Neurologe Arnsberg Nord: Bewertungen, Erfahrungen und Versorgung

Das Neurologische Versorgungszentrum Arnsberg und die neurologische Versorgung in der Region Nordrhein-Westfalen stehen im Fokus dieser Betrachtung. Dabei werden sowohl positive als auch negative Aspekte beleuchtet, um ein umfassendes Bild der medizinischen Leistungen und Patientenerfahrungen zu vermitteln.

Neurologisches Versorgungszentrum Arnsberg: Ein Überblick

Im historischen Zentrum von Arnsberg befindet sich das Neurologische Versorgungszentrum, das seit April 2022 Patienten in modernen Praxisräumen empfängt. Das Zentrum bietet ein breites Spektrum an Untersuchungsmethoden und Behandlungen für akute und chronische Erkrankungen des Nervensystems. Zum Leistungsspektrum gehören die Diagnostik und Therapie von:

  • Epilepsie
  • Nervenschmerzen
  • Migräne
  • Multiple Sklerose
  • Demenzen

Patienten können telefonisch Fragen stellen, Informationen einholen und Termine vereinbaren.

Ärztliche Versorgung in Nordrhein-Westfalen: Eine regionale Betrachtung

Die Organisation der Ärzteschaft in Nordrhein-Westfalen ist in zwei Regionen unterteilt: Nordrhein (Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln) und Westfalen-Lippe (Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster). Für Patienten, die einen Arzt suchen, stehen verschiedene Online-Arztverzeichnisse zur Verfügung:

  • Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
  • Ärztekammer Nordrhein
  • Ärztekammer Westfalen-Lippe
  • Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe

Zusätzlich bieten die Ärztekammern Patientenberatungen an, die kostenfreie und kompetente Beratung zu medizinischen Sachverhalten und gesundheitlichen Themen anbieten. Die Patientenberatung informiert über Krankheitsbilder, Diagnose- und Therapieverfahren, Patientenrechte und -pflichten und hilft bei der Suche nach geeigneten Fachärzten und Krankenhausabteilungen. Es werden jedoch keine Bewertungen oder Empfehlungen bezüglich einzelner Ärzte oder Krankenhäuser gegeben. In Beschwerdefällen unterstützt die Patientenberatung bei der Suche nach dem richtigen Ansprechpartner und berät über das weitere Vorgehen.

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Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein bietet eine Online-Arztsuche, in der rund 16.000 Kassenärzte, Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in der Region zu finden sind. Die Ärztekammer Nordrhein bietet in ihrem Arztverzeichnis ebenfalls eine Online-Arztsuche mit zusätzlichen Suchmasken für Weiterbildungsbefugte, Arbeits- und Betriebsmediziner, Verkehrsmediziner, Konsiliarärzte für Substitutionstherapie und das Register Begutachtung.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe ermöglicht eine komfortable Suche nach Vertragsärzten, Psychologischen Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Westfalen-Lippe. Die Online-Suche bietet Informationen zu Sprechzeiten und Standorten der Praxen mit Anfahrtskizzen sowie Hinweisen zur Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die gemeinsame Bürgerinformation der Ärztekammer (ÄKWL) und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ist unter www.patienten-beraten.de erreichbar und bietet gesicherte Daten und Informationen zu Qualifikationen, Genehmigungen sowie Aus- und Fortbildung aller Ärztinnen und Ärzte in Westfalen-Lippe.

Patientenbewertungen: Einblicke in die Erfahrungen

Patientenbewertungen geben wichtige Einblicke in die Qualität der medizinischen Versorgung und die Zufriedenheit der Patienten. Im Kontext des Neurologischen Versorgungszentrums Arnsberg und der neurologischen Abteilung des Klinikums Hochsauerland in Arnsberg wurden unterschiedliche Erfahrungen gemacht.

Positive Erfahrungen

Viele Patienten berichten von positiven Erfahrungen mit den Ärzten und dem Pflegepersonal. Besonders hervorgehoben werden:

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  • Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft: Das Personal wird als nett, freundlich und hilfsbereit beschrieben.
  • Kompetenz: Ärzte werden als erfahren und kompetent wahrgenommen, die sich Zeit für die Patienten nehmen und auf ihre Beschwerden eingehen.
  • Gute Betreuung: Patienten fühlen sich gut beraten und untersucht, mit kurzen Wartezeiten und einer reibungslosen Organisation.
  • Erfolgreiche Operationen: Patienten berichten von erfolgreichen Operationen und einer guten Betreuung im Krankenhausaufenthalt.
  • Umfassende Aufklärung: Ärzte nehmen sich Zeit, um alle Fragen zu beantworten und Behandlungsmöglichkeiten sowie Risiken zu erklären.

Ein Patient lobte das Neurochirurgen-Team des Klinikums Hochsauerland, welches auch in der Abwesenheit des Chefarztes sehr gut funktionierte. Er hatte einen Bandscheibenvorfall an der LWS 4/5 mit starken Bewegungsschmerzen und Lähmungserscheinungen im Fuß und Bein. Er wurde direkt vom Orthopäden nach Arnsberg in Krankenhaus geschickt und war mit der Behandlung sehr zufrieden.

Ein anderer Patient berichtete von einer erfolgreichen Bilateralen Dekompression LWK 3/4 und LWK 4/5, die von Herrn PD Dr. med. Ludwig Benes durchgeführt wurde. Er ist nun schmerzfrei beim Gehen und die Empfindungsstörungen werden immer weniger. Er lobte das erstklassige Operation, die gute und mitfühlende Pflege und das sehr gute Entlassmanagement.

Ein weiterer Patient war vom 31.07.-04.08.2019 stationär aufgenommen worden und fühlte sich bei dem Pflegepersonal sehr wohl.

Negative Erfahrungen

Es gibt auch kritische Stimmen, die auf Verbesserungspotenziale hinweisen:

  • Unfreundlichkeit: Einige Patienten bemängeln unfreundliches Personal am Empfang.
  • Mangelnde Kompetenz: In Einzelfällen wird die Kompetenz der Ärzte in Frage gestellt.
  • Schlechte Ausstattung: Kritik gibt es an den sanitären Anlagen und der Ausstattung der Zimmer (z.B. Matratzen, Kopfkissen).
  • Mangelndes Einfühlungsvermögen: Einige Patienten wünschen sich mehr Einfühlungsvermögen bei der Visite.
  • Mangelnde Kommunikation: Ein Patient bemängelte die Kommunikation nach einer Wirbelfraktur und die einseitige Beratung zur Operation.

Ein Patient berichtete von unerträglichen Nackenschmerzen mit Übelkeit, Kopfschmerzen und Krampfanfällen vor Schmerz. Er suchte die Notaufnahme auf, hatte aber das Gefühl, der anwesende Arzt hatte keine richtige Lust ihn zu behandeln und verwies ihn an seine Hausärztin.

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Besonderheiten des Klinikums Hochsauerland (Marienhospital)

Das Klinikum Hochsauerland, insbesondere die neurochirurgische Abteilung, wird von vielen Patienten gelobt. Einige Besonderheiten werden hervorgehoben:

  • Breites Leistungsspektrum: Die Abteilung verfügt über eine umfangreiche apparative Ausstattung zur Behandlung von Schlaganfällen und anderen neurologischen Erkrankungen.
  • Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen: Die Zusammenarbeit mit der Radiologischen Abteilung ermöglicht die Durchführung von Computertomographien und Kernspintomographien.
  • Mikrochirurgische Operationstechnik: Bei Bandscheibenoperationen wird die mikrochirurgische, minimalinvasive Schlüssellochtechnik eingesetzt.

Ein Patient hob den besonderen Geist des Hauses hervor, der mit der Erinnerung an den langjährigen Chefarzt Dr. med. Franz Liedhegener verbunden ist.

Neurologische Erkrankungen: Ein kurzer Überblick

Die Neurologie befasst sich mit der Diagnose und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems. Zu den häufigsten Krankheitsbildern gehören:

  • Schlaganfälle
  • Multiple Sklerose
  • Parkinson'sche Erkrankung
  • Meningitis
  • Tumore des Gehirns
  • Querschnittslähmung
  • Erkrankungen der Nervenwurzeln (z.B. bei Bandscheibenerkrankungen)

Ein wesentlicher Schwerpunkt der neurologischen Abteilung ist die akute Behandlung und Diagnostik von Schlaganfällen.

Mikrochirurgische Bandscheibenoperation: Ein modernes Verfahren

Die mikrochirurgische Operationstechnik spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Bandscheibenvorfällen. Dabei wird ein Operationsmikroskop verwendet, um den Eingriff präzise und schonend durchzuführen. Einige wichtige Aspekte sind:

  • Minimalinvasiver Eingriff: Der Schnitt auf der Haut beträgt nur etwa 1-2 cm.
  • Schonung der Muskulatur: Es werden nur wenige Muskelfasern abgelöst.
  • Schnelle Schmerzlinderung: Die Patienten sind nach der Operation entweder sofort deutlich schmerzgebessert oder sogar schmerzfrei.
  • Frühe Mobilisation: Die Patienten dürfen nach dem Eingriff sofort aufstehen, sich frei bewegen, sitzen und in jeder Körperlage liegen.
  • Kein Korsett: Ein Korsett wird heutzutage nicht mehr getragen und ist sogar kontraindiziert.
  • Rehabilitation: Nach der OP absolvieren die Patienten eine ambulante oder stationäre Rehabilitation.
  • Arbeitsfähigkeit: Die Arbeitsfähigkeit wird nach etwa 4-6 Wochen nach der Operation wieder erreicht.

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