Neurologie, Chakren, Atmung: Ein umfassender Überblick über Zusammenhänge und alternative Heilverfahren

Einführung

Der Zusammenhang zwischen Neurologie, Chakren und Atmung ist ein faszinierendes Feld, das sowohl wissenschaftliche als auch spirituelle Aspekte vereint. Dieser Artikel beleuchtet die vielfältigen Verbindungen zwischen diesen Bereichen und stellt komplementäre und alternative medizinische (CAM) Verfahren vor, die auf diesen Prinzipien basieren. Dabei werden sowohl traditionelle Heilmethoden wie Ayurveda und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) als auch moderne Ansätze wie die Meditationsforschung berücksichtigt.

Chakren: Energiezentren des Körpers

Die Lehre der Chakren stammt aus der indischen Tradition und beschreibt sieben Hauptenergiezentren im Körper, die entlang der Wirbelsäule angeordnet sind. Jedes Chakra ist mit bestimmten Organen, Nerven und emotionalen Zuständen verbunden.

Die Auswahl der Lebensbegleiter, die das Ergebnis dieser Weiterentwicklung sind, kann, wie bei Katjas SPIRU® Energetics über die Zuordnung der Chakren erfolgen.

Atmung: Verbindung zwischen Körper und Geist

Die Atmung ist eine essentielle Funktion des Körpers, die nicht nur die Sauerstoffversorgung sicherstellt, sondern auch eng mit unserem Nervensystem und unseren Emotionen verbunden ist. Bestimmte Atemtechniken können das vegetative Nervensystem beeinflussen, Stress reduzieren und die Kohärenz zwischen Herzrhythmus, Blutdruck und Gehirnwellen fördern.

Kategorien von Atemübungen

Es gibt verschiedene Kategorien von Atemübungen, die jeweils unterschiedliche Ziele verfolgen:

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  • Wahrnehmung des Atems: Bevor wir den Atem aktiv verändern, müssen wir lernen, ihn wahrzunehmen. In dieser Kategorie von Atemübungen geht es um die „Rückeroberung“ des eigenen Körpers.
  • Beruhigende Atemübungen: Diese Atemübungen wirken wie eine „Bremse“ für das Nervensystem. Physiologisch aktivieren sie den Parasympathikus (den Erholungsnerv) und den Vagusnerv.
  • Anregende Atemübungen: Manchmal brauchen wir ein „Gaspedal“. Diese Atemübungen stimulieren den Sympathikus, erhöhen die Sauerstoffaufnahme und regen den Stoffwechsel an.
  • Kohärenz-Atmung: In dieser Kategorie von Atemübungen geht es um die „Goldene Mitte“. Ziel ist die Kohärenz - ein Zustand, in dem Herzrhythmus, Blutdruck und Gehirnwellen perfekt zusammenspielen.
  • Therapeutische Atemübungen: Während klassische Atemübungen der Prävention dienen, greift diese Kategorie, wenn bereits eine Diagnose vorliegt. Ob Asthma, COPD, Bluthochdruck oder Long-COVID: Hier nutzen wir den Atem als evidenzbasierte Intervention zur Unterstützung der ärztlichen Therapie.

Kumbhaka: Die Kunst des Atemanhaltens

Kumbhaka ist eine kraftvolle Praxis, die mit Respekt behandelt werden muss.

Neurologie: Wissenschaftliche Perspektive auf Meditation und Atmung

Die Neurologie untersucht die Auswirkungen von Meditation und Atemtechniken auf das Gehirn. Studien haben gezeigt, dass Meditation messbare Einflüsse auf unser Gehirn und damit auf unser Wohlbefinden hat. Sie hilft bewiesenermaßen bei Schmerzen, Entzündungen, Stress, Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen, Depressionen und Angstzuständen.

Der Neurologe Dr. Steven Laureys hat es sich zur Aufgabe gemacht zu zeigen, welch großes Potenzial im Meditieren steckt und wie heilsam es ist auf psychischer wie physischer Ebene.

Komplementäre und Alternative Medizin (CAM)

CAM umfasst Therapieverfahren, die auf die natürlichen Heil- und Abwehrkräfte des Körpers aufbauen. Diese Methoden werden oft als Ergänzung zur Schulmedizin eingesetzt und berücksichtigen den Patienten ganzheitlich.

Kategorien von CAM-Therapien

CAM-Therapien lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen:

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  1. Substanztherapien:
    • Komplexe Rezepturen
    • Einzelsubstanzen
    • Homöopathie
    • Essenztherapie
    • Nahrungsergänzungsmittel
  2. Körperbezogene Therapien:
    • Massage
    • Osteopathie
    • Körperarbeit
    • Atemtherapie (außer „rebirthing“)
    • Hydrotherapie
    • Balneotherapie
  3. Geist-Körper-Techniken:
    • Yoga
    • Meditation
    • Tai Chi
    • Autogenes Training
    • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
  4. Psychotherapeutische Verfahren:
    • Psychokinesiologie
    • Silva-Mind-Methode
    • SHP-Methode
    • Reinkarnationspsychotherapie
    • Prana-Psychotherapie
    • Schamanische Seelenrückholung
    • (Atemtherapie)
    • Familienaufstellung
  5. Diätetische Maßnahmen:
    • z. B. kohlenhydratfreie Diät
  6. Energetische Verfahren:
    • Akupunktur
    • Reiki
    • Stilles Qi Gong
  7. Bewegungstherapie:
    • Sporttherapie
    • Tanztherapie
    • Aktives Qi Gong

Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Die chinesische Medizin ist eine mehrere tausend Jahre alte Heilmethode, die auf der Beobachtung der Natur und des Menschen basiert. Sie berücksichtigt äußere Einwirkungen wie Klima, Jahreszeit und Gestirnskonstellationen sowie innere Faktoren wie Emotionen. Die TCM beruht auf den Prinzipien von Yin und Yang, den 5 Elementen und den Substanzen Qi (Lebensenergie), Blut, Essenz und Flüssigkeiten.

Im Gebiet der Psychiatrie und Psychosomatik kommt auch Qi Gong zum Einsatz: Qi Gong wird traditionell seit etwa dem 6. Jh. v. Chr. zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten ausgeübt, wobei diese Übungen Körper und Geist schulen sollen. Es beruht auf den Prinzipien Atmung, Haltung und Meditation.

Ayurveda

Der Begriff Ayurveda kommt aus dem indischen Sanskrit und heißt übersetzt „die Überlieferungen des Lebens“. Die immer noch als Standardwerke angesehenen Schriften CharakaSamhita, SushrutaSamhita und VaghbhataSamhita entstanden in der Zeit zwischen dem 2. Jh. n. Chr. bis 625 n. Chr. Nach der Ayurveda-Lehre gibt es 3 Arten von Erkrankungen: endogene, exogene und mentale.

Nach diesem Prinzip werden im Ayurveda die Menschen in die drei Grundkonstitutionstypen Kapha, Pitta und Vata eingeteilt.

Homöopathie

Im Rahmen seines Medizinstudiums kam Samuel Hahnemann (1755-1843) u. a. nach Wien, wo er bei Dr. Quarin, dem Leibarzt von Kaiser Joseph II. arbeitete. Hahnemann entwickelte die Homöopathie und das Prinzip „similiasimilibuscurentur“. Nach Aufschreiben aller Symptome versucht der Arzt das passende Arzneimittel zu finden, das bei der Prüfung bei Gesunden ähnliche Symptome hervorzurufen imstande ist. Die Einnahme erfolgt zumeist oral in Form von Globuli (Kügelchen), die aus Rohrzucker bestehen und mit einem Arzneimittel getränkt sind.

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Anthroposophische Medizin

Die Wurzeln der Anthroposophie liegen im abendländischen Geistesleben. Rudolf Steiner sieht den physischen Leib des Menschen als ein mineralisches Gefüge, das mit Wasser durchtränkt ist und den vegetativen oder ätherischen Leib trägt. Pflanzliche und tierische Produkte werden benutzt - entsprechend ihrer Verwandtschaft mit dem erkrankten Organ. Ernährung und Tanzen, die Eurhythmie, sind wichtige therapeutische Maßnahmen der anthroposophischen Medizin.

Bachblüten und Essenztherapie

Als Essenzen werden Blütensubstanzen bezeichnet, die als Sud abgekocht und als gefilterte Urtinktur mit Alkohol versetzt werden. Die Information der jeweiligen Blüte ist auch in stärkster Verdünnung noch nachweisbar. Bachblüten sind in Deutschland die bekanntesten Blütenessenzen. Der englische Arzt Edvard Bach ordnete 38 verschiedenen Blüten entsprechenden seelischen Zuständen zu.

Nadis: Energiekanäle im Körper

Swara ist der Atem und Swara Yoga ist die Wissenschaft des Atems. Das pranische Netzwerk im Körper arbeitet auf genau der gleichen Basis, wie das Energiesystem von Atom-, Hydraulik oder Thermalkraftwerken. Der physische Körper wird von einem ganzen Nadi-System getragen. Das Wort Nadi stammt von der Sanskritwurzel nad, was Fluss bedeutet. Die Upanishaden erklären, wie die Nadis den Körper von den Sohlen der Füße bis zur Krone des Kopfes durchdringen und Prana, den Lebensatem, überall hintragen.

Ida, Pingala und Sushumna

In Yoga ist die negative Linie Ida, der Weg für Manas Shakti, die mentale Kraft. Die positive Linie ist Pingala, welche die dynamische Energie, Prana Shakti leitet. Aber die wahre Bestimmung von Sushumna ist es, Kanal für die spirituelle Energie im Menschen zu sein. Es ist notwendig, sich klarzumachen, dass Ida und Pingala entgegen gesetzte Aspekte von einem Prana oder der einen Shakti sind. Ida-Nadi, der negative Kanal, trägt Bewusstsein in jeden Teil des Körpers. Pingala ist Vermittler von Prana Shakti. Es ist der positive Aspekt, das Sonnen-Nadi, weil seine Energie so belebend ist wie die Sonnenstrahlen. Sushumna entspringt an der Basis der Wirbelsäule, genau wie Ida und Pingala, bewegt sich aber nicht nach rechts oder links, sondern geht gerade und direkt durch jedes auf dem Wege liegende Chakra und Nervengeflecht nach oben.

Hypnose: Zugang zum Unterbewusstsein

Hypnose ist ein Zustand des eingeschränkten Bewusstseins, aber niemals der Bewusstlosigkeit. Ein Zustand, in dem das Unterbewusstsein besonders zugänglich ist für Suggestionen. Die Atmung wird ruhiger und der Herzschlag langsamer, der Blutdruck sinkt - der Stoffwechsel wird herabgesetzt. Selbst Stresshormone reduzieren sich und das Immunsystem wird durch die Entspannung gestärkt.

Durch auf das Thema abgestimmte Suggestionen kann das Unterbewusstsein eine neue Ausrichtung subjektiver Eindrücke erleben. Hypnose dient auch der Ursachenfindung von Beschwerden. Körpereigenen Energien können aktiviert oder angeregt werden. Alles, was Ihr Unterbewusstsein steuert, kann mit Hilfe der Hypnose verändert werden. Auch bei chronischem Schmerz ist Hypnose wirkungsvoll. Die Selbstheilungskräfte der Patienten werden aktiviert und somit die Schmerzen gelindert.

Weitere Entspannungstechniken und Körpertherapien

Neben den bereits genannten Methoden gibt es eine Vielzahl weiterer Entspannungstechniken und Körpertherapien, die auf den Zusammenhängen zwischen Neurologie, Chakren und Atmung basieren:

  • Klangmassage: Bei einer Klangmassage werden Klangschalen auf den bekleideten Körper aufgestellt und behutsam angeschlagen. Die sanften und harmonischen Klänge führen schnell in eine tiefe Entspannung.
  • Dorn-Methode und Breuss-Massage: Die Dorn-Methode ist eine sanfte Wirbeltherapie, die in Verbindung mit der Breuss-Massage angewendet wird. Die Breuss-Massage ist eine energetische Rückenmassage, die Blockaden löst und die Regeneration der Bandscheiben fördert.
  • Shiatsu: Shiatsu ist eine japanische Körpertherapie, bei der durch achtsame Berührung und Druck auf die Meridiane (Energiebahnen) des Patienten das Energiesystem harmonisiert wird.
  • Fußreflexzonenmassage: Bei der Fußreflexzonenmassage werden gezielte Grifftechniken angewendet, um den gesamten Fuß zu massieren und schmerzhafte Zonen zu behandeln.
  • Hot Stone Massage: Bei der Hot Stone Massage werden erhitzte Lavasteine auf den Körper gelegt und zur Massage verwendet. Die Wärme der Steine fördert die Durchblutung und Entspannung.
  • Edelsteintherapie: Die Edelsteine werden für die Therapie entsprechend dem Beschwerdebild des Patienten sorgfältig ausgewählt. Die Wirkung entsteht bereits durch die ureigenen Heilqualitäten der Kristalle.
  • Progressive Muskelentspannung: Verschiedene Muskelpartien werden angespannt und nach kurzer Zeit wieder losgelassen.
  • Mikro Energie Therapie (MENS): Die Mikro Energie Therapie basiert auf der Grundlage der körpereigenen Zellelektrizität, mit deren Hilfe der Organismus in der Lage ist, die als Information wirkenden Heilströme zu nutzen.
  • Yoga: Yoga stärkt die Koordinationsfähigkeit, die Flexibilität, die Kraft und Ausdauer, bringt den Stoffwechsel in Schwung, beugt Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems vor und stützt den Halte- und Bewegungsapparat.

Fazit

Die Zusammenhänge zwischen Neurologie, Chakren und Atmung sind komplex und vielfältig. Sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch traditionelle Heilmethoden bieten wertvolle Ansätze zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden. Komplementäre und alternative medizinische Verfahren können eine sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin darstellen und den Patienten ganzheitlich unterstützen. Es ist jedoch wichtig, sich von qualifizierten Therapeuten beraten und behandeln zu lassen.

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