Natrium und seine Rolle bei Migräne: Ein umfassender Überblick

Migräne und Spannungskopfschmerzen gehören laut der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) zu den häufigsten Kopfschmerzarten. Mehr Frauen als Männer leiden generell unter dieser Art von Kopfschmerz. Migräne ist durch bohrende Kopfschmerzen gekennzeichnet, die Betroffene außer Gefecht setzen können, oft begleitet von Übelkeit und Erbrechen. Treten mehr als fünf Attacken auf, spricht man von Migräne als Krankheit. Es gibt über 250 unterschiedliche Arten von Kopfschmerzen, wobei zwischen primärem und sekundärem Kopfschmerz sowie der Art des Schmerzes unterschieden wird.

Migräne: Symptome, Ursachen und Behandlung

Migräne kann sehr intensiv sein, wobei jede Bewegung ein Pochen im Kopf auslöst und den Schmerz verstärkt. Sie tritt meist mit einseitigen Kopfschmerzen und pulsierendem Charakter, mit mittlerer oder stärkerer Schmerzintensität, auf. Der Schmerz wird durch körperliche Aktivitäten verstärkt. Eine einfache Migräne ohne Aura dauert zwischen vier Stunden und bis zu drei Tage. Eine Migräne mit Aura äußert sich zusätzlich durch Sehstörungen, wie die Wahrnehmung von Lichtblitzen, Streifen oder Punkten. Einige Menschen erleben auch Sprechstörungen, Missempfindungen, Kribbeln oder sogar ein Taubheitsgefühl. Auch Schweißausbrüche oder Verdauungsbeschwerden können auftreten. Eine typische Aura setzt unmittelbar vor oder zu Beginn des Kopfschmerzes ein und baut sich in etwa 20 Minuten auf, bevor sie wieder verschwindet.

Eine klare Ursache von Migräne ist bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Es wird vermutet, dass verschiedene Faktoren eine Rolle spielen, darunter Entzündungsreaktionen aufgrund von überaktiven Nervenzellen im Hirnstamm. Durch die Überreaktion werden Entzündungsbotenstoffe freigesetzt, die die Blutgefäße ausdehnen und die Gefäßwände durchlässiger für Blutflüssigkeit machen. Entzündliche Eiweißstoffe werden freigesetzt. Diese Vorgänge führen zu einer Art Entzündung der Hirnhaut und des Hirngewebes, eine sogenannte neurogene Entzündung, die dann die Schmerzimpulse auslöst. Eine andere Theorie besagt, dass Durchblutungsstörungen für die Migräne verantwortlich sind. Einflüsse wie Stress, ein Wetterumschwung oder Hormonschwankungen können zu einer kurzzeitigen Verengung der Blutgefäße führen, die nachfolgende Gefäßerweiterung im Hirn, mit erhöhter Durchblutung, löst dann den pulsierenden Kopfschmerz aus. Eine weitere Theorie ist, dass Migränepatienten möglicherweise eine angeborene Art der Reizverarbeitung haben und mit Reizüberflutungen nicht so gut umgehen und sie verarbeiten können.

Bei einer Migräne geht es darum, die Symptome wirksam zu lindern und auf der anderen Seite gegen die Migräneattacken prophylaktisch vorzugehen. Bei einem plötzlich auftretenden Migräneanfall gibt es sowohl Medikamente gegen die Schmerzen als auch gegen ungute Magengefühl sowie das Erbrechen. Es ist sinnvoll die Arzneimittel schon bei den ersten Anzeichen einzunehmen, sodass die Schmerzattacke gezielt bekämpft werden kann. Bei starken Migränebeschwerden können Triptane wie beispielsweise Sumatripan oder Zolmitriptan eingesetzt werden. Wenn häufig Migräneattacken auftreten, können Kopfschmerzmedikamente auch vorbeugend eingenommen werden. Dafür ist aber eine Dauermedikation notwendig. Vorbeugend bei Migräne können Betablocker, Medikamente gegen Epilepsie, Metoprolol, Propranolol, Bisoprolol oder Naproxen und auch pflanzliche Wirkstoffe, wie beispielsweise Pestwurz, eingenommen werden.

Ein Migränetagebuch kann helfen, die auslösenden Faktoren und Attacken der Migräne kennenzulernen, indem Sie jeden Migräneanfall festhalten und sich Notizen zu Dauer und Intensität machen. Auch die Begleitumstände sind zu notieren wie Essen Stress und anderes. So können sich Betroffene besser auf eine bevorstehende Migräneattacke vorbereiten und die besten Hilfsmittel aufspüren, die im individuellen Fall helfen. Außerdem hilft regelmäßiger Sport (nicht weniger als drei Mal die Woche). Sport hat einen positiven Effekt auf den Körper. Wahrscheinlich weil Stress abgebaut wird, kommt es seltener zu Migräneattacken. Auch Entspannungsübungen können helfen, Migräneattacken wirksam vorzubeugen. Bei einem akuten Migräneanfall hilft vor allem Ruhe und ein abgedunkelter Raum. Als Medikamente empfiehlt die Deutsche Kopfschmerz- und Migränegesellschaft (DMKG) Kombinationspräparate aus Acetylsalicylsäure, Paracetamol Koffein in Form von zwei Tabletten und in bestimmter Zusammensetzung. Es ist wichtig bei der Einnahme von Migräne-Medikamenten ausreichend zu trinken. Wegen der Übelkeit kann es sein, dass die Betroffenen unter Flüssigkeitsmangel leiden. Am besten eignet sich Mineralwasser, da es viele lebenswichtige Elektrolyte wie Natrium und Kalium enthält. Allgemein kann die Wirksamkeit der Arzneimittel durch das Hinlegen in einem ruhigen und abgedunkelten Raum und dem Kühlen der Stirn unterstützt werden. Auch die sanfte Medizin der Homöopathie kann helfen, Migräneattacken zu lindern und ihnen vorzubeugen. Bryonja alba (Weiße Zaunrübe) hilft bei starken Migräneattacken, die plötzlich auftreten und pochend sind. Bei migräneartigem und stechendem Kopfschmerz hilft Kalium bichromicum, wenn der Schmerz nur über einem Auge auftritt und mit Sehstörungen, Schwindel und Übelkeit verbunden und regelmäßig wiederkehrend ist. Bei spontaner Migräne mit pochendem Nackenkopfschmerz, einhergehend mit Störungen des Sehens, hilft das homöopathische Mittel Glonoinum in Form von Globuli. Auch Sabadilla kann bei migräneartigen Kopfschmerzen, einhergehend mit Geräuschempfindlichkeit und Störungen beim Sehen, helfen. Auch Schüssler Salze können zur Unterstützung und Hilfe bei Migräne eingesetzt werden. Eine kleine Auswahl hilft, dass Sie sich einen Überblick verschaffen können. Calcium Floratum D12, Schüßler Salz Nr.1, kann bei Schmerzen in der Nackenmuskulatur und der Halswirbel eingesetzt werden. Bei krampfenden Kopfschmerzen, bei denen Bewegung schadet und kalte Umschläge die Schmerzen lindern, hilft das Schüßler Salz Nr. 3, Ferrum phosphoricum D12. Natrium chloratum D6 (Nr. 8) hilft bei neuralgischen Schmerzen im Bereich der Augen, Störungen beim Sehen und Wetterfühligkeit. Nicht zu vergessen ist das Schüßler Salz Nr. Sehen Sie sich die Auswahl der Medikamente gegen Migräneattacken in unserer Versandapotheke an und entscheiden Sie sich, was bei Ihrer Art von Migräne am hilfreichsten ist.

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Die Rolle von Natrium bei Migräne

Ein internationales Forscherteam hat erstmals eine Genvariante gefunden, die das allgemeine Risiko auf eine Migräne erhöht. Die Studie in Nature Genetics (2010; doi: 10.1038/ng.652) dürfte die Konzepte zur Pathophysiologie der Erkrankung verändern.Eine von sechs Frauen und einer von zwölf Männern erkrankt zumeist im jungen Erwachsenenalter an einer Migräne. Gemessen an den Behandlungskosten und den Ausfallzeiten am Arbeitsplatz ist die Migräne sicherlich die bedeutendste Hirnerkrankung - wobei bisher unklar ist, ob die Kopfschmerzattacken überhaupt von den Hirnzellen ausgehen.Die derzeit bevorzugte vaskuläre Hypothese sieht in einer Vasodilatation kranieller Blutgefäße das primäre Ereignis. Das erklärt sehr gut die Wirksamkeit der derzeit bevorzugten Akutmedikamente, der Triptane, aber auch der früher verwendeten Mutterkornalkaloide, denn diese führen zu einer Vasokonstriktion.Die Aura, die vielen schweren Attacken vorausgeht, lässt sich eher mit der Übererregbarkeitshypothese erklären, nach der sich von einem Focus aus, eine Depolarisationsfront über das Gehirn ausbreitet. Einer der beteiligten Neurotransmitter könnte Glutamat sein, was erklärt warum der Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat zu den häufigsten und stärksten Triggern gehört.Diese Hypothese wird jetzt durch die Ergebnisse einer genomweiten Assoziationsstudie (GWAS) gestützt, für die das International Headache Genetics Consortium unter Aarno Palotie vom Sanger Institute in Cambridge die Gene von 3.000 Migräne-Patienten aus Finnland, Deutschland und den Niederlanden und 10.000 gesunden Probanden verglichen hat.Dabei wurde eine Assoziation mit einer Genvariante (Single Nucleotide Polymorphism, SNP) auf dem Chromosom 8q22.1 entdeckt. Dies wurde durch die Analyse einer zweiten Kohorte an fast 3.000 Patienten und mehr als 40.000 Gesunden validiert.Das SNP rs1835740 befindet sich zwischen den beiden Genen MTDH (“astrocyte elevated gene 1”) und PGCP (“encoding plasma glutamate carboxypeptidase”). rs1835740 hat in Zellversuchen die Aktivität des MTDH-Gen beeinflusst, das wiederum die Aktivität des EAAT2-Gens reguliert. Sein Genprodukt, das EAAT2 Protein, ist für die Beseitigung von Glutamat aus den Synapsen zuständig.Ein Defekt an dieser Stelle erklärt plausibel, warum Glutamat in der Nahrung eine Migräne-Attacke auslösen kann. Ob Glutamat den Kopfschmerz bevorzugt bei Personen mit der jetzt gefundenen Genvariante triggert, wurde bisher nicht untersucht.Die Forscher rechnen damit, dass die Studienergebnisse von der Arzneimittelforschung aufgegriffen werden: Medikamente, die die Beseitigung von Glutamat fördern, könnten bei der Migräne wirksam sein. Wissenschaftler aus Italien haben ein Gen entdeckt, das für Migräne verantwortlich sein könnte. Das von den Forschern um Maurizio De Fusco vom Istituto Scientifico Universitario San Raffaele beschriebene Gen ATP1A2 liegt auf Chromosom 1, das als eines der bestbeschriebenen menschlichen Chromosomen gilt. Das Gen codiert für eine Untereinheit der Natrium-Kalium-Pumpe der Zellen; eine Mutation führt daher zu Störungen im Ionenhaushalt. Dadurch blähen sich die betroffenen Zellen auf, was wiederum die charakteristischen Kopfschmerzen der Migräne auslösen soll. Jetzt soll bald ein wirksames Migränemittel entwickelt werden, das nicht nur die Symptome bekämpft.

Schüßler-Salze und Natrium chloratum (Nr. 8)

Wer bei Kopfschmerzen auf die Einnahme von Schüßler-Salzen setzt, sollte die Art der Beschwerden berücksichtigen, da sie die Auswahl der Salze beeinflussen. So werden etwa die Schüßler-Salze Nr. 3 bei klopfenden und Nr. 8 bei dumpfen Kopfschmerzen empfohlen.

Weitere Schüßler-Salze gegen Kopfschmerzen:

  • Bei nervös bedingten Kopfschmerzen, verbunden mit Aufregung oder Anspannung, ist Nr. 21 Zincum chloratum D6 angezeigt.
  • Wenn die Kopfschmerzen vorwiegend Stirn und Schläfen betreffen, soll Nr. 14 Kalium bromatum D6 die richtige Wahl sein.
  • Bei Kopfschmerzen, die mit Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in Armen und Beinen einhergehen, ist Calcium phosphoricum D6 angezeigt (die Nr. 2 der Schüßler-Salze).
  • Kopfschmerzen infolge seelischer, geistiger oder körperlicher Belastung und verbunden mit großer Schwäche werden mit Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 behandelt.
  • Werden die Kopfschmerzen von Druckgefühl, Klopfen und rotem Kopf begleitet und hat der Patient dunkle Augenschatten, kann er das Schüßler-Salz Nr. 3 Ferrum phosphoricum anwenden (in der Potenz D6 oder D12).
  • Drückende Kopfschmerzen, die das Gefühl vermitteln, der Kopf sei angeschwollen, sollen das Schüßler-Salz Nr. 17 Manganum sulfuricum D6 erfordern.
  • Dagegen soll Natrium chloratum (Nr. 8 der Schüßler-Salze) Kopfschmerzen bessern, die sich dumpf anfühlen und die Folge von Flüssigkeitsmangel sind.
  • Verschlimmern sich die Kopfschmerzen in warmen Räumen, wird Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 gegeben.
  • Bei Kopfschmerzen durch Zugluft, Witterungswechsel oder Voll- oder Neumond kommt Nr. 11 Silicea D6 zum Einsatz.
  • Dagegen sollen bei hartnäckigen Kopfschmerzen Schüßler-Salze Nr. 22 Calcium carbonicum D6 helfen, hauptsächlich bei aufgedunsen wirkenden Menschen und Allergikern.
  • Bei Katerkopfschmerzen sollten Sie zu Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 greifen.
  • Zudem soll die Nr. 10 der Schüßler-Salze, Kopfschmerzen lindern, die als Spätfolgen einer Gehirnerschütterung auftreten.

Schüßler-Salze: Kopfschmerzen bei Kindern

Wenn Kinder nach der Schule oder anstrengendem Lernen Kopfschmerzen haben, wird Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 empfohlen. Zudem soll dieses Schüßler-Salz Kopfschmerzen bei blassen Kindern vertreiben.

Schüßler-Salze bei Migräne

Welche Schüßler-Salze Migräne lindern sollen, richtet sich ebenfalls nach der Art der Beschwerden.

  • Bei pulsierenden, zuckenden Krämpfen im Kopf wird Nr. 19 Cuprum arsenicosum D6 angeraten.
  • Verspüren Migräne-Patientinnen ein Druckgefühl im Kopf, ist Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 angezeigt.
  • Geht die Migräne mit Übelkeit, Schwindel und Erbrechen von weißem Schleim einher, kommt Nr. 4 Kalium chloratum D6 zum Einsatz.
  • Wird durchsichtiger Schleim erbrochen, soll Nr. 8 Natrium chloratum D6 helfen. Zudem sollen dieses Schüßler-Salz Migräne vertreiben, die durch Sehstörungen, Übelkeit und heftige Beschwerden gekennzeichnet ist - kombiniert mit zwei weiteren Salzen. Diese Mineralstoff-Kombination lautet:
    • Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6
    • Nr. 8 Natrium chloratum D6
    • Nr. 11 Silicea D12Nehmen Sie von jedem der drei Schüßler-Salze über den Tag verteilt jeweils drei bis sechs Tabletten ein.

Daneben gibt es noch ein weiteres kombiniertes Mineralstoff-Schema, und zwar für Menschen mit Migräne, deren Beschwerden sehr hartnäckig und schwer zu beeinflussen sind:

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  • Nr. 5 Kalium phosphoricum D6
  • Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6
  • Nr. 8 Natrium chloratum D6
  • Nr. 22 Calcium carbonicum D6
  • Nr. 11 Silicea D12Nehmen Sie von diesen Schüßler-Salzen jeweils zwei bis vier Tabletten ein.

Äußerliche Anwendung von Schüßler-Salzen bei Kopfschmerzen

Auch in Salbenform sollen Schüßler-Salze Kopfschmerzen und Migräne bekämpfen können. Empfohlen wird beispielsweise Nr. 2 Calcium phosphoricum - auch für Kinder. Reiben Sie die Salbe zwischen den Schulterblättern ein.

Bei Kopfschmerzen, die vom Nacken aufsteigen, sowie bei Migräne soll die Salbe Nr. 7 Magnesium phosphoricum helfen. Darüber hinaus können Sie mit einer Salbe auf Basis dieserm Schüßler-Salz Kopfschmerzen behandeln, die halbseitig auftreten und plötzlich einschießen. Reiben Sie die Salbe auf Nacken und Stirn ein.

Sowohl zusammen mit geeigneten Schüßler-Salzen in Tabletten-Form als auch allein sollen äußerlich angewendete Schüßler-Salze Kopfschmerzen und Migräne lindern. Lassen Sie sich hierzu am besten von einer erfahrenen Therapeutin beraten.

Weitere Aspekte und Behandlungen

Neben den genannten Behandlungen gibt es noch weitere Aspekte, die bei Migräne berücksichtigt werden sollten:

  • Kopfschmerztagebuch: Therapeuten raten Betroffenen oft zu einem Kopfschmerztagebuch, um die Art der Kopfschmerzen (wo genau? Schmerzqualität?), möglichen Auslösern (Stress? Nahrungsmittel? Alkohol?) und erfolgreichen Interventionen (Was half?) sowie die erfolgte Einnahme spezieller Medikamente (Wann?) zu dokumentieren.
  • Aspirin® Migräne: Das Schmerzmittel kann bei Migräneanfällen mit und ohne Aura eingenommen werden. Die Aura-Phase bemerken rund 15 bis 20 Prozent aller Migräne-Patienten. Dabei handelt es sich um neurologische Störungen wie Sprachprobleme, das Sehen von Lichtblitzen oder Lähmungserscheinungen. In der Regel geht die Aura-Phase den Migränekopfschmerzen voraus und kann bis zu 60 Minuten andauern. Aspirin® Migräne ist für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene geeignet. Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft empfiehlt eine Dosierung von 1000 Milligramm des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure für die Akutbehandlung der Migräneattacke.
  • Diclofenac-ratiopharm® Lösung bei Migräne: Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Diclofenac-ratiopharm® Lösung bei Migräne einnehmen. Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten notwendigen Zeitraum angewendet wird. Die Anwendung von diesem Arzneimittel zusammen mit anderen NSAR, einschließlich selektiver Cyclooxigenase-2-Hemmer, sollte wegen fehlender Hinweise über zusätzliche Vorteile und der möglichen Verstärkung von Nebenwirkungen vermieden werden. Vorsicht ist angebracht bei älteren Patienten aus grundsätzlich medizinischen Gründen. Insbesondere wird empfohlen, dass bei älteren Patienten, die gebrechlich sind oder ein geringes Körpergewicht haben, die niedrigste noch wirksame Dosis angewendet wird.

Intoxikation durch Natrium

Es ist wichtig zu beachten, dass eine übermäßige Einnahme von Natrium zu einer Intoxikation führen kann. Die Symptome einer Natriumintoxikation können je nach Schweregrad variieren:

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  • Leichte Intoxikation: Benommenheit, Schwindel, Tinnitus, Schwerhörigkeit, Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen und Verwirrung.
  • Akute Intoxikation: Schwere Störung des Säure-Basen-Haushaltes; metabolische Azidose als häufigstes Anzeichen bei Kindern.
  • Leichte bis mittelschwere Intoxikation: Übelkeit, Erbrechen Tachypnoe, Hyperventilation, respiratorische Alkalose und Diaphorese.
  • Mittelschwere bis schwere Intoxikation: Respiratorische Alkalose mit kompensatorisch metabolischer Azidose, Hyperpyrexie, beeinträchtigter Glukose-Stoffwechsel und Ketose, Tinnitus, Taubheit, gastrointestinale Blutungen, Erkrankungen der Atemwege (von Hyperventilation bis hin zum Atemstillstand), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (von Arrhythmie bis hin zum kardiovaskulären Schock), Störungen des Flüssigkeits-und Elektrolythaushalts (von Dehydrierung bis hin zum Nierenversagen), hämatologische Erkrankungen (von Hemmung der Thrombozytenfunktion bis hin zu Koagulopathie), toxische Enzephalopathie und ZNS-Depression (von Lethargie bis Koma und Krampfanfällen).

Die Behandlung einer Natriumintoxikation ist abhängig von der Ausprägung, dem Schweregrad und den klinischen Symptomen.

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