Klangschalen-Therapie bei Migräne: Eine ganzheitliche Betrachtung

Kopfschmerzen und Migräneattacken sind weit verbreitete Beschwerden, die den Alltag und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen können. Eine frühzeitige und effektive Behandlung ist daher von großer Bedeutung. Neben der klassischen medikamentösen Therapie haben sich alternative und komplementäre Ansätze etabliert, darunter die Klangschalen-Therapie.

Kopfschmerzen und Migräne: Eine Abgrenzung

Kopfschmerzen sind eine der häufigsten Erkrankungen. Es ist wichtig, zwischen Kopfschmerzen und Migräne zu unterscheiden. Migräne tritt anfallsweise auf und äußert sich durch pulsierende Schmerzen, die meist nur eine Kopfhälfte betreffen, insbesondere Stirn, Schläfen und Augen. Die Beschwerden verstärken sich bei Bewegung und werden oft von Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie Schwindel begleitet. Migräne beginnt typischerweise in der Pubertät, kann aber auch schon bei Schulkindern auftreten. Etwa 13 % der Frauen und 7 % der Männer leiden unter Migräne, wobei die Erkrankung meist zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr am stärksten in Erscheinung tritt.

Konventionelle Behandlungsmethoden und ihre Grenzen

Lange Zeit galten Medikamente als die beste und einzige Behandlungsmethode für Kopfschmerzen und Migräne. Es hat sich jedoch herausgestellt, dass viele Ursachen tiefer liegen und die medikamentöse Therapie lediglich die Symptome, nicht aber den Ursprung bekämpft.

Alternative Therapieansätze: Massage und Klang

Heutzutage stehen verschiedene alternative Therapieansätze zur Verfügung, die sich als wirksam erwiesen haben, darunter Massage und Klangschalen-Therapie.

Massage bei Kopfschmerzen und Migräne

Jede Art von Massage, die eine tiefenwirksame Entspannung zum Ziel hat, kann als Kopfschmerz- oder Migräne-Therapie angewendet werden. Besonders im Anfangsstadium erweist sich die Behandlung als äußerst wirksam, lindert bestehende Beschwerden, fördert die langfristige Aufhebung der Problematik und begünstigt eine rasche Erholung nach heftigen Kopfschmerzattacken.

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Bei Kopfschmerzen haben sich vor allem die Schwedenmassage oder die klassische Ganzkörpermassage als hilfreich erwiesen, insbesondere wenn sich die Technik vermehrt auf die Behandlung von Nacken- sowie Rückenmuskeln konzentriert. In manchen Fällen findet auch eine zielorientierte Kopfmassage von Schläfen, Stirn und Gesichtsmuskulatur Anwendung.

Die Migräne-Massage beinhaltet viele konventionelle Grifftechniken der Kopfschmerz-Massage, grenzt sich aber dennoch von jenem Verfahren ab. Sie ist ein allgemeiner Begriff für jegliche Stimulationstechniken, die den Schmerzreiz bekämpfen. Sie setzt sich aus zahlreichen Massagearten zusammen, fokussiert sich auf die Triggerpunkte und aktiviert diese mittels der bekannten Bewegungsabläufe in Kombination mit der Akupressur.

Insbesondere bei Migräne eignen sich die Charakteristiken einer Massage gegen Kopfschmerzen und fördern die vollkommene Entspannung des Organismus auf physischer sowie psychischer Ebene. Da emotionaler Stress aktuell als einer der Hauptindikatoren für das Auftreten von Migräne gilt, helfen die speziellen Massagen, das mentale Gleichgewicht zu wahren. Außerdem unterstützen regelmäßige Anwendungen die Schmerzreduktion und verlängern die Pause zwischen zwei Migräneschüben.

Es ist wichtig, vor der Anwendung von Massagetechniken abzuklären, ob es sich um gewöhnliche Kopfschmerzen oder Migräne handelt und keine anderen Indikatoren für das Problem bestehen. Die Techniken dürfen bei Kopfschmerzattacken aufgrund von tumorösen Erkrankungen, Epilepsie oder anderen Krankheitsbildern nicht absolviert werden.

Es gibt viele unterschiedliche Massageformen, die bei anhaltenden Kopfschmerzen oder Migräne eine Linderung verschaffen. Da Kopfschmerzen häufig mit einer verhärteten oder verkrampften Nackenmuskulatur verbunden sind, bietet sich eine gezielte Massagetechnik für jene Partie als schnelle Hilfe bei pulsierendem Schmerzreiz an. Dazu werden die Finger ausgestreckt mit der gesamten Fläche oberhalb von dem Haaransatz auf den Nacken gelegt, sodass stehende Kreise mit sanftem Druck zum Einsatz kommen können. Als Folge verspürt der Patient eine Erwärmung im Kopfbereich und die Druckschmerzen genau wie das Spannungsgefühl am Kopf verringern sich. Bei wiederholter Anwendung könnten Symptome, die durch Nackenprobleme hervorgerufen wurden, ganz verschwinden.

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Eine solche Praktik eignet sich für den Migräneschmerz an den Schläfen und zielt auf den Triggerpunkt in der winzigen Vertiefung eine Daumenbreite entfernt von dem Augenbrauenende ab. Dazu wird Druck auf beide Vertiefungen (links und rechts) ausgeübt oder Zeige- sowie Mittelfinger absolvieren kleine Kreisungen an der besagten Stelle.

In den kleinen Vertiefungen der Ohrrückseite, die sich auf derselben Höhe befinden wie die Ohrläppchen, liegen sensible Reizpunkte. Massagen am Ohr kurbeln die Durchblutung an und setzen neue Energien frei. Dazu wird je ein Ohrläppchen in die dazugehörige Hand genommen, zwischen Daumen und Zeigefinger kräftig zusammengedrückt und langsam wieder gelöst, bevor auf der anderen Seite ein identischer Prozess stattfindet.

Die Cranio-Sacral-Therapie soll als osteopathisches Verfahren den Gehirnwasserfluss harmonisieren, indem ein sanfter Druck auf die beweglichen Knochen des Schädels (Cranium) sowie das Kreuzbein (Sacrum) verübt wird.

Die Klangschalen-Therapie: Schwingungen für Körper und Geist

Die Klangschalen-Massagen wirken von innen heraus, weil die hervorgerufenen Schwingungen des Klöppels, der gegen unterschiedliche Kupfer- oder Zinnschalen schlägt, mit dem Inneren des Körpers korrespondieren. Zusätzlich könnten die Massagen gegen Kopfschmerzen durch Hilfsmittel optimiert werden. Soll zum Beispiel eine gleichmäßige Wärmeabgabe die Therapie intensivieren und verkrampfte Muskeln lockern, dürfte ein Haartrockner auf mittlerer Wärmestufe eingestellt und für etwa fünf Minuten langsam über Hinterkopf, Nacken sowie Schultern gekreist werden. Des Weiteren hilft es, Nacken, Schläfen und Stirn für circa 60 Sekunden mit zehnprozentigem Minzöl zu massieren.

Praktische Anwendung der Migräne-Massage

Eine Massage gegen Migräne lässt sich auf verschiedenen Wegen absolvieren. Daher findet sich auch keine einheitliche Migräne Massage Anleitung. Der Patient nimmt eine entspannte Haltung ein und konzentriert sich auf eine gleichmäßige, ruhige Atemtechnik. Die Massage bei Kopfschmerzen kann entweder von einem fachkundigen Therapeuten oder in Eigenleistung absolviert werden.

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Zunächst empfiehlt es sich, die Daumen in Höhe der Nasenwurzel zu positionieren, während die Finger ineinander verschränkt sind. Jetzt werden die Daumen mit vorsichtigem Druck in Stirnrichtung nach oben gezogen, wobei sechs Wiederholungen vorteilhaft wären. Dies hilft, das gesamte Gesicht zu entspannen.

Stimulieren Sie gezielt den Reizpunkt zwischen den Augenbrauen (Yintang) mit Mittel- oder Zeigefinger für circa 30 Sekunden. Massieren Sie die Schläfen mit kreisenden Bewegungen und sanftem Druck (Tongziliao). Das unterstützt die Linderung von Druckschmerzen hinter den Augen. Agieren Sie äußerst vorsichtig, weil diese Partie recht empfindsam ist. Sobald das Gefühl entsteht, die Schädeldecke würde sich etwas heben, stoppen Sie die Massage.

Massieren Sie den Meridianpunkt (Shuai Gu) circa drei fingerbreit oberhalb der Ohren für ungefähr 30 Sekunden, höchstens eine Minute. Wandern Sie langsam zu dem Triggerpunkt, der am Ohr liegt und in Höhe des Übergangs vom Schädel zum Hals zu finden ist (Touqiaoyin). Massieren Sie die Muskulatur im Bereich des Schädelknochens von außen nach innen. Verwenden Sie nur Daumen sowie Zeigefinger und streichen Sie langsam den ganzen Nacken entlang.

Stimulieren Sie die Reizpunkte des Nackens in den beiden Wölbungen am Schädelansatz (Tian Zhu) mit dem Daumen und kreisen Sie etwa zwei Minuten an jenen Triggerpunkten. Streichen Sie die Schulterpartie mehrmals behutsam aus, um Verkrampfungen in diesem Bereich zu lösen. Streichen Sie die Oberarme gleichmäßig aus, absolvieren Sie leichte Kreisungen an den Schulterknochen und führen Sie wiederholt kurze Knetungen an der Falte der linken Ohrmuschel aus, wechseln Sie zur rechten und gehen Sie wieder zu der regulären Massagepraktik über.

Positionieren Sie eine Hand auf der Schulter der gegenüberliegenden Seite, tasten Sie nach winzigen Knötchen und drücken Sie diese für eine Minute so intensiv, dass ein Schmerzreiz entsteht.

Eine Migräne Massage überdauert meistens nur 5 bis 10 Minuten, maximal 20 Minuten. Bedenken Sie aber, dass eine Massage gegen Migräne nur dann in Erscheinung treten kann, wenn es sich nicht um eine akute Attacke handelt, die sogar mit Aura einhergeht.

Präventive Maßnahmen und ein gesunder Lebensstil

Um zusätzlich zu der Massage bei Kopfschmerzen vorbeugend gegen die Symptome anzugehen, sollte stets ein gesunder Lebenswandel eingehalten werden. Auch regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft, viel Flüssigkeit, sportliche Aktivitäten und eine gesunde Haltung sind effektiv gegen die Problematik. Teilweise werden jene Verfahren sogar als Kurse von der Krankenkasse bezuschusst, worüber sich die Betroffenen allerdings explizit informieren müssen.

Die Klangmassage nach Peter Hess

Die Klangmassage nach Peter Hess ist eine anerkannte Komplementärmethode und eine sehr wirksame Entspannungsmethode, bei der obertonreiche Klangschalen auf bestimmte Körperpartien gestellt und sanft angespielt werden. Die Schwingungen der Klangschalen breiten sich über die Haut, das Gewebe, die Körperflüssigkeiten und die Organe im gesamten Körper aus. Dies wirkt sich anregend auf die Durchblutung aus und lockert nachhaltig Verspannungen. Die feine Vibration des Klangs ermöglicht eine sehr tiefe Entspannung.

Die Wirksamkeit der Klangmassage/-therapie wird erst seit jüngster Zeit wissenschaftlich erforscht. Erste medizinische Pilotstudien bestätigen, dass Klangmassagen bewährte Behandlungskonzepte effektiv ergänzen.

Die Wirkungsweise der Klangschalen-Therapie

Die Klangschalentherapie ist eine alternative Heilmethode aus dem Bereich der Klangtherapie, die entspannend und harmonisierend auf Körper, Geist und Seele wirkt. Sie ist Suggestion, Resonanz und Körpertherapie in einem. Im Gegensatz zur Meditation benötigt sie keine Vorerfahrung und sie muss nicht von dem bzw. der zu Behandelnden erlernt werden. Die Therapie ist eine alternative Heilmethode, bei der mithilfe von Klangschalen, die obertonreiche Klänge ähnlich wie Handpans und Stahlzungentrommeln erzeugen, der menschliche Körper in den Zustand einer tiefen Entspannung versetzt werden kann.

Sie dient vor allem der Verbesserung der Wahrnehmung auf körperlicher Ebene, der Linderung von Stress, Verspannungen und Blockaden. Außerdem sind die obertonreichen Klänge der Schalen bekannt, das Urvertrauen im Menschen zurückzubringen, indem sie den Zugang zum Unterbewusstsein fördern.

Es gibt Klangmassagen und Klangbäder, die mit Klangschalen durchgeführt werden.

  • Klangmassage: Durch das Aufsetzen unterschiedlicher Klangschalen auf bestimmte Körperregionen kann die Klangmassage gezielt auf spezielle Bedürfnisse eingehen.
  • Klangbad: Bei einem Klangbad stehen die Klangschalen im Raum und befinden sich nicht auf dem Körper. Klangbäder werden gerne zur generellen Entspannung verwendet. Sie sind besonders für Gruppenanwendungen beliebt. Die Schwingungen der Schalen übertragen sich innerhalb des Raumes auf den menschlichen Körper.

Die Geschichte der Klangschalen

Vor bereits über 5000 Jahren setzten Menschen Musik zur Versetzung des Geistes in eine positive Stimmung und zur Heilung ein. In der Antike hatten viele die Vorstellung, dass die Harmonie des Körpers, der aus dem Lot geriet, durch Musik wieder hergestellt werden konnte. Sogar in der fortgeschrittenen Medizin in Arabien wurde Musik eingesetzt, um kleine Kinder von ihren Schmerzen abzulenken und psychisch Kranke zu heilen. Töne und Klänge wurden also schon immer zu Heilzwecken verwendet.

Auch in der Heilkunst Indiens war die Wirkung von Klängen bekannt. In den östlichen Vorstellungen entstand der Mensch aus Klang. Historiker vermuten den Ursprung der Klangschalen in Tibet. Nach Europa kamen die Klangschalen aber erst mit dem deutschen Diplom-Ingenieur Peter Hess, der in den 1980er-Jahren in Nepal seine ersten Erfahrungen mit traditionellen Klangtherapien machte.

Klangschalen für die Klangtherapie

Als Klangschalen für eine Klangtherapie eignen sich insbesondere hochwertige tibetische Klangschalen und Planeten-Klangschalen. Schalen von minderer Qualität sollten nicht verwendet werden.

Damit gezielt entsprechende Körperbereiche erreicht werden können, hat Peter Hess spezielle Klangschalen für die Klangschalentherapie entwickelt. Deren Klang- und Vibrationseigenschaften wurden speziell auf die entsprechenden Frequenzspektren abgestimmt, die in den bestimmten Körperbereichen benötigt werden. Die Peter-Hess-Klangschalen sind die bekanntesten Klangschalen für die Klangschalentherapie.

Für eine Klangschalentherapie werden verschieden große Klangschalen verwendet, unter anderem folgende Klangschalen:

  • Gelenkschale
  • Chakra-Klangschalen
  • Herzschale
  • Kopfschale
  • Beckenschale
  • Universalschale
  • Solarplexusschale
  • Klangbad-Klangschalen
  • Planetenton-Klangschalen
  • Kehlkopfschale

Während Universalschalen ungefähr 1 kg wiegen, können Klangbad-Klangschalen bis zu 6 kg auf die Waage bringen. Sie sind sehr groß, dass der oder die zu Behandelnde die Füße in die Schale stellen kann, ohne dass sie den Rand der Schale berühren.

Die Wirkung der Klangschalen auf akustischer und körperlicher Ebene

Nach dem Anschlagen erzeugen die Klangschalen wohltuende Klänge, die über das Gehör als Ton und auch im Körper selbst durch sanfte Vibrationen wahrgenommen werden können. Die Betroffenen spüren den Effekt also auf akustischer und körperlicher Ebene.

  • Akustisch: Über unser Gehör bewirken die obertonreichen Klänge in unserem Gehirn einen Zustand der Tiefenentspannung. Dadurch können Blockaden im seelischen, geistigen und körperlichen Bereich gelöst werden.
  • Körperlich: Da die obertonreichen Schwingungen lange anhalten, erfährt der menschliche Körper eine Vibration, die ihn bis in die Zellen hinein durchdringt. Dieser Massageeffekt geht über den Effekt einer herkömmlichen Massage hinaus.

Sobald der Therapeut oder die Therapeutin die Klangschale mit einem Schlägel anschlägt, beginnt sie zu vibrieren. Die Schallwellen versetzen die Luft in der unmittelbaren Umgebung in Bewegung, sodass sich die Schwingungen des Klangs als ordnende Impulse auf und im Körper verbreiten. Dabei bewirken sie eine Lockerung der Gewebespannung.

Ablauf einer Klangschalen-Therapie

Eine Klangschalentherapie gilt als Ergänzung für unterschiedliche Behandlungen, um beginnende Heilungsprozesse im Körper zu unterstützen. Dabei richtet sie sich immer nach den individuellen Bedürfnissen des Menschen, der gerade damit behandelt wird.

Für einen nachhaltigen positiven Effekt auf Körper, Geist und Seele sollte die Therapie regelmäßig erfolgen. Eine Behandlung dauert im Normalfall bis zu 60 Minuten.

Bevor eine Therapie mit Klangschalen vorgenommen wird, führt der Therapeut oder die Therapeutin ein ausführliches Vorgespräch. So kann herausgefunden werden, welche Probleme es gibt und welche Energien gestärkt werden müssen.

Nach dem Vorgespräch entwickelt der Therapeut oder die Therapeutin ein individuelles Konzept für den Klienten oder die Klientin. Anschließend positioniert sich die Klientin oder der Klient wie vereinbart auf dem Boden oder auf einer Liege in ruhiger Umgebung.

Bei einer Klangschalenmassage werden die Schalen auf die zu behandelnden Körperbereiche aufgesetzt und angeschlagen. Bei einem Klangbad werden die Schalen im Raum aufgestellt.

Anwendungsbereiche der Klangschalen-Therapie

Eine Klangschalentherapie ist allgemein zur Verbesserung der Körperwahrnehmung hilfreich. Aber sie kann auch gezielt eingesetzt werden, zum Beispiel:

  • zur Stützung, Integration oder Stabilisierung bei der Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen
  • zur Stärkung des Urvertrauens
  • bei Schmerzen jeder Art
  • bei frühkindlichen Bindungsstörungen
  • bei sichtbaren Blockaden im Körper
  • bei Körperschema- und Körperbildstörungen
  • für Körperreisen
  • Imaginationsübungen
  • für Achtsamkeitstraining
  • Stärkung der Selbstheilungskräfte
  • Gesundheitsprävention
  • Abbau von Stress
  • Entspannung
  • Harmonisierung des Körpers
  • Begleitung von Genesungsprozessen
  • Loslassen von Ängsten und alten Mustern
  • Lösen von Verspannungen

Die Menschen können die obertonreichen Klänge auf der körperlichen Ebene spüren, da sich die Schwingungen im ganzen Körper ausbreiten. Dadurch ergibt sich ein Gefühl von Ruhe und Weite und die Menschen kommen sich selbst wieder näher.

Für wen ist die Klangschalen-Therapie geeignet?

Im Grunde ist eine Klangschalentherapie für jeden geeignet. Es gibt jedoch auch Krankheiten, bei denen sie nicht angebracht ist.

Die Klangschalentherapie ist gut geeignet bei Menschen mit:

  • Immunsystemstörungen
  • Asthma
  • Nebennierenfunktionsstörungen
  • Verdauungsproblemen
  • Hyperaktivität
  • Durchblutungsstörungen
  • Schlafproblemen
  • Erschöpfungszuständen
  • Gelenkschmerzen
  • Energieblockaden
  • Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich
  • Schmerzen in der Muskulatur
  • Ischias
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Wirbelsäulenverletzungen

Manchmal können Vibrationen jedoch lebensgefährlich sein. So ist eine Klangschalenmassage beispielsweise nicht bei Menschen geeignet mit:

  • Herzshunt
  • Metallklammern
  • Koronarstent
  • Metalleinsätzen
  • Metallimplantaten
  • Herzschrittmacher
  • künstlichen Herzklappen
  • neurologische Störungen, zum Beispiel Epilepsie, außer der Arzt äußert keine Bedenken
  • mit Parkinson, die ein Gerät zur Tiefenhirnstimulation eingesetzt bekommen haben
  • implantierbaren Kardioverter-Defibrillator

Auch während einer Schwangerschaft empfiehlt es sich der werdenden Mutter, die Anwendung von Klangschalen einzuschränken.

Klangschalen-Therapie als Teil eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts

Die Klangschalentherapie ist ein zentraler Bestandteil des ganzheitlichen Behandlungskonzepts vieler Kliniken für Psychotherapie und Psychosomatik und ergänzt die psychotherapeutischen Maßnahmen. Mit den sanften Schwingungen und beruhigenden Klängen der Klangschalen wird ein Zustand tiefer Entspannung erreicht, der Körper und Geist gleichermaßen positiv beeinflusst.

Weitere alternative Therapieansätze

Neben der Klangschalen-Therapie gibt es weitere alternative Therapieansätze, die bei Kopfschmerzen und Migräne eingesetzt werden können:

  • Bach-Blütentherapie: Eine feinstoffliche Heilmethode, die die Energie bestimmter wild wachsender Pflanzen nutzt, um uns wieder in Verbindung mit unserer inneren Stimme und unserem Lebensplan zu bringen und somit unser Bewusstsein zu reharmonisieren und uns vor Krankheiten zu bewahren.
  • Aromatherapie: Die kontrollierte Anwendung von 100% naturreinen ätherischen Ölen, um die körperliche und psychische Gesundheit zu erhalten.
  • Dorn-Therapie: Eine Methode, bei der Wirbelverschiebungen ertastet und sanft in Position gedrückt werden. Ergänzt wird die Dorn-Therapie durch die DorSana-Methodik, die Griffe aus verschiedenen manuellen Therapien übernimmt, weiter oder neu entwickelt.
  • Breuß Massage: Eine spezielle Rückenmassage mit wohltuender und entspannender Wirkung, die im Anschluss einer Dornbehandlung angewendet werden kann.
  • Migränetherapie nach Kern: Ein Therapieansatz, der die vielfältigen Ursachen der Kopf- und Migräneschmerzen in das Therapiekonzept einbezieht und folgende Schmerztypen erfolgreich behandeln kann: Spannungskopfschmerzen, Clusterkopfschmerzen, Migräne mit und ohne Aura, Migräne mit Übelkeit, Posttraumatischer Kopfschmerz, Kopfschmerz nach Schleudertrauma.

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