Neurologe Lübeck: Erfahrungen, Schwerpunkte und Anlaufstellen

Lübeck bietet als Universitätsstadt mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und verschiedenen Facharztpraxen ein breites Spektrum an neurologischer Versorgung. Dieser Artikel beleuchtet die Erfahrungen von Patienten mit neurologischen Angeboten in Lübeck, insbesondere im Hinblick auf seltene Erkrankungen, und gibt einen Überblick über die dortigen Schwerpunkte und Anlaufstellen.

Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) am UKSH Lübeck

Ein wichtiger Anlaufpunkt für Menschen mit seltenen neurologischen Erkrankungen ist das Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) am UKSH Lübeck. Es wurde 2013 gegründet und ist eines von zwei spezialisierten Zentren in Schleswig-Holstein. Deutschlandweit gibt es 30 solcher Zentren. Das ZSE in Lübeck arbeitet interdisziplinär und wird durch Annekatrin Ripke, Fachärztin für Innere Medizin, und weiteren Kollegen und Kolleginnen unterschiedlicher Fachbereiche betreut, um Patienten mit seltenen Erkrankungen zu betreuen.

Tag der seltenen Erkrankungen

Der 29. Februar, der Tag der seltenen Erkrankungen, rückt die Situation von Menschen mit seltenen Leiden in den Fokus. Alle vier Jahre findet dieser Tag bewusst an einem Datum statt, das selbst selten ist. Ziel ist es, auf die etwa vier Millionen Menschen in Deutschland aufmerksam zu machen, die mit einer seltenen Erkrankung leben.

Die Rolle des ZSE

Das ZSE spielt eine entscheidende Rolle bei der Diagnose und Betreuung von Patienten, deren Erkrankungen im normalen medizinischen Alltag oft übersehen werden. Da seltene Erkrankungen häufig nicht erkannt werden und es nur wenige Experten gibt, bietet das ZSE eine wichtige Anlaufstelle. Die Arbeit des ZSE in Lübeck hat sich laut Ripke mit den Jahren verändert. "Zu Beginn - vor zehn Jahren - war das eine ehrenamtliche Ad-On Aufgabe, die nicht finanziell abgebildet werden konnte", sagt sie. Seit 2019 finanziert sich das ZSE über den sogenannten Zentrumszuschlag, der von den Krankenkassen finanziert wird. Zudem fließen auch immer mal wieder fallbezogen Gelder in das Zentrum.

Diagnose, aber keine Behandlung

Patienten werden in der Regel von Haus- oder Fachärzten an das ZSE überwiesen. Laut Ripke sind es etwa 200 Fälle pro Jahr, Tendenz steigend. Das ZSE sichtet die Patientenakten und bespricht die Fälle in einer interdisziplinären Fallkonferenz, an der Experten verschiedener Bereiche des UKSH teilnehmen. Anschließend formuliert das Ärzteteam in einem Empfehlungsschreiben, wie Diagnostik und Behandlung des Patienten weitergehen können. Es ist wichtig zu betonen, dass das ZSE in Lübeck primär diagnostisch tätig ist und keine Behandlungen durchführt.

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Fallbeispiel Chorea Huntington

Ein Beispiel für eine seltene neurologische Erkrankung, mit der sich das ZSE befasst, ist Chorea Huntington. In Deutschland sind derzeit etwa 10.000 Menschen symptomatisch von Chorea Huntington betroffen. Das Huntington-Gen könnten Schätzungen zufolge etwa 30.000 Menschen in Deutschland in sich tragen. Es handelt sich um eine vererbbare Erkrankung des Gehirns. Dort gehen nach und nach Bereiche zugrunde, die für die Steuerung der Muskeln, für psychische und kognitive Funktionen wichtig sind. Symptome der Krankheit sind unter anderem zuckende Bewegungen von Kopf, Armen, Beinen und Händen und ein tänzelnder Gang. Viele Patienten werden zunehmend reizbar, aggressiv, depressiv oder enthemmt, andere werden ängstlich. Außerdem kann es zu Misstrauen und Kontrollzwang und zu Wahnvorstellungen kommen. Schluckbeschwerden und Sprachstörungen sind andere Sympotome. Betroffene stoßen oft unwillkürliche Laute aus, später wird ihre Sprache unverständlich. Erste Symptome zeigen sich meist im Alter von 35 bis 50 Jahren, in der juvenilen Form auch schon vor dem 20 Lebensjahr. Conni, ein Patient mit Chorea Huntington, nimmt am ZSE an einer Langzeitstudie teil und schätzt die Möglichkeit, seine Sorgen und Probleme dort zu besprechen. Er profitiert von der Gewissheit, dass er mit seinen Problemen und seinen Sorgen herkommen kann, das hilft ihm sehr. Einen Tipp, den er bekam, um besser mit der Krankheit leben zu können: Weniger Stress zuzulassen. Conni arbeitet aus diesem Grund heute am Empfang einer Immobilienfirma. In die Gastronomiebranche, in der er vorher arbeitete, kann er nicht mehr zurück. Die Ursache für viele seltene Erkrankungen liegt laut Neurologin Susanne Hertel häufig in Gendefekten. Und da gab es in den vergangenen Jahren unheimlich viel Bewegung in der Forschung. "Man kann heute Dinge diagnostizieren, die man vor zehn Jahren nicht hätte diagnostizieren können, weil man die Gene noch gar nicht kannte", fasst Hertel zusammen.

Bedeutung des Austauschs und der Forschung

Neben medizinischer Betreuung ist der Austausch mit anderen Betroffenen für Patienten mit seltenen Erkrankungen von großer Bedeutung. Conni plant, einer Selbsthilfegruppe beizutreten, um sich weniger alleine zu fühlen. Das ZSE will in diesem Jahr die Vernetzung zu Selbsthilfegruppen ausbauen. Geplant ist außerdem eine Genomdiagnostik zu starten. So könnten unklare Erkrankungen eindeutig bestimmt werden. Conni hofft auf die Forschung, nimmt auch deshalb an der Langzeitstudie Enroll-HD teil. Gleichzeitig glaubt er, dass Forschungsfortschritte eher künftigen Patienten helfen können, ihm nicht mehr.

Niedergelassene Neurologen in Lübeck

Neben dem UKSH gibt es in Lübeck auch eine Reihe von niedergelassenen Neurologen. Diese Praxen bieten ein breites Spektrum an neurologischen Leistungen an, von der Diagnostik bis zur Therapie.

Neurologische Praxis Dr. med. Botzler / Dr. med. Jordt

Ein Beispiel ist die neurologische Praxis in der Sandstraße, die vor über 30 Jahren von Dr. med. Doris Botzler gegründet wurde und seit 2017 von Dr. med. Janka Jordt geführt wird. Die Praxis liegt zentral in Lübecks Altstadt direkt an der Haltestelle Sandstraße. Im Jahr 2017 habe ich die neurologische Praxis meiner Mutter, Dr. Doris Botzler, übernommen. Nachdem ich zuletzt mehrere Jahre in Kliniken für Neurologie und Psychiatrie beschäftigt war, freue ich mich nun sehr in der Praxis für Neurologie hier in Lübeck tätig zu werden. Meine Mutter gründete in den 80er Jahren in Lübeck die eigene Facharztpraxis, seit 2000 arbeitet Frau Dr. Kolmsee als weitere neurologische Ärztin dort mit. Ebenso wird Frau Dr. Unsere Praxis liegt im Zentrum von Lübeck nahe der Fußgängerzone im verkehrsberuhigten Bereich und ist in ca 15 Minuten Fußweg vom Hauptbahnhof erreichbar. Wir haben das Ziel Ihnen zunächst sehr genau zuzuhören, Sie dann so umfassend wie möglich zu untersuchen, um Sie anschließend optimal beraten und therapieren zu können. Ihre Gesundheit gemeinsam mit Ihnen zu bewahren ist unser Anliegen und dafür setzen wir unser umfassendes Wissen und unsere Erfahrung ein. Ihre Dr. med. Wir arbeiten patientenorientiert und nach neuesten Erkenntnissen, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Leistungsspektrum

Die Praxis bietet das gesamte Spektrum an neurologischen Ultraschall-, Hirnstrom-, Muskel- und Nervenmessungen bzw. Untersuchungen an. Leistungen Die moderne Medizin ist sehr fokussiert. Erfolgreiche Prävention, Diagnostik und Therapie sind Ergebnis neuester Erkenntnisse und entsprechender Leitlinien. Erst kürzlich habe ich wieder einen Vortrag von Prof. Haghikia bei einer Fortbildung gehört. Nach wie vor haben die Ergebnisse seiner Studien zur Gabe von Propionsäure bei MS bestand. Wir empfehlen 2 x 500 mg Propionsäure täglich. Prof. Dr. Aiden Haghikia der Uniklinik Magdeburg forscht schon lange zu diesem Thema und empfiehlt folgendes:Die Gabe von Propionsäure zusätzlich zu MS-Medikamenten reduziert langfristig die Schubrate und das Risiko einer Behinderungszunahme. Zudem weisen erste Kernspin-Untersuchungen im Verlauf darauf hin, dass die Propionsäure möglicherweise den Gehirnschwund als Zeichen eines Nervenzell-Untergangs reduziert. [1] Duscha A, Gisevius B, Hirschberg S, Linker RA, Gold R, Haghikia A. Propionic acid shapes multiple sclerosis disease course by immunomodulatory mechanism. In der Fachliteratur wurde kürzlich ein interessanter Artikel veröffentlicht (Rosso M., Chitnis T. in JAMA Neurology, 2019), der nochmals die Gefährlichkeit des Rauchens für MS-PatientenInnen auf drastische Weise verdeutlicht.

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Schwerpunkte

Zu den Schwerpunkten der Praxis gehören unter anderem:

  • Morbus Parkinson und andere neurologisch bedingte Bewegungserkrankungen
  • M. Alzheimer und andere Demenzformen
  • Epilepsie
  • Multiple Sklerose
  • Schlafstörungen, z.B. Restless-legs-Syndrom
  • Kopfschmerzen
  • periphere Neurologie mit ihren Lähmungen und Schmerzsyndromen
  • Ein besonderer Interessensschwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Hirntumorbehandlung.

Die Praxis legt Wert auf ein engagiertes und hilfsbereites Praxisteam sowie eine enge fachliche Kooperation mit Hausärzten bzw. PD Dr. med. Matthias NitschkeFacharzt für NeurologieDr. med. Dipl. Psych.

Praxis für Neurologie und Psychiatrie am Lindenteller

Eine weitere Anlaufstelle ist die Praxis für Neurologie und Psychiatrie am Lindenteller. Die Praxisgemeinschaft im einladenden Altbau in der Nähe des Holstentors bietet die gesamte Diagnostik und Therapie des nervenärztlichen Spektrums. Dabei bieten wir Ihnen die gesamte Diagnostik und Therapie des nervenärztlichen Spektrums. Ihr Neurologe in LübeckUnsere neurologischen Schwerpunkte liegen auf Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Epilepsie, Morbus Parkinson oder Migräne/Kopfschmerzen. Daneben untersuchen und behandeln wir zum Beispiel auch Gefäßerkrankungen, Demenzen, das Restless-Legs-Syndrom, Schwindelsyndrome und periphere Nervenerkrankungen.Ihr Psychiater in Lübeck Im Rahmen des psychiatrischen Gebiets legen wir unser Augenmerk auf affektive Störungen wie Depressionen und bipolare Störungen, Psychosen oder Angststörungen, Schizophrenie sowie Persönlichkeitsstörungen. Besonders wichtig ist uns jedoch, dass Sie sich in unserer Praxis wohlfühlen und dass Sie auf einen bedürfniszentrierten und professionellen Umgang vertrauen können. Wir freuen uns auf Sie. Unsere Ärzt*innen Janka Jordt Dr. med. Cornelia KörtkeDr. med. Mediz.

Erfahrungen von Patienten mit neurologischer Versorgung in Lübeck

Die Erfahrungen von Patienten mit der neurologischen Versorgung in Lübeck sind vielfältig. Einige berichten von sehr guter Betreuung und Kompetenz, während andere negative Erfahrungen gemacht haben.

Positive Erfahrungen

Einige Patienten loben die Kompetenz und Freundlichkeit der Ärzte und des Pflegepersonals im UKSH, insbesondere im Zusammenhang mit dem Einsetzen eines Hirnstimulators. Top Ärzte, sowohl in der Neurologie als auch in der Neurochirugie, sehr gute Patientenbetreuung und Patientenaufklärung. Es war stets ein Arzt da, der auskunftsfähig war. Sehr freundlich und hochkompetent. Auch das Pflegepersonal ist sehr positiv zu erwähnen, stets freundlich und hilfsbereit. Mediz. Ich war 2 Tage in der neurologischen Tagesklinik. Die untersuchende Ärzte waren sehr kompetent und außerordentlich motiviert. Es ist doch wirklich ein gutes Gefühl, in einer Einrichtung behandelt zu werden, in der die Gewinnmaximierung nicht an 1. Mediz.

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Negative Erfahrungen

Es gibt jedoch auch Berichte über lange Wartezeiten, mangelnde Kommunikation zwischen den Abteilungen, unpersönliche Behandlung und Fehler bei der Diagnose. Sehr schlechte Kommunikation zwischen den Abteilungen. Mangelhafte Weitergabe von Patienteninfos bezüglich Medikamenteneinnahme/Unverträglichkeiten. Schlechte Aufklärung seitens des Ärzte. Oberarzt recht arrogant und gibt Anweisungen raus. Zeigt keine Alternativen auf. Unerklärliche Informationen über Haus-und Facharzt hinterlegt. Aufnahme durch das Pflegepersonal unbefriedigend. Sauberkeit lässt zu wünschen übrig. Nachttisch nicht richtig sauber. Datenschutz oder Intimsphäre spielt scheinbar auch keine große Rolle. Ständig wird die Tür aufgelassen, so dass man die volle Geräuschkulisse einer Reanimationmithörte. Mediz. Einweisung des Arztes gehabt, angemeldet u warten. 1te Schwester Daten abgeglichen u trotzdem kriegt der falsche Arzt der in Ruhestand ist den Brief. Der einweisene Arzt nicht. 2te Schwester meinte nur, was wollen sie hier!!!! Unfreundlich. Lange gewartet!!! Dann der untersuchende Arzt kam rein, Telefon am Ohr, dann am PC getacket, dann fragte er mich dann warum die Einweisung! Befund Diagnose steht auf der Einweisung!!! Dann hat er wieder das Telefon am Ohr, rannte rein u raus. So ging das eine ganze Zeit. Ergebnis nach fast 11 Std. Das rechtfertigt keine klinische Aufnahme was IHR Arzt hier als Grund nennt. Nach Hause geschicktt. Tja, wenn ein Arzt sich Sorgen macht u dich in die Klinik schickt, das tut er nicht ohne Grund. Der ambulante Termin in der Klinik lief genau so beschissen. Mediz. Ich wurde dort am 20. November 2019, 05:26 Uhr mit dem Notarztwagen eingeliefert… Verdacht auf Schlaganfall. Die Behandlung war sehr unpersönlich. (Blutannahme etc. Um 10:19 wurde ich dann "entlassen"! Meine Jacke mit meinen Wertsachen musste ich mir zusammensuchen. Obwohl ich nur knapp 5 Stunden in der Notaufnahme war, wurde statt eines korrekten AMBULANTEN Aufenthalts, ein STATIONÄRER Aufenthalt abgerechnet… 1.118,00 EURO!! Meine Krankenkasse hat dann mit Erfolg massiv wegen Fallschabrechung interveniert. Mediz. Nach fast 9 Monaten Wartezeit, hatte mein Vater endlich einen erneuten Termin in der Schwindelambulanz im Haus der Neurologie. Beim letzten Termin wurde meinem Vater eine Kopie mitgegeben, welche Übungen er zu Hause machen soll, um den Schwindel in den Griff zu bekommen. Diese brachten keine Besserung eher deutliche Verschlimmerung des Schwindels, deshalb ein erneuter Termin. Um 10 Uhr war der "Termin" angesetzt, Wartezeit betrug 90 Minuten. Dafür habe ich Verständnis, schließlich betreuen die Ärzte neben den Ambulanzpatienten auch die Stationen, da gibt es heutzutage einfach auch nicht genügend Personal. Das erste Gespräch mit der Ärztin war gut, sie nahm sich etwas Zeit, war freundlich im Umgang. Danach ein paar Tests. Wieder Wartezeit. Dann erneutes Gespräch, Oberarzt kam dazu. In zwei Minuten legte dieser dann fest, mein Vater hätte (100% körperlich beh. durch Hüften neu bds., starke Verkalkungen und Degeneration an der Wirbelsäule) seine Übungen nicht gewissenhaft genug zu Hause durchgeführt und ich persönlich hatte den absoluten Eindruck, es ginge nur darum meinem Vater einzureden er wäre an der Situation selbst Schuld. Es wurde sich keine Zeit genommen zuzuhören, es stand super viel Frust im Raum (woher dieser auch immer kam, wir sind ja nicht dort hingefahren, um irgendwen auf den Geist zu gehen, sondern weil mein Vater durch den Schwindel fast seine gesamte Lebensqualität verliert) und eben dieser Frust wurde in dieser Situation abgeladen. Etwas "Positives" wurde mit auf den Weg gegeben: Sich Termine beim Physiotherapeuten zur Unterstützung bei den Schwindelübungen zu holen Fazit: Wir haben versucht Hilfe zu erhalten, letztendlich sind wir traurig, gestresst und entmutigt wieder nach Hause gefahren. Ich denke nicht, dass das so sein sollte. Auch wir werden uns andernweitig um Hilfe bemühen. Mediz. Am 8.11.19 um 10.00 Uhr hatte ich einen Termin in der neurologischen Ambulanz für ein Gespräch nach im Sept. 19 erfolgter MRT-Untersuchung. Um 9.40 meldete ich mich dort oben an, gab die Überweisung, auf der deutlich lesbar "Neurologische Ambulanz" stand, der Dame im Glaskasten. Nach einer guten Stunde Wartezeit bekam ich sie zurück mit der Bemerkung, ich sei hier falsch. Um 11.15 Uhr endlich hatte ich das nicht leicht zu findende Gebäude betreten - ich muss erwähnen, dass ich wegen Arthrose und 80 % Schwerbehinderung mit 2 Gehhilfen unterwegs war und deshalb entsprechend lange brauchte für den Weg -. An der Anmeldung wurde mir bedeutet, es sei nun zu spät für ein Gespräch und die Ärztin sei nur bis mittags im Haus. Meine Bemerkung, seit 8.00 Uhr mit Bahn und Bus aus Eutin kommend unterwegs zu sein und die falsche Anlaufstelle könne nicht mir angelastet werden, bekam ich zu hören, bei einem Telefonat hätte ich die richtige Adresse erhalten. In der Rheumatologie des UKSH, in der ich mich vom 14.8. bis 3.9.19 wegen eines zentralarteriellen Verschlusses des rechten Auges befand, hatte ich die Empfehlung für eine neurologische Vorstellung erhalten und auf die richtige Wegweisung an der Information vertraut. Spätestens in der neurologi-schen Abt. Mediz. Ich habe am 19.9.18 einen Termin für eine LP gehabt. Nach neunmaligen Einstichen habe ich das ganze unter Tränen und heftigen Schmerzen abgebrochen.. Völlig unverständlich dass bei solchen Eingriffen einem kein kompetenter Arzt zur Seite gestellt wird.. Mediz. Die Ärzte sind leider wenig kompetent. Bei bekanntem Krankheitsbild wurde uns am Heilig Abend gesagt, dass es ein NO Go wäre, ohne Schmerzmittel versucht zu haben in der Notaufnahme vorstellig zu werden. Außerdem wurde trotz mehreren Besuchen in der Notaufnahme sowie mehreren Anrufen das Krankheitsbild erst auf weiterem und intensivem Drängen und auch erst nach Tagen von den Oberärzten erkannt. Wir wurden immer wieder nach Hause geschickt. 6 Wochen später war der Patient tot. Mediz. Ich möchte alle warnen von dieser Klinik. Ich war dort untersucht und bei mir wurde was gefunden ein Fleck im Kopf hinter der Auge nur das wurde mir gesagt und dann habe ich kein Arzt mehr gesehen, 3 Tagen lang musste ich liegen dort und ich habe nur die Frau gesehen die mir zwei letzten Tage essen gebracht hat , der erste Tag in 16 Stunden habe ich gar kein Essen gekriegt. Ich bin 3 Ganze Tage dort nach gefragt was ist jetzt mit mir und wo bleibt der Arzt bis jetzt habe ich keine Antwort. Ich habe meine Sachen gepackt bei Anmeldung auf Wiedersehen gesagt und als Antwort das Personal hat angefangen zu lachen und dann so laut das die Patienten die im Flur wahren die haben sich erschrocken. Mediz. Sehr späte Benachrichtigung beim 2. Patient wurde auf ein Einzelzimmer gelegt , Tür zu und fertig `` zum Sterben abgelegt´´. Da kriegt keiner was mit ! Patient starb , keine Benachrichtigung an Angehörige, nicht mal am nächsten Tag, habe es erfahren, als ich ihn Besuchen wollte, dann sagte man mir er wäre in der letzten Nacht verstorben. Mediz. Reingelaufen bin ich beim ersten Mal noch selbst , abgeschoben wurde ich nach m 2. Mal bewegungsunfähig (mensch hatte ich ja Glück das ich noch nicht gesabbert hab). Von kriegen wir schon wieder hin bis zu total verkackt. Mal ganz zu schweigen von den "WOCHEN" die ich ohne ein passendes Medikament für meine Krankheit vor mich hingegammelt bin. Zum Schluß haben die mich geistig nicht mal mehr für voll genommen. Die Pflegekräfte dort waren meistens nett , es gab auch 2 die gingen gar nicht. Mediz. Ursache nicht erkannt! Blutbild ignoriert! Mediz. Kontra:Ignoranz von Befunden grenzt an Vorsätzlichkeit. Krankheitsbild:Verdacht auf Meningitis. Eigentlicher Befund nicht erkannt da Blutbild ignoriert wurde. Ich bin damals u.a. Da mein Blutbild sehr auffällig war hatten Sie den Verdacht auf Meningitis (Gehirnhautentzündung). Leider haben Sie nachdem das negativ war keine weitere Abklärung u.a. auch auf die Auffäligkeiten im Blutbild für nötig gehalten. Ich hatte den Wunsch geäußert, es von einem anderen Fachbereich abklären zu lassen, da Neurologische Probleme ja auch sekundär vorliegen können, d.h. dass die Grunderkrankung jenseits der Neurologie liegt sich allerdings auf die Nervenzellen mit auswirken können. Als ich entlassen wurde, hatte mein Hausarzt die Befunde unter anderem auch die Laborwerte und auch er war überrascht, dass auffällige Blutwerte nicht ein weiteres Mal überprüft wurden. Er hatte auch gelacht als ich Ihn erzählte wie es dazu kam dass mich die Angestellten als Hypochonder gesehen haben. Ich denke er konnte es selbst kaum glauben. Aufgrund eines Umzugs, deshalb bat ich auch im Krankenhaus um schnelle Abklärung, da ich selbst in eben dieser Zeit einen Umzug zu erledigen hatte. Jedenfalls musste ich dadurch zwangsläufig mein Hausarzt wechseln. Keine zwei Wochen nach dem Umzug dachte ich ich hätte einen Magen Darm Infekt. Als ich keine Flüssigkeit mehr bei mir behielt war ein Arztbesuch unumgänglich. Ergebnis: Leberwerte stark erhöht, Leukozyten und Lymphozyten stark erhöht. Erythrozyten und Thrombozyten dagegen stark vermindert. Und weitere Werte. Dann wurde Sono des Abdomens gemacht. Einen Tag später war ich beim Onkologen. Mediz. Nach …Monaten Wartezeit endlich Termin in der schwindelambulanz. Dann wieder 1, 5 stunden wartezeit. Endlich Untersuchung? Nein, denn nun hatte endlich der Oberarzt Zeit. Nach zweimal wechselnder Lagerung: kann den Schwindel nicht auslösen, ist wohl der Vorfuehreffekt. DIAGNOSE ABER TROTZDEM ohne weitere Untersuchungen (die kamen erst später): Gutartiger Lagerschwindel. Dann kamen Untersuchungen, denen ich auch schon früher unterzogen wurde. kein EEG, etc. Wurde aber gefragt, ob ich weiß, ob ich benennen kann, was ein Telefon etc ist. Fahren Sie nur vertrauensvoll in die Uniklinik, da wird Ihnen NICHT geholfen! Mediz. Als Ich in der Notaufnahme mit Zuckungen in Kopf und Armen vorstellig wurde, wurde Ich allein mit Campusplan zur Neurlogie-Station geschickt, wo Ich hineierte und dort 45 Min. auf die Ärztin wartete - vor dem EEG-Raum.. Diese wälzte fahrig mitgebrachte Unterlagen, sagte, Ich hätte keine Gehstorung,schickte mich weg,es wurde kein EEG gemacht. Ich beschwerte mich bei der ambulanten Neurologie, wo Ich hinstolperte, und wo Ich dann vom Assistenzarzt rausgeschmissen wurde, mit der Unterstellung, Ich hätte eine Psychose und das Risiko, ob Ich heil wieder nach Hause komme, ginge er ein. Ich wankte dann in den Bus und lief oder stolperte mit Linksdriftung durch die FußgängerZone nach Hause. - Eine Strafanzeige gegen den Arzt verlief leider im Sande. Man sollte solche Fehlhandlungen der Ärztekammer melden und sich dort namentlich über die Ärzte beschweren. Mediz.

Verbesserungspotenzial

Diese Erfahrungen zeigen, dass es in der neurologischen Versorgung in Lübeck Verbesserungspotenzial gibt, insbesondere in Bezug auf die Kommunikation zwischen den Abteilungen, die Wartezeiten und die individuelle Betreuung der Patienten.

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