Migräne und Stirnschwellung: Ursachen, Diagnose und Behandlung

Gesichtskopfschmerzen können sehr unangenehm sein und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Die Ursachen für Gesichtskopfschmerzen können vielfältig sein, daher ist es wichtig, dass ein Facharzt für HNO und Kopfschmerzen eine genaue Diagnose stellt und eine geeignete Therapie empfiehlt.

Ursachen von Gesichtskopfschmerzen

Gesichtskopfschmerzen können durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden, darunter:

  • Spannungskopfschmerzen: Diese Kopfschmerzen werden durch Verspannungen im Nackenbereich oder durch Stress verursacht. Sie können sich auch im Gesichtsbereich ausbreiten und zu Schmerzen führen. Bei Spannungskopfschmerzen klagen die Betroffenen über leichte bis mittelstarke Schmerzen, die meist an beiden Seiten des Kopfes liegen. Sie strahlen vom Hinterkopf und den Schläfen zur Stirn und oft auch hinter die Augen aus. Typisch ist ein dumpfer Druck am Kopf, der nicht pulsiert. Einige Patienten haben zudem leichte Empfindlichkeit gegen Lärm oder Licht. Auslöser der Beschwerden sind häufig Stress oder Angst, aber auch eine schlechte Körperhaltung, die eine Verspannung der Muskeln verursachen. Oft wird diese Kopfschmerzart deshalb auch als Stresskopfschmerz bezeichnet. Am verbreitetsten ist die episodische Form. Sollten Sie allerdings länger als drei Monate lang an mindestens 15 Tagen pro Monat Beschwerden haben, leiden Sie unter der chronischen Form.

  • Migräne: Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die durch starke, pulsierende Schmerzen gekennzeichnet ist. Sie können auch auf den Gesichtsbereich ausstrahlen und von Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit begleitet werden. Die Entwicklung der Symptome ist oft genetisch bedingt, wobei aber zusätzlich endogene und exogene Faktoren, wie z. B. Schwankungen des Östrogenspiegels, Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus, Stress, Auslassen einer Mahlzeit und unzureichende Flüssigkeitszufuhr, den Krankheitsverlauf beeinflussen. Der Kopfschmerz beruht auf einer durch Nervenfasern ausgelösten Entzündung an den Blutgefäßen des Gehirns, der sogenannten neurovaskulären Entzündung. Die Aurasymptome sind Ausdruck einer sich wellenförmig ausbreitenden Erregungshemmung der Nervenzellen in der Gehirnrinde.

  • Cluster-Kopfschmerzen: Hierbei handelt es sich um sehr starke Kopfschmerzen, die meist einseitig auftreten und von Begleiterscheinungen wie Augenrötung und Nasenlaufen begleitet werden. Clusterkopfschmerzen sind extrem heftige Kopfschmerzen, die sich anfühlen, als würde eine glühende Nadel durchs Auge gestoßen. Typisch ist, dass die Krankheit episodisch auftritt - manchmal auch mit größeren Intervallen. Eine Attacke dauert 15 bis 180 Minuten. Die Schmerzen beginnen einseitig im Bereich der Augen und strahlen bis zur Schläfe aus. Die Ursachen sind noch nicht ganz erforscht, aber die Gene spielen eine Rolle und offenbar auch eine höhere Aktivität im Zwischenhirn. Bestimmte Nahrungsmittel mit Histamin bzw. Tyramin (z.B. gereifter Käse, Rotwein) können einen Anfall auslösen.

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  • Trigeminusneuralgie: Hierbei handelt es sich um Schmerzen im Bereich des Trigeminusnervs, der für die Empfindungen im Gesichtsbereich zuständig ist. Die Schmerzen sind sehr stark und können blitzartig auftreten. Bei dieser Krankheit tut das Gesicht weh. Das liegt am Drillingsnerv (Nervus trigeminus), der die Empfindungen der beiden Gesichtshälften weiterleitet. Bei der Neuralgie ist meist nur eine Gesichtshälfte betroffen. Die Schmerzen kommen plötzlich und sind zwar kurz, aber sehr heftig, sie fühlen sich an wie elektrische Schläge.

  • Sinusitis: Eine Entzündung der Nasennebenhöhlen kann zu Schmerzen im Gesichtsbereich führen. Wenn eine akute Rhinosinusitis nicht richtig ausheilt, wird sie verschleppt. Dann besteht die Gefahr, dass sie in eine chronische Rhinosinusitis übergeht. Die Nasennebenhöhlen können komplett entzündet sein oder aber nur einzelne Höhlen. Abhängig davon, welcher Teil sich entzündet hat, wird der Begriff „Sinusitis“ weiter konkretisiert: Sinusitis maxillaris (Entzündung der Kieferhöhlen), Sinusitis frontalis (Entzündung der Stirnhöhlen), Sinusitis ethmoidalis (Entzündung der Siebbeinzellen) und Sinusitis sphenoidalis (Entzündung der Keilbeinhöhlen). Eine Stirnhöhlenentzündung äußert sich beispielsweise durch pulsierende oder bohrende Kopfschmerzen, die direkt hinter der betroffenen Stirnseite lokalisiert sind.

  • Zahn- oder Kiefererkrankungen: Probleme mit den Zähnen oder dem Kiefer können ebenfalls Gesichtsschmerzen verursachen.

  • Neuralgien: Verschiedene Formen von Neuralgien, wie die Trigeminusneuralgie, können starke Gesichtsschmerzen verursachen.

  • Vestibuläre Migräne: Bei einer Form der Krankheit, der Vestibulären Migräne, gehören außerdem Schwindel-Anfälle zu den Symptomen. Sie sind selten und durch sehr starke Beschwerden kaum zu ertragen, und anders als bei der Migräne sind vor allem Männer statt Frauen betroffen.

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  • Riesenzellenarteriitis (RZA): Wenn ein Patient ständig unter Kopfschmerzen an den Schläfen leidet und schon das Berühren der Schläfen wehtut, könnte das auch eine Riesenzellenarteriitis sein (RZA, früher auch als Morbus Horton bzw. als Arteriitis temporalis bekannt). Das ist eine Entzündung der Schläfenarterien auf beiden Seiten des Kopfes. Der Schmerz ist stark, pochend und brennend, meist liegt er auf einer Seite des Kopfes. Manche Patienten klagen auch über leichtes Fieber, Müdigkeit, Appetit- oder Gewichtsverlust oder eine empfindliche Kopfhaut.

Symptome von Kopfschmerzen an der Stirn

Die Symptome von Kopfschmerzen im Bereich der Stirn äußern sich unterschiedlich: Sie ziehen, stechen, pochen, pulsieren oder sie fühlen sich dumpf drückend an. Es ist möglich, dass die Kopfschmerzen an der Stirn anfallsartig oder über einen längeren Zeitraum hinweg auftreten. Beidseitige sowie einseitige Kopfschmerzen, die sich auf eine Stirnhälfte konzentrieren, sind möglich. Oftmals beginnt der Schmerz im Nacken und breitet sich über die Schädeldecke in Richtung Stirn aus.

Zusammen mit Kopfschmerzen an der Stirn können Folgesymptome bzw. Begleitsymptome auftreten. Bei Spannungskopfschmerzen treten in der Regel weder Erbrechen noch Übelkeit auf. Übelkeit bei Kopfschmerzen an der Stirn kann bei Migräne und Cluster-Kopfschmerzen auftreten. Zu Schwindelgefühlen nach oder während Kopfschmerzen an der Stirn kommt es häufig, wenn den Schmerzen eine Migräne zu Grunde liegt. Schwindel kann nicht nur Folgesymptom einer Migräne sein, sondern auch als Hauptsymptom auftreten, etwa bei der sogenannten vestibulären Migräne, auch Schwindelmigräne genannt.

Diagnose von Gesichtskopfschmerzen

Um die genaue Ursache der Gesichtskopfschmerzen zu ermitteln, ist eine gründliche Diagnose notwendig. Dazu wird der Arzt zunächst eine ausführliche Anamnese durchführen, um die Symptome und die Vorgeschichte des Patienten zu erfassen. Anschließend wird er eine körperliche Untersuchung durchführen und gegebenenfalls weitere Untersuchungen wie beispielsweise eine Bildgebung (MRT) oder eine Labordiagnostik veranlassen. Eine MRT-Untersuchung vom Kopf kann eine wertvolle Methode sein, um die genaue Ursache der Kopfschmerzen zu ermitteln. Mit dieser bildgebenden Technik können Strukturen im Gehirn detailliert dargestellt werden, was den Ärzten hilft, mögliche Anomalien oder Erkrankungen zu identifizieren, die die Schmerzen verursachen könnten.

Damit eine korrekte Diagnose gestellt werden kann, sollten die Schmerzen sowie mögliche Auslöser und Begleitsymptome möglichst genau erfasst werden. Das Führen eines Schmerztagebuchs kann hierfür hilfreich sein.

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Behandlung von Gesichtskopfschmerzen

Die Behandlung der Gesichtskopfschmerzen richtet sich nach der Ursache der Beschwerden.

  • Spannungskopfschmerzen: Bei Spannungskopfschmerzen können Entspannungsübungen oder Massagen helfen, um die Verspannungen im Nackenbereich zu lösen. Manchem Betroffenen, der nach langem Sitzen am Schreibtisch der Kopf wehtut, hilft aber auch eine Kälteanwendung. Probieren Sie mal aus, ob Ihnen ein kalter Waschlappen, auf Stirn oder Schläfen gelegt, bei Spannungskopfschmerzen Linderung bringt. Hilfreich könnte auch Pfefferminzöl sein, das Sie auf Stirn oder Schläfen auftragen und sanft einmassieren können.

  • Migräne: Bei Migräne können Medikamente wie Triptane eingesetzt werden, um die Schmerzen zu lindern. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft hat sogar eine hervorgehobene Empfehlung für die Wirkstoffkombination aus ASS, Paracetamol und Coffein als Mittel der ersten Wahl ausgesprochen. Lassen Sie sich in Ihrer Apotheke dazu beraten. Gegen chronische Migräne könnte Ihr Arzt ein Triptan verschreiben. Zusätzlich gibt es Medikamente, die sich zur Prophylaxe empfehlen, z.B. Betablocker, Flunarizin, Valproat, Topiramat, Propranolol bzw.

  • Cluster-Kopfschmerzen: Bei Cluster-Kopfschmerzen können ebenfalls spezielle Medikamente eingesetzt werden.

  • Trigeminusneuralgie: Bei Trigeminusneuralgie kann eine medikamentöse Therapie oder in schweren Fällen auch eine Operation notwendig sein.

  • Sinusitis: Wenn die Schmerzen aufgrund einer Sinusitis oder einer allergischen Reaktion verursacht werden, können abschwellende Nasensprays, Antihistaminika oder kortikosteroidhaltige Nasensprays helfen, die Schmerzen zu lindern. Das Wichtigste ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in Form von stillem Wasser, Früchte- oder Kräutertee, damit sich der sonst zähe Schleim verflüssigen kann.

  • Zahn- oder Kiefererkrankungen: Wenn die Schmerzen durch eine Zahn- oder Kiefererkrankung verursacht werden, kann eine zahnärztliche Behandlung notwendig sein.

  • Neuralgien: Wenn die Schmerzen durch eine Neuralgie verursacht werden, kann die Behandlung von Schmerzmedikamenten bis hin zu invasiveren Therapien wie Nervenblockaden oder chirurgischen Eingriffen reichen.

Prävention von Gesichtskopfschmerzen

Obwohl Gesichtskopfschmerzen oft schwer zu vermeiden sind, gibt es bestimmte Schritte, die Sie unternehmen können, um das Risiko von Kopfschmerzen zu reduzieren. Dazu gehört die Vermeidung von Triggerfaktoren wie stressigen Situationen, bestimmten Lebensmitteln oder Getränken und zu viel oder zu wenig Schlaf. Regelmäßige körperliche Aktivität und Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation können auch dazu beitragen, das Risiko von Kopfschmerzen zu reduzieren.

Müssen Sie viel am Schreibtisch sitzen? Dann überprüfen Sie, ob Tisch, Stuhl und Computer ergonomisch eingestellt sind. Falls nicht, könnte dies Verspannung verursachen. Das gilt auch fürs Smartphone. Nutzen Sie Kopfhörer, wenn Sie telefonieren. Wenn Lebensmittel die Trigger für Ihre Beschwerden sind, versuchen Sie, darauf zu verzichten. Achten Sie außerdem darauf, ausreichend zu schlafen. Eine Entspannungsmethode wie Yoga oder Muskelrelaxation nach Jacobson könnte Ihnen helfen, Stress zu reduzieren. Am Arbeitsplatz sollten Sie darauf achten, dass die Höhe von Schreibtisch, Stuhl und Computer richtig eingestellt ist.

Hausmittel bei Kopfschmerzen an der Stirn

Bei Kopfschmerzen an Stirn und Schläfe können Hausmittel wie Pfefferminzöl Linderung bringen. Manchem Betroffenen, der nach langem Sitzen am Schreibtisch der Kopf wehtut, hilft aber auch eine Kälteanwendung. Probieren Sie mal aus, ob Ihnen ein kalter Waschlappen, auf Stirn oder Schläfen gelegt, bei Spannungskopfschmerzen Linderung bringt.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Wichtig zu wissen: Wenn Ihre Stirnschmerzen anhalten oder Ihre täglichen Aktivitäten beeinträchtigen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Ein plötzlicher, intensiver Stirnschmerz kann auch eine Notfallbehandlung erfordern. Kopfschmerzen nach einem Unfall: Lassen Sie sich vom Arzt untersuchen, um festzustellen, ob Sie eine Gehirnerschütterung haben - Symptome: dumpfe und drückende Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Schläfrigkeit. Auch ein Schleudertrauma kann Kopfschmerzen verursachen. Sie sind mit Verspannungen der Hals- und Nackenmuskulatur verbunden. Auch ein Bruch des Schläfen- oder Jochbeins verursacht Schmerzen. Wenn die Kopfschmerzen an Schläfen oder Stirn ganz plötzlich kommen und Sie zusätzlich unter Bewusstseinsstörungen, Schwäche, Erbrechen, Schwindel und Übelkeit leiden, besteht die Gefahr einer Gehirnblutung oder eines Schlaganfalls.

Migräne: Eine häufige neurologische Erkrankung

Migräne ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. In Deutschland sind nach Angaben des Robert Koch Instituts (RKI) rund 28 Prozent der Frauen und 18 Prozent der Männer betroffen. Typisch sind mittelschwere bis schwere, oft halbseitige Kopfschmerzen mit Übelkeit, häufig Erbrechen, Lärm- und Lichtüberempfindlichkeit. Unbehandelt halten die Attacken 4-72 h an. Bis zu 20 % der Patienten haben - meist vor dem Einsetzen der Schmerzen - eine sogenannte Aura in Form von Sehstörungen mit Flimmersehen, z. T. auch mit Sensibilitäts- oder Sprachstörungen.

Bereits die Aufklärung über die Erkrankung, ihre hirnorganische Ursache und mögliche Einflussgrößen gehört zur Therapie. Wichtig ist auch die Dokumentation von Kopfschmerzen und Medikation in einem Kopfschmerzkalender. Die Behandlung der einzelnen Kopfschmerzattacke erfolgt mit überwiegend ohne Rezept erhältlichen Schmerzmitteln, vorzugsweise kombiniert mit einer Substanz gegen Übelkeit und Erbrechen. Treten Attacken dennoch mehr als 3-mal pro Monat auf, wird vorübergehend mit vorbeugend wirksamen Medikamenten behandelt.

Leider gibt es bislang keine Möglichkeit, Migräne zu heilen. Jeder Betroffene muss lernen, mit dieser Erkrankung zu leben. Dazu gehört, modifizierbare Auslöser für Attacken nach Möglichkeit zu reduzieren und sich auf der anderen Seite einzugestehen, dass schwere Attacken zu einer reellen Minderung der Leistungsfähigkeit führen. Migräne ist entgegen einer oft geäußerten Meinung keine psychische Erkrankung und sollte auch nicht mit einem banalen Spannungskopfschmerz, der viel besser mit Schmerzmitteln kontrolliert werden kann, verwechselt werden.

Kopfschmerzen bei Kindern

Kinder leiden nicht wesentlich weniger als Erwachsene unter Kopfschmerzen. Es trifft bereits Kinder in sehr jungen Jahren: So sind rund 20 % schon im Vorschulalter betroffen und bis zum Ende der Grundschulzeit wissen mehr als die Hälfte aller Kinder, was Kopfschmerzen sind. Eine Untersuchung an fast 7.000 Schülern hat ergeben, dass rund 90 % der Kinder bis zum 12. Lebensjahr Kopfschmerzerfahrungen gesammelt haben, die Zahlen sind steigend. Bislang ist unklar, wodurch dieses Phänomen verursacht wird. Bei Kindern treten Kopfschmerzen am häufigsten in Form von Spannungskopfschmerzen oder Migräne auf.

Kinder können genauso von Migräne und Kopfschmerzen betroffen sein, wie es bei Erwachsenen der Fall ist. Auslöser sind meist Lärm, schlechte Luft, grelles Licht oder Hitze. Aber auch zu wenig Schlaf, körperliche Überanstrengung wie beim Sport oder in der Schule sowie eine ungünstige Körperhaltung können Kinder anfälliger machen. Weiterhin sind Lebensmittelunverträglichkeiten oder Belastungen mit Stress, Ängsten oder Sorgen ein möglicher Grund für die Migräneattacke.

Positiv ist, dass die Anfälle in den meisten Fällen deutlich milder ablaufen und die Kinder sich schneller erholen als Erwachsene. Es ist ratsam, zunächst auf eine nichtmedikamentöse Behandlung zurückzugreifen. Schaffen Sie eine ruhige und angenehme Umgebung für Ihr Kind, sodass der Körper die Möglichkeit hat, sich selbst zu regulieren. Sollten die Attacken öfter auftreten und eine medikamentöse Behandlung scheint sinnvoll zu sein, sprechen Sie mit dem Kinderarzt oder Kinderärztin. Die gängigen Arzneimittel für Migräne sind in der Dosierung auf einen Erwachsenen ausgerichtet und sollten in keinem Fall einfach von Kindern eingenommen werden. Versuchen Sie den Auslöser bei Ihrem Kind herauszufiltern und diesen zu vermeiden. Außerdem können Sie vorbeugend darauf achten, dass Ihr Kind genügend Schlaf bekommt, es sich an der frischen Luft bewegt und ausreichend trinkt. Weiterhin eignen sich auch viele Entspannungstechniken für Kinder, die Sie prima gemeinsam machen können.

Kopfschmerzkalender

Wenn Sie nicht genau wissen, woher Ihre Kopfschmerzen kommen ist ein Kopfschmerztagebuch sehr hilfreich. Leiden Sie häufig unter Kopfschmerzen ist es ratsam einen Kopfschmerzkalender zu führen. Dort können Sie Kopfschmerzattacken und Begleiterscheinungen eintragen, die Schwere der Schmerzen skalieren und eine Angabe über eingenommene Medikamente machen. Der Kalender hilft Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin dabei, Häufigkeit, Dauer und Verlauf des Kopfschmerzes besser zu überblicken und in Verbindung mit einem Gespräch zu Ihren Lebensgewohnheiten zu einer Diagnose zu kommen. Mittlerweile gibt es zahlreiche kostenfreie Kopfschmerz-Apps, die das Eintragen und Führen Ihres Kopfschmerzkalenders vereinfachen.

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