Passauer Wolf MS Neurologie: Innovative Behandlungskonzepte für neurologische Erkrankungen

Der Passauer Wolf hat sich mit seinen vier Standorten in Bayern (Bad Griesbach, Bad Gögging, Nittenau und Ingolstadt) auf die neurologische Rehabilitation spezialisiert. Ziel ist es, Patienten nach einem Krankenhausaufenthalt, einer Operation oder bei chronischen Beschwerden mit hoher Fachkompetenz in entspannter Atmosphäre zu betreuen. Die neurologische Rehabilitation umfasst die Behandlung von Patienten mit Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose (MS) sowie weiteren neurologischen Erkrankungen wie Schädel-Hirn-Traumata, Hirnleistungsstörungen, neuromuskulären Erkrankungen, Erkrankungen des peripheren Nervensystems, neuro-urologischen Erkrankungen oder nach Operationen an Gehirn oder Rückenmark.

Neurologische Rehabilitation an vier Standorten

Die Reha-Zentren des Passauer Wolf bieten an ihren Standorten Bad Griesbach, Bad Gögging, Nittenau und Ingolstadt neurologische Rehabilitation an. Nach einem Schlaganfall ist es entscheidend, möglichst schnell eine Verbesserung der Hirnfunktionen zu erreichen. Der Passauer Wolf begleitet den Genesungsverlauf während der Reha nach einem Schlaganfall. Eine Rehabilitation bei Parkinson kann Betroffene dabei unterstützen ihre Lebensqualität zu verbessern und ihre Selbständigkeit zu erhalten oder wieder auszubauen. Im Passauer Wolf Bad Gögging ist man auf die Behandlung von Multiple Sklerose spezialisiert. Betroffene werden durch ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften in Form von Einzel- und Gruppentherapien betreut. Im Rahmen der neurologischen Rehabilitation werden Patienten mit Schädel-Hirn-Traumata, Hirnleistungsstörung, neuromuskulären Erkrankungen, Erkrankungen des peripheren Nervensystems, neuro-urologischen Erkrankungen oder nach Operationen an Gehirn oder Rückenmark behandelt.

Spezialisierung auf Multiple Sklerose im Passauer Wolf Bad Gögging

Im Passauer Wolf Reha-Zentrum Bad Gögging hat man sich auf die Behandlung von Patienten mit Multipler Sklerose (MS) spezialisiert. Wichtig bei diesem innovativen Behandlungskonzept ist die ganzheitliche und sektorübergreifende Betreuung. Durch Kooperationen mit Ambulanzen, akutstationären Häusern und Universitätskliniken gelingt es, nahtlose Übergänge zu schaffen.

Interdisziplinäre und multiprofessionelle Betreuung

Die Patienten werden durch ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften in Form von Einzel- und Gruppentherapien betreut.

Dabei werden Physiotherapie, Sporttherapie, Ergotherapie, Logopädie, Physikalische Therapie und Psychotherapie zu einem individuellen Behandlungsprogramm sinnvoll kombiniert.Zur Kontrolle des Behandlungserfolgs werden etablierte quantitative Parameter erhoben, wie z.B. die Messung der Gehstrecke auf Zeit. Außerdem werden spezielle Schulungen wie Ernährungsberatung bei MS angeboten. Bei Bedarf können Sie zusätzlich von weiteren interdisziplinären Kooperationen mit den Fachbereichen Urologie, Innere Medizin, HNO-Phoniatrie und Orthopädie profitieren.

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Behandlungsschwerpunkte bei Multipler Sklerose

Die Behandlung im Passauer Wolf Bad Gögging konzentriert sich auf den Erhalt und die Wiedererlangung der Selbstständigkeit der Patienten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erhalt und dem Wiedererreichen der Selbstständigkeit. Eines der Ziele ist dabei, die eigene Gehfähigkeit und Mobilität zu erhalten bzw. wiederzuerlangen. Aber auch viele andere Therapieziele können im Fokus einer Rehabilitationsbehandlung stehen, z.B. die Verbesserung der körperlichen oder geistigen Fatigue, die Reduktion der Spastik oder die Verbesserung der Feinmotorik und der Handkoordination.

Das multimodale Behandlungsprogramm umfasst:

  • Gangtraining auf dem Laufband und roboterassistierte Therapie von Gangstörungen
  • Gezieltes Kraft- und Ausdauertraining
  • Gleichgewichtstraining
  • Therapeutisches Klettern
  • Aqua-Therapie
  • Taiji, Yoga
  • Computergestützte neuropsychologische Behandlungsverfahren zur Verbesserung von anhaltender Erschöpfung (Fatigue), Aufmerksamkeit und Gedächtnis
  • Sprachtraining
  • Bei Blasenfunktionsstörungen: neuro-urologische Mitbetreuung durch die urologische Fachabteilung
  • Bei Schluckstörungen: spezielle Diagnostik (z.B. FEES) und Behandlung durch die HNO-phoniatrische Fachabteilung
  • Optimierung der symptomatischen medikamentösen Behandlung (z.B. von Gangstörung, Spastik oder Fatigue)
  • Spezielle Schmerztherapie
  • Therapie von Begleiterkrankungen, wie z.B. einer Depression

Erfolgsmessung und wissenschaftliche Projekte

Um Erfolge sichtbar zu machen, hat der Passauer Wolf Bad Gögging die systematische Erfassung von aussagekräftigen Parametern vor und nach der Reha eingeführt. Zahlreiche Studien der letzten Jahre zeigen, dass neue - auch nicht-medikamentöse - Therapien die Lebensqualität der Patienten nachhaltig steigern können. Nach einer genauen individuellen Erfassung der Beschwerden, erarbeiten wir gemeinsam und symptomorientiert mit unseren Patienten Therapieziele und daraus abgeleitete Therapiestrategien, um die Beeinträchtigungen im Alltag zu reduzieren. Der Passauer Wolf ist aktiv an mehreren wissenschaftlichen Projekten im Fachbereich Neurologie beteiligt. In Studien untersuchen wir, beispielsweise mit bildgebenden Verfahren, wie sich Strukturen z. B. im Gehirn von Patienten durch Physiotherapie reorganisieren können und forschen somit an den Grundlagen für den Erfolg unserer Therapien. Es bestehen zahlreiche klinische und wissenschaftliche Kooperationen mit Einrichtungen in ganz Deutschland.

Verbesserungen der motorischen Symptome durch interdisziplinäre Zusammenarbeit

Spezielle Therapiemethoden und das interdisziplinäre Zusammenwirken vieler Professionen führen im Passauer Wolf Bad Gögging nachweisbar zu relevanten Verbesserungen der motorischen Symptome bei Patient:innen mit Multipler Sklerose und Morbus Parkinson. Dass die motorischen Symptome der Patient:innen verbessert werden konnten, schreibt Prof. Dr. med. Tobias Wächter, Chefarzt der Neurologie im Passauer Wolf Bad Gögging, auch dem interdisziplinären Zusammenspiel von unterschiedlichen Professionen sowie den effektiven Behandlungsmethoden zu. Im Haus arbeiten Therapeut:innen, psychologische Fachkräfte und viele weitere Spezialist:innen eng zusammen. Ergänzend zur Therapie der Motorik und Feinmotorik gehören neuropsychologische Behandlungsverfahren zur Verbesserung anhaltender Erschöpfung (Fatigue), von Aufmerksamkeit und Gedächtnis sowie die Optimierung der Medikation zum Behandlungsspektrum. Spezielle Ausbildungen ermöglichen Therapien, die den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Ein Beispiel dafür ist die LSVT-BIG-Therapie für Parkinsonpatient:innen, bei der der Fokus auf dem Einüben großer Bewegungsumfänge liegt.

Messbare Erfolge bei Parkinson-Patienten

Die Auswertungen berücksichtigen die Krankheitsbilder Morbus Parkinson und Multiple Sklerose. Bei Parkinsonpatient:innen konnte z. B. eine Punktwertverbesserung von mehr als 9 erreicht werden. »Dabei ist bereits ein Wert ab 4 als signifikant einzustufen«, so der Chefarzt. Der UPDRS, also die Unified Parkinson´s Disease Rating Scale, lässt Aussagen über den Verlauf von Morbus Parkinson zu. Je mehr Punkte Betroffene haben, desto größer sind die Einschränkungen und der Grad der Behinderung im Alltag. Veränderungen werden in Punktwerten von 0 bis 199 gemessen.

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Bedeutung der Erfolge für den Alltag der Patienten

Was die erhobenen Zahlen für Patient:innen bedeuten, erklärt Dr. med. Daniel Utpadel-Fischler, Oberarzt der Neurologie im Passauer Wolf Bad Gögging. »Das klingt vielleicht erst einmal ziemlich technisch«, meint er, »hat aber für Betroffene echte Relevanz. Ein paar Meter mehr etwas schneller gehen zu können, kann im Alltag einen enormen Unterschied machen. Es entscheidet beispielsweise darüber, ob man es selbstständig schafft, bei Grün über eine Ampel zu kommen.« Dr. med. Utpadel-Fischler begleitet auch Patient:innen in der MS-Ambulanz der TU München und kann bei einer aufsetzenden rehabilitativen Behandlung die Schwerpunkte gezielt stecken.

Individuelle Therapiepläne und mobilitaetsstärkendes Angebot

Für die medizinisch-therapeutische Behandlung im Passauer Wolf Bad Gögging wird jeweils ein individueller Plan entwickelt. Gangtraining auf dem Laufband, roboterassistierte Therapie von Gangstörungen, Kraft-, Ausdauer- oder Gleichgewichtstraining, aber auch therapeutisches Klettern zählen hier zum mobilitätsstärkenden Angebot. Sport-, Spastik- und Physiotherapien unterstützen die medikamentöse Behandlung und die Immuntherapien.

Messung der Gangstrecke

Bei diesem Test sollen Patient:innen in zwei Minuten eine möglichst lange Strecke zurücklegen. 25 Fuß lang ist die Strecke dieses in Amerika weit verbreiteten Tests. Patient:innen sollen diese Strecke einmal hin und zurück gehen - so schnell es ihnen möglich ist. Auch hier sprechen die Zahlen für sich: Die Gangstrecken wurden in kürzerer Zeit bewältigt als zu Beginn der Rehabilitation (um 0,8 Sek.

Subjektive Erfolgsbewertung der Patienten

Neben den medizinisch messbaren Reha-Erfolgen fließt in die Erfolgsbewertung einer Reha-Maßnahme auch die subjektive Behandlungserfolgs-Bewertung der Patient:innen ein. Der Passauer Wolf beteiligt sich zudem - auch abseits der Neurologie - an Pilotstudien zu patientenorientierten Erfolgsmessungen. Es werden dabei die sogenannten »Patient-Reported Outcome Measures«, kurz: PROMs, erfasst. Diese Art der Erfolgsbewertung wird etwa auch auf qualitätskliniken.de sichtbar gemacht. Sie gewinnt heute an Relevanz und Akzeptanz.

Weitere Angebote des Passauer Wolf

Der Passauer Wolf bietet ein breites Spektrum an Leistungen für Patienten mit neurologischen Erkrankungen. Dazu gehören unter anderem:

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  • Medizinisch beruflich orientierte Reha: Zeitnah zur Aufnahme erfolgt eine detaillierte Befragung des Patienten zum beruflichen Werdegang sowie zu konkreten Arbeitsplatzanforderungen, um sozialmedizinische Problemfälle frühzeitig zu identifizieren und Therapiemaßnahmen auf berufliche Bedarfe fokussieren zu können.
  • Behandlung von Schluckstörungen: Neurologische Erkrankungen (z.B. Schlaganfall, Parkinson etc.) gehen häufig mit Schluckstörungen einher. Ausgangspunkt der Behandlung ist eine umfassende Untersuchung der Schluckstörung (ggfs. endoskopisch). Training der Schluckfunktionen, das Erlernen von Kompensationsstrategien und Anpassung der Ernährung an die spezifischen Erfordernisse. Umsetzung in einem interdisziplinären Team aus Ärzten, Logopäden, Ernährungsberatern und Pflegekräften.
  • Kontinenztraining: Bei Kontinenzproblemen von Blase und Darm erfolgt ein individuell angepasstes Kontinenztraining und ggfs. Beratung und Koordination hinsichtlich der häuslichen und sozialen Lebenssituation unter Einbezug der Angehörigen und ggfs.
  • Kognitives Training: Screening alltagsrelevanter Hirnleistungsstörungen auf Basis von Verhaltensbeobachtungen im klinischen Kontext und testpsychologischer Untersuchungen - nachfolgend defizitbezogenes Training der Aktivitäten des täglichen Lebens.
  • Sturzprophylaxe: Ihre Sicherheit während des Aufenthaltes liegt uns am Herzen. Um Sie im Hinblick auf Ihr Sturzrisiko individuell beraten und schulen zu können, setzen wir langjährig erprobte Assessments ein (DNQP Expertenstandard Sturz). Diese Assessments sind Einschätzungs-Skalen, die von besonders erfahrenen und geschulten Mitarbeitern zu Beginn Ihres Aufenthaltes angewandt werden. Sie erhalten ausführliche Information und Beratung zu Ihrem persönlichen Sturzrisiko, auf Wunsch beziehen wir Ihre Angehörigen/ Bezugspersonen mit ein. Es erfolgt eine individuelle Patientenschulung und wir machen Sie mit den entsprechenden Fachinformationen vertraut. Gleichgewichtstraining, Gangsicherheitstraining und gezielter Muskelaufbau bilden hier funktionelle Schwerpunkte. Wir erarbeiten mit Ihnen einfache Übungen für das selbständige Training - auch zu Hause. In Rücksprache mit Ihnen als Patient beziehen wir bei Bedarf und falls gewünscht Ihre Angehörigen/ Bezugspersonen in die Rehabilitationsmaßnahme ein, dies kann durch Arzt, Therapeut, Pflege oder die Sozialberatung initiiert werden. . Es besteht dann auch für diese die Möglichkeit zur Teilnahme an Einzeltherapien und Angehörigenseminaren (z.B.
  • Wundbehandlung: Bei Wundheilungsstörungen (z.B. Dekubitus) und allgemeinen Wunden sowie Hautschädigungen erfolgt eine professionelle Wundbehandlung durch ein interdisziplinäres Team aus Arzt, Pflegekraft und Wundmanager (ICW) (gemäß DNQP Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden). Die Dekubitusprophylaxe erfolgt gemäß DNQP Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege. Im Fokus steht die Vermeidung von Dekubitusfällen bzw. bei Vorhandensein eines solchen die Stagnation bzw.
  • Nachsorgeplanung: Besteht bei Entlassung absehbar ein konkreter pflegerischer Versorgungsbedarf, analysieren wir im Rahmen der Nachsorgeplanung den individuellen Hilfsbedarf, konkretisieren diesen und unterstützen ggfs. die Einleitung notwendiger Maßnahmen. Erforderliche Hilfsmittel werden erprobt und verordnet. Wir sorgen uns in enger Kooperation mit dem Sanitätshaus Ihrer Wahl um die Verfügbarkeit der Hilfsmittel zum Entlassungszeitpunkt.
  • Behandlung von Begleiterkrankungen: Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, peripher- arterielle Verschlusskrankheit etc. erfordern eine sorgfältige ärztliche Betreuung einschließlich einer medikamentösen Einstellung und Kontrolle der Einnahme. Nach Knochenbrüchen (Fraktur), Amputationen, Gelenkersatzoperationen (Endoprothesen) ist die Mobilität und Gehfähigkeit häufig eingeschränkt, oft kommt es zu Stürzen, die Angst davor begrenzt den Aktionsradius. Information und Beratung der Patienten und Angehörigen bzgl.

Qualität und Sicherheit im Passauer Wolf

Der Passauer Wolf legt großen Wert auf Qualität und Sicherheit. Dies zeigt sich unter anderem in folgenden Punkten:

  • Zertifizierungen: Der Passauer Wolf Bad Gögging ist von der deutschen Parkinson Vereinigung (dPV) zertifiziert. Die Neurologie wurde durch DAS REHAPORTAL mit 86 % von möglichen 100 % bewertet. Die Geriatrie wurde durch DAS REHAPORTAL mit 89 % von möglichen 100 % bewertet.
  • Qualitätsmanagement: Gemäß § 4 Absatz 2 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben Einrichtungen die Prävention von und Intervention bei Gewalt und Missbrauch als Teil des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements vorzusehen. Ziel ist es, Missbrauch und Gewalt insbesondere gegenüber vulnerablen Patientengruppen, wie beispielsweise Kindern und Jugendlichen oder hilfsbedürftigen Personen, vorzubeugen, zu erkennen, adäquat darauf zu reagieren und auch innerhalb der Einrichtung zu verhindern. Das jeweilige Vorgehen wird an Einrichtungsgröße, Leistungsspektrum und den Patientinnen und Patienten ausgerichtet, um so passgenaue Lösungen zur Sensibilisierung der Teams sowie weitere geeignete vorbeugende und intervenierende Maßnahmen festzulegen. Dies können u. a. Gemäß § 4 Absatz 2 in Verbindung mit Teil B Abschnitt I § 1 der Qualitätsmanagement-Richtlinie haben sich Einrichtungen, die Kinder und Jugendliche versorgen, gezielt mit der Prävention von und Intervention bei (sexueller) Gewalt und Missbrauch bei Kindern und Jugendlichen zu befassen (Risiko- und Gefährdungsanalyse) und - der Größe und Organisationsform der Einrichtung entsprechend - konkrete Schritte und Maßnahmen abzuleiten (Schutzkonzept).
  • Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS): AMTS ist die Gesamtheit der Maßnahmen zur Gewährleistung eines optimalen Medikationsprozesses mit dem Ziel, Medikationsfehler und damit vermeidbare Risiken für Patientinnen und Patienten bei der Arzneimitteltherapie zu verringern.

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