Das MVZ (Medizinisches Versorgungszentrum) Mühldorf bietet neurochirurgische Leistungen an. Um einen umfassenden Eindruck von der Klinik und den angebotenen Behandlungen zu erhalten, werden im Folgenden verschiedene Aspekte beleuchtet. Dabei stützen wir uns sowohl auf allgemeine Informationen als auch auf Erfahrungsberichte von Patienten, die im Innklinikum Mühldorf behandelt wurden.
Ärztliche Kompetenz und Behandlung
Mehrere Patientenberichte heben die hohe medizinische Kompetenz der Ärzte hervor. Besonders Prof. Dr. Schopf und sein Team werden als "absolut empfehlenswert" beschrieben. Ein Patient berichtet, dass das Erstgespräch mit Prof. Dr. Schopf ihm alle Ängste vor der Operation genommen habe. Auch Dr. Reiser wird als sehr netter Arzt beschrieben. Die Patienten fühlen sich bestens behandelt, operiert und betreut. Es wird permanent kontrolliert, und bei Problemen ist jederzeit jemand erreichbar, der hilft.
Ein anderer Patient schildert, dass er wegen einer Wirbelsäulen-OP stationär im Innklinikum Mühldorf war und vom Vorgespräch über die Aufnahme, die OP und die Betreuung während des Aufenthalts alles als "ungemein professionell und zufriedenstellend" empfunden habe. Er fühlte sich die ganze Zeit über ausgesprochen gut versorgt. Auch die Analyse der Ursache und die Festlegung der notwendigen Maßnahmen werden als klar und präzise beschrieben.
Ein Patient, der am 8.2.22 zwei Bandscheibenimplantate HWS 5/6 und 6/7 erhielt, lobt die Betreuung durch Herrn Reiser als super. Ein weiterer Patient hatte am 18.6.2020 seine Anmeldung, OP- und Narkosegespräch, Blutabnahme und Corona-Test und beschreibt den Ablauf als reibungslos. Die OP durch Dr. Gerstner an der LWS verlief sehr gut, und der Patient war nach monatelangen Schmerzen endlich wieder schmerzfrei.
Patientenkommunikation und Betreuung
Die Patientenkommunikation wird in einigen Berichten positiv hervorgehoben. Ein Patient lobt die "Arztgespräche auf Augenhöhe" und betont, dass er nicht einfach abgestempelt wurde. Ein anderer Patient berichtet, dass er sich vom ersten bis zum letzten Tag sehr gut betreut gefühlt habe.
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Allerdings gibt es auch kritische Stimmen bezüglich der Patientenkommunikation. Ein Patient bemängelt eine mangelhafte bis gar nicht vorhandene Patientenkommunikation. An einem Tag passierte auf Station gar nichts: keine Visite, keine Behandlung, kein Arzt, keine Anwendung. Der angekündigte Physiotermin fand ohne weitere Kommunikation einfach nicht statt. Am Entlassungstag wartete der Patient reisefertig auf seinen Brief, als der Physiotherapeut, der von der Entlassung nichts wusste, erschien und ihn aufforderte, sich abreisefertig auf eine Fangopackung zu legen.
Pflegepersonal und Stationsdienste
Die Meinungen über das Pflegepersonal sind geteilt. Während einige Patienten die Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiter loben, gibt es auch Berichte über unfreundliches und herzloses Verhalten. Ein Patient kritisiert, dass die Schwestern kühl und herzlos seien, nicht auf die Patienten eingingen und keine Hilfe, Info oder Unterstützung leisteten. Es werden schroffe Töne und wildes Herumzerren nach der OP beschrieben. Sogar eine der zwei Redons wurde abgerissen und musste somit schon kurz nach der OP entfernt werden. Eine Entschuldigung erfolgte nicht, stattdessen wurde der Patient auch noch angemault. Im Beisein der Angehörigen konnte eine Krankenschwester das Verhalten und die Pflege der Station 2.2 nicht nachvollziehen und fand es schrecklich. Lediglich die Stationshilfen wurden als freundlich und hilfsbereit empfunden.
Andere Patienten berichten jedoch von positiven Erfahrungen mit dem Pflegepersonal und den Stationsdiensten. Sie loben die Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiter und betonen, dass sie sich gut versorgt gefühlt haben.
Organisation und Ablauf
Einige Patienten berichten von einem reibungslosen Ablauf bei der Anmeldung, der Vorbereitung auf die OP und den verschiedenen Untersuchungen. Ein Patient schildert, dass er nach 45 Minuten mit Anmeldung, OP- und Narkosegespräch, Blutabnahme und Corona-Test so gut wie durch war. Auch die tägliche Visite zwischen 7.00 und 8.00 wird positiv erwähnt.
Verpflegung und Ausstattung
Das Krankenhausessen wird als Geschmackssache beschrieben, aber ein Patient betont, dass er trotzdem ausreichend und gut verköstigt wurde. Ein anderer Patient erwähnt, dass er auf freies WLAN zugreifen konnte.
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Behandlung von Parkinson
Ein Patient berichtet von der Behandlung seines Mannes, der an Parkinson erkrankt ist, durch Prof. Dr. med. Johannes Schwarz. Durch Zufall stieß die Familie auf das Nahrungsergänzungsmittel Neurofelixir, welches die Krankheit aufhalten kann. Der Patient lobt Prof. Dr. Schwarz als einen Arzt, der sich Zeit für seine Patienten nimmt und immer ein offenes Ohr hat. Die weite Anfahrt habe sich auf jeden Fall gelohnt.
Zusammenfassung
Die Erfahrungen mit der neurochirurgischen Abteilung des MVZ Mühldorf sind vielfältig. Während viele Patienten die ärztliche Kompetenz, die professionelle Behandlung und die gute Betreuung hervorheben, gibt es auch Kritikpunkte bezüglich der Patientenkommunikation und des Verhaltens des Pflegepersonals. Es ist wichtig, diese unterschiedlichen Perspektiven zu berücksichtigen, um sich ein umfassendes Bild von der Klinik zu machen.
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