Der Nerv Hildesheim, unter der Leitung von Prof. Dr. med. Hildesheimer Str., bietet ein breites Spektrum an medizinischen Leistungen an, von moderner Gelenkchirurgie bis hin zu integrativen Gesundheitsförderungsansätzen. Dieser Artikel beleuchtet den Aufbau und die Funktion des Nervensystems im Kontext des Dierlmeier-Konzepts®, die Bedeutung der Orthopädie und Unfallchirurgie, sowie die innovativen Methoden des Hildesheimer Gesundheitstrainings (HGT) zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden.
Das Dierlmeier-Konzept®: Ein integrativer Ansatz zur Nervensystembehandlung
Das Dierlmeier-Konzept® ist ein einzigartiges, seit 2009 urheberrechtlich geschütztes System, das das Nervensystem als Ganzes untersucht und behandelt. Es ist ein integraler Bestandteil des Gesamtkonzeptes und beinhaltet die vegetative Nervensystem mit spezifischer Diagnosefindung und zielgerichteter Sympathikustherapie.
Kernpunkte des Dierlmeier-Konzepts®
- Ganzheitlicher Ansatz: Das Konzept betrachtet das Nervensystem als eine Einheit, die mit allen Körpergeweben in Kontakt tritt und diese steuert.
- Differenzierte Diagnose: Es ermöglicht die Unterscheidung zwischen nervalen und nicht-nervalen Strukturen und die Erstellung einer exakten Diagnose der neuro-vaskulären Strukturen.
- Ursachenforschung: Um wirkungsvoll zu behandeln, ist es notwendig, den Ursprung der vegetativen Störung aufzuspüren.
- Vielseitige Anwendbarkeit: Die Indikationsliste ist beinahe unendlich: z.B. chronische Kopfschmerzen, Schleudertrauma, Migräne, Ischialgien, Cervicobrachialgien, Bandscheibenvorfälle, Parästhesien, Carpaltunnelsyndrome, postoperative Rehabilitation, Verwachsungen, Z. n. Bestrahlungen, vegetative Störungen/Organstörungen.
Das Dierlmeier-Konzept® bietet somit einen umfassenden Ansatz zur Behandlung von Beschwerden, indem es die komplexen Zusammenhänge des Nervensystems berücksichtigt und die Ursachen von Störungen aufspürt.
Orthopädie und Unfallchirurgie im KRH Klinikum Agnes Karll Laatzen
Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin des KRH Klinikums Agnes Karll Laatzen unter der Leitung von Prof. Dr. med. bietet ein breites Spektrum an Leistungen zur Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates.
Schwerpunkte der Klinik
- Endoprothetik: Schulter, Ellbogen, Hüfte, Knie, Sprunggelenk (zertifiziertes Endoprothetikzentrum)
- Minimalinvasive/arthroskopische Gelenkchirurgie: alle Gelenke inklusive Hüftarthroskopie
- Rekonstruktive Gelenkchirurgie
- Fußchirurgie: Behandlung von Hallux valgus, Spreizfüßen, Hallux rigidus, Krallen- und Hammerzehen, Schneiderballen, Mittelfußschmerz (Metatarsalgie) und Fersenschmerzen.
Die Klinik ist zudem als lokales Traumazentrum zertifiziert und von den Berufsgenossenschaften zur Versorgung Schwerverletzter bei Arbeits- und Wegeunfällen zugelassen (D-Arzt-Verfahren).
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Moderne Gelenkchirurgie und Arthroskopie
Die Klinik gewährleistet moderne Gelenkchirurgie sowie arthroskopische und offene Eingriffe an allen Gelenken, Achsenkorrekturen und endoprothetischen Gelenkersatz. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Schulterchirurgie mit jährlich über 1.000 Schulteroperationen. Die Arthroskopie des Hüftgelenks ist ein modernes Verfahren, mit dem viele Hüfterkrankungen ohne größeren Schnitt behandelt werden können.
Behandlung von Fußerkrankungen
Ein weiterer Schwerpunkt der Klinik ist die Behandlung von Erkrankungen des Fußes und Sprunggelenks. In einer speziellen fußchirurgischen Sprechstunde werden Patienten mit Hallux valgus, Spreizfüßen, Hallux rigidus, Krallen- und Hammerzehen sowie anderen Fehlstellungen behandelt. Ziel der Behandlung ist die Beseitigung der Schmerzen mit Korrektur der Fehlstellung und die Wiedererlangung einer guten Fußfunktion und Lebensqualität.
Frakturosteosynthese
Viele Knochenbrüche müssen operiert werden, um eine übungsstabile Frakturversorgung zu gewährleisten und den Weichteilschaden zu minimieren. Ziel der Frakturosteosynthese ist die Reposition (Zurückbringen in die Normalstellung) mit Wiederherstellung der Achs- und Gelenkstellung bzw. der Gelenkfläche, um eine frühzeitige posttraumatische Arthrose (Gelenkverschleiß) zu vermeiden.
Hildesheimer Gesundheitstraining (HGT): Innere Stärke entwickeln
Das Hildesheimer Gesundheitstraining (HGT) ist ein innovatives Programm zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden. Es basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und wird permanent wissenschaftlich begleitet. Studien der letzten 20 Jahre zeigten vielfach bedeutsame und hoch signifikante Effekte sowie eine hohe Zufriedenheit der Teilnehmer.
Ziele des HGT
- Abbau von Belastungen und Stress: Die Teilnehmer lernen, sich von Belastungen, negativen Gefühlen und Stress zu befreien, um sich wieder erholen zu können.
- Förderung der Zielorientierung: Das HGT unterstützt die Teilnehmer bei der Suche nach ihren persönlichen Zielen, die auf Gesundheit und eine positive Zukunft ausgerichtet sind.
- Abbau von Blockaden: Es hilft, Blockaden der Heilung abzubauen, die durch seelische, geistige und soziale Umstände entstehen können.
- Stärkung der individuellen Ressourcen: Im HGT geht es vor allem um individuelle Ziele, Stärken und Fähigkeiten.
Methoden des HGT
Das HGT nutzt verschiedene Methoden, um die genannten Ziele zu erreichen:
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- Gruppentraining: Fast alle Formen des HGT sind Gruppentrainings von ca. 8 x 3 Stunden (1x pro Woche). Für Unternehmen wird die optimierte Form „Innere Stärke im Beruf“ mit 12 x 1,5 Stunden angeboten.
- Innovative Verfahren und Methoden: Die Teilnehmer erlernen innovative Verfahren und Methoden, die ihnen dauerhaft zur Verfügung stehen.
- Visualisierungen: Durch Visualisierungen können Heilungsprozesse angestoßen und beschleunigt werden.
- Individuelle Zielsetzung: Das HGT unterstützt die Teilnehmer bei der Suche nach ihren persönlichen Zielen, die auf Gesundheit und eine positive Zukunft ausgerichtet sind.
- Achtsamkeit und Selbstwahrnehmung: Die Teilnehmer lernen, ihre eigenen Bedürfnisse und Ressourcen besser wahrzunehmen und darauf zu achten.
Anwendungsbereiche des HGT
Das HGT kann bei verschiedenen Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt werden, z.B.:
- Allergien und Asthma
- Bluthochdruck
- Chronische Schmerzen
- Hormonelle Ungleichgewichte
- Emotionale Hemmungen der körpereigenen Abwehr
Viele Teilnehmende am HGT vermochten zu einer positiven Einstellung zum Leben zurückzufinden und erlebten, wie es ist, etwa eine Allergie zu verlernen, ihren Blutdruck zu senken oder Schmerzen zu lindern.
Wissenschaftliche Begleitung
Alle Formen des Gesundheitstrainings werden permanent wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse der letzten 20 Jahre zeigten vielfach bedeutsame und hoch signifikante Effekte sowie eine hohe Zufriedenheit der Teilnehmer.
Ergotherapie: Unterstützung für den Alltag
Ergotherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Rehabilitation und unterstützt Menschen jeden Alters dabei, ihre Handlungsfähigkeit im Alltag wiederzuerlangen oder zu verbessern. Kristin Lehmann, eine staatlich anerkannte Ergotherapeutin, bietet in Hildesheim Ergotherapie in den Bereichen Handtherapie, Neurologie, Geriatrie und Orthopädie an.
Ziele der Ergotherapie
- Aufbau oder Stabilisierung aktiver Bewegungsfunktionen
- Wiederherstellung oder Besserung der Sensibilität
- Verbesserung der Wahrnehmung
- Förderung der Intelligenz
- Stärkung globaler psychosozialer Funktionen
- Förderung der Psychomotorik
- Regulation der Emotionen
Methoden der Ergotherapie
- Motorisch-funktionelle Behandlung
- Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
- Thermoherapie (Wärme- oder Kältetherapie)
Bei Bedarf können temporäre ergotherapeutische Schienen zur Durchführung der ergotherapeutischen Behandlung verordnet werden. Hausbesuche werden ebenfalls angeboten.
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Harninkontinenz: Ursachen und Behandlung
Harninkontinenz kann viele verschiedene Ursachen haben. Die Blase ist ein muskuläres Hohlorgan, das bei einem gesunden Erwachsenen ca. 300 bis 500 ml Urin speichern kann. Durch diese Speicherfunktion der Blase sprechen wir von Kontinenz. Die Blase wird bei Ihrer Speicherfunktion von zwei Ringmuskeln unterstützt. Einen inneren, der nicht beeinflussbar ist, und einem äußeren, der bewusst gesteuert werden kann.
Funktion der Blase und Harnröhre
Die Speicherkapazität der Blase ist so ausgelegt, dass ein gesunder Erwachsener sie nur 4- bis 6-mal täglich entleeren muss. Beim Entleeren entspannen sich die Schließmuskeln (Ringmuskeln) und die Blase zieht sich zusammen (Kontraktion). In der Blase befinden sich Sensoren. Wenn die Blase gefüllt ist, werden Nervenimpulse über Nervenverbindungen zwischen der Harnblase und dem Gehirn verschickt. Diese Nervenverbindungen laufen über das Rückenmark zum Gehirn. Das Gehirn sendet Impulse an die Blase bzw. Schließmuskel und die bewusste Entleerung beginnt.
Die Harnröhre der Frau ist ca. 4 bis 6 cm lang, die des Mannes ca. 20 bis 25 cm lang. Sie sind innen mit einer Schleimhaut ausgekleidet.
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