Multiple Sklerose (MS) und Morbus Parkinson sind zwei unterschiedliche neurologische Erkrankungen, die jedoch beide das Nervensystem betreffen und ähnliche Symptome verursachen können. Sensibilitätsstörungen können bei beiden Erkrankungen auftreten, aber die Ursachen und Merkmale unterscheiden sich.
Multiple Sklerose (MS)
Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, die das zentrale Nervensystem (ZNS) betrifft. Dabei greift das körpereigene Immunsystem die Myelinscheiden an, die die Nervenfasern umhüllen und für eine schnelle und reibungslose Reizweiterleitung sorgen. Die Entzündungsherde können im gesamten ZNS auftreten, was zu vielfältigen neurologischen Symptomen führt. MS tritt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf, kann aber auch früher oder später beginnen.
Ursachen von MS
Die genauen Ursachen von MS sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren eine Rolle spielt. Studien deuten auf eine Beteiligung von Genvarianten hin, die das Ausbrechen der Erkrankung begünstigen [1, 2]. Auch ein niedriger Vitamin-D-Spiegel, möglicherweise aufgrund geringerer Sonneneinstrahlung in Ländern, die weiter vom Äquator entfernt liegen, wird als möglicher Risikofaktor diskutiert [3, 4]. Des Weiteren werden Infektionen in der frühen Kindheit als mögliche Auslöser in Betracht gezogen, bei denen Immunzellen aufgrund ähnlicher Strukturen des Krankheitsauslösers auch gegen die Myelinschicht der eigenen Nervenfasern aktiv werden. Das Epstein-Barr-Virus (EBV) wird ebenfalls mit einem erhöhten MS-Risiko in Verbindung gebracht [3].
Symptome von MS
Die Symptome von MS sind vielfältig und individuell verschieden. Sie hängen davon ab, welche Bereiche des ZNS von den Entzündungen betroffen sind. Häufige Symptome sind:
- Sensibilitätsstörungen: Kribbeln, Taubheitsgefühle, Jucken, brennende oder stechende Schmerzen, gestörtes Temperaturempfinden
- Fatigue: Übermäßige Erschöpfung, Müdigkeit und Antriebslosigkeit
- Motorische Störungen: Schwierigkeiten beim Greifen von Gegenständen, Intentionstremor, Kraftlosigkeit in den Gliedmaßen, Muskelkrämpfe oder Steifheit
- Sehstörungen: Unscharfes Sehen, Doppelbilder, Gesichtsfeldausfälle (Skotome), Entzündung des Sehnervs (Optikusneuritis)
- Darmfunktionsstörungen: Verstopfung, Durchfall, Reizdarmsyndrom, Stuhlinkontinenz
- Blasenfunktionsstörungen: Erhöhter Harndrang, Harnverhalt, Inkontinenz, wiederkehrende Harnwegsinfekte
- Kognitive Störungen: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, eingeschränkte Merkfähigkeit
- Depression: Hoher Leidensdruck aufgrund der Einschränkungen durch die Erkrankung
- Sexuelle Funktionsstörungen: Beeinträchtigung der Libido durch Läsionen im Rückenmark oder Gehirn
- Sprech- und Schluckstörungen: Dysarthrie (Sprechstörungen), Dysphagie (Schluckbeschwerden)
- Lähmungen: Treten meist in späteren Stadien der Erkrankung auf
- Trigeminusneuralgie: Gesichtsschmerzen aufgrund der Schädigung der Nervenscheide
- Uhthoff-Phänomen: Verschlimmerung der Symptome bei erhöhter Umgebungstemperatur oder Fieber
Diagnose von MS
Die Diagnose von MS basiert auf einer ausführlichen Anamnese, neurologischen Untersuchung und verschiedenen technischen Untersuchungen. Dazu gehören:
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- Magnetresonanztomographie (MRT): Darstellung von Entzündungsherden im Gehirn und Rückenmark
- Liquoruntersuchung: Analyse des Nervenwassers auf entzündliche Veränderungen
- Evozierte Potentiale: Messung der Nervenleitgeschwindigkeit
Therapie von MS
MS ist nicht heilbar, aber der Verlauf und die Symptomatik können durch gezielte therapeutische Maßnahmen günstig beeinflusst werden. Die Therapie zielt darauf ab, die Entzündungsaktivität zu reduzieren, Schübe zu verhindern und die Symptome zu lindern. Zu den wichtigsten Therapieansätzen gehören:
- Immunmodulatorische Therapien: Medikamente, die das Immunsystem beeinflussen und die Entzündungsaktivität reduzieren (z.B. Interferone, Glatirameracetat, Fingolimod [6], Bruton’s Tyrosine Kinase Inhibitoren [7])
- Schubtherapie: Hochdosierte Kortikosteroide zur Behandlung akuter Schübe
- Symptomatische Therapie: Medikamente und andere Maßnahmen zur Linderung einzelner Symptome (z.B. Schmerzmittel, Antispastika, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie)
- Rehabilitation: Intensive stationäre Rehabilitation zur Verbesserung derFunktionsfähigkeit und Lebensqualität
Schubförmige MS
Die MS verläuft meist schubförmig, zumindest in der ersten Phase der Erkrankung. Schübe sind ein Kernmerkmal der MS, doch wodurch entstehen sie, wie können sie erkannt und behandelt werden und womit darf man sie nicht verwechseln? Fundiertes Wissen um die MS kann dabei helfen, besser mit der Erkrankung im Alltag umzugehen. - Prof. Dr. med. Ingo Kleiter klärt auf, wie Schübe bei MS abzugrenzen und zu behandeln sind.
Um Schübe zu verstehen, muss man sich zunächst die immunologischen Grundlagen der MS vergegenwärtigen. Die MS ist eine Autoimmunerkrankung, bei der eine fehlgeleitete und überschießende Immunreaktion gegen Bestandteile des Gehirns und Rückenmarks auftritt. Diese Immunreaktion entsteht außerhalb des zentralen Nervensystems (ZNS), und zwar im Blut und in Organen des lymphatischen Systems. Kommt es zu einer Aktivierung von Immunzellen in diesen Organen, können ZNS Antigen-spezifische Immunzellen über die Blut-Hirn-Schranke treten, werden dort aktiviert und führen schließlich zu Entzündungen im Gehirn und Rückenmark. Diese Entzündungen treten insbesondere um Blutgefäße herum und in der Nähe der Hirn-Hohlorgane, der Ventrikel, auf.
In der Kernspintomographie (MRT) sind die Entzündungen im Gehirn und Rückenmark als akute Herde (Läsionen) zu sehen. Doch nicht jeder neue Herd führt zu Symptomen. Untersuchungen haben gezeigt, dass dies nur bei etwa jedem 10. Herd der Fall ist. Liegt der Herd an einer strategisch wichtigen Position im Gehirn oder Rückenmark, kann es in der Phase der akuten Entzündung zu einem neurologischen Ausfall, dem sogenannten Schub, kommen.
Nach Abklingen der Entzündung bilden sich die Schubsymptome häufig, jedoch nicht immer zurück. Die verbleibenden Symptome eines sich inkomplett zurückbildenden Schubs bezeichnet man als „residuelle“ Ausfälle. Durch wiederholte Schübe kann es durch die fehlende Rückbildung von Schubsymptomen zu einer stufenweisen klinischen Verschlechterung kommen. Abgegrenzt werden muss hiervon eine kontinuierliche klinische Verschlechterung ohne Schübe bei der primär oder sekundär progredienten MS, sowie die erst kürzlich entdeckte schleichende Verschlechterung zwischen zwei Schüben, genannt PIRA (engl. progression independent of relapses activity).
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Neben den offensichtlichen Merkmalen der Krankheitsaktivität bei schubförmiger MS (klinische Schübe, neue oder sich vergrößernde MRT-Herde) gibt es leider auch einen „Eisberg von MS-Phänomenen“ mit unsichtbaren degenerativen Veränderungen, wie kortikalen Läsionen, subklinischen („schleichenden“) Entzündungen oder der Abnahme des Gehirnvolumens.
Schübe sind gekennzeichnet durch das plötzliche Auftreten eines neuen oder einer Verschlechterung eines bereits bestehenden Symptoms. Dies geschieht in der Regel innerhalb von Stunden bis Tagen. Zur Definition eines Schubs gehört darüber hinaus, dass die akut aufgetretene neurologische Funktionsstörung oder ein subjektiv berichtetes bzw. durch den Arzt objektiv nachvollziehbares Symptom für mindestens 24 Stunden anhält und ein Zeitintervall von mindestens 30 Tagen zum vorangegangenen Schub besteht.
Typische Symptome sind Sehstörungen, wie Doppelbilder oder Verschwommensehen, Sensibilitätsstörungen, Störungen der Motorik oder Bewegungskoordination sowie Blasenstörungen. Plötzliche und nur kurzzeitig auftretende neue Ereignisse, wie tonische Spasmen, werden nur bei einer Häufung über einen Zeitraum von mehr als 24 Stunden als Schub bezeichnet. Es gibt auch Symptome, die untypisch für die MS sind und nur selten bei einem Schub auftreten. Hierzu gehören Hörstörungen, extrapyramidale Störungen (=Parkinson-Symptome) und periphere neurologische Ausfälle.
Um festzustellen, ob tatsächlich ein akuter Schub vorliegt, sollten Sie umgehend einen Neurologen aufsuchen. Durch die dort durchgeführte klinisch-neurologische Untersuchung lässt sich meist bei bereits bekannter MS ein Schub bestätigen oder ausschließen. Eine zusätzliche kernspintomografische Untersuchung ist nur bei Unsicherheit zwingend notwendig. Dass dennoch bei vielen Schüben ein MRT durchgeführt wird, liegt an der Notwendigkeit einer Ausgangs-MRT-Untersuchung bei Wechsel der Immuntherapie.
Gerade bei länger bestehender MS sind Schwankungen von neurologischen Ausfällen häufig und müssen von echten, immunologisch bedingten Schüben unterschieden werden. Man nennt dies „Pseudoschub“ und meint eine vorübergehende Verschlechterung bereits bestehender Symptome oder ein Wiederauftreten von in der Vergangenheit bestehender Schubsymptome.
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Typische Ursachen dieser „Pseudoschübe“ sind eine Steigerung der Körpertemperatur (Uhthoff-Phänomen), Fieber, Infektionen, aber auch körperliche Überlastung, Stress oder psychische Belastungssituationen. Infektionen, insbesondere Harnwegs-, Atemwegs- und Hautinfekte im Rahmen eines Dekubitus, sind die häufigsten Ursachen von „Pseudoschüben“ bei MS, insbesondere bei progredienter MS. Daher ist vor einer MS-Schubtherapie eine Blutuntersuchung auf Entzündungswerte sowie ein Urinstatus, im Zweifel auch eine weitere Diagnostik, wie z.B. ein Röntgen-Thorax, notwendig. Gerade unter hochwirksamen MS-Immunmedikamenten können Infektionen gehäuft auftreten.
Bei hitzeabhängigen Symptomen bei MS (auch Uhthoff-Phänomen genannt), die durch eine gestörte Nervenleitfähigkeit bei steigender Körper- oder Außentemperatur auftreten, kann Kühlung oder auch Fampridin helfen.
MS-Schübe mit relevanter Funktionseinschränkung sollten so rasch wie möglich behandelt werden. Therapie der Wahl ist die Hochdosis Steroidpulstherapie, in der Regel als intravenöse Infusion über 3-5 Tage. Sollte ein venöser Zugang nicht möglich sein oder eine Infusion aus anderen Gründen, z.B. auf einer Reise, nicht verfügbar sein, kann die Steroidpulstherapie mit gleicher Wirksamkeit, aber schlechterer Verträglichkeit auch in Tablettenform eingenommen werden [einige erfahrene MS-Patienten nehmen nach Rücksprache mit ihrem Neurologen/ ihrer Neurologin auch Kortisontabletten mit auf die Reise, um gegebenenfalls reagieren zu können; Anm.d.Red.]. Vor Beginn einer Steroidpulstherapie müssen Kontraindikationen wie eine akute Infektion oder Schwangerschaft sowie eine Leberschädigung ausgeschlossen werden. Zudem muss beim ersten Schubereignis besondere Sorgfalt auf den Ausschluss anderer Erkrankungen verwendet werden.
In der Regel wirkt die Steroidpulstherapie sehr gut. Sollte es dennoch nicht zu einer Besserung kommen, kann entweder eine zweite Steroidpulstherapie in höherer Dosierung oder eine „Blutwäsche“ (Apheresetherapie) eingesetzt werden. Letztere wird an spezialisierten Zentren in zwei verschiedenen Varianten durchgeführt, entweder als Plasmapherese, hier wird Plasma getauscht und Spenderblutbestandteile zurückgegeben oder als Immunadsorption, hier erfolgt eine Entfernung von bestimmten Eiweißen (Antikörpern) aus dem Blut. Über neue Erkenntnisse zur Immunadsorption hat amsel.de ausführlich berichtet.
Eine Blutwäsche ist bei schweren MS-Schüben oder Schüben bei Neuromyelitis optica Spektrum-Erkrankung indiziert und sollte möglichst rasch nach Beginn der Symptome gestartet werden. Selten eingesetzte Methoden zur Schubtherapie sind die Infusion von Immunglobulinen, insbesondere bei Kindern und in der Schwangerschaft, sowie die intrathekale Steroidtherapie.
Ein Großteil der MS-Schübe bessert sich unter der Schubtherapie deutlich, weitere Verbesserungen sind innerhalb von 6 Monaten möglich. Häufig ist auch der frühzeitige Beginn einer funktionellen Trainingstherapie, beispielsweise im Rahmen einer Rehabilitationsmaßnahme, sinnvoll.
Nicht alle Schübe müssen behandelt werden, aber jeder Schub sollte Anlass geben, über einen möglichen Wechsel der prophylaktischen MS-Immuntherapie nachzudenken.
Morbus Parkinson
Morbus Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der Nervenzellen im Gehirn, insbesondere in der Substantia nigra, allmählich absterben. Diese Zellen produzieren den Botenstoff Dopamin, der für die Steuerung von Bewegungen wichtig ist. Durch den Dopaminmangel kommt es zu den typischen Parkinson-Symptomen.
Ursachen von Parkinson
Die Ursachen von Parkinson sind noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass eine Kombination aus genetischen und Umweltfaktoren eine Rolle spielt. In einigen Fällen können auch bestimmte Medikamente oder Vergiftungen Parkinson-ähnliche Symptome verursachen (sekundärer Parkinsonismus).
Symptome von Parkinson
Die Hauptsymptome von Parkinson sind:
- Tremor: Zittern, meist in Ruhe
- Rigor: Muskelsteifigkeit
- Akinese/Bradykinese: Bewegungsverlangsamung/Bewegungsarmut
- Posturale Instabilität: Gleichgewichtsstörungen
Weitere Symptome können sein:
- ** vegetative Dysfunktion:** Verdauungsprobleme, orthostatische Hypotonie (Blutdruckabfall beim Aufstehen), übermäßiges Schwitzen
- Psychische Veränderungen: Depressionen, Angstzustände, kognitive Beeinträchtigungen
- Schlafstörungen: REM-Schlaf-Verhaltensstörung (Ausleben von Träumen)
- Sensibilitätsstörungen: Kribbeln, Taubheitsgefühle, Schmerzen (insbesondere im späteren Verlauf der Erkrankung)
Diagnose von Parkinson
Die Diagnose von Parkinson basiert auf einer ausführlichen Anamnese, neurologischen Untersuchung und dem Nachweis der typischen Symptome. Zusätzlich kann ein Dopamin-Transporter-Scan (DaTscan) durchgeführt werden, um den Dopaminmangel im Gehirn sichtbar zu machen.
Therapie von Parkinson
Parkinson ist nicht heilbar, aber die Symptome können durch Medikamente und andere Therapien gelindert werden. Die wichtigsten Therapieansätze sind:
- Medikamentöse Therapie: Dopamin-Ersatz (z.B. Levodopa), Dopamin-Agonisten, MAO-B-Hemmer, COMT-Hemmer
- Tiefe Hirnstimulation: Operativer Eingriff, bei dem Elektroden in bestimmte Hirnbereiche implantiert werden, um die Symptome zu lindern
- Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie: Zur Verbesserung der Beweglichkeit, Koordination, Sprache und Schluckfunktion
- Psychologische Betreuung: Zur Behandlung von Depressionen und Angstzuständen
Sensibilitätsstörungen bei MS und Parkinson: Unterschiede
Sensibilitätsstörungen können sowohl bei MS als auch bei Parkinson auftreten, aber es gibt einige wichtige Unterschiede:
- MS: Sensibilitätsstörungen sind ein häufiges und oft frühes Symptom von MS. Sie werden durch die Entzündung und Schädigung der Myelinscheiden im ZNS verursacht. Die Sensibilitätsstörungen können vielfältig sein und verschiedene Körperregionen betreffen.
- Parkinson: Sensibilitätsstörungen sind bei Parkinson weniger häufig und treten meist erst im späteren Verlauf der Erkrankung auf. Die Ursachen sind nicht vollständig geklärt, aber es wird angenommen, dass sie mit der Degeneration von Nervenzellen in bestimmten Hirnbereichen zusammenhängen. Die Sensibilitätsstörungen bei Parkinson sind oft unspezifischer und können sich als Kribbeln, Taubheitsgefühle oder Schmerzen äußern.
Weitere Ursachen für Gefühlsstörungen
Gefühlsstörungen können auch als Begleitsymptom von anderen körperlichen oder neurologischen Erkrankungen auftreten. Je nach Lokalisation, Ausprägung und Verlauf der Missempfindungen können sie auf bestimmte Erkrankungen hinweisen:
- Polyneuropathie: Schädigung der peripheren Nerven, oft beginnend in Füßen und Händen, mit strumpf- oder handschuhartiger Verteilung der Missempfindungen. Auslöser können Diabetes, Alkohol, Vitamin-B12-Mangel, Infektionen oder Gifte sein.
- Migräne: Insbesondere bei Migräne mit Aura können Kribbeln oder Taubheitsgefühle frühe Anzeichen einer Attacke sein.
- Bandscheibenvorfall: Kompression von Nervenwurzeln kann zu Taubheit, Kribbeln oder Muskelschwäche führen, typischerweise einseitig und abhängig vom betroffenen Bereich der Wirbelsäule.
- Psychische Störungen: Angstzustände, Panikattacken oder chronischer Stress können zu Überreaktionen des vegetativen Nervensystems und körperlichen Symptomen führen.
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