situationen, wie z.B. dass ein fremder Patient im Bett liegt.
  • Schlechte Organisation: Es gibt organisatorische Mängel, wie z.B. ausgefallene oder verschobene Therapien und Arzttermine ohneInformation der Patienten.
  • Mangelnde Hygiene: Einige Patienten bemängeln die Hygiene auf den Stationen.
  • Schlechtes Essen: Das Essen wird als katastrophal beschrieben.
  • Fehlende Struktur: Im stationären Aufenthalt fehlt eine erkennbare Struktur.
  • Zu wenig Therapieangebot: Es gibt zu wenig Therapieangebot, insbesondere im Bereich Sport und Ergotherapie.
  • Medikamentöse Therapie im Vordergrund: Der Fokus liegt zu stark auf der medikamentösen Therapie.
  • Datenschutzmängel: Es werden Datenschutzmängel genannt, wie z.B. offene Gespräche über Diagnosen auf dem Flur.
  • Unzureichende Hilfsmittel: Es fehlen Hilfsmittel auf den Stationen.
  • Lange Wartezeiten: Patienten müssen lange auf die Visite warten.
  • Ignoranz gegenüber Patientenwünschen: Der Willen der Patientin wurde im medbo-Klinikum missachtet, gegen ihren Willen wurde ihr dort von unkompetenten Ärztinnen ein ZVK gelegt. Der Straftatbestand der Körperverletzung liegt somit vor.

Weitere Aspekte

  • Cannabis-Konsum: Seit dem 1. April ist der Konsum für Erwachsene in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen legal. Alkohol, Cannabisprodukte und Drogen sind auf dem gesamten Klinikgelände untersagt. Sollten Sie solche Produkte mitbringen, werden sie durch uns entsorgt.
  • MVZ: Die Medizinischen Versorgungszentren Neurologie | Psychiatrie & Psychotherapie (MVZ) der medbo sind Einrichtungen zur ambulanten medizinischen Versorgung vornehmlich erwachsener Patient:innen an derzeit zwei Standorten in der Oberpfalz: Cham und Regensburg (mit neurologischen Filialpraxen in Roding beziehungsweise Wörth a.d. Terminvereinbarungen sind telefonisch möglich.

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