Nervenschmerzen, in der Fachsprache auch als Neuralgien bezeichnet, sind Schmerzen, die sich im Versorgungsgebiet eines oder mehrerer Nerven ausbreiten. Die Ursachen für Nervenschmerzen können vielfältig sein, wobei mechanische Schädigungen durch Druck auf den Nerven häufig eine Rolle spielen. Um Nervenschmerzen effektiv zu therapieren, hat Dr. Loges neuroLoges® entwickelt. Dieser Artikel beleuchtet die Anwendungsgebiete von neuroLoges® Tropfen, gibt Hinweise zur Anwendung und Dosierung und informiert über wichtige Aspekte wie Gegenanzeigen und mögliche Nebenwirkungen.
Was sind Nervenschmerzen (Neuralgien)?
Nervenschmerzen, oder Neuralgien, äußern sich als Schmerzen, die sich entlang der Nervenbahnen ausbreiten. Sie können durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden:
- Mechanische Schädigung: Druck auf einen Nerv, beispielsweise durch verkrampfte Rückenmuskeln, Bandscheibenvorfälle oder -vorwölbungen (häufig bei Hexenschuss oder Ischias).
- Entzündungen: Entzündungen der Nerven können ebenfalls Schmerzen verursachen.
- Verletzungen: Durchtrennte Nerven nach Unfällen oder Operationen können zu Nervenschmerzen führen.
- Diabetes: Bei Diabetikern treten Nervenschmerzen oft im Rahmen der diabetischen Polyneuropathie auf.
- Infektionen: Nach Infektionen mit Herpes-Zoster-Viren kann es zu Neuralgien in Form von Gürtelrose kommen.
- Fibromyalgie: Auch bei Fibromyalgie können Nervenschmerzen auftreten.
Typische Symptome von Nervenschmerzen sind intensive, brennende und anhaltende Schmerzen. Oft kommt es auch zu Druckschmerzhaftigkeit der Muskeln und Nerven im betroffenen Gebiet sowie zu Sensibilitätsstörungen, die sich wie Socken oder Handschuhe anfühlen.
neuroLoges®: Natürliche Hilfe bei Nervenschmerzen
Dr. Loges hat mit neuroLoges® eine einzigartige homöopathische 3-fach Kombination zur natürlichen Behandlung von Nervenschmerzen entwickelt. Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern der enthaltenen Einzelmittel ab und umfassen:
- Nervenschmerzen (Neuralgien)
neuroLoges® hilft zuverlässig und sicher bei Nervenschmerzen und kann entweder alleine oder in Kombination mit chemischen Schmerzmitteln eingenommen werden, um deren Dosis zu reduzieren. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind nicht bekannt.
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Zusammensetzung von neuroLoges®
neuroLoges® ist eine Mischung flüssiger Verdünnungen zum Einnehmen und enthält:
- Colocynthis Dil. D6
- Spigelia anthelmia Dil. D6
- Toxicodendron quercifolium Dil. D6
Das Arzneimittel enthält 59 Vol.-% Alkohol, was 20 mg Alkohol (Ethanol) pro Tropfen entspricht.
Anwendungsgebiete von neuroLoges® Tropfen
Die Anwendungsgebiete von neuroLoges® leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern der enthaltenen Einzelmittel ab. Dazu gehören:
- Nervenschmerzen (Neuralgien) verschiedener Ursachen
- Schmerzhafte Reizungen und Verletzungen der Nerven
- Infektionsbedingte Nervenbeschwerden
- Taubheit, Kribbeln, Missempfindungen und Schmerzen in den Extremitäten
Die homöopathischen Arzneimittelbilder der in neuroLoges® enthaltenen Wirkstoffe schließen auch diese Beschwerden ein.
Anwendung und Dosierung von neuroLoges® Tropfen
Die Dosierung von neuroLoges® Tropfen erfolgt im Rahmen der homöopathischen Individualtherapie durch den behandelnden Arzt. Für die Selbstmedikation gelten folgende allgemeine Dosierungsempfehlungen:
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- Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene:
- Einzeldosis: 5 Tropfen
- Gesamtdosis: 3-mal täglich
- Zeitpunkt: Vor der Mahlzeit
- Akutbehandlung (Selbstmedikation):
- Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene:
- Einzeldosis: 5 Tropfen
- Gesamtdosis: Bis zu 6-mal täglich (maximal)
- Zeitpunkt: Vor der Mahlzeit (im Abstand von jeweils ½-1 Stunde)
- Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene:
Art der Anwendung: Nehmen Sie das Arzneimittel in Wasser verdünnt ein.
Dauer der Anwendung: Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als eine Woche lang einnehmen.
Wichtiger Hinweis: Bevor von der im Beipackzettel empfohlenen Dosierung abgewichen wird, sollte Rücksprache mit einem Therapeuten gehalten werden. Für ein homöopathisches Arzneimittel bedeutet die Erhöhung der Dosierung eine Erhöhung der Einnahmefrequenz. Wenn sich chronische Beschwerden kurzfristig verstärken, darf die Dosierung grundsätzlich mit bis zu 6 x täglich 5 Tropfen an die Akut-Dosierung angepasst werden.
Gegenanzeigen von neuroLoges® Tropfen
In folgenden Fällen darf neuroLoges® nicht angewendet werden:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Alkoholsucht
- Kinder unter 12 Jahren
In folgenden Fällen sollte vor der Anwendung ein Arzt befragt werden:
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- Lebererkrankung
- Epilepsie
- Organische Erkrankungen des Gehirns
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet wurde.
Wichtige Hinweise zur Anwendung
- Das Arzneimittel enthält geringe Mengen Alkohol und sollte daher von Alkoholikern gemieden werden.
- Bei Anwendung von homöopathischen Arzneimitteln können sich vorhandene Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollte das Arzneimittel abgesetzt und ein Arzt konsultiert werden.
Mögliche Nebenwirkungen von neuroLoges® Tropfen
Für das Arzneimittel sind keine Nebenwirkungen bekannt. Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung von neuroLoges® Tropfen
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt. Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung.
Weitere Informationen
- neuroLoges® enthält keine Zubereitungen aus Korbblütlern und ist daher in der Regel auch für Allergiker geeignet.
- Alkohol wird in der Homöopathie seit langem als Trägerstoff zur Herstellung der homöopathischen Zubereitungen verwendet.
Die Bedeutung einer frühzeitigen Schmerztherapie
Entscheidend für die Behandlung von Nervenschmerzen ist eine adäquate Schmerztherapie, um die Lebensqualität zu verbessern und die Ausbildung eines "Schmerzgedächtnisses" zu verhindern. Je länger ein Schmerz besteht, desto tiefer gräbt er sich ins Gedächtnis und desto schwerer ist er zu behandeln. Unser Gehirn bewertet Schmerz unter Verwendung bisheriger Erfahrungen. Wenn sich starke Schmerzsignale ständig wiederholen, können sich die Nervenfasern dauerhaft verändern und es bildet sich ein "Schmerzgedächtnis".
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