Die Neurologie ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Prävention und Diagnose von Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven befasst. Im Gegensatz zur Neurochirurgie, die operative Eingriffe am Nervensystem umfasst, konzentriert sich die Neurologie auf die nichtoperative Behandlung von Fehlfunktionen und Funktionsausfällen des Gehirns, des Rückenmarks, der Sinnesorgane und der peripheren Nerven. Neurologische Erkrankungen umfassen ein breites Spektrum von Leiden, die das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) und das periphere Nervensystem betreffen, einschließlich der umgebenden Strukturen, blutversorgenden Gefäße und der Muskulatur. Ein wichtiger Schwerpunkt in der neurologischen Praxis in Idstein liegt auf der Behandlung von Parkinson-Patienten.
Neurologische Erkrankungen: Ein Überblick
Neurologische Erkrankungen können vielfältige Ursachen haben und sich unterschiedlich äußern. Mögliche Erkrankungen des Rückenmarks sind beispielsweise Rückenmarkstumoren und Bandscheibenvorfälle. Die Neurologie befasst sich mit der Diagnose und Therapie dieser und anderer Erkrankungen des Nervensystems.
Therapieansätze in der Neurologie
Die neurologische Behandlung zielt darauf ab, die Funktionsfähigkeit des Nervensystems zu verbessern und die Lebensqualität der Patienten zu erhöhen. Bei Störungen von Alltagsbewegungen und Muskelspannungen durch eine Läsion des zentralen Nervensystems wird während der neurologischen Behandlung versucht, das Haltungs- und Bewegungsmuster zu optimieren. Um wieder eine Unabhängigkeit im täglichen Leben zu erreichen, werden zusammen mit dem Patienten die Faktoren gesucht, die eine erfolgreiche Durchführung einer Aktivität verhindern.
Manuelle Lymphdrainage
Die manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Massagetechnik, die hauptsächlich als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen dient, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine). Die Wirkungsweise der manuellen Lymphdrainage ist breit gefächert.
Massage
Durch Massage versuchen wir, die Strukturen des Bewegungsapparates in ihrer Leistungsfähigkeit zu verbessern. Verspannungen und Schmerzen können gelindert und die Beweglichkeit gefördert werden.
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Kinesiotaping
Kinesiotaping ist eine spezielle Taping-Methode aus Japan. Sie wurde vom Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase entwickelt und wird seit ca. 30 Jahren mit großem Erfolg angewendet. Kinesiotapes können zur Unterstützung von Muskeln und Gelenken, zur Schmerzlinderung und zur Verbesserung der Körperwahrnehmung eingesetzt werden.
Wärme- und Kältetherapie
Kälte und Wärme sind unsere ursprünglichen Behandlungsmethoden. Diese Maßnahmen beeinflussen die mechanischen Eigenschaften der Gewebe, den Muskeltonus und die Schmerzwahrnehmung. Kälte kann beispielsweise bei akuten Entzündungen und Schmerzen eingesetzt werden, während Wärme bei Muskelverspannungen und chronischen Schmerzen hilfreich sein kann.
Schlingentischtherapie
Der Schlingentisch ist ein Therapiehilfsmittel, welches dem Therapeuten ermöglicht, Behandlungen unter teilweiser Wegnahme des Eigengewichtes des Patienten bzw. der betroffenen Körperteile durchzuführen. Dies kann die Bewegung erleichtern und Schmerzen reduzieren.
Therapieangebote für Selbstzahler
Unsere Therapieangebot können Sie auch als Selbstzahler nutzen. Sie benötigen lediglich ein Privatrezept mit Diagnose von Ihrem behandelnden Arzt und wir erstellen einen physiotherapeutischen Befund, erarbeiten mit Ihnen gemeinsam die kurz- und langfristigen Therapieziele und erstellen für Sie einen umfangreichen Behandlungsplan aus unserem Therapieangebot.
Parkinson-Spezialisierung in Idstein
Ein besonderer Schwerpunkt der neurologischen Arbeit in Idstein liegt auf der Behandlung von Parkinson-Patienten. Parkinson-Patienten benötigen eine umfassende und individuelle Betreuung, die sowohl medikamentöse als auch nicht-medikamentöse Therapieansätze umfasst.
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Symptome von Parkinson
Parkinson-Patienten leiden häufig unter einer Reihe von Symptomen, darunter:
- Tremor: Zittern, meist in Ruhe
- Rigor: Muskelsteifheit
- Akinese/Bradykinese: Bewegungsverlangsamung oder -armut
- Posturale Instabilität: Gleichgewichtsstörungen
Diese Symptome können die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.
Therapieansätze bei Parkinson
Die Therapie von Parkinson zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Zu den wichtigsten Therapieansätzen gehören:
- Medikamentöse Therapie: Medikamente können helfen, den Dopaminmangel im Gehirn auszugleichen und die Symptome zu reduzieren.
- Physiotherapie: Physiotherapie kann helfen, die Beweglichkeit, Kraft und Koordination zu verbessern.
- Ergotherapie: Ergotherapie kann helfen, die Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten und zu fördern.
- Logopädie: Logopädie kann helfen, Sprach- und Schluckstörungen zu behandeln.
- Tiefe Hirnstimulation (THS): In bestimmten Fällen kann eine THS in Erwägung gezogen werden, um die Symptome zu lindern.
Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit
Die Behandlung von Parkinson erfordert eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, darunter Neurologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Psychologen. Durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit kann eine optimale Versorgung der Patienten gewährleistet werden.
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