Nervenjucken an den Füßen: Ursachen, Behandlung und Prävention

Juckende Füße sind ein vieldeutiges Phänomen, und die Ursache der Beschwerden ist nicht immer auf den ersten Blick identifizierbar. Selbst wenn ihr Ursprung harmlos ist, haben Missempfindungen wie Jucken und Brennen das Potenzial, die Lebensqualität deutlich zu beeinträchtigen. Sind die Symptome Vorboten oder Folgen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung, ist eine gezielte Behandlung der Grunderkrankung dringend geboten. In jedem Fall ist es ratsam, die Störung rasch abzuklären, um möglichst schnell wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Ursachen für juckende Füße

Die Gründe für das Phänomen sind vielfältig und reichen von harmlosem Feuchtigkeitsmangel bis zu Alkoholmissbrauch und Tumorerkrankungen. Meist ist die Erklärung für das Geschehen so naheliegend wie einfach, und eine sorgfältige Fußpflege kann Abhilfe schaffen. Juckreiz (Pruritus) an den Füßen oder den Fußsohlen hat verschiedene Ursachen - von Hautirritationen, trockener Haut bis hin zu schweren Erkrankungen.

Einige der häufigsten Auslöser sind:

Trockene Haut

In den Wintermonaten, wenn die Füße in festem, oft luftundurchlässigem Schuhwerk dick verpackt oder der Heizungsluft ausgesetzt sind, klagen auch ansonsten gesunde Menschen häufig über eine trockene, juckende, raue oder gar rissige Haut. Vor allem in den Wintermonaten wird Hautjucken häufig durch trockene Haut ausgelöst. Kalte Luft draußen und warme Heizungsluft drinnen entziehen der Haut Feuchtigkeit und lassen die Füße schnell rissig und schuppig werden (Ekzeme). Auch schwitzende Füße in nicht atmungsaktiven Schuhen fördern den Feuchtigkeitsverlust und beeinträchtigen die Hautbarriere, wodurch die Füße langfristig trocken und rau werden.

Allergische Reaktionen

Allergische Reaktionen sind in manchen Fällen verantwortlich für juckende und brennende Füße. Die Ursachen sind in Unverträglichkeiten gegenüber Kosmetika, Reinigungs- oder Waschmitteln zu suchen. Gelegentlich macht sich eine Kontaktallergie durch Reizungen der Haut bemerkbar. Allergische Reaktionen auf Stoffe in Schuhen oder Socken können zu Kontaktallergien führen. Der Juckreiz tritt typischerweise ein bis drei Tage nach dem Kontakt auf. Auch Unverträglichkeiten gegen bestimmte Nahrungsmittel oder Pflegeprodukte sind vereinzelt Auslöser für juckende Füße.

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Diabetes

Eine schlecht eingestellte mit dauerhaft erhöhten Zuckerwerten einhergehende Diabeteserkrankung kann Verursacher für Missempfindungen im Bereich der Füße sein. Störungen der Funktion peripherer Nerven und der Durchblutung verursachen Gefühle wie Kribbeln und Brennen. Ähnliche Symptome gehen auf Polyneuropathien zurück. Nervenschäden, wie bei einer Polyneuropathie, können auch die Füße betreffen. Typische Anzeichen sind Kribbeln, Brennen und Juckreiz. Diese treten häufig auch in Verbindung mit Diabetes mellitus auf.

Fußpilz

Fußpilz ist als eine der häufigsten Infektionserkrankungen der Haut verantwortlich für juckende, brennende Füße. Juckreiz zwischen den Zehen ist eines der ersten Symptome einer beginnenden Fußpilzerkrankung. Wenn es Pilzerregern gelingt, Abwehrmechanismen der natürlichen Hautflora zu überwinden und sich trotz mechanischer Barrieren in den Hornzellen festzusetzen, entstehen zunächst Hautveränderungen im Zwischenzehenbereich, die mit störendem Jucken auf sich aufmerksam machen. Eine weit verbreitete Infektion im Fußbereich ist Fußpilz (Tinea pedis), der häufig bei älteren Menschen, Personen mit übermäßiger Schweißproduktion (Hyperhidrose) oder Durchblutungsstörungen auftritt. Bleibt Fußpilz unbehandelt, kann er sich von den Zwischenzehenräumen und andere Teile des Fußes ausbreiten.

Burning Feet Syndrom

Das Burning Feet Syndrom geht vor allem mit nächtlichen Beschwerden einher. Zu den beidseitig auftretenden Symptomen gehören Hitzegefühl sowie stechende und brennende Füße. Das Burning-Feet-Syndrom (brennende Füße) tritt häufig auf. Unter dem Begriff werden unterschiedliche Beschwerden an den Füßen zusammengefasst, hinter denen verschiedene Krankheiten stecken können. Unter dem Begriff Burning-Feet-Syndrom werden unterschiedliche Beschwerden an den Füßen, wie z. B. Kribbeln, Brennen, Stechen, Taubheitsgefühl und „Ameisenlaufen“ oder Hitzegefühle und elektrisierende Schmerzen zusammengefasst. Dahinter können verschiedene Krankheitsbilder stecken, besonders häufig ist eine gestörte Nervenfunktion an den Beinen die Ursache.

Seltene Ursachen

Es gibt zahlreiche weitere Ursachen für das Burning-Feet-Syndrom. Dazu zählen u. a. zu enge Schuhe, Überlastung des Fußes oder Verletzungen. Beispielsweise können auch eine Kontaktallergie, diabetische Fußgeschwüre, Restless-Legs-Syndrom (Syndrom der unruhigen Beine), Schilddrüsenunterfunktion, Multiple Sklerose, Sarkoidose, HIV-Infektion und Medikamentennebenwirkungen brennende Füße verursachen.

Weitere mögliche Ursachen

Juckreiz (Pruritus) kann viele Ursachen haben. Sie reichen von vergleichsweise harmlosen Auslösern wie trockener Haut oder einer allergischen Reaktion, über Infektionen und zahlreiche nicht ansteckende Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, bis hin zu inneren Erkrankungen und Krebs. Die Therapie eines Pruritus richtet sich nach der Ursache.

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Es gibt jedoch zahlreiche weitere mögliche Ursachen für Pruritus:

  • Hauterkrankungen: Viele Hauterkrankungen wie Neurodermitis, ein seborrhoisches Ekzem der Kopfhaut, Schuppenflechte, Nesselsucht oder Kontaktekzeme sind mit Pruritus verbunden. Auch Akne kann gelegentlich jucken.
  • Allergien und Reizungen der Haut: Mögliche Auslöser sind zum Beispiel Inhaltsstoffe in Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmitteln, Textilien oder Gummiprodukte. Auch Narben oder ein Sonnenbrand sind eventuell mit Pruritus verbunden. Ebenso kann Hitze einen juckenden Ausschlag verursachen.
  • Tierkontakt: Zum Beispiel Stiche und Bisse von Mücken, Bettwanzen oder Grasmilben. Pruritus und Hautrötungen sind auch möglich durch Kontakt zu Brennhaaren der Raupen von Eichenprozessionsspinnern - einer in Deutschland heimischen Schmetterlingsart. Allergieähnliche Beschwerden können auch bei einer Pseudoallergie auftreten. Manche reagieren zum Beispiel auf bestimmte Nahrungsmittel, etwa weil sie viel Histamin enthalten oder Zusatzstoffe wie Glutamat.
  • Infektionen: zum Beispiel mit Pilzen, Viren und Bakterien oder ein Befall mit Parasiten wie Läusen, Krätzmilben oder Madenwürmern.
  • Innere Erkrankungen: beispielsweise von Niere, Leber oder Stoffwechsel. Bestimmte Krebserkrankungen wie das Hodgkin-Lymphom. Manche rheumatischen Erkrankungen können Hauterscheinungen und Juckreiz verursachen.
  • Medikamente: Sie können juckende Hautveränderungen auslösen oder ohne Ausschlag Juckreiz verursachen. Teilweise handelt es sich um allergische Reaktionen. Manche Arzneimittel haben die unerwünschte Nebenwirkung, dass die Haut trockener wird, was dann zu Juckreiz führen kann.
  • Erkrankungen der Nerven oder der Psyche: Sie können juckende Haut auch ohne Ausschlag auslösen.
  • Schwangerschaft: Schwangere können aus mehreren Gründen Pruritus entwickeln.
  • Stress: Psychische Belastungen wirken sich auf den gesamten Körper aus. In manchen Fällen führt Stress zu entzündlichen Hautreaktionen, die sich beispielsweise durch Juckreiz bemerkbar machen - auch an den Füßen.

Was tun gegen juckende Füße? Tipps und Behandlungsmöglichkeiten

Bei juckenden Füßen gibt es je nach Ursache unterschiedliche Möglichkeiten, sich Linderung zu verschaffen. Wichtig ist, den Juckreiz nicht durch Kratzen zu lindern, denn das schädigt die Haut und kann Verletzungen verursachen und Infektionen wie Fußpilz begünstigen.

Sofortmaßnahmen und Hausmittel

  • Pflege: Wenn die Fußsohlen nur kurzfristig jucken und trockene, juckende Füße durch überstrapazierte Haut oder luftundurchlässige Schuhe entstanden sind, kann bereits eine gute Pflege helfen. Die UreaRepair 10% Urea Fußcreme stärkt die Hautbarriere und spendet Feuchtigkeit. Sie eignet sich für juckende Haut und ist auch für Diabetiker hilfreich. Einfach nach dem Reinigen, beispielsweise mit einem Fußbad, auftragen. Partiell kann auch die UreaRepair 30% Urea Creme aufgetragen werden. Die fördert die Abschuppung und Glättung extrem trockener Hautstellen und ist auch bei hyperkeratotischen Hauterkrankungen geeignet.
  • Kleidung und Hygiene: Simpel, aber hilfreich ist es, die Kleidung zu überprüfen und eine Luftzirkulation an den Füßen sicherzustellen. Wenn die Schuhe oder Socken zu eng sitzen und zu lange ohne Luftdurchlässigkeit getragen werden, kann das auch zu trockenen und juckenden Füßen führen oder die Fußsohlen zum Jucken bringen. Wenn sich dann auch noch Schweiß in den Schuhen oder Socken sammelt, kann die Haut durch das Salz, dass sich darin befindet, zusätzlich gereizt werden. Auch Hornhaut durch starke Belastung und trockene Hautstellen begünstigen gereizte Haut. Generell ist eine gute Hygiene wichtig, um irritierte Haut nicht weiter zu reizen und, falls eine Pilzinfektion nicht ausgeschlossen ist.
  • Reizfaktoren minimieren: Mechanische Reize wie Druck oder Reibung können der Haut schaden. Und auch die Ernährung und der Konsum von Alkohol und Zigaretten können Einfluss auf unsere Haut nehmen.
  • Psychische Einflüsse: Auch Faktoren wie Ärger, Stress oder andere psychische Veränderungen können zu Überreaktionen führen und sich auf die Haut auswirken.
  • Die richtige Pflege: Bei der Pflege lassen sich auch einige einfache Tipps umsetzen, die die Situation verbessern können. Nutze beim Duschen oder Baden pH-neutrale Duschgels und lauwarmes, nicht zu heißes Wasser. Mit dem AtopiControl Dusch- und Badeöl kannst du deine Füße sanft reinigen und durch die rückfettende Pflege mit den natürlichen Ölen, die enthalten sind, den Juckreiz lindern und weiteres Austrocknen verhindern. Die AtopiControl-Serie ist gut für Neurodermitis-Betroffene geeignet und kann in akuten, aber auch in symptomfreien Phasen genutzt werden, um die Haut - auch an den juckenden Fersen und Füßen - gut zu pflegen. Die juckende Haut wird dadurch optimal beruhigt. Nach dem Duschen oder Baden solltest du deine Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden und pflegenden Lotion eincremen. Hier kann die AtopiControl Lotion eine zuverlässige Wahl sein.
  • Fußbäder: Bei akutem Juckreiz sind Fußbäder eine gute Option. Bei akuten Beschwerden können Kühlpads oder kaltes Wasser bereits angenehm sein. Pflegende Fußbäder mit Pfefferminz- oder Teebaumöl können auch einen kühlenden Effekt haben. Bei Ausschlag, wunder Haut oder juckenden Füßen mit Bläschen solltest du allerdings vorsichtig mit Apfelessig, Backpulver und ähnlichen Produkten sein. Teste bei Hausmitteln am besten vorher an einer kleinen Hautstelle, ob du es verträgst.
  • Weitere Hausmittel:
    • Kühlung: Kühlpads oder in kaltes Wasser getauchte Tücher lindern Juckreiz und verhindern außerdem das Verlangen, an der betroffenen Stelle zu kratzen. Umschläge mit Joghurt oder Quark haben sich ebenfalls bei juckenden Fußsohlen und Füßen bewährt. Tragen Sie das Lebensmittel auf ein Tuch auf und legen Sie dieses dann auf den Körperbereich, der juckt.
    • Apfelessig: Apfelessig ist ein weiteres geeignetes Hausmittel gegen juckende Stelle. Hintergrund ist: Er wirkt sich positiv auf den pH-Wert der Haut aus. Tragen Sie Apfelessig aber nicht unverdünnt auf ein Tuch, sondern mischen Sie ihn in gleichen Teilen mit Wasser.
    • Schwarzer Tee: Feuchte Wickel mit kaltem Schwarztee sind ein Hausmittel, das ebenfalls bei juckenden Füßen positive Effekte zeigt. Geben Sie den abgekühlten Tee am besten auf ein Tuch und legen Sie dieses für 15 Minuten auf Ihre Füße. Trocknen Sie sie danach ab und cremen Sie sie gut ein.

Ärztliche Behandlung

Sollten sich die Beschwerden nach Tagen nicht verbessern oder du bemerkst, dass deine juckenden Füße mit Bläschen oder Ausschlag versehen sind, hole dir unbedingt ärztlichen Rat. Juckende Füße mit Bläschen, Ausschlag oder stärkere Schmerzen sind spätestens das Zeichen, dass du handeln solltest.

Je nach Ursache des Juckreizes kann der Arzt folgende Behandlungen empfehlen:

  • Antimykotische Salben, Gels oder Sprays: Sollte das Hautjucken auf Fußpilz zurückzuführen sein, ist oft eine gezielte Behandlung mit pilzabtötenden Mitteln notwendig. Antimykotische Salben, Gels oder Sprays reichen meist aus, um einen Pilz zu behandeln und seine weitere Ausbreitung zu verhindern. In schweren Fällen müssen Medikamente in Tablettenform verabreicht werden.
  • Kortisonhaltige Salben oder Medikamente: Kortisonhaltige Salben oder Medikamente werden etwa bei Kontaktekzemen angewendet.
  • Langfristige medikamentöse Therapie: Bei entzündlichen Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder dyshidrotische Ekzeme kann auch eine langfristige medikamentöse Therapie notwendig sein.
  • Behandlung der Grunderkrankung: Die Behandlung der Grunderkrankung steht im Vordergrund, z. B. Blutzuckereinstellung und Gewichtskontrolle bei Diabetes.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Juckreiz ist meist harmlos und kein Grund zur Beunruhigung. Wenn nach Tagen keine Besserung eintritt oder sich Begleiterscheinungen zeigen, solltest du dir einen ärztlichen Rat einholen. Juckende Füße mit Bläschen, Ausschlag oder stärkere Schmerzen sind spätestens das Zeichen, dass du handeln solltest.

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Lassen die Beschwerden über mehrere Tage nicht nach, ohne dass ein offensichtlicher Grund vorliegt, suchen Sie einen Hautarzt, also einen Dermatologen auf. Er kann schauen, ob es eventuell eine Allergie oder eine Erkrankung ist, die den Juckreiz auslöst und eine passende Therapie empfehlen.

Diagnose von juckenden Füßen

Dauern Beschwerden länger als sechs Wochen oder verstärken sich, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Bei der Diagnose helfen folgende Fragen:

  • Wann treten die Symptome auf: zu welcher Tageszeit oder bei welchem Wetter?
  • Wie stark ist der Juckreiz?
  • Werden neue Nahrungsmittel oder Pflegeprodukte verwendet?
  • Welche Medikamente werden eingenommen?
  • Gibt es chronische Erkrankungen?

Im Rahmen einer dermatologischen Untersuchung führt dieder ÄrztinArzt bei Verdacht auf eine allergische Reaktion beispielsweise Blutuntersuchungen oder Hauttests wie den Pricktest durch, um den Auslöser zu finden. Eine Pilzinfektion (Fußpilz) ist oft schnell erkennbar, Hautproben lassen sich zusätzlich mikroskopisch untersuchen.

Bei einer neurologischen Untersuchung wird die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen (Elektroneurographie).

Prävention von juckenden Füßen

Regelmäßige Pflege und Hygiene sind wichtig, um Fußjucken zu vermeiden. Eine wöchentliche Inspektion der Zehen und Fußsohlen hilft beispielsweise, Pilzerkrankungen frühzeitig zu erkennen.

Wer viel schwitzt, sollte zudem auf atmungsaktive Kleidung und Schuhe achten. Außerdem empfiehlt es sich, die Füße nach jedem Baden oder Duschen gründlich abzutrocknen.

Weitere Tipps zur Vorbeugung:

  • Pflegen Sie Ihre Haut sorgfältig und untersuchen Sie ihre Beschaffenheit kritisch, damit Ihnen frühe Symptome einer Fußpilzerkrankung nicht entgehen. Eine wöchentliche Fußpflege mit genauer Inspektion der Zehen, Zehenzwischenräume und Fußsohlen hilft, der Aktivität von Pilzerregern rechtzeitig auf die Spur zu kommen.
  • Vermeiden Sie, sich in Großmutters Rezeptfundus zu bedienen und bei Fußpilz auf Hausmittel zurückzugreifen. Lassen Sie sich nicht auf eine Behandlung mit zweifelhaftem Ausgang ein, weil Ihnen die Erkrankung möglicherweise peinlich ist und Sie Ihre Beschwerden in der Apotheke oder beim Arzt nicht ansprechen möchten.
  • Achten Sie bei der Wahl des Medikaments in Ihrer Apotheke auf die Eigenschaften des Antipilzmittels und seine Wirksamkeit gegen Mischinfektionen. Fadenpilze (Dermatophyten) gelten zwar als Hauptverursacher einer Fußpilzerkrankung, in etwa einem Drittel der Fälle beteiligen sich aber auch Pilze aus der Familie der Hefen und Schimmelpilze sowie Bakterien am fortschreitenden Krankheitsverkauf.
  • Versuchen Sie nicht, Juckreiz zu lindern, indem Sie vom Pilz betroffene Hautregionen kratzen, und pflegen Sie Ihre Füße stets sorgfältig, aber sanft. Achten Sie auf eine schonende Fußkosmetik, die Ihre Haut nicht angreift. Durch mechanische Einwirkung können kleinste Verletzungen entstehen, die dem Pilz willkommene Angriffspunkte bieten. Verwenden Sie darüber hinaus Kosmetika mit hautschonendem pH-Wert, die frei sind von Zusatzstoffen.
  • Feuchtigkeit von den Füßen fernzuhalten gehört zu den wichtigsten Hygienemaßnahmen während einer Fußpilzerkrankung. Verwenden Sie stets ein sauberes Handtuch, um Ihre Haut nach dem Baden oder Duschen sorgfältig - auch im Zwischenzehenbereich - abzutrocknen. Geben Sie das Handtuch nach einmaliger Verwendung in die Wäsche und benutzen Sie spezielle Hygiene-Wäschespüler, wenn die Wäsche nicht heiß (60 oder 90 Grad) gewaschen werden kann, für die Reinigung von Bettwäsche, Socken und Handtücher.

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