Viele kennen Memory noch aus ihrer Kindheit, ohne dabei an Gehirnjogging zu denken. Obwohl Memory positive Effekte für das Gehirn haben kann, stellt sich die Frage, ob es als umfassendes Gehirntraining ausreicht. Dieser Artikel untersucht, inwieweit Memory und speziell die weiterentwickelte Form "Drehmemory" in der NeuroNation App für ein effektives Gehirntraining geeignet sind und welche Rolle die Personalisierung und Abwechslung dabei spielen.
Memory als Gehirnjogging: Ein kritischer Blick
Es steht außer Frage, dass Memory das Gedächtnis beansprucht. Die Nutzung des Gedächtnisses, um sich beispielsweise die Positionen der Memorykarten zu merken, kann die Merkfähigkeit verbessern. Allerdings ist dieser Lerneffekt oft nur von kurzer Dauer. Sobald man sich an den Schwierigkeitsgrad gewöhnt hat, stagniert die Verbesserung des Gehirns. Da Memory eine gleichbleibende Schwierigkeit aufweist, flacht die Lernkurve nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ab. Man wird vor allem besser in Memory selbst. Die Antwort auf die Frage, ob sich Memory als Gehirnjogging eignet, ist daher eher negativ. Der Ansatz des Spiels ist zwar gut, aber eine der wichtigsten Komponenten für effektives Gehirnjogging fehlt: die Personalisierung.
Drehmemory: Eine wirksame Weiterentwicklung
In der NeuroNation App gibt es eine Vielzahl von Übungen, die darauf abzielen, die kognitiven Fähigkeiten zu stärken. Drehmemory ist eine dieser Übungen und stellt eine weiterentwickelte Form des klassischen Memory dar, die sich besser für Gehirnjogging eignet.
Bei Drehmemory werden bis zu vier Symbole angezeigt, die man sich merken muss. Anschließend werden diese verdeckt, rotiert und vertauscht. Danach wird die Position der einzelnen Symbole abgefragt. Diese Übung fordert das Arbeitsgedächtnis heraus. Der Hauptgrund, warum Drehmemory als Gehirnjogging besser geeignet ist als das klassische Memory, liegt in der Personalisierbarkeit. Während Memory immer dieselbe Schwierigkeit aufweist, kann bei Drehmemory der Schwierigkeitsgrad in mehreren Stufen angepasst werden. Dadurch wird das Gehirn optimal stimuliert, was den Lernerfolg deutlich steigert.
Ein weiterer wichtiger Punkt für eine anhaltende Verbesserung der Merkfähigkeit ist Abwechslung. Für ein effektives Gehirnjogging empfiehlt es sich, unterschiedliche Übungen zu absolvieren. Aus diesem Grund bietet NeuroNation eine breite Palette an Spielen an. Durch diese Abwechslung bleiben der Spaß und der Trainingseffekt auf Dauer erhalten.
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Der Lernfortschritt: Schlüssel zum Erfolg
Ein Lernfortschritt dokumentiert die aktuelle Entwicklung und das Voranschreiten beim Erlernen von neuem Stoff oder einer neuen Fähigkeit. Er zeigt die Veränderung des Leistungsstandes im Vergleich zu einem vorangegangenen Wert und wird meist chronologisch nach Zeit angegeben, oft ergänzt durch Änderungs- und Ist-Angaben in Prozentwerten. Wichtig ist, dass der Lernfortschritt immer an ein klar definiertes Lernziel geknüpft ist.
Bedeutung des Lernfortschritts
Wer lernt, entwickelt strukturierte Methoden, zu denen in erster Linie das Setzen eines klaren Lernziels gehört, an dem der Lernfortschritt ablesbar ist. Beim Vergleich verschiedener Lernmethoden kann anhand des Lernfortschritts die effektivere Methode ermittelt werden. Der Fortschritt ist das wichtigste Instrument der Erfolgskontrolle, um festzustellen, wie nah der Lernende an der Zielvorgabe ist. Bei Abweichungen vom Lernziel können die Methoden angepasst werden.
Messbarkeit des Lernfortschritts
Um den Lernfortschritt ablesen zu können, müssen entsprechende Analysemittel bereitgestellt werden, idealerweise eine Kombination aus Daten und grafischen Auswertungen zur Visualisierung des Fortschritts. Für grafische Auswertungen eignen sich beispielsweise Tortendiagramme und Graphen. Die Auswertungen müssen klar ersichtlich und lesbar sein, um gegebenenfalls Optimierungsprozesse anzustoßen, die den Weg zum Lernziel effektiver gestalten.
Lernkontrolle und Gehirnjogging
Alle Lernziele müssen regelmäßig überprüft werden, um den Lernerfolg zu gewährleisten. Die Visualisierung der Lernkontrolle steht auch im Fokus von Gehirnjogging. Um effektiv zu lernen und mentale Fähigkeiten wie Erinnerungsvermögen, Rechnen, Konzentration und Sensorik zu steigern, müssen dem Lernenden jederzeit Kontrollmöglichkeiten gegeben werden. Anhand des Lernfortschritts können Gehirnjogger erkennen, wie effektiv die investierte Zeit in die Übungen war und inwieweit sich die eigenen geistigen Fertigkeiten im Vergleich zum Ausgangspunkt weiterentwickelt haben.
NeuroNation: Vielfältige Übungen und personalisierte Trainingspläne
NeuroNation bietet über 60 Übungen aus verschiedenen kognitiven Bereichen, um den Geist ganzheitlich weiterzubilden. Neben innovativen Lernmethoden stehen umfangreiche Analysen und Auswertungen zur Verfügung. Eine persönliche Stärken- und Schwächen-Analyse sowie ein Lernfortschritts-Graph zeigen den aktuellen Stand des Trainings. Das Gehirntraining ist mit einer bestimmten Anzahl von Übungen kostenlos und unbegrenzt nutzbar, wobei auch die Lernkontrolle gratis zur Verfügung steht. Mit NeuroNation Premium kann man das Training individualisieren und von detaillierten Analysen profitieren. Zudem steht ein großes Netzwerk mit Expertenwissen aus der Neuropsychologie zur Seite.
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NeuroNation: Mehr als nur ein Gehirnjogging-Programm
NeuroNation wurde mit dem Ziel gegründet, das Bewusstsein für die Bedeutung des geistigen Trainings zu fördern. Das Programm wurde von den Programmierern Rojahn Ahmadi und Jakob Futorjanski in Zusammenarbeit mit Psychologen und Universitäten entwickelt.
Das Erfolgsgeheimnis
Das Erfolgsgeheimnis von NeuroNation liegt vermutlich im wissenschaftlichen Fundament des Programms und in der Personalisierung der Übungen, die für einen großen Lerneffekt sorgen.
Anwendungsbereiche
Das Gehirnjogging-Programm eignet sich für den privaten Gebrauch, wird aber auch als präventive und rehabilitierende Gesundheitsmaßnahme eingesetzt, beispielsweise zur Vorsorge von Alzheimer, Burnout und stressbedingten Erkrankungen. Studien belegen die positiven Effekte des Programms, weshalb bereits mehrere Krankenkassen Erstattungen leisten. Auch im betrieblichen Gesundheitsmanagement erfreut sich das Programm wachsender Beliebtheit.
Funktionsweise
Das NeuroNation Programm kann das Arbeitsgedächtnis trainieren und somit die fluide Intelligenz verbessern, die das logische Denken und das Problemlösungsvermögen umfasst. Die Kurse haben unterschiedliche Schwerpunkte und dauern in der Regel mehrere Wochen. Wer sich für einen Schwerpunkt entschieden hat, erhält einen personalisierten Übungsplan mit angepasstem Schwierigkeitsgrad, um einen kontinuierlichen Erfolg sicherzustellen.
Regelmäßigkeit ist entscheidend
Ein dauerhafter Trainingseffekt tritt Studien zufolge nach etwa acht bis zwölf Stunden Gesamttrainingsdauer auf. NeuroNation empfiehlt daher, sich dreimal wöchentlich jeweils 20 Minuten Zeit für die Aufgaben zu nehmen.
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Ziele von NeuroNation
Die Ziele von NeuroNation variieren je nach gewähltem Kurs. So kann es leichter fallen, sich neue Informationen zu merken, wenn man einen Kurs zum Thema Gedächtnis oder Konzentration absolviert. Der Equilibrium-Kurs fokussiert sich auf die Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten.
Wie viele Stufen gibt es bei NeuroNation?
Die Anzahl der Stufen, die man während des Trainingsprozesses durchläuft, hängt von der Wahl des Kurses ab. In der Regel dauert ein Kurs mehrere Wochen, wobei sich die Lernziele mit jeder Woche verändern. Am Ende des Kurses erfolgt eine persönliche Auswertung, ein Kurszertifikat, ein individuelles Leistungsprofil und ein Abschlussbericht.
Aufnahmevermögen steigern mit NeuroNation
Das Aufnahme-Vermögen ist dafür zuständig, dass wir beständig neues Wissen aufnehmen und verinnerlichen können. Ist diese Fähigkeit gehemmt, ist häufig selbst der größte Lernaufwand vergebens. Gründe für eine geminderte Aufnahmefähigkeit können u. a. privater oder berufsbedingter Stress, Schlafmangel oder Störfaktoren von außen (z. B. Straßenlärm) sein. Generell reduzieren Ablenkungen von außen das Aufnahmevermögen.
Mit dem Online-Gehirnjogging von NeuroNation kann man das Aufnahmevermögen in verschiedenen Übungen schulen und verbessern. Dabei stehen kognitive Kernbereiche wie Gedächtnis, Sprache, Logik, Rechnen und Sensorik zur Auswahl. Auch die Konzentration und Aufmerksamkeitsrate des Gehirns werden gezielt angesprochen.
Gedächtnistraining mit NeuroNation
Gedächtnistraining ist entscheidend, um das Gehirn zu fordern und kognitive Fähigkeiten zu stärken. Es geht über die bloße Merkfähigkeit hinaus und zielt darauf ab, verschiedene Aspekte des Gedächtnisses sowie andere kognitive Funktionen zu verbessern.
Vorteile von Gedächtnistraining
Die Vorteile von Gedächtnistraining liegen im Erhalt der geistigen Fähigkeiten, was zu einer höheren Leistungsfähigkeit und einem gesteigerten Selbstvertrauen führt. Es gibt Hinweise aus der Forschung, dass intensives und regelmäßiges Gedächtnistraining in Kombination mit anderen Maßnahmen den Abbau geistiger Funktionen bei Demenzrisikopatienten verlangsamt.
Wissenschaftliche Grundlagen
Besonders wichtig bei der Wahl der Gedächtnistraining-Übungen ist die wissenschaftliche Grundlage. NeuroNation wurde in wissenschaftlichen Studien validiert, die Übertragungseffekte auf untrainierte Fähigkeiten festgestellt haben.
Beispiele für Gedächtnistraining-Übungen
- Strategie-Klassiker: Schach bietet taktische Möglichkeiten, die das Gehirn sehr stark fordern.
- Musikinstrument lernen: Eine fordernde Tätigkeit, die nebenbei auch noch ein exzellentes Gehirnjogging darstellt.
- Fremdsprachen lernen: Trainiert die Merkfähigkeit und das logische Denkvermögen.
NeuroNation Übungen
NeuroNation bietet über 30 Gedächtnisübungen, die unterschiedliche kognitive Fähigkeiten trainieren. Einige dieser Übungen können kostenlos trainiert werden. Das Trainingsprogramm bietet einen personalisierten Trainingsplan, der Stärken ausbaut und Schwächen abbaut.
Beispiele für NeuroNation Übungen:
- Gedächtnistrainer Pfadfinder: Trainiert die Merkfähigkeit, indem man einen Weg aus dem Gedächtnis erneut herstellen muss.
- Drehmemory: Verbessert das Arbeitsgedächtnis, indem man sich Symbole merkt, die anschließend verdeckt und verdreht werden.
- Merkfluss: Trainiert das Gedächtnis, indem man entscheiden muss, ob ein Symbol zuvor mit dem Jetzigen übereinstimmt.
Weitere NeuroNation Übungen im Detail
NeuroNation bietet eine Vielzahl von Übungen an, die verschiedene kognitive Fähigkeiten trainieren. Hier eine detailliertere Beschreibung einiger dieser Übungen:
- Blitzmerker: Trainiert die Fähigkeit, sich schnell eine Vielzahl an Informationen einzuprägen. Diese Aufgabe verbessert die Verarbeitungsgeschwindigkeit, das Arbeitsgedächtnis und die Aufmerksamkeit.
- Mustermerker: Fordert dazu auf, einem Symbol eine Zahl zuzuordnen. Da die Einprägung nicht im zentralen Blickfeld stattfindet, trainiert die Übung die Verarbeitungsgeschwindigkeit.
- Buchstabensalat: Trainiert die Fähigkeit, sich schnell einen Überblick zu verschaffen und gezielt Objekte - Buchstaben - in einer Masse von Objekten zu finden.
- Stroop-Test: Hier soll zu farbigen Wörtern korrekt aus farbigen Symbolen ausgewählt werden, je nach Hinweis (Farbe oder Bedeutung).
- Eriksen Flanker task: Es muss die Richtung gewählt werden, die ein bestimmter Pfeil anzeigt, ohne von anderen Pfeilen abgelenkt zu werden.
- Regelwechsel: Ein Element muss gemäß der aktuell aktiven Regel aus dem Feld ausgewählt werden.
- Symmetrie-Spanne: Die eigentliche Gedächtnisaufgabe besteht darin, sich eine Reihe von Punkten in einem Raster zu merken. Die Frage nach der Symmetrie dient als Ablenkung.
- Rückfinder: Es ist notwendig, sich die umgekehrte Reihenfolge der erscheinenden Punkte zu merken.
- Formendetektiv: Die Aufgabe besteht darin, minimale Unterschiede in einer großen Anzahl sehr ähnlicher Formen zu erkennen.
- Ballregen: Hier müssen die Bälle in jeder Box gezählt und die Informationen darüber, wie viele Bälle sich in jeder Box befinden, ständig aktualisiert werden.
- Positionswechsel: Die Position der Symbole auf dem Spielfeld muss erinnert werden, während sich die einzelnen Symbole bewegen können.
- Kartenhaus: Man muss sich erinnern, an welchen Positionen die einzelnen Informationen standen, wobei verdeckte Karten die Positionen tauschen können.
- Kettenreaktion: Bewegliche Kreise müssen in der angezeigten Reihenfolge angetippt werden.
- N-zurück: Basierend auf dem N-Back-Training müssen Informationen gespeichert werden.
- Kopfrechnen Multiple: In mehreren Boxen muss parallel eine mentale Rechenaufgabe ausgeführt werden.
- Rechnenkette: Eine Ketten-Rechenaufgabe, bei der das Ergebnis der vorherigen Rechnung für die nächste benötigt wird.
- Begriffspaar: Es gilt, sich die angezeigten Begriffs- und Symbolpaare zu merken und dann wieder korrekt zuzuordnen.
- Symbolspur: Eine Gruppe von Karten muss auswendig gelernt werden und die Symbole müssen in einer abgefragten Reihenfolge wiedergegeben werden.
- Mustervergleich: Man muss entscheiden, ob das angezeigte Muster der angezeigten (gemerkten) Beschreibung entspricht.
- Uhrwerk: Die Fragen, die in der Mitte einer Uhr gestellt werden, müssen beantwortet werden, indem man auf die Bewegung des Uhrzeigers achtet.
- Doppelaufgabe: Eine visuelle und eine auditive Aufgabe werden parallel bearbeitet.
- Wortdetektiv: Unterschiedliche Informationen müssen gleichzeitig im Blick behalten und schnell verarbeitet werden.
- Wortwahl: Aus einer Wortauswahl muss das Wort gefunden werden, das sich aus den angezeigten Buchstaben bilden lässt.
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