Nervosität, Kopfschmerzen, Durchfall, Appetitlosigkeit: Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Panikattacken, Verdauungsstörungen, Nervosität und Appetitlosigkeit sind Symptome, die viele Ursachen haben können. Dieser Artikel beleuchtet die möglichen Ursachen dieser Beschwerden und bietet Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten.

Panikattacken und Angststörungen

Panikattacken sind intensive Angstanfälle, die im Rahmen einer Panikstörung oder als Einzelfall auftreten können. Betroffene erleben oft starke Körperreaktionen, die zunächst nicht auf eine psychische Ursache schließen lassen.

Symptome von Panikattacken

  • Brustenge und Atemnot: Ein Engegefühl, Stechen oder Brennen in der Brust, oft in Verbindung mit Atemnot (Dyspnoe) und dem Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen. Es kann auch zur Hyperventilation kommen.
  • Schwindel: Plötzliche Schwindelanfälle, oft verbunden mit der Angst, ohnmächtig zu werden.
  • Harndrang: Verstärkter, plötzlich einsetzender Harndrang.
  • Kribbeln und Taubheit: Unangenehmes Kribbeln auf der Haut, Taubheitsgefühle (Hypästhesie) oder Juckreiz.
  • Muskelverspannungen: Verspannungen im gesamten Körper.
  • Sprachschwierigkeiten: Stottern oder Wortfindungsstörungen (Aphasie), oft ausgelöst durch Konzentrationsschwäche.
  • Stille Panikattacke: Atypische Panikattacken ohne äußerlich erkennbare Anzeichen.

Panikattacken dauern in der Regel nicht länger als 30 Minuten, können sich aber für Betroffene wie eine Ewigkeit anfühlen.

Behandlung von Panikattacken

Wer unter Panikattacken leidet, sollte ärztlichen Rat einholen. Wenn körperliche Ursachen ausgeschlossen werden, kann eine Psychotherapie, wie z.B. eine Verhaltenstherapie, hilfreich sein.

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Appetitlosigkeit: Ursachen im Magen-Darm-Trakt

Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Appetitlosigkeit können vielfältige Ursachen haben, insbesondere im Magen-Darm-Trakt.

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Vergiftungen und Genussmittel

  • Lebensmittelvergiftung: Durchfall, krampfartige Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen nach dem Essen können auf eine Lebensmittelvergiftung hindeuten, ausgelöst durch Bakterien oder andere Organismen.
  • Sonstige Vergiftungen: Medikamente, Kohlenmonoxid, Pflanzenschutzmittel oder giftige Stoffe wie Blei, Kupfer oder Zink können ebenfalls Übelkeit und Erbrechen verursachen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte sofort der Giftnotruf kontaktiert werden.
  • Alkohol und Nikotin: Übermäßiger Konsum kann zu Übelkeit, Erbrechen und Nervosität führen, während schwere Vergiftungen Krämpfe und Bewusstseinsstörungen verursachen können. Entzugssymptome bei Sucht können ebenfalls diese Symptome auslösen.
  • Koffein: Zu viel Koffein kann Übelkeit, Erbrechen, Nervosität, Schwitzen und Konzentrationsprobleme verursachen. Auch der Entzug kann ähnliche Symptome hervorrufen.
  • Drogen: Überdosis oder Entzug können Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit, Bewusstseinstrübung bis hin zum Koma sowie Unruhe und Krampfanfälle verursachen.

Allgemeine Ursachen im Bauchraum

  • Akuter Bauch (akutes Abdomen): Plötzlich auftretende, heftige Bauchschmerzen, angespannte Bauchdecke, Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche, Herzrasen und Blutdruckabfall können auf einen akuten Bauch hinweisen, oft verursacht durch akute Erkrankungen im Bauchraum wie Blinddarmentzündung oder Darmverschluss.
  • Eingeklemmter Leistenbruch: Plötzlich auftretende starke Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, wenn sich eine Darmschlinge in einem Leistenbruch einklemmt.
  • Bauchfellentzündung (Peritonitis): Übelkeit, Erbrechen, heftige Bauchschmerzen, brettharter Bauch, kalter Schweiß, Herzrasen, Angst und Fieber können Anzeichen einer Bauchfellentzündung sein.

Ursachen im Magen-Darm-Trakt

  • Nahrungsmittelunverträglichkeit: Übelkeit und Erbrechen nach dem Konsum bestimmter Nahrungsmittel können auf eine Unverträglichkeit gegenüber Laktose, Fruktose oder Gluten hindeuten.
  • Überlastung des Magens: Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen nach zu viel oder zu schnellem Essen.
  • Reizmagen: Übelkeit, Erbrechen, Aufstoßen, Schmerzen oder Druckgefühl in der Magengegend.
  • Gastritis: Übelkeit nach dem Essen, Erbrechen, Aufstoßen, Schmerzen oder Druckgefühl in der Magengegend.
  • Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre: Übelkeit, Erbrechen, Aufstoßen, Appetitlosigkeit, Schmerzen oder Druckgefühl in der Magengegend, Bluterbrechen oder Teerstuhl.
  • Magenkrebs: Unangenehmer Geruch beim Aufstoßen, Magenschmerzen, Abneigung gegen bestimmte Speisen, Übelkeit, Völlegefühl, Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme.
  • Magendurchbruch (Magenperforation): Plötzlich eintretende, bohrende Schmerzen, die oft in die linke Schulter ausstrahlen, brettharter Bauch, Übelkeit und Erbrechen.
  • Reizdarm: Wiederkehrende Übelkeit, Aufstoßen, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Durchfall und Verstopfung im Wechsel.
  • Blinddarmentzündung (Appendizitis): Übelkeit, Erbrechen und rasch zunehmende Schmerzen, die vom Nabel in den rechten Unterleib wandern.
  • Infektiöse Durchfallerkrankung (Magen-Darm-Grippe): Starke Durchfälle, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, verursacht durch Viren oder Bakterien.
  • Darmverschluss (Ileus): Übelkeit, Erbrechen, heftige Bauchschmerzen und ein aufgetriebener Bauch.
  • Verschluss einer Darmarterie (Mesenterialinfarkt): Plötzlich einsetzende heftige Bauchschmerzen mit Übelkeit, Erbrechen und Blutdruckabfall.

Ursachen im Bereich von Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse

  • Leberentzündung (Hepatitis): Übelkeit, Appetitlosigkeit, Abneigung gegen Fett, Abgeschlagenheit, Druckgefühl im rechten Oberbauch, Gelbsucht, dunkler Urin, entfärbter Stuhl und Juckreiz.
  • Akutes Leberversagen: Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.
  • Gallenkolik: Übelkeit, Erbrechen und sehr starke kolik-artige Schmerzen im rechten Oberbauch, Ausstrahlen der Schmerzen in die rechte Schulter und Juckreiz.
  • Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung (akute Pankreatitis): Übelkeit, Erbrechen und gürtelförmige Oberbauchschmerzen, Fieber und Gelbsucht.
  • Chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (chronische Pankreatitis): Ständig oder wiederholt auftretende Episoden von Übelkeit, Erbrechen und Schmerzen in Oberbauch und Rücken, massiger, fettglänzender Stuhl und Gewichtsabnahme.
  • Bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinom): Oberbauchbeschwerden, die gürtelförmig in den Rücken ziehen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Mattigkeit und Abnahme der Leistungsfähigkeit.

Ursachen im Bereich der Nieren

  • Nierenkolik: Übelkeit, Erbrechen und sehr starke, kolik-artige Schmerzen in einer Flanke, Ausstrahlen der Schmerzen in den seitlichen Unterbauch, in die Schamlippen beziehungsweise Hoden oder in den Rücken, Blut im Urin.
  • Akute Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis): Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch und an den Flanken, Fieber, Schüttelfrost und Schmerzen beim Wasserlassen.
  • Harnvergiftung (Urämie) bei Nierenversagen: Uringeruch von Atem und Haut, Übelkeit, Erbrechen, bräunlich-grauer Haut sowie Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme).
  • Addison-Krankheit: Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen mit Gewichtsabnahme und Austrocknung, vermehrte Haut- und Schleimhautpigmentierung, depressive Verstimmung und gesteigerte Erregbarkeit.

Ursachen im Bereich der Geschlechtsorgane

  • Eileiterriss bei Eileiterschwangerschaft: Starke Blutungen in den Bauchraum mit Ausbildung eines akuten Abdomens (unter anderem mit Übelkeit und Erbrechen).
  • Eileiter- und Eierstockentzündung (akute Adnexitis): Stechende Schmerzen im Unterbauch, Fieber, gelblich-grüner, übelriechender Ausfluss, Übelkeit und Erbrechen.
  • Stielgedrehte Eierstockzyste (Ovarialzyste): Übelkeit, Erbrechen, Pulsbeschleunigung und Schweißausbruch.
  • Hodenverdrehung (Hodentorsion): Plötzliche und sehr starke Hodenschmerzen, die in die Leistengegend und den Unterbauch ausstrahlen, Übelkeit und Erbrechen.

Ursachen im Bereich von Herz und Kreislauf

  • Akute Herzschwäche (Herzversagen): Akute Schwäche, Unwohlsein, Übelkeit, rasch zunehmende Atemnot, Herzklopfen, Herzrasen, sehr niedrigem Blutdruck sowie Schockzeichen.
  • Chronische Herzschwäche: Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Übelkeit, Blähungen und Wasseransammlungen (Ödeme) in den Unterschenkeln.
  • Herzinfarkt (Myokardinfarkt): Übelkeit, Erbrechen, starke Schmerzen oder Engegefühl in der Brust, Atemnot, kalter Schweiß und Angst.
  • Herz-Enge (Angina pectoris): Ähnliche Beschwerden wie ein Herzinfarkt.

Nervosität

Nervosität ist ein quälendes Gefühl der Angespanntheit und inneren Getriebenheit, oft verbunden mit Reizbarkeit und körperlicher Unruhe.

Ursachen von Nervosität

  • Seelische Belastung, Überforderung, Dauerlärm: Diese Faktoren können zu Nervosität, Reizbarkeit, Müdigkeit, Erschöpfungsgefühl und Schlafstörungen führen.
  • Hormonelle Umstellung: Eine lange Phase erhöhter Reizbarkeit erleben viele Menschen in der Pubertät.
  • Abhängigkeit: Alkohol-, Cannabis- oder Medikamentenabhängigkeit können Nervosität und Reizbarkeit verursachen.
  • Nebenwirkungen von Medikamenten: Digitalis, Bluthochdruckmittel, Kortisonpräparate, Antidepressiva oder Beruhigungsmittel (Tranquilizer) können Nervosität als Nebenwirkung haben.

Was tun gegen Nervosität?

  • Entspannungstechniken lernen: Yoga, Meditation oder die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen können helfen, zu entspannen.
  • Entspannungsrituale schaffen: Kleine Auszeiten über den Tag verteilt, Spaziergänge in der Natur, eine Tasse Tee oder ein entspannendes Vollbad.
  • Für Bewegung sorgen: Ausdauersportarten wie Radfahren und Joggen bauen innere Spannungen ab.
  • Schlafroutine: Ausreichend und regelmäßiger Schlaf ist für eine gute Erholung unabdingbar.
  • Heilpflanzen nutzen: Baldrian, Johanniskraut oder Passionsblume als Tee oder Lavendel als Badezusatz oder in Form von ätherischen Ölen.
  • Ernährung anpassen: Kaffee- und Alkoholkonsum reduzieren und auf eine gesunde Ernährung achten. Nahrungsmittel mit Magnesium (z. B. in Bananen und Hülsenfrüchten) und vielen B-Vitaminen (z. B. Vollkornprodukte) können helfen.
  • Alte Traumata bearbeiten: Eine Psychotherapie kann helfen, Automatismen zu erkennen und aufzulösen.

Polyneuropathie

Polyneuropathie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks.

Ursachen von Polyneuropathie

  • Stoffwechsel-Erkrankungen: Diabetes und Alkoholmissbrauch sind die häufigsten Ursachen.
  • Schilddrüsenerkrankungen, Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen, Krebserkrankungen, Medikamente gegen Krebs, Vitaminmangel (Vitamin B12).
  • Infektionen: HIV, Borreliose, Diphterie, Pfeiffersches Drüsenfieber.

Symptome von Polyneuropathie

  • Motorische Symptome: Muskelzucken, Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, Muskelschwund.
  • Autonome Symptome: Herzrhythmusstörungen, Blähgefühl und Appetitlosigkeit, Aufstoßen, Durchfall und Verstopfung im Wechsel, Urininkontinenz, Stuhlinkontinenz, Impotenz, gestörtes Schwitzen, schlechte Kreislaufregulation mit Schwindel beim Aufstehen, Schwellung von Füßen und Händen (Wassereinlagerungen).
  • Sensible Symptome: Kribbeln, Stechen, Taubheitsgefühle, Schwellungsgefühle, Druckgefühle, Gangunsicherheit, fehlerhaftes Temperaturempfinden.

Behandlung von Polyneuropathie

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei Diabetes steht die Behandlung des Diabetes im Vordergrund. Bei Alkoholmissbrauch ist eine absolute Alkoholabstinenz notwendig. Symptomatisch können physikalische Therapie und Medikamente eingesetzt werden.

Depression

Depressionen können sich vielfältig äußern und verschiedene Subtypen haben.

Subtypen von Depressionen

  • Melancholische Depression: Starke negative Verstimmung, die morgens oft besonders stark ausgeprägt ist.
  • Psychotische Depression: Depressive Phasen mit Verwirrtheitszuständen, extremen Stimmungsschwankungen, Halluzinationen oder Wahnvorstellungen.
  • Bipolare Depression: Depressive und manische Phasen wechseln sich ab.
  • Erschöpfungsdepression: Körperliche Beschwerden und Ohnmachtsgefühle nach längerer Zeit körperlicher oder geistiger Höchstleistungen.
  • Reaktive Depression (Anpassungsstörung): Reaktion auf ein emotional belastendes Ereignis.
  • Wochenbettdepression: Depressive Symptomatik nach der Geburt eines Kindes.
  • Saisonal abhängige Depression (SAD): Depressive Phasen zu bestimmten Jahreszeiten, meist im Herbst und Winter.
  • Altersdepression: Depressive Verstimmung im Seniorenalter.
  • Chronische Depression: Anhaltende depressive Symptomatik, die das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein beeinträchtigt.

Was tun bei Depressionen?

  • Selbst aktiv werden: Körperlich aktiv sein, am sozialen Leben teilnehmen, Freundinnen und Freunde treffen, Hobbys pflegen, Überlastung erkennen und vermeiden, Konflikte klären, gesunden Lebensstil pflegen und genug schlafen.
  • Medikamente: In bestimmten Situationen können Medikamente infrage kommen.
  • Psychotherapeutische Unterstützung: Bei länger anhaltenden oder belastenden Beschwerden.
  • Andere Ansätze: Krankengymnastik, Ernährungsberatung, Ergotherapie, Entspannungsverfahren oder Achtsamkeitstraining.

Parkinson-Erkrankung

Die Parkinson-Erkrankung ist eine degenerative Erkrankung des Gehirns, die zu Bewegungsstörungen führt.

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Symptome von Parkinson

  • Frühe Symptome: Geruchsstörungen, Stimmungsprobleme, gestörtes Farbensehen, verändertes Schlafverhalten, Schmerzen und Missempfindungen.
  • Hauptsymptome: Muskelstarre (Rigor), Bradykinese (verlangsamte Bewegungen), Parkinson-Tremor (Muskelzittern), instabile Körperhaltung mit Neigung zu Stürzen.
  • Nicht-sichtbare Symptome: Neuropsychiatrische Störungen (Antriebsarmut, Depressionen, Störungen der Impulskontrolle, des Denkens), Schlafstörungen, autonome Funktionsstörungen (Blutdruckschwankungen, Störungen der Blasen- und Darmfunktion), Sinnesstörungen.

Behandlung von Parkinson

Die Parkinson-Krankheit ist nicht heilbar, aber verschiedene Behandlungsmöglichkeiten können den Krankheitsverlauf beeinflussen.

  • Medikamentöse Behandlung: Ausgleich des Dopaminmangels im Gehirn durch Levodopa, COMT-Hemmer, MAO-Hemmer, NMDA-Antagonisten und Dopamin-Agonisten.
  • Tiefe Hirnstimulation: Operatives Therapieverfahren, bei dem ausgewählte Hirnregionen über Elektroden angeregt werden.
  • Weitere Behandlungselemente: Krankengymnastik, Ergotherapie, Schmerztherapie.

Burn-out und Chronisches Erschöpfungssyndrom

Burn-out und das Chronische Erschöpfungssyndrom sind komplexe Krankheitsbilder, die durch anhaltende Überforderung entstehen.

Symptome von Burn-out

  • Dauermüdigkeit und Erschöpfung.
  • Leistungsabfall.
  • Rückzug.
  • Sinnverlust.
  • Schlafstörungen.
  • Kopf- und Rückenschmerzen.

Symptome eines Chronischen Erschöpfungssyndroms

  • Grippegefühl.
  • Keine erholsame Nachtruhe.
  • Verspannungen.
  • Verdauungsstörungen.
  • Gewichtsschwankungen.
  • Libidoverlust.
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden.
  • Kurzatmigkeit.
  • Geringe Belastbarkeit.
  • Konzentrations- und Gedächtnisschwäche.
  • Unausgeglichenheit.
  • Ängste.

Behandlung von Burn-out und Chronischem Erschöpfungssyndrom

Die Therapie ist multimodal und besteht aus intensiven Einzel- und Gruppenpsychotherapien, fachärztlichen Visiten, medikamentöser Therapie, Patientenseminaren, Entspannungsverfahren, Achtsamkeits- und Genusstraining, sporttherapeutischem Angebot, Musiktherapie, Ergotherapie und Kreativtherapie, Tanztherapie und Ernährungsberatung.

Fibromyalgie

Fibromyalgie ist eine chronische Schmerzerkrankung, die Muskelschmerzen und Erschöpfung verursacht.

Symptome von Fibromyalgie

  • Chronische Muskelschmerzen.
  • Erschöpfung.
  • Gestörter Schlaf.
  • Empfindlichkeit auf äußere Reize.
  • Verdauungsprobleme.

Behandlung von Fibromyalgie

Die Behandlung ist auf die Linderung der Beschwerden ausgerichtet.

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  • Gezielte Bewegung: Leichtes Ausdauertraining.
  • Psychotherapie: Kognitive Verhaltenstherapie.
  • Medikamente: Niedrig dosierte Antidepressiva.

Innere Unruhe

Innere Unruhe ist ein Gefühl der Anspannung und Unausgeglichenheit.

Ursachen von Innerer Unruhe

  • Prüfungsangst, Lampenfieber, Stress bei der Arbeit / in der Schule, zu viel Koffein.
  • Unterzuckerung, Wechseljahre, Koffein-, Nikotin- oder Alkoholmissbrauch, funktionelle Herzbeschwerden, Depressionen, Schilddrüsenüberfunktion, Persönlichkeitsstörung, niedriger Blutdruck, Nebenwirkungen von Medikamenten, Schizophrenie, Drogen.

Was tun gegen Innere Unruhe?

  • Massagen.
  • Verzicht auf koffeinhaltige Getränke.
  • Beschränkung des Zuckerkonsums.
  • Viel Bewegung.
  • Frische Luft und Sonnenlicht.
  • Regelmäßiger Schlafrhythmus.
  • Entspannungsübungen oder Yoga.
  • Warmes Bad.
  • Gespräche mit vertrauten Personen.
  • Entspannung bei Lieblingsmusik.

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