Neuritis, oft synonym mit Neuralgie verwendet, beschreibt eine schmerzhafte Entzündung eines Nervs. Während Neuralgie eher vorübergehende Schmerzzustände bezeichnet, ist Neuritis in der Regel schmerzhafter und anhaltender. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist der Druckschmerz: Bei Neuralgie kaum vorhanden, ist er bei Neuritis deutlich spürbar. Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass Weichteilrheumatismus ähnliche Schmerzqualitäten aufweisen kann, was eine genaue Unterscheidung erschwert.
Symptome der Nervenentzündung
Das Hauptsymptom einer Nervenentzündung ist Schmerz, der in Qualität und Intensität variiert. Patienten berichten von an- und abschwellenden, ziehenden und bohrenden Schmerzen. Da Nerven im ganzen Körper vorkommen, können Entzündungen oder Neuralgien an Kopf, Rumpf, Armen und Beinen auftreten. Neuralgien im Brustbereich sind besonders relevant, da sie oft zu Fehldiagnosen führen können, insbesondere Schmerzen im linken Brustbereich, die fälschlicherweise als Herzprobleme interpretiert werden.
Ursachen von Neuritis und Neuralgie
Die Ursachen für quälende Schmerzattacken sind oft unklar. Nervenentzündungen und Neuralgien, wie viele rheumatische Erkrankungen, bergen ein gewisses Geheimnis. Häufige Mitverursacher sind Unterkühlung, Infektionskrankheiten und Raumbeengung im Wirbelsäulenbereich durch Veränderungen an Bandscheiben und Wirbelkörpern, die Druck auf austretende Nerven ausüben und Schmerzen in verschiedenen Körperteilen auslösen können, insbesondere im Bereich der Lenden- und Halswirbelsäule. Auch seelische Faktoren spielen eine wichtige Rolle. Im Zeitalter des Medikamenten- und Drogenmissbrauchs darf die Alkohol-Neuritis nicht unerwähnt bleiben, bei der im Gegensatz zu einer einzelnen Neuritis mehrere Nerven, meist die Beinnerven, betroffen sind. Patienten klagen über Schwäche, Unsicherheit beim Gehen und Muskelschwund in beiden Beinen.
Neuralgische Kopfschmerzen: Eine besondere Form
Neuralgische Kopfschmerzen sind nervenbedingte Schmerzen, die im Versorgungsgebiet eines einzelnen Nervs auftreten. Typisch sind kurze, blitzartige Attacken, die als stechend, elektrisierend oder brennend wahrgenommen werden. Diese Schmerzanfälle können immer wiederkehren und werden oft durch alltägliche Reize wie Berührung, Kauen, Sprechen, Kälte oder bestimmte Körperhaltungen ausgelöst. Neuralgien zählen zu den neuropathischen Schmerzen und unterscheiden sich von Kopfschmerzen, deren Ursprung nicht bei einem einzelnen Nerv liegt.
Unterschiede zu anderen Kopfschmerzarten
Im Vergleich zu Spannungskopfschmerzen oder Migräne ist eine Neuralgie meist punktgenau und einseitig lokalisiert. Kopfschmerzen werden oft als diffus, drückend oder pulsierend beschrieben und betreffen größere Kopfbereiche. Neuralgien treten dagegen häufig im Umfeld eines einzelnen Nervs auf und werden durch spezifische Trigger ausgelöst.
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Mögliche Ursachen und Entstehung der Schmerzen
Neuralgien entstehen, wenn ein Nerv durch Druck, Verletzungen, Entzündungen oder Stoffwechselstörungen gereizt wird. Durchblutungsstörungen und Veränderungen der Nervenstruktur können die Erregbarkeit erhöhen, sodass schon geringste Reize Schmerzen auslösen. Auch Störungen im Zusammenspiel von Nerven und Gehirn spielen eine Rolle.
Formen von Neuralgie
Die Bezeichnung Neuralgie richtet sich meist nach dem betroffenen Nerv. Besonders häufig sind:
- Trigeminusneuralgie: Plötzlich einschießende Schmerzen im Gesicht.
- Post-Zoster-Neuralgie: Nach einer überstandenen Gürtelrose.
- Okzipitalneuralgie: Stechende Schmerzen im Hinterkopf.
Typische Symptome
Eine Neuralgie äußert sich in der Regel durch anfallsartige, sehr intensive Schmerzen, die nur Sekunden bis wenige Minuten andauern. Die Beschwerden sind meist einseitig und treten im Umfeld eines einzelnen Nervs auf. Häufig bleiben Betroffene zwischen den Attacken beschwerdefrei. Weitere Zeichen sind Missempfindungen wie Taubheitsgefühle, Kribbeln oder eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit.
Diagnose
Die Diagnose erfolgt anhand einer ausführlichen Befragung zu Schmerzcharakter, Auslösern und Dauer sowie einer klinischen Untersuchung. Bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomographie oder Laboruntersuchungen können bei konkretem Verdacht ergänzen. Eine frühzeitige ärztliche Abklärung ist wichtig, um eine gezielte Behandlung zu ermöglichen.
Neuritis Vestibularis: Eine Sonderform mit Schwindel
Unter der Neuropathia vestibularis, auch Neuritis vestibularis genannt, versteht man den akuten einseitigen teilweisen oder vollständigen Ausfall des Vestibularis, des Gleichgewichtsnervs. Das Hauptsymptom ist Drehschwindel. Sie ist nach dem benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel und Morbus Menière die dritthäufigste Ursache des peripher vestibulären Schwindels.
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Ursachen und Pathogenese
Die Ätiologie der Neuritis vestibularis ist bisher unbekannt. Eine virale Genese wird vermutet, ebenso eine Durchblutungsstörung im Rahmen einer Infektion mit neurotropen Viren, insbesondere eine Reaktivierung der Herpes simplex Typ 1 Viren im Bereich des N. vestibularis.
Symptome und klinische Untersuchung
Patienten mit einer Neuritis vestibularis leiden plötzlich an starkem Drehschwindel, oft begleitet von Übelkeit und Erbrechen. Der Schwindel ist permanent und nicht lageabhängig, verstärkt sich aber bei Kopfbewegung. Scheinbewegungen der Umwelt (Oszillopsien) können auftreten. In der klinischen Untersuchung zeigt sich eine Gangabweichung und Fallneigung zur betroffenen Seite, sowie ein horizontal-rotierender Spontannystagmus. Wichtig ist, dass keine akute Hörminderung oder Tinnitus vorliegt.
Anamnese bei Schwindelbeschwerden
Eine ausführliche Anamnese ist entscheidend. Dabei sollten Art, Zeitdauer, modulierende und zusätzliche Faktoren des Schwindels erfasst werden. Ein drehender Charakter spricht eher für eine peripher vestibuläre Genese. Modulierende Faktoren können das Auftreten des Schwindels beim Laufen, bei bestimmten Kopfbewegungen, beim Aufrichten des Körpers oder bei körperlicher Anstrengung sein. Zusätzliche Symptome können Erbrechen, Hörstörungen, Schmerzen, Gefühllosigkeit, Sehstörungen, Tachykardie und ängstliche Stimmung sein.
Klinische Untersuchung bei Schwindel
Die Untersuchung umfasst einen allgemeinen Status, die Beurteilung der Kreislaufsituation, eine Herzauskultation, eine Untersuchung der Halswirbelsäule und eine klinisch-neurologische Untersuchung. Eine HNO-ärztliche Untersuchung sollte eine Untersuchung auf Nystagmus und eine Lagerungs-Provokation beinhalten. Der Kopfimpulstest überprüft den vestibulo-okulären Reflex (VOR).
Apparative Untersuchungen
Wenn der Kopfimpulstest keinen sicheren Befund ergibt, kann eine Elektronystagmographie mit kalorischer Prüfung durchgeführt werden. Bei Hinweisen auf eine zentrale Genese des Schwindels ist eine Bildgebung wie eine MRT-Untersuchung des Schädels oder eine Liquorpunktion indiziert.
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Differentialdiagnosen
Wichtige Differentialdiagnosen sind zentrale Ursachen wie Kleinhirninfarkte, multiple Sklerose, Akustikusneurinom oder Läsionen der vestibulären Nervenkerne.
Therapie der Neuritis Vestibularis
Die Therapie basiert auf drei Prinzipien:
- Symptomatische Therapie: Antivertiginosa nur in den ersten Tagen bei schwerer Übelkeit und Erbrechen, um die zentrale Kompensation nicht zu verzögern.
- Kausale Therapie: Glukokortikosteroide (z.B. Methylprednisolon) zur Verbesserung der Erholung der peripher vestibulären Funktion.
- Verbesserung der zentralen vestibulären Komponente: Förderung der zentralen Kompensation durch physikalische Therapie und vestibuläre Trainingsprogramme.
Die Mobilisation der Patienten ohne Erbrechen sowie Gehen ohne Hilfestellung ist meist innerhalb von 3-4 Tagen möglich. Die Beschwerden klingen nach 2-4 Wochen langsam ab. Die Patienten benötigen oft 1-2 Monate Zeit, bis sie wieder voll arbeitsfähig sind und eine Beschwerdefreiheit erreicht wird. In 40-50% der Fälle tritt eine vollständige Restitution der Gleichgewichtsfunktion ein, 20-30% erreichen nur eine partielle Restitution. Rezidive sind selten.
Komplikationen
10-15% der Neuritis vestibularis Patienten erleiden innerhalb von Wochen auf dem betroffenen Ohr einen benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel. Eine wichtige Komplikation ist der Übergang der Neuritis vestibularis in einen phobischen Schwankschwindel.
Allgemeine Behandlung von Nervenentzündungen
Die Behandlung einer Nervenentzündung richtet sich nach der Ursache und Art der Erkrankung. Die Diagnostik richtet sich nach den jeweiligen Symptomen. Um die Ursache zu klären, sind verschiedene Untersuchungen notwendig, maßgebend ist vor allem das Ausmaß der Entzündung. Zur Lokalisierung der betroffenen Nervenbahnen stehen neurologische und physiologische Analyseverfahren im Vordergrund. Neben Blutuntersuchungen, MRT und Neurosonografie kann das EMG (Elektromyografie) bei der Ursachenforschung helfen.
Mögliche Auslöser
Verschiedene Auslöser können Nervenentzündungen hervorrufen:
- Viren
- Bakterien
- Verletzungen durch Unfälle
- Alkohol, Medikamente
- Mechanische Kompression (z.B. Karpaltunnelsyndrom)
Typische Symptome
Typische Symptome einer Nervenentzündung sind:
- Gefühlsstörungen (z.B. Kribbeln)
- Missempfindungen
- Taubheitsgefühle
- Empfindungsstörungen
- Elektrisierende Schmerzempfindungen
- Muskelschwäche
- Einschränkungen in der Feinmotorik
- Lähmungserscheinungen
- Durchblutungsstörungen
- Schweißausbruch
Diagnostische Verfahren
Zunächst erfolgt eine ausführliche Befragung (Anamnese) des Patienten. Der Arzt möchte wissen, wann und wo genau die Beschwerden auftreten, wie lange diese schon bestehen und ob es Vorerkrankungen gab. Anschließend beginnt die neurologische Untersuchung mit Überprüfungstests für:
- Sinneswahrnehmungen (Tast-, Hör-, Seh-, Riech- und Geschmackstests)
- Mimik und Augenbewegung
- Motorische Fähigkeiten (Motorik, Koordination und Reflexe)
- Sonstige Körperfunktionen (Herzschlag, Atmung, Schweißproduktion und Verdauung)
Zusätzlich können Blutuntersuchungen auf Erreger einer Infektion, Liquoruntersuchungen (Lumbalpunktion) und bildgebende Verfahren wie MRT durchgeführt werden. Die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit (Elektroneurographie) ist ebenfalls eine wichtige Untersuchungsmöglichkeit.
Therapieansätze
- Medikamentöse Behandlung: Bei bakteriellen Infektionen Antibiotika, bei viralen Infektionen Virostatika. Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol oder Ibuprofen können bei leichten bis mittelschweren Schmerzen helfen. Bei schweren und akuten Schmerzen kommen Opioide zum Einsatz. Alternative Schmerzmedikamente aus der Epilepsie- oder Depressions-Therapie (Antikonvulsiva oder Antidepressiva) können ebenfalls eingesetzt werden.
- Lokale Behandlung: Pflaster oder Salben mit Lokalanästhetika (z.B. Lidocain) können Schmerzen unmittelbar unter der Haut lindern.
- Behandlung von Ursachen: Absetzen oder Ersetzen von Medikamenten, die als Nebenwirkung Nervenschädigungen verursachen können. Bei alkoholbedingten Nervenschmerzen ist ein sofortiger Alkoholverzicht notwendig.
- Chirurgische Eingriffe: Bei verletzungs- oder druckbedingten Nervenentzündungen (z.B. Karpaltunnelsyndrom) kann eine Operation die Verengung beseitigen und Platz für den Nerv schaffen.
- Alternative Heilmethoden: Ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung können homöopathische Mittel angewendet werden.
Was kann man selbst tun?
Eine gesunde Lebensweise kann das Risiko von Nervenschmerzen reduzieren. Dazu gehört:
- Einschränkung des Alkoholkonsums
- Ernährung mit vielen Vitaminen (Rohkost, Obst, Milchprodukte, wenig Fleisch)
- Stress vermeiden
- Ausreichend Erholung, Ruhe und Schlaf
- Entspannungstechniken (progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Yoga)
- Regelmäßiger Sport
Spezielle Formen der Neuralgie im Kopfbereich
Okzipitalneuralgie
Bei der Okzipitalneuralgie sind die beiden Hinterhauptnerven (Nervus occipitalis major und Nervus occipitalis minor) betroffen. Durch Irritationen oder Reizung dieser Nerven kommt es zu scharfen, einschießenden und stechenden Schmerzen im Bereich von Hinterhaupt und Nacken. Manchmal strahlt der Schmerz auch in Richtung Auge aus.
Ursachen und Behandlung
Ursachen können arthrotische Veränderungen an der Halswirbelsäule (Spondylarthrose), Verletzungen der Nerven, Tumoren oder Infektionen sein. Manchmal wird der Nerv durch benachbarte Arterien komprimiert und geschädigt. Die Behandlung umfasst lokale Nervenblockaden und in schweren Fällen eine mikrochirurgische Operation zur Entlastung des Nerven (Neurolyse).
Oberes Zervikalsyndrom
Kopfschmerzen und Nackenschmerzen treten häufig gemeinsam auf. Nackenschmerzen mit Kopfschmerzen werden medizinisch als oberes Zervikalsyndrom bezeichnet. Es betrifft vor allem Menschen, die viel Zeit am Computer verbringen.
Symptome der Okzipitalneuralgie
Die Symptome umfassen stechende, pulsierende oder brennende Schmerzen, die typischerweise vom Nacken aus in den Hinterkopf und bis zur Stirn ausstrahlen können. Häufig sind die Schmerzen einseitig und können durch Kopfbewegungen verstärkt werden.
Ursachen der Okzipitalneuralgie
Ursachen können Verspannungen der Nackenmuskulatur, Verletzungen, entzündliche Erkrankungen oder degenerative Veränderungen der Halswirbelsäule sein.
Was hilft bei Okzipitalneuralgie?
Leichte Dehn- und Entspannungsübungen für den Nacken- und Schulterbereich können helfen, die Muskulatur zu lockern und den Druck auf die Okzipitalnerven zu verringern. Physiotherapeutische Techniken, einschließlich Wärme- oder Kältetherapie, können ebenfalls nützlich sein.
Kopfschmerzen und Neuralgien: Ein Überblick
Kopfschmerzen sind unangenehm, aber oft harmlos. Sie gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden. Neuralgien, also Nervenschmerzen, können in allen Körperpartien auftreten und werden häufig als Brennen oder Stechen empfunden.
Arten von Kopfschmerzen
Die internationale Kopfschmerzgesellschaft unterscheidet über 200 verschiedene Arten von Kopfweh, die sich in primäre und sekundäre Kopfschmerzen unterteilen lassen.
- Primäre Kopfschmerzen: Treten ohne konkrete Ursache auf. Dazu gehören Spannungskopfschmerzen und Migräne.
- Sekundäre Kopfschmerzen: Sind durch Erkrankungen bedingt.
Was kann man gegen Kopfschmerzen und Neuralgien tun?
- Verspannungen lösen: Dehn- und Kräftigungsübungen oder Massagen können helfen.
- Stress reduzieren: Regelmäßige Bewegung an der frische Luft und Entspannungstechniken sind hilfreich.
- Kleine Veränderungen im Alltag: Regelmäßiges Lüften, Reduzieren der Bildschirmzeit und ausreichender Schlaf können helfen.
- Lebensmittelunverträglichkeiten beachten: Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Histamin können häufig Kopfschmerzen die Folge sein.
Trigeminusneuralgie: Ein Vernichtungsschmerz
Die Trigeminusneuralgie ist eine besonders schmerzhafte Form der Neuralgie, die den Gesichtsnerv (Nervus Trigeminus) betrifft. Im klassischen Fall kommt es attackenartig zu heftigen blitzartigen Schmerzen um das Auge, im Ober- oder Unterkiefer.
Symptome der Trigeminusneuralgie
- In einer Gesichtshälfte auftretende, äußerst starke, plötzliche Schmerzintervalle von Sekundenbruchteilen bis hin zu wenigen Minuten, die von schmerzfreien Intervallen unterbrochen werden.
- Betroffene beschreiben die Schmerzen häufig als Blitz oder Stromstoß.
- Oft ist nur einer der drei Bereiche/Trigeminus-Äste betroffen, die Beschwerden können sich jedoch auf alle Bereiche ausweiten.
- Externe Reize (Trigger) können die Neuralgie auslösen (Kälte, Wind, Berührung, Kauen, Schlucken).
Ursachen der Trigeminusneuralgie
Man unterscheidet die idiopathische Trigeminusneuralgie (oder klassische) von der symptomatischen Trigeminusneuralgie. Bei der idiopathischen Form findet sich keine eindeutige Ursache; sie tritt spontan auf. Bei der symptomatischen Form lässt sich eine Ursache lokalisieren, z.B. eine Entzündung (Multiple Sklerose), eine Gefäßmissbildung oder ein Tumor.
Therapie der Trigeminusneuralgie
In der Regel wird erst eine medikamentöse Behandlung mit speziellen Medikamenten versucht (Antiepileptika, Antidepressiva). Alternativ kann man einen Versuch mit Akupunktur oder TCM (traditioneller Chinesischer Medizin) machen. In sehr schweren oder medikamentös resistenten Fällen gibt es die Möglichkeit einer operativen Behandlung (mikrochirurgische Dekompression).