Fersenschmerzen: Ursachen, Neuralgie und Behandlungsmöglichkeiten

Fersenschmerzen sind ein weit verbreitetes Problem, das viele Menschen im Alltag beeinträchtigt. Die Ursachen für diese Schmerzen können vielfältig sein und reichen von Überlastung bis hin zu spezifischen Erkrankungen. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Ursachen von Fersenschmerzen, insbesondere die Neuralgie, und stellt umfassende Behandlungsmöglichkeiten vor.

Einführung in Fersenschmerzen und Neuralgie

Fersenschmerzen können plötzlich auftreten oder sich langsam entwickeln und mit der Zeit immer schlimmer werden. Zusätzliche Begleiterscheinungen und Warnsignale sind Schwellungen, Blutergüsse (Hämatome), Überwärmung bestimmter Fußareale oder eine äußere, deutlich sichtbare Verformung des Fußes. Plötzliche Schmerzen, z.B. Anlaufschmerzen nach Ruhe, können ebenfalls auftreten.

Neuralgie im Fußbereich, insbesondere die Morton-Neuralgie und die Baxter-Neuropathie, sind spezifische Ursachen für Fersenschmerzen, die durch Nervenkompression oder -reizung entstehen. Um die richtige Behandlung zu wählen, ist es wichtig, die genaue Ursache der Fersenschmerzen zu identifizieren.

Anatomie des Fußes und mögliche Schmerzquellen

Um die Ursachen von Fersenschmerzen besser zu verstehen, ist es hilfreich, die Anatomie des Fußes zu betrachten. Der Fuß besteht aus verschiedenen Bereichen:

  • Vorfuß (Antetarsus): Der vordere Bereich, der die fünf Zehen bildet.
  • Mittelfuß (Metatarsus): Der Bereich zwischen Fußwurzel und Zehen.
  • Fußwurzel (Tarsus): Der hintere Bereich des Fußes, der aus sieben Knochen besteht.

In all diesen Bereichen können Schmerzen entstehen, die durch einen Fußspezialisten abgeklärt werden müssen. Weitere Strukturen, die Schmerzen verursachen können, sind:

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  • Achillessehne: Die stärkste Sehne im menschlichen Körper, die den Wadenmuskel mit dem Fersenbein verbindet.
  • Plantarfaszie: Eine Sehnenplatte an der Unterseite des Fußes, die den hinteren Teil des Fußes mit dem vorderen verbindet.
  • Schienbeinmuskeln: Eine Reihe von Sehnen, die über den Spann des Fußes verlaufen und die Zehen nach oben ziehen.
  • Schleimbeutel: Flüssigkeitsgefüllte Gewebe, die die Beweglichkeit von Sehnen, Muskeln und Haut gewährleisten und vor Druck und Prellungen schützen.

Häufige Ursachen von Fersenschmerzen

Fersenschmerzen können viele verschiedene Ursachen haben. Zu den häufigsten gehören:

  • Plantarfasziitis: Eine Entzündung der Sehnenplatte an der Unterseite des Fußes (Plantarfaszie). Die Erkrankung ist vergleichbar mit einer Entzündung der Sehne am Ellenbogen („Tennisarm“). Als Hauptursache gilt die Überlastung der Plantarfaszie, die oft aus einer verkürzten Wadenmuskulatur resultiert. Typische Beschwerden sind Schmerzen an der Ferse und morgendliche Anlaufschmerzen.
  • Fersensporn: Ein kleiner Vorsprung an der Vorderseite der Ferse, der sich als Reaktion auf eine Plantarfasziitis bilden kann. Der Fersensporn selbst ist selten ursächlich für die Beschwerden, sondern die Entzündung am Sehnenansatz.
  • Achillessehnenentzündung: Eine Entzündung der Achillessehne, die stets zu Beginn einer Belastung als stechender Anlaufschmerz im oberen Fersenbereich auftritt.
  • Nervenkompressionssyndrome: Einengungen oder Reizungen von Nerven, die den Fuß versorgen, wie das Tarsaltunnelsyndrom und die Baxter-Neuropathie.
  • Morton-Neuralgie: Eine Einklemmung des Nervus Medianus an der Fußsohle, die durch eine Schwellung der Nervenhülle verursacht wird.
  • Sinus-tarsi-Syndrom: Fußschmerzen im Bereich des Außenknöchels, möglicherweise mit Rötung und Schwellung, aufgrund von Erkrankungen im Sinus tarsi, einer kanalförmigen Vertiefung zwischen Fersenbein und Sprungbein.
  • Fehlstellungen: Fußfehlstellungen wie der Hallux Valgus, Spreizfuß oder Knick-Senkfuß können ebenfalls zu Fersenschmerzen führen.
  • Arthrose: Gelenkverschleiß in den Fußgelenken, besonders häufig im Großzehengrundgelenk (Hallux rigidus).
  • Knochennekrose: Eine Erkrankung, bei der ein Bereich des Knochens schlechter durchblutet wird und Gewebe zugrunde geht.
  • Rheuma und Gicht: Chronisch-entzündliche Erkrankungen, die Gelenkentzündungen und Schmerzen verursachen können.
  • Diabetische Neuropathie: Nervenschädigung aufgrund von Diabetes mellitus, die zu Gefühlsstörungen und Schmerzen führen kann.
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK): Gefäßverkalkung, die zu Verengungen oder Verschlüssen der blutzuführenden Arterien führt und Durchblutungsstörungen verursacht.
  • Wachstumsschmerzen: Bei Kindern und Jugendlichen können Wachstumsschmerzen auftreten, die oft nachts und nur kurzzeitig auftreten.
  • Ermüdungsbruch (Marschfraktur): Ein Knochenbruch, der aufgrund von wiederholten Überlastungen entsteht, meist an den Mittelfußknochen.

Neuralgie als Ursache von Fersenschmerzen

Neuralgie, insbesondere die Morton-Neuralgie und die Baxter-Neuropathie, kann eine erhebliche Ursache für Fersenschmerzen sein.

Morton-Neuralgie (Morton-Metatarsalgie)

Die Morton-Neuralgie ist eine schmerzhafte Erkrankung des Plantarnervs, der zwischen der dritten und vierten Zehe im Mittelfuß liegt. Durch Kompression kann dieser Nerv stark anschwellen und zu einer Nervengeschwulst (Morton-Neurom) werden. Die Schmerzen werden als dumpf, brennend und elektrisierend beschrieben und nehmen beim Gehen zu.

Baxter-Neuropathie

Die Baxter-Neuropathie ist eine Einengung des Baxter-Nervs, eines Astes des Nervus plantaris inferior. Sie zählt wie das Tarsaltunnelsyndrom zu den Nervenkompressionssyndromen und wird nicht selten bei Laufsportlern beobachtet. Direkt lässt sich eine Baxter-Nerv-Einengung nicht auf Röntgen- oder MRT-Aufnahmen nachweisen. Eventuell erkennt der Orthopäde Begleiterkrankungen wie eine Fußfehlstellung oder eine Sprunggelenksarthrose.

Tarsaltunnelsyndrom

Das Tarsaltunnelsyndrom ist in etwa das Pendant zum Karpaltunnelsyndrom der Hand: Der Tarsaltunnel ist eine enge Durchtrittsstelle der im Fuß weit verzweigten Schienbeinnerven. Beim Tarsaltunnelsyndrom wird dieser Nerv durch erhöhten Druck eingeklemmt, was zu Missempfindungen und Sensibilitätsstörungen wie beispielsweise Kribbeln, Taubheitsgefühle oder ein pelziges Gefühl führen kann. Die Enge im Tarsaltunnel kann durch Schwellung und Flüssigkeitsansammlungen (Ödeme) nach Unfällen, Diabetes, Arthritis oder Arthrose im Sprunggelenk aufgrund von Fußfehlstellungen hervorgerufen werden.

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Diagnose von Fersenschmerzen

Um die genaue Ursache von Fersenschmerzen festzustellen, sind ein ausführliches Anamnesegespräch sowie eine sorgfältige klinische Untersuchung essenziell. Hierzu stehen verschiedene Untersuchungsverfahren zur Verfügung:

  • Anamnese: Der Arzt wird Sie genau zu Ihren Beschwerden befragen, einschließlich des genauen Ortes der Schmerzen, der Tageszeit, zu der die Schmerzen auftreten, und ob die Schmerzen in die Wade ausstrahlen. Auch Vorerkrankungen, frühere Verletzungen und Medikamente sind wichtig.
  • Körperliche Untersuchung: Ihre Füße werden auf Hautveränderungen, Schwellungen, Fehlstellungen oder Verletzungen untersucht. Die Pulse an den Füßen werden getastet und Nervenfunktionen untersucht. Auch das Gangbild wird beurteilt. Die Untersuchung findet unter anderem auf einem speziellen, transparenten Fußpodest statt, welches zahlreiche Vorteile bietet. Auf dem Podest kann der Arzt den Fuß auf Augenhöhe untersuchen und den Fußabdruck analog von unten begutachten. Gleichzeitig hat er auch die gesamte Beinachse und Statik im Blick. Die Füße werden sowohl im Belastungszustand, also im Stehen, als auch unbelastet untersucht.
  • Bildgebende Verfahren: Ultraschall, Röntgen, CT oder MRT können eingesetzt werden, um die Ursache der Schmerzen zu visualisieren.
  • Nervenleitgeschwindigkeitstest: Dieser Test kann helfen, Nervenkompressionssyndrome wie das Tarsaltunnelsyndrom oder die Baxter-Neuropathie zu diagnostizieren.
  • Blutuntersuchungen: In bestimmten Fällen können Blutwerte bestimmt werden, um Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Rheuma oder Gicht auszuschließen.

Konservative Behandlungsmöglichkeiten von Fersenschmerzen

In den meisten Fällen können Fersenschmerzen erfolgreich mit konservativen Behandlungsmethoden behandelt werden. Dazu gehören:

  • Schmerztherapie: Schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente können helfen, die Schmerzen zu lindern.
  • Physiotherapie: Krankengymnastische Übungen zur Muskelkräftigung und Dehnung der Fußsohle und der Wadenmuskulatur sind wichtig für gesunde Gelenke.
    • Dehnübungen für die Plantarfaszie:
      • Fassen Sie den betroffenen Fuß mit der Hand und ziehen Sie die Zehen zurück zum Schienbein. Halten Sie die Dehnung 60 Sekunden lang und massieren Sie dabei die Plantarfaszie mit kreisenden Bewegungen. Führen Sie mindestens 3 Sätze pro Tag durch (1 Satz = 3 Wiederholungen).
      • Stellen Sie sich mit dem Gesicht zur Wand. Ziehen Sie die Zehen des schmerzenden Fußes nach oben an. Die Ferse bleibt dabei auf dem Boden, die Zehen hingegen berühren die Wand. Achten Sie darauf, dass Ihre Ferse und Fußspitze in einer Linie sind.
    • Dehnübungen für die Wadenmuskulatur:
      • Stellen Sie sich auf eine Stufe. Lassen Sie Ihre Fersen langsam über den Rand der Stufe sinken, während Sie Ihre Wadenmuskeln entspannen.
    • Übung mit einem Band:
      • Positionieren Sie Ihren Fuß langsam so, dass Ihr großer Zeh an der Wand ruht und der Fußballen einige Zentimeter vom Boden entfernt ist. Ziehen Sie mit dem Band Ihre Zehen in Richtung Nase und halten Sie das Bein auf dem Boden. 60 Sekunden lang den Zug halten und dreimal wiederholen.
  • Einlagen: Spezielle Einlagen mit rückfußstabilisierenden Elementen können bewirken, dass der Fuß gerade aufsetzt und kein Zug im Fußsohlenband entsteht. Bewährt haben sich Einlagen, die am entlasteten und korrigierten Fuß ausgemessen und angepasst werden.
  • Schuhwerk: Bequeme, gut passende Schuhe, die den Fuß unterstützen und das Laufen erleichtern, sind wichtig. Stabilitätsschuhe sind bei Plantarfasziitis zu empfehlen.
  • Entlastung: Vermeiden Sie eine Überlastung des Fußes durch zu langes Gehen oder Stehen. Bei Plantarfasziitis ist es normalerweise notwendig, die Belastungszeit des Fußes zu verringern.
  • Kühlung: Eine Eismassage kann helfen, die Entzündung der Plantarfasziitis zu verringern. Alternativ können Sie auch einen leeren Joghurtbecher mit Wasser füllen und dieses dann im Eisfach durchfrieren lassen.
  • Stoßwellentherapie (ESWT): Die Stoßwellenbehandlung wird bei einer weiteren Schmerzpersistenz nach Durchführung o.g. Dehnübungen als geeignete und wirksame Methode zur Behandlung der Plantarfasziitis empfohlen. Bei der ESWT-Therapie werden Schallwellen mit hoher Amplitude innerhalb kurzer Zeit erzeugt und auf einer kleinen Oberfläche ausgebreitet.
  • Corticoid-Injektionstherapie: Auch die Corticoid-Injektionstherapie hat sich bewährt. Eine aktuelle Metaanalyse zeigte dabei, dass eine hochintensive ESWT innerhalb von 3 Monaten eine überlegene Schmerzlinderung und Erfolgsrate im Vergleich zur Corticoid- Injektionstherapie aufwies. ESWT und Corticoid- Injektionstherapie weisen jedoch nach 12 Monaten ähnliche funktionelle Ergebnisse und Wiederkehrraten auf. Im Allgemeinen litten viele Patienten nach einer Injektion unter Schmerz während die Patienten nach Stoßwellentherapie weniger Schmerzen hatten. Nach ESWT wurde zudem eine schnellere Rückkehr zur vollen Aktivität beschrieben. Nach einer Corticoid-Injektionstherapie kann es prinzipiell zu schwerwiegenden Komplikationen wie eine Plantarfaszien-Ruptur, einer Fettpolsteratrophie und einer Osteomyelitis des Calcaneus kommen.
  • Autologes Conditioniertes Plasma (ACP): Autologes Conditioniertes Plasma (ACP) soll die Selbstheilungskräfte verletzter bzw. Es wird aus körpereigenem Blut gewonnen das aufbereitet und dann an den Ansatz der Plantarfaszie injiziert. ACP ist bereits gründlich erforscht. Es besteht im Wesentlichen aus konzentrierten Thrombozyten und Wachstumsfaktoren. Dabei wird folgender Mechanismus genutzt: Treten im Körper Verletzungen auf, wandern Blutplättchen (Thrombozyten) an den Ort des Geschehens. Die Blutplättchen setzen Proteine frei, die als Wachstumsfaktoren bei der Heilung helfen. Diese sorgen wiederum dafür, dass weitere benötigte Zellen und biologische Bausteine bereitgestellt werden. Durch diese wird die Regeneration bzw. Die Behandlung der Plantarfasziitis mit einer Eigenblutinjektionsserie (ACP = Autologes conditioniertes Plasma) in Ergänzung zu den oben aufgeführten Eigenübungen ist ebenfalls hilfreich. Sowohl die ACP-Behandlung als auch die ESWT (jeweils in Kombination mit Eigenübungen) zeigten sich im Vergleich zu einer alleinigen Behandlung mit Dehnübungen und ggf. Hilfsmitteln überlegen.
  • Ruhigstellung: Bei einem schweren Verlauf kann die Ruhigstellung mittels eines Walkers für 6 Wochen notwendig werden.

Operative Behandlungsmöglichkeiten von Fersenschmerzen

Sollten die konservativen Behandlungsmethoden nicht ausreichend helfen, kann eine Operation in Erwägung gezogen werden. Die operative (minimal-invasive) Therapie sollte nur in Ausnahmefällen bei hartnäckigen Verläufen erwogen werden. Hierbei wird die überlastete und verspannte Bandplatte innerhalb der Fußsohle freigelegt und eingekerbt, um sie zu entspannen. Manchmal wird dabei auch der Fersensporn operativ entfernt.

Bei Nervenkompressionssyndromen wie der Baxter-Neuropathie kann ein Orthopäde die Nerveneinklemmung mithilfe einem erweiternden operativen Eingriff (Dekompression) behandeln.

Spezifische Behandlungen bei Neuralgie

Bei Neuralgie, wie der Morton-Neuralgie oder der Baxter-Neuropathie, können folgende spezifische Behandlungen in Betracht gezogen werden:

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  • Morton-Neuralgie:
    • Änderung der Gewohnheiten und Tragen von Schuhen mit breiter Zehenbox.
    • Spezielle physiotherapeutische Übungen.
    • Injektionen mit Kortikosteroiden zur Reduzierung der Entzündung.
    • Operative Entfernung des Morton-Neuroms in schweren Fällen.
  • Baxter-Neuropathie:
    • Konservative Therapien wie Ruhigstellung und orthopädische Einlagen.
    • Operative Dekompression des Baxter-Nervs.
  • Tarsaltunnelsyndrom:
    • Behandlung der Grunderkrankung, die zur Einengung des Nervs führt (z.B. Diabetes, Arthritis).
    • Entlastung des Fußes und Tragen von geeignetem Schuhwerk.
    • Physiotherapie zur Verbesserung der Beweglichkeit und Reduzierung der Schwellung.
    • Operative Dekompression des Tarsaltunnels in schweren Fällen.

Das Burning-Feet-Syndrom

Das Burning-Feet-Syndrom (brennende Füße) ist ein weiteres Krankheitsbild, das Fersenschmerzen verursachen kann. Unter dem Begriff werden unterschiedliche Beschwerden an den Füßen zusammengefasst, wie z. B. Kribbeln, Brennen, Stechen,Taubheitsgefühl und „Ameisenlaufen“ oder Hitzegefühle und elektrisierende Schmerzen. Dahinter können verschiedene Krankheitsbilder stecken, besonders häufig ist eine gestörte Nervenfunktion an den Beinen die Ursache.

Häufige Ursachen sind:

  • Polyneuropathie: Erkrankungen mit einer Schädigung der Nerven, die den Körper außerhalb von Rückenmark und Gehirn versorgen.
  • Verengte Blutgefäße in den Beinen (arterielle Verschlusskrankheit, pAVK): Verengte und verhärtete Blutgefäße aufgrund von Plaquebildung in den Arterien.
  • Morton-Neuralgie (Morton-Metatarsalgie): Reizung eines Nervs, der zwischen zwei Zehen verläuft.
  • Plantarfasziitis: Reizung des Ansatzes der Sohlen-Sehnenplatte an der Ferse.
  • Tinea pedis (Fußpilz): Pilzinfektion des Fußes.
  • Tarsaltunnelsyndrom: Einengung des Schienbeinnervs im Bereich des Sprunggelenks.
  • Komplexes regionales Schmerzsyndrom: Störung von Gefühlswahrnehmung, der Bewegungsfähigkeit, Hautfarbe und Schweißbildung nach einer Verletzung.
  • Erythromelalgie: Anfallsartig brennende Schmerzen mit Rötung und Überwärmung der Haut, insbesondere an den Füßen.

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache des Burning-Feet-Syndroms. z. B. Blutzuckereinstellung und Gewichtskontrolle bei Diabetes, vorübergehende Schonung bei Überbelastung. Zur Behandlung der Schmerzen stehen unterschiedliche Medikamente zur Verfügung. Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden: Kühlung der Füße im Wasser, Hochlagerung der Füße, lokale Anwendung von Capsaicin-Salbe zur Linderung von Schmerzen und Juckreiz, ggf. verordnete orthopädische Einlagen nach Anleitung tragen.

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