MVZ Neurologie Gröpelingen: Umfassende neurologisch-psychiatrische Versorgung im Bremer Westen

Das MVZ Neurologie Gröpelingen bietet eine umfassende ambulante neurologische und psychiatrische Versorgung im Bremer Westen. Mit einem Team aus erfahrenen Fachärzten und modernen Untersuchungsmethoden wird ein breites Spektrum an neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen diagnostiziert und behandelt.

Willkommen im neurologisch-psychiatrischen Versorgungszentrum

Das MVZ Neurologie Gröpelingen heißt Patienten auf seinen Internetseiten herzlich willkommen. Das Versorgungszentrum bietet im Bremer Westen neurologisch-psychiatrische Versorgung.

Fachärzte und Untersuchungsmethoden

Im Versorgungszentrum stehen verschiedene Untersuchungsmethoden vor Ort zur Verfügung. Die Fachärzte des MVZ verfügen über langjährige Erfahrung und Expertise in ihren jeweiligen Fachgebieten.

Das Ärzteteam

Das Ärzteteam setzt sich aus erfahrenen Fachärzten für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie zusammen:

  • Dr. Dr. Dr. Dr. Dr. Dr.: Studium der Medizin und Philosophie an der Georg-August-Universität Göttingen. Facharztausbildung im Fachgebiet Neurologie sowie Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Bremen-Ost. Langjährige Tätigkeit im Institut für Klinische Neurophysiologie, einschließlich extern zertifizierter Weiterbildung in den Bereichen EEG, NLG/EMG und EVOP-Diagnostik.

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  • Dr.: Studium der Humanmedizin an der Universität Göttingen (1987-1994). Tätigkeit im Klinikum Bremen Ost (1994-2008), zunächst als Assistenzarzt, später als Facharzt. Nach der Facharztweiterbildung im Bereich Psychiatrie ab 2000 Facharztweiterbildung zum Neurologen. Durch die langjährige klinische Tätigkeit Erwerb umfangreicher Kenntnisse in beiden Fachgebieten.

  • Dr.: Studium der Humanmedizin an den Universitäten Göttingen und Wien. Facharztausbildung im Fachgebiet Neurologie am Klinikum Bremen Ost (2003-2011). Tätigkeit als Facharzt im Institut für Neurophysiologie (2011-2014), zertifizierte Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Neurophysiologie für EEG und EMG/NLG und Erwerb der Zusatzbezeichnung für Schlafmedizin. Oberarzt in der Klinik für Neurologie im Klinikum Bremen Ost (2014-2017).

  • Dr.: Fachärztin für Neurologie. Studium der Humanmedizin an der Philipps-Universität Marburg. Facharztausbildung Neurologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main und am Klinikum Bremen-Ost (2010-2018).

  • Dr.: Studium der Humanmedizin an der Georg-August-Universität Göttingen und der Molekularbiologie an der Göttingen Graduate School for Neurosciences, Biophysics, and Molecular Biosciences. Facharztausbildung im Fachgebiet Neurologie am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg (2010-2017). Ärztliche Tätigkeit in der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie des AMEOS Klinikums Bremen (2017-2019).

  • Dr.: Studium der Humanmedizin an der Charité Universitätsmedizin Berlin (2005-2012). Facharztweiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapie an der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité sowie am Klinikum Bremen-Ost und Ameos Klinikum Bremen. Oberarzt am Ameos Klinikum Bremen (2018-2022), Leitung der Station zur Behandlung psychotischer Störungsbilder sowie ambulante ärztliche Tätigkeit in der Psychiatrischen Institutsambulanz.

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  • Dr.: Studium der Humanmedizin an der WWU Münster (2011-2019). Promotion im Institut für Translatione Psychiatrie zum Thema “Präfrontale Hypoaktivierungen als neurobiologisches Korrelat des familiären Risikos für Major Depression - eine fMRT Studie”. Facharztweiterbildung zur Ärztin für Neurologie im Albertinen Krankenhaus in Hamburg (2019-2025). 2024 Qualifikation zur selbstständigen Durchführung von FEES (flexible endoskopische Evaluation des Schluckakts). Seit 1.

Leistungsspektrum der Neurologie

Die Neurologie im MVZ diagnostiziert und behandelt das gesamte Spektrum nicht-operativer Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems. Dazu gehören:

  • Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Demenzen
  • Polyneuropathien
  • Tremor-Erkrankungen
  • Viele weitere neurologische Beschwerdebilder

Mit modernen Untersuchungsverfahren, präziser klinischer Diagnostik und viel Erfahrung schaffen die Ärzte Klarheit, auch wenn Symptome noch unspezifisch sind oder mehrere Ursachen infrage kommen. In der ambulanten neurologischen Praxis erhalten Patienten eine umfassende, individuelle Betreuung - vom ersten Verdacht über die gesicherte Diagnose bis zur kontinuierlichen Therapieplanung. Durch die wohnortnahe Versorgung, kurze Wege und ein eng vernetztes Team können Patienten langfristig begleitet werden, Entwicklungen früh erkannt und Behandlungen laufend optimiert werden.

Anfahrt und Erreichbarkeit

Das MVZ Neurologie Gröpelingen ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.

  • Straßenbahn: Aus der Stadtmitte kommend erreichen Sie das MVZ mit den Linien 2, 3 und 10, Haltestelle Gröpelingen.
  • Auto: Aus der Stadtmitte folgen Sie der Waller Heerstraße und anschließend der Gröpelinger Heerstraße bis zur Kreuzung Gröpelinger Heerstraße / Schwarzer Weg. Aus Bremen Nord kommend folgen Sie der Oslebshauser Heerstraße, dann der Gröpelinger Heerstraße bis zur Basdahler Straße.

Die Adresse des MVZ lautet: Gröpelinger Heerstr.

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Kontakt und Terminvereinbarung

Die Kontaktmöglichkeiten zum MVZ Med. Versorgungszentrum Neurologie & Psychiatrie sind vielfältig. Rezepte und Verordnungen können Sie gerne „online“ über das Kontaktformular oder telefonisch über die Rezept-Funktion des Anrufbeantworters anfordern. Bei der Bestellung von Anfragen, Rezept- und Verordnungswünschen planen Sie bitte eine Bearbeitungszeit von 3-4 Werktagen ein. Teilen Sie uns Ihre Wünsche deshalb bitte rechtzeitig mit.

Aus gegebenem Anlass weist das MVZ darauf hin, dass es sich bei den von der Terminservicestelle (TSS) vergebenen Terminen um einmalige 20-minütige Termine handelt. Eine weiterführende Diagnostik ist im Rahmen dieser Vorstellung in der Regel nicht möglich und muss ggf.

Weitere Informationen

Die Informationen über MVZ Med. Versorgungszentrum Neurologie & Psychiatrie werden kontinuierlich erneuert.

Ergänzende Informationen zu Gesundheitsthemen

Das MVZ Neurologie Gröpelingen betrachtet den Menschen ganzheitlich. Daher werden im Folgenden einige allgemeine Gesundheitsthemen angesprochen, die im Zusammenhang mit neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen relevant sein können.

Der demografische Wandel und seine Herausforderungen

Der demografische Wandel stellt das Gesundheitswesen vor große Herausforderungen. Bis zum Jahr 2020 wird die Altersgruppe der über 60-Jährigen allein in der Stadt Bremen auf rund 160.000 Menschen anwachsen. Zwischen dem Alter und der Art der Erkrankung besteht ein enger Zusammenhang. Auf der einen Seite nehmen Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen mit steigendem Alter zu. Gleichzeitig wird auf der anderen Seite auch die Zahl der nichtheilbaren, chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Demenz oder Herzschwäche weiter steigen. Je älter die Patienten sind, desto häufiger sind sie multimorbide, d. h., sie leiden unter zwei oder mehreren Erkrankungen gleichzeitig. Dennoch ist nicht jeder Patient im fortgeschrittenen Lebensalter gleichzeitig ein geriatrischer Patient. Geriatrische Patienten sind häufig mehrfach oder langwierig erkrankt, in ihrer Beweglichkeit, in den Aktivitäten des täglichen Lebens und ihrer Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt und sowohl gesundheitlich als auch sozial belastet.

Der menschliche Stütz- und Bewegungsapparat

Der menschliche Stütz- und Bewegungsapparat sorgt dafür, dass der Körper in seiner festgelegten Form bleibt, aber trotzdem zielgerichtet bewegt werden kann. Dafür ist er aus festen und beweglichen Organen zusammengesetzt. Die Knochen bilden zusammen das Skelett, das nicht nur die Aufgabe hat, die Form des Körpers zu bewahren, sondern auch Schutzfunktionen für die inneren Organe zu übernehmen. Beispiele sind das Becken und der Schädel. Die Muskeln verbinden zwei verschiedene Knochen, indem sie über mindestens ein Gelenk hinweg mit ihren Sehnen an den Knochen ansetzen. Nur dank unserer Muskeln können wir uns überhaupt bewegen. Wenn sich ein Muskel verkürzt, zieht er die beiden Knochen in deren Gelenk auf einander zu. Muskeln haben nur die Möglichkeit, sich zusammen zu ziehen, nicht aber, sich selbst in ihre Ausgangslage zurück zu dehnen. Dafür brauchen sie einen oder mehrere Muskeln, die auf der anderen Seite des Gelenks ansetzen und die entgegengesetzte Bewegung bewirken. Diese Aufgabe übernehmen die Sehnen. Bänder stützen die Gelenke und hemmen die Beweglichkeit der Knochen untereinander, damit Muskeln und Sehnen nicht überdehnt werden. Schleimbeutel sind zusätzliche Polster, die die Sehnen vor einem Durchscheuern schützen sollen. Alle Organe des menschlichen Stütz- und Bewegungsapparats können erkranken. Knochen und Gelenke können brechen oder gestaucht werden.

Diabetes mellitus

In Deutschland ist bei rund fünf Millionen der Bevölkerung eine Diabeteserkrankung diagnostiziert, die Dunkelziffer liegt aber bedeutend höher. Diabetes mellitus bedeutet „honigsüßer Durchfluss“ und ist der Fachbegriff für die chronische Stoffwechselerkrankung „Zuckerkrankheit“. Der Begriff geht auf das Hauptsymptom der Erkrankung zurück: Die Ausscheidung von Zucker im Urin. Heute umfasst Diabetes mellitus alle Befunde, bei denen eine Überzuckerung des Blutes vorliegt - Ursache kann Insulinmangel und/oder Insulinunempfindlichkeit sein. Diabetes wird überwiegend in zwei Typen unterschieden: Typ 1 bedeutet einen absoluten Insulinmangel, Typ 2 beschreibt eine mangelnde Empfindlichkeit der Zellen für Insulin.

Gefäßerkrankungen

Unter dem Oberbegriff Gefäßerkrankungen gibt es viele verschiedene Erkrankungen. Wir teilen die Gefäßerkrankungen in die Leiden der Arterien, also den zuführenden, sauerstoffreichen Blutgefäßen und den Erkrankungen der Venen, die das Blut aus dem Körper zurück zum Herzen transportieren. Eine der häufigsten Erkrankungen der zuführenden Blutgefäße ist die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK). Sie wird im Volksmund auch "Schaufensterkrankheit" genannt. Die Erkrankung betrifft die Arterien der Gliedmaßen, insbesondere die im Becken und in den Unterschenkeln. Die Venen sind durch ihren anderen Aufbau von anderen Krankheiten betroffen. Die Venen enthaltenen Klappen, die den Rückstrom des Blutes in die Gliedmaßen verhindern sollen und die Wand der Venen ist deutlich dünner und elastischer. Die meisten nicht-erblichen Gefäßerkrankungen entstehen aufgrund eines ungesunden Lebensstils.

Die Haut als Organ

Die Haut ist das größte und zugleich vielseitigste Organ des Menschen. Die Oberfläche der Haut beträgt bei einem Erwachsenen etwa zwei Quadratmeter. Die äußere Haut gliedert sich in drei Schichten: die Oberhaut, die unmittelbar darunterliegende Lederhaut sowie die Unterhaut. Als Grenzorgan ist die Haut wie kein anderes Organ vielfältigen Einflüssen von innen und außen ausgesetzt. Viele Hautkrankheiten äußern sich durch Flecken, Knötchen, Pusteln, Rissen oder Schuppen, die Schmerzen oder einen unangenehmen Juckreiz verursachen. Die Ursachen für Hautkrankheiten sind so vielfältig wie die Symptome. Viele Menschen haben beispielsweise eine Veranlagung für die Entstehung von Schuppenflechte oder Neurodermitis. Verstärkt werden kann die Krankheit häufig durch Stress oder eine andere bakterielle oder durch Viren verursachte Infektion. Genauso wie das Spektrum der Hautkrankheiten ist, ist das Spektrum des Schweregrades. Einige Hauterkrankungen sind nur kosmetisch störend, bedürfen ansonsten aber keiner Behandlung, andere verursachen Schmerzen oder Juckreiz und wieder andere, wie beispielsweise Hautkrebs, können unbehandelt zum Tod führen.

Das Herz-Kreislauf-System

6.000 bis 8.000 Liter Blut pumpt ein durchschnittliches Herz jeden Tag durch den menschlichen Körper. Beeindruckende Zahlen, die beweisen, was für ein leistungsstarkes Organ ein gesundes Herz ist. Pro Minute schlägt das Herz eines erwachsenen Menschen im Ruhezustand etwa 60 bis 90 Mal und bewegt dabei 70 bis 100 ml Blut je Herzkammer. Aber auch ein leistungsstarkes Organ wie das menschliche Herz kann mal krank werden.

Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde ist die Heilkunde der Sinne. Ob das Essen schmeckt, verrät die Zunge. Dort befinden sich so genannte Geschmacksfelder, mit denen der Mensch die Geschmäcker süß, sauer, bitter und salzig wahrnehmen kann. Die menschliche Nase erfüllt gleich zwei Funktionen. Zum einen können wir durch sie atmen, zum anderen Gerüche wahrnehmen. Die Ohren nehmen Schallwellen wahr. Gelangen diese Schallwellen zum Ohr, werden sie von der Ohrmuschel in den Gehörgang geleitet. Dort treffen sie auf das Trommelfell, welches in Schwingungen gerät. Das erste der drei Gehörknöchelchen ist am Trommelfell fest gewachsen und muss sich deshalb mit bewegen. Der Hammer schlägt auf den Amboss und dieser auf den Steigbügel. Dadurch wird der Schall verstärkt und auf eine spezielle Haut übertragen, die das Mittelohr zum Innenohr hin verschließt. Die Flüssigkeit im Ohr fängt an zu schwingen. In der Schnecke sitzen die Hörsinneszellen. Das Auge reagiert auf optische Reize. In der Netzhaut des Auges stehen etwa 130 Millionen Sehsinneszellen dicht bei einander. Diese werden in Stäbchen und Zapfen unterteilt. Dabei liefern die Stäbchen ein schwarz-weiß Bild und ermöglichen das Sehen bei Dämmerung. Mit den Zapfen werden Farben wahrgenommen. Durch das auf die Augen fallende Licht, werden die Sinneszellen verschieden stark gereizt. Die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde beschäftigt sich mit den Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen und Funktionsstörungen der Ohren, der oberen Luftwege, der Mundhöhle, des Rachens, des Kehlkopfes, der unteren Luftwege und der Speiseröhre.

Krebs

Die Diagnose Krebs bedeutet heute längst kein Todesurteil mehr. Wird die Erkrankung rechtzeitig entdeckt, ist sie in vielen Fällen heilbar. Grundsätzlich gilt: Je früher Krebs behandelt wird, desto größer sind auch die Chancen, wieder vollkommen gesund zu werden. Daher ist es besonders wichtig, auf Veränderungen des Körpers zu achten und im Zweifelsfall den Arzt aufzusuchen. Als Krebs bezeichnet man entartete Zellen, bei denen der regelmäßige Ablauf von Wachstum, Reifung, Teilung und Absterben gestört ist. Krebszellen teilen sich aufgrund dieser Störung häufiger als gesunde Zellen, so dass es zu einer unkontrollierten Vermehrung kommt und sich eine Geschwulst beziehungsweise ein Tumor bildet. Diese bösartigen Krebszellen dringen in benachbartes Gewebe ein, vermehren sich dort und zerstören so nach und nach das gesunde Gewebe. Aber nicht alle Gewebewucherungen sind bösartig. Es gibt auch gutartige Tumore wie beispielsweise Muttermale, Fettgeschwülste, Gefäßgeschwülste und Muskelzellgeschwülste. Im Unterschied zu bösartigen Tumoren streuen gutartige Tumore keine Zellen in das angrenzende, gesunde Gewebe sowie über die Blutbahn oder das Gefäßsystem. Sie bilden daher auch keine Tochtergeschwulste, so genannte Metastasen. Um Krebspatienten optimal behandeln zu können, muss der bösartige Tumor genauer untersucht werden, denn auch von der Art des Tumors hängt die Therapiemöglichkeit ab. In manchen Fällen kann die Geschwulst bei einem operativen Eingriff entfernt werden. In anderen Fällen ist eine Chemo- oder Strahlentherapie unerlässlich.

Die Lunge

Die menschliche Lunge besteht aus einem rechten und einem linken Lungenflügel. Jeder Lungenflügel wird durch Furchen in so genannte Lungenlappen unterteilt. Der linke Lungenflügel ist etwas kleiner als der rechte, da auf der linken Seite das Herz einigen Raum einnimmt. Die Lungenflügel liegen in der Brusthöhle. Oben überragt die Lungenspitze um etwa 1 bis 2 cm das Schlüsselbein, unten liegt die Lunge dem Zwerchfell auf, dessen Lage sehr variabel ist und vorrangig von der Atemstellung und der Körperlage (im Liegen höher als im Sitzen) abhängt. Zu den wichtigsten Risikofaktoren für Lungenerkrankungen zählen das Rauchen, aber auch Umwelteinflüsse, bei Neugeborenen ein geringes Geburtsgewicht sowie genetische Faktoren. Die Erkrankungen der Lunge können vielfältig sein. Sind die Atemwege eingeengt und wird der Luftstrom dadurch behindert, führt dies häufig zu Atemnot. Fachleute sprechen in diesem Fall von chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen. Dazu gehören beispielsweise die Chronische Bronchitis und das Lungenemphysem. Im Gegensatz dazu ist bei den restriktiven Lungenerkrankungen die Flexibilität der Lunge eingeschränkt, wodurch sich das Lungenvolumen verringert. Als Lungenödem bezeichnet man die Ansammlung von Flüssigkeit im Lungengewebe, was sich beim Patienten in Atemnot und rasselnder Atmung äußert. Auch die Tuberkulose gehört zu den Lungenkrankheiten. Sie wird durch Tröpfcheninfektion übertragen und gehört auch heute noch zu den Infektionskrankheiten, die die meisten Todesfälle zur Folge haben. Auf den Röntgenbildern betroffener Patienten zeigen sich charakteristische, mottenfraßartige Schädigungen des Lungengewebes. Bei Lungenentzündungen wird unterschieden in Pneumonien, also Entzündungen des Lungengewebes, und der Bronchitis, Entzündungen der Bronchien. Krebserkrankungen der Lunge werden als Bronchialkarzinom bezeichnet, da sie als bösartige Neubildungen entarteter Zellen der Bronchien entstehen.

Die Verdauung

Hauptaufgabe der Verdauung ist es, die in der Nahrung enthaltenen Nährstoffe, aufzuspalten und sie dem Körper zuzuführen. Der gesamte Verdauungstrakt besteht aus mehreren Organen. Das Fassungsvermögen des menschlichen Magens ist individuell unterschiedlich und beträgt durchschnittlich etwa 1,5 Liter. In diesem Hohlraum wird der Nahrungsbrei mit dem Magensaft vermengt. Der Magen bringt den Nahrungsbrei auf die gleiche Temperatur und speichert ihn. Im Ruhezustand sondern die Drüsen etwa 10 ml Magensaft pro Stunde ab. Bei Nahrungsaufnahme kann die Bildung von Magensaft auf bis zu 1000 ml pro Stunde erhöht werden. Mittels Muskelkontraktionen wird der Nahrungsbrei weiter zum Magenpförtner transportiert. Dieser bildet als Schließmuskel einen Verschluss zwischen Magen und Darm und kann sich für den Durchtritt des angedauten Speisebreis rund 13 mm weit öffnen. Dieses geschieht regelmäßig, um den Nahrungsbrei gleichmäßig in den Zwölffingerdarm weiterzuleiten. Der Darm eines erwachsenen Menschen ist etwa acht Meter lang und hat eine Oberfläche von 400 bis 500 Quadratmetern.

Nervenerkrankungen

Nervenerkrankungen sind sehr vielseitig und können nicht mit nur einem Wort umschrieben werden. Nervenerkrankung sind anders als man häufig meint, mehrheitlich von rein physischer Art. Es gibt es eine Reihe von genauen Bezeichnungen, die jede für eine bestimmte Art der Nervenerkrankung stehen. Wenn man bei dem Namen Nervenerkrankung zunächst an einen geistig gestörten Zustand denkt, ist dies falsch. Es kann jeden ganz schnell treffen. Ein Großteil der Nervenerkrankungen kann nicht bis zur Heilung behandelt werden. Manchmal ist die medikamentöse Behandlung eines Krankheitsbildes schwierig . Die Medikamente haben eine starke Wirkung und können auch auf das allgemeine Bewusstsein wirken und zu Eintrübungen oder Abhängigkeiten führen. Manchmal ist für die Einstellung mit den hochwirksamen Medikamenten auch eine Einweisung in die klinische Psychiatrie notwendig. Diese hat in der Allgemeinheit den Ruf einer Nervenheilanstalt, dieser Name wurde früher für eine solche Einrichtung verwendet.

Urologie

Das Fachgebiet der Urologie befasst sich mit den Erkrankungen der Niere, der ableitenden Harnwege, sowie der männlichen Geschlechtsorgane bei Kindern und Erwachsenen. Abgesehen von sexuellen Funktionsstörungen, von Impotenz bis zur Unfruchtbarkeit, betreffen die häufigsten Beschwerden von Patienten bei Urologen die Prostata. Trotz der oft beträchtlichen Hemmschwelle für den Besuch des Urologen sollte bei Beschwerden der Arztbesuch keinesfalls hinausgezögert werden, um die Erkrankung nicht zu verschleppen. Andere typische Männerkrankheiten sind Hodenhochstand, Hodenkrebs und Vorhautverengung. Bei diesen Leiden sollte der Urologe ebenfalls der erste Ansprechpartner sein, gerade um organische Ursachen ausschließen zu können und so der echten Ursache auf die Spur zu kommen. Harnwegsinfektionen und Inkontinenz sind ein weiteres Gebiet, das urologisch behandelt wird.

Eltern-Kind-Zentrum Prof. Hess am Klinikum Bremen-Mitte

Das Eltern-Kind-Zentrum Prof. Hess am Klinikum Bremen-Mitte erwartet Sie mit sechs Kreißsälen, die alle mit einer Geburtswanne ausgestattet sind, einem Wehenbereich mit einer Wärmebank, moderne Untersuchungsräume und komfortable Zimmer - und unserem bewährten, kompetenten Geburtshilfe-Team. Wir sind mit allen Bereichen der Kinderheilkunde unter einem Dach und haben kurze Wege, wenn eine Unterstützung durch die Kinderärztinnen und -ärzte erforderlich werden sollte. Hier werden Kinder und Jugendliche seit fast 100 Jahren in einer eigenen Abteilung behandelt. Seither hat sich die Klinik zu einer der größten Versorgungskliniken für Kinder und Jugendliche in Deutschland entwickelt. Sie ist 2021 in einen Neubau umgezogen, in dem nun die Kinder- und Jugendmedizin, die Kinderchirurgie und die Geburtshilfe unter einem Dach zusammenarbeiten. Die Geburt eines Kindes ist wohl das einschneidendste und aufregendste Ereignis im Leben eines Menschen. Ein neuer Mensch wird geboren und stellt, meistens schon lange bevor er zur Welt kommt, das Leben der künftigen Eltern auf den Kopf. Es ist eine Zeit, in der sich Eltern viele Fragen stellen: Wie wird sich unser Leben mit einem Kind verändern? Wie gehen wir mit der Verantwortung um? Wird es unserem Kind gut gehen? Auf dem Weg ins neue Leben ist es gut, wenn Eltern Experten und Spezialiste…

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