Omega-3-Mangel: Symptome und Auswirkungen auf das Nervensystem

Das menschliche Gehirn ist ein bemerkenswertes Organ, das sich im Laufe des Lebens ständig verändert. Mit zunehmendem Alter durchläuft das Gehirn einen natürlichen Alterungsprozess, der verschiedene Auswirkungen auf seine Funktionen haben kann. Eine ausgewogene Ernährung kann dabei helfen, die Gesundheit des Gehirns langfristig zu erhalten. Das Gehirn ist das Steuerzentrum unseres Körpers. Diese Funktionen zeigen die Vielfalt und Komplexität der Aufgaben, die das Gehirn tagtäglich bewältigt.

Bedeutung von Omega-3-Fettsäuren für die Gehirnfunktion

Das menschliche Gehirn besteht zu etwa 60 % aus ungesättigten Fettsäuren. Vor allem die marine Omega-3-Fettsäure DHA (Docosahexaensäure) stellt einen wichtigen Baustein der Zellmembranen des Gehirns dar. Der Körper kann diese essenziellen Omega-3-Fettsäuren nicht selbst herstellen und wir müssen sie über die Nahrung aufnehmen. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bestätigt in ihrem wissenschaftlichen Gutachten: Die Omega-3-Fettsäure DHA trägt erwiesenermaßen zum Erhalt der normalen Gehirnfunktion bei (ab einer Tagesaufnahme von mind. Omega-3-Fettsäuren, insbesondere DHA (Docosahexaensäure), spielen eine entscheidende Rolle in der Gehirnentwicklung von Kindern. Sie sind essenziell für den Aufbau und die Funktion von Nervenzellen und tragen zur Entwicklung kognitiver Fähigkeiten bei. Zudem deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass Omega-3-Fettsäuren das Risiko für Entwicklungsstörungen wie ADHS reduzieren können.

Omega-3-Fettsäuren und Alzheimer-Prävention

In einer neuen Längsschnitt-Studie (Studie, in der Erhebungen über einen Zeitraum mehrfach durchgeführt und die Daten miteinander verglichen werden) aus dem Jahr 2023 - wurde untersucht, ob ein möglicher Zusammenhang zwischen der Einnahme von Omega-3 und der Entstehung von Alzheimer besteht. Ergebnis: Langzeitnutzer von Omega-3 Präparaten wiesen ein um 64 % verringertes Risiko für Alzheimer auf (p = 0,004). In der 2020 verö entlichten Studie wurden 1.500 ältere Erwachsene über einen Zeitraum von fünf Jahren beobachtet. Die Teilnehmer, die täglich mindestens 1.000 mg Omega-3-Fettsäuren zu sich nahmen, zeigten eine um 30% geringere Wahrscheinlichkeit, an Alzheimer zu erkranken, verglichen mit denen, die wenig bis gar kein Omega-3 konsumierten. Die Forscher vermuten, dass die entzündungshemmenden Eigenschaften von EPA und DHA dazu beitragen, die Entwicklung von Amyloid-Plaques zu verhindern, die charakteristisch für Alzheimer sind. Omega-3-Fettsäuren haben allgemein positive Auswirkungen auf die Gehirngesundheit. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Zellmembranen in den Gehirnzellen und tragen zur Fluidität und Flexibilität der Zellmembranen bei.

Symptome eines Omega-3-Mangels

Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann sich durch verschiedene Symptome bemerkbar machen, die sowohl das allgemeine Wohlbefinden als auch die langfristige Gesundheit beeinträchtigen können. Besonders in einer veganen Ernährung, in der Omega-3-Fettsäuren häufig über pflanzliche Quellen wie ALA (Alpha-Linolensäure) aufgenommen werden, ist es wichtig, auf mögliche Mangelerscheinungen zu achten.

Hautprobleme

Ein Omega-3-Mangel kann sich durch Hautprobleme zeigen. Die Haut wird häufig trocken, schuppig oder entzündet. Fettsäuren wirken entzündungshemmend und tragen dazu bei, die Haut feucht und gesund zu halten.

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Stimmungsschwankungen

Ein weiteres häufiges Symptom eines Omega-3-Mangels betrifft die Stimmung. Fettsäuren sind wichtig für die Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin und Dopamin, die das emotionale Gleichgewicht unterstützen. Vitamin B6 wird für die Bildung der Botenstoffe Serotonin und Noradrenalin benötigt. Ein Mangel kann zu schlechter Stimmung oder Schlafstörungen führen. Vitamin-D-Mangel wird mit Depressionen und Stimmungstiefs in Verbindung gebracht.

Kognitive Beeinträchtigungen

Omega-3 ist auch für das Gehirn von großer Bedeutung. Ein Mangel kann zu Konzentrationsstörungen, Gedächtnisproblemen und einer allgemeinen Verlangsamung der geistigen Leistungsfähigkeit führen.

Herz-Kreislauf-Probleme

Omega-3-Fettsäuren haben eine schützende Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem, indem sie den Blutdruck regulieren, Blutfettwerte senken und das Risiko von Herzrhythmusstörungen verringern. Omega-3 hat auch einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel, indem es den Triglyzeridspiegel senkt und die Bildung von „gutem“ HDL-Cholesterin fördert.

Gelenkschmerzen und Entzündungen

Omega-3-Fettsäuren haben entzündungshemmende Eigenschaften und können helfen, Schmerzen und Entzündungen in den Gelenken zu lindern.

Sehprobleme

Omega-3 ist auch für die Gesundheit der Augen wichtig.

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Geschwächtes Immunsystem

Ein weiterer Hinweis auf einen Omega-3-Mangel kann ein geschwächtes Immunsystem sein, das zu häufigeren Erkältungen und Infektionen führt.

Müdigkeit

Anhaltende Müdigkeit, selbst bei ausreichendem Schlaf, kann ebenfalls auf einen Mangel an Omega-3-Fettsäuren hinweisen. Eisen-, Vitamin B12- oder Magnesiummangel sind häufige Ursachen für chronische Erschöpfung.

Durchblutungsstörungen

Ein Omega-3-Mangel kann sich auch auf die Blutzirkulation auswirken, was sich durch kalte Hände und Füße oder Taubheitsgefühle und Kribbeln in den Gliedmaßen äußern kann. Viele Menschen kennen das Gefühl: Plötzlich sind die Füße wie „eingeschlafen“, kribbeln oder fühlen sich taub an. Meist verschwindet das nach kurzer Zeit von allein. In unserer Praxis BerlinPodo - Podologie in Berlin-Charlottenburg behandeln wir täglich Patient:innen, die mit Fußbeschwerden zu uns kommen. Taube Füße sind dabei ein Symptom, das wir sehr ernst nehmen. Taubheitsgefühle entstehen, wenn Nervenreize nicht richtig weitergeleitet werden oder die Durchblutung eingeschränkt ist. Betroffene beschreiben häufig ein Taubheitsgefühl in den Füßen, welches sich beginnend mit den Zehen auf den ganzen Fuß ausbreitet. Der Gang wird unsicher, ein Gefühl von „wie auf Watte gehen“ stellt sich ein. Typisch für eine Neuropathie sind außerdem neuropathische Schmerzen, die spontan einschießen und oft als brennend und stechend beschrieben werden. Häufig sind Finger und Hände gleichzeitig betroffen. Das Empfinden von Kälte und Wärme wird abgemildert, weshalb beispielsweise die Temperatur von heißem Wasser nicht mehr richtig eingeschätzt werden kann. Unbehandelt treten langfristig Lähmungen des Fußmuskels auf.

Ursachen für einen Omega-3-Mangel

Die häufigste Ursache für einen Vitaminmangel liegt meist in der Ernährung. Durch eine zu einseitige Ernährung können nicht genügend oder nur bestimmte Vitamine aufgenommen werden und sorgen langfristig für Mangelerscheinungen. Auch eine ungesunde Lebensweise mit viel Stress sowie regelmäßiger Alkohol- oder Nikotinkonsum können sich negativ auf die Vitaminversorgung auswirken. Nicht zuletzt spielt auch das Alter eine Rolle im Hinblick auf die Vitaminversorgung. Aufgrund der nachlassenden Mobilität haben ältere Menschen einen geringeren Energiebedarf und passen diesem entsprechend ihre Ernährung an. Der Vitaminbedarf bleibt jedoch gleich, sodass es aufgrund der reduzierten Ernährung leicht zu einem Vitamin-Mangel kommen kann. Auch Lebensabschnitte, wie Wachstumsphasen bei Kindern, aber auch Schwangerschaften und Stillzeiten können einen erhöhten Vitaminbedarf nach sich ziehen. Darüber hinaus sind Magen-Darm-Erkrankungen und Arzneimittelinteraktionen, beispielsweise bei hormoneller Verhütung, z.B. mit der Anti-Baby-Pille, ein Hauptgrund für eine mangelhafte Vitaminaufnahme.

Omega-3-Quellen

Die wichtigsten Omega-3-Fettsäuren sind Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Nicht alle Omega-3-Fettsäuren sind gleich. Es gibt Unterschiede zwischen den Omega-3- Fettsäuren aus p anzlichen und tierischen Quellen. Während pflanzliche Omega-3-Fettsäuren wie ALA (Alpha-Linolensäure) in Leinsamen und Walnüssen enthalten sind, findest du die wichtigen EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure) hauptsächlich in fettem Fisch. Der Körper wandelt ALA nur begrenzt in EPA und DHA um, und zwar nur etwa 5%. Das bedeutet, dass von 100g Leinsamen mit 22,8g Omega-3-Fettsäuren nur etwa 1,1g tatsächlich in EPA und DHA umgewandelt werden können.

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Tierische Quellen

Die beiden bedeutendsten Omega-3-Fettsäuren heißen Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA). Diese langkettigen Fettsäuren sind essenziell für viele Körperfunktionen und tragen maßgeblich zur Gesundheit von Herz, Gehirn, Augen und Zellen bei. Besonders reichlich kommen EPA und DHA in fettreichen Kaltwasserfischen wie Lachs, Makrele, Hering und Sardinen vor. Wenn du dich also für mehr frischen Fisch oder auch ein Fischöl entscheidest, um mehr Omega-3 zu konsumieren, dann achte unbedingt darauf, dass der Fisch entweder wild gefangen oder in Biofarmen gezüchtet wurde. Das Fischöl von NORSAN können wir dir bedenkenlos empfehlen, daes zu 100% aus den Resten im Wildfang produziert wird und die deutsche Firma außerdem darauf achtet, bestimmte Fangmethoden auszuschließen.

Pflanzliche Quellen

Für Veganerinnen und Veganer stellt sich deshalb ganz konkret die Frage, wie sie ihren Körper mit EPA und DHA versorgen können, ohne auf Fischprodukte zurückzugreifen. Unser Körper kann aus einer pflanzlichen Omega-3-Quelle, der Alpha-Linolensäure (ALA), die Fettsäuren EPA und DHA herstellen. ALA kommt in verschiedenen pflanzlichen Lebensmitteln vor, darunter Walnüsse, Lein-, Hanf- und Chiasamen. Allerdings ist die Umwandlungsrate von ALA in EPA und DHA im menschlichen Körper sehr gering und variiert stark. Wenn du dich vegan ernährst und auf der sicheren Seite sein möchtest, kannst du deinen Bedarf an EPA und DHA direkt über Mikroalgenöl decken. Mikroalgen sind die ursprüngliche Quelle von Omega-3-Fettsäuren. Fische nehmen diese Fettsäuren auf, indem sie Algen fressen - und diese Fettsäuren reichern sich im Fisch an. Mikroalgenöl bietet eine hervorragende Bioverfügbarkeit und wird gut vom Körper aufgenommen. Zahlreiche Studien bestätigen, dass Algenöl eine wirksame, vegane Quelle für EPA und DHA darstellt. Damit dein Körper die Omega-3-Fettsäuren aus Algenöl bestmöglich aufnehmen und verwerten kann, ist es empfehlenswert, das Öl gemeinsam mit einer zusätzlichen Fettquelle zu konsumieren. Idealerweise erfolgt die Einnahme also zusammen mit einer Mahlzeit, die gesunde Fette enthält - zum Beispiel mit Nüssen, Avocado oder einem hochwertigen Pflanzenöl. Algenöl ist in verschiedenen Formen erhältlich, was dir Flexibilität bei der Einnahme bietet. Du kannst dich für die flüssige Variante entscheiden, die sich gut in Smoothies, Dressings oder direkt auf Löffel eingenommen verwenden lässt, oder du greifst zu praktischen Kapseln, die besonders einfach in den Alltag integrierbar sind. Da Öle grundsätzlich die effektivste (und auch günstigste) Art für eine tägliche Omega-3- Aufnahme sind, entscheide dich für ein gutes Öl. Jedes Öl hat einen eigenen Geschmack, also probier am besten ein paar aus. Nutze das Öl dann täglich im Müsli, als Butterersatz auf dem Brot oder füge es sonst einem Gericht deiner Wahl zu.

Weitere wichtige Nährstoffe für die Nervengesundheit

Neben Omega-3-Fettsäuren gibt es noch weitere Nährstoffe, die eine wichtige Rolle für die Gesundheit des Nervensystems spielen:

  • B-Vitamine: B-Vitamine wie B6, B12 und Folsäure sind essenziell für die Funktion des Nervensystems. Sie tragen zur Bildung von Neurotransmittern bei und sind an verschiedenen Stoffwechselprozessen im Gehirn beteiligt. Vitamin B1 spielt eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung und Behandlung der diabetischen Nervenerkrankung. Bei erhöhtem Blutzuckerspiegel steigt der Bedarf an Vitamin B1, so dass es schnell zu einem Mangel kommen kann. Zum Ausgleich eines Vitamin B1-Mangels hat sich Benfotiamin bewährt. Die bessere Bioverfügbarkeit ermöglicht eine höhere Aufnahme von Vitamin B1 als bei herkömmlichen Präparaten. Eine adäquate Versorgung mit Vitamin B1 ist daher für Patienten mit Diabetes entscheidend, um Nervenschäden vorzubeugen oder zu behandeln. Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Lebensmitteln, die reich an Vitamin B1 sind, deckt in der Regel den Grundbedarf. Hervorragende Nahrungsmittel sind z. B. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse sowie Kartoffeln. Viele Patienten mit Typ-2-Diabetes sind auf Metformin als Basistherapie angewiesen, um den Blutzucker zu senken. Eine Langzeiteinnahme von Metformin geht allerdings mit einem erhöhten Risiko für einen Mangel an Vitamin-B12 einher. Bleibt der Mangel unbehandelt, kommt es zu Nervenschädigungen und neurologischen Ausfällen. Die Hinterstränge des Rückenmarks sind besonders empfindlich. Daher kann es bei Schädigungen des zentralen Nervensystems bis hin zur Polyneuropathie mit sensiblen Störungen und Koordinationsproblemen kommen. Eine ausreichende Versorgung mit dem essenziellen Vitamin ist wichtig für die Gesundheit der Nerven und zur Vorbeugung neurologischer Schäden. Mangelerscheinungen muss dringlichst entgegengewirkt werden. Die Bestimmung des Serumspiegels an Vitamin-B12 ist nicht immer zuverlässig. Aufgrund dessen sollte zusätzlich Holo-Transcobalamin (Holo-TC) bestimmt werden. Dieser Parameter gibt Aufschluss über die Menge an aktivem Vitamin B12. Bei einem grenzwertigen Holo-TC und erhöhten Spiegeln der Vitamin-B12-abhängigen Metaboliten Methylmalonsäure (MMA) sowie Homocystein lässt sich ein funktioneller Vitamin-B12-Mangel genauestens nachweisen. Diese erweiterte Diagnostik ist vor allem bei Patienten mit spezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder sensiblen Neuropathien angeraten. Auch bei Normalwerten innerhalb der Referenzbereiche kann ein individueller Bedarf bestehen, der etwa durch Genetik oder Medikamente beeinflusst wird. In dieser Konstellation wäre eine Supplementierung ebenfalls äußerst sinnvoll. Ist eine Substitution mit Vitamin-B12 indiziert, sollten neben der klinischen Kontrolle auch regelmäßige Laboruntersuchungen erfolgen, um die Wirksamkeit der Therapie zu überprüfen. Durch eine konsequente Diagnostik und Behandlung lassen sich Folgeschäden wie irreversible neurologische Ausfälle vermeiden. Liegt nach diagnostischer Abklärung ein Vitamin-B12-Mangel vor, kann dieser ebenfalls durch hochdosiertes Vitamin B12 ausgleichen werden. Aufgrund der passiven Diffusion über die Darmschleimhaut ist die Bioverfügbarkeit von oral verabreichteiten Präparate mit Vitamin-B12 gegeben. Eine besonders geeignete Behandlungsoption stellt das Präparat Glycowohl protect Vitamin B12 · 1000 μg dar. Die Kapseln enthalten mit 1000 μg ein sehr hochdosiertes Vitamin B12. Die einzelnen Vitamin-B12-Verbindungen übernehmen spezifische Aufgaben im Organismus: Methylcobalamin wirkt vor allem auf Zell- und Nervenebene. Adenosylcobalamin ist im Energiestoffwechsel, den Mitochondrien, den Zellkraftwerken, aktiv. Abschließend lässt sich festhalten, dass es ratsam ist, den Vitaminstatus bei Menschen mit Diabetes präventiv zu überprüfen. So kann Mangelzuständen und den daraus resultierenden neuropathischen Folgeerkrankungen vorgebeugt werden. Insbesondere die Vitamine B1 und B12 haben sich bei der Behandlung der diabetischen Neuropathie als besonders wirksam erwiesen. In diesem Zusammenhang möchten wir auf das herausragende Produkt Glycowohl protect hinweisen. Diese hochdosierten Vitamin-B12-Kapseln bieten aufgrund der aktiven Form eine sehr gute Bioverfügbarkeit und können eine wertvolle Ergänzung in der Therapie und Prävention neuropathischer Beschwerden bei Diabetikern darstellen.
  • Antioxidantien: Antioxidantien (Vitamin C, Vitamin E, Beta-Carotin) schützen die Zellen im Gehirn vor Schäden durch freie Radikale, die bei neurodegenerativen Erkrankungen eine Rolle spielen können.
  • Vitamin D: Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Entzündungen und kann die kognitive Funktion unterstützen.
  • Eisen: Ein Mangel an Eisen kann die Sauerstoffversorgung des Gehirns verringern und somit die kognitive Funktion beeinträchtigen.
  • Magnesium: Magnesium ist an zahlreichen enzymatischen Reaktionen beteiligt, die für die Gehirnfunktion wichtig sind.
  • Zink: Zink spielt eine entscheidende Rolle bei der Signalübertragung zwischen Nervenzellen und unterstützt die Funktion des Immunsystems.
  • Cholin: Cholin ist ein wichtiger Vorläufer des Neurotransmitters Acetylcholin und spielt eine zentrale Rolle in der Gedächtnisfunktion.

Weitere Maßnahmen für gesunde Nerven

Neben einer ausgewogenen Ernährung gibt es noch weitere Maßnahmen, die zur Gesundheit der Nerven beitragen können:

  • Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung des Gehirns, stimuliert die Bildung neuer Nervenzellen und verbessert die Stimmung. Bewegungstherapie bei Polyneuropathie für mehr Gleichgewicht. Nicht zu unterschätzen ist zudem eine ausreichende Bewegung im Alltag und spezielle kräftigende Übungen, um die Symptome einer Polyneuropathie zu lindern. Sensomotorisches Training verbessert das Gleichgewicht sowie die Gangsicherheit.
  • Geistige Aktivität: Hierzu zählen vor allem soziale Kontakte, Hobbys und Interessen.
  • Ausreichend Schlaf: Ausreichender und qualitativ hochwertiger Schlaf sind essenziell für die Gedächtnisfestigung, das Lernen und die allgemeine Gehirngesundheit.
  • Darmgesundheit: Der Darm und das Gehirn sind über die sogenannte Darm-Hirn-Achse eng miteinander verbunden. In der aktuellen Ernährungsforschung wird die Rolle des Darm-Mikrobioms für die Gesundheit intensiv untersucht.
  • Stressmanagement: Stress verbraucht viele Nährstoffe (v. a.

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